Ein Beeren-Chia-Smoothie und die Food Pharmacy (Rezension)

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Ich warte ja nur auf den Zeitpunkt, an dem ich in der Lage bin, im Wald Beeren zu sammeln, ohne Gefahr zu laufen, irgendetwas Giftiges mit in den Korb zu packen. Hoffentlich kommt er bald, denn ich bin eine große Beerenliebhaberin und kann zur Saison vor allem (aber auch sonst) nicht genug von ihnen bekommen.

Und weil ich aktuell in der glücklichen Lage bin, geplante Rezepte relativ unkompliziert und zeitnah in die Tat umsetzen zu können (Homestay der Masterarbeit sei Dank), kann ich mit euch im Moment auch einige der Experimente, die in unserer immer noch in der Umgestaltungsphase befindlichen Küche ablaufen, teilen.

Heute möchte ich dieses Rezepte-Teilen mit einer Buchvorstellung verbinden, auf die ich mich ganz besonders freue – denn ich halte Food Pharmacy (aus dem dieses Rezept für den untenstehenden Beeren-Chia-Smoothie stammt) für ein sehr, sehr empfehlenswertes Buch, das zumindest mir persönlich ein paar neue Erkenntnisse vermitteln und mich weiterbringen konnte.

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Aber ich greife vor. Fangen wir von vorne an.

Zwei quirlige Frauen + ein emeritierter Professor = Food Pharmacy

Das Titelbild läst schon richtig zum Deckelaufschlagen ein, nicht wahr? Allgemein gilt für Food Pharmacy: Die Haptik des Buches ist wunderbar (ich weiß nicht genau, was für ein Einband verwendet wurde, aber er fühlt sich großartig grobporig und leinenähnlich an), die Gestaltung ebenfalls.

Spätestens ab der Buchdeckelinnengestaltung hatten Lina, Mia und Professor Stig mich: Ich war bereit, mich auf ernährungswissenschaftliche Gedankenkarrusselle einzulassen.

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Was außerdem unmittelbar auffällt: Diese Menschen können schreiben (oder haben gute Übersetzer*innen).

Der Duktus ist (wie ihr auf dem vorherigen Bild sehen könnt) durchweg locker-flockig, wunderbar umgangssprachlich – und während der gesamten Lektüre hat man das Gefühl, bei den beiden Autorinnen auf dem Sofa zu sitzen.

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Vielleicht ist das ein Resultat der Jugend der beiden Frauen – oder hängt damit zusammen, dass sie aus Schweden kommen (das Buch dementsprechend übrigens auch), von dem man ja das (begründete?) Vorurteil pflegt, dort herrschten (ähnlich wie in Dänemark) lockerere und entspanntere Kommunikationsarten. (Das war’s jetzt aber erstmal mit den Klammern.) Oder es liegt schlicht und ergreifend daran, dass eine von ihnen Werbetexterin war/ist.

Wie dem auch sei – das Lesen ist, stilistisch und optisch betrachtet, schon mal ein Genuss. Aber worum geht es eigentlich? 

Die Darmflora und unser Wohlbefinden: Hello, Mr. Skywalker!

Vor einigen Jahren begannen wir, uns dafür zu interessieren, wie unsere Ernährung unser Wohlbefinden beeinflusst. Doch je mehr wir uns mit diesem Thema befassten, desto mehr wuchs unsere Verunsicherung. Haufenweise widersprüchliche Forschungsergebnisse und selbstgerechte Ernährungsexperten, wohin das Auge blickte. Es war praktisch unmöglich, sich zwischen all diesen Erkenntnissen und Ratschlägen zurechtzufinden. Eines Tages starteten wir einen Blog, um für Klarheit zu sorgen.Food Pharmacy, 4

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(Nummer 20 macht die beiden mega-sympathisch, nicht wahr?)

In diesem Buch möchten wir dir grundlegend die Zusammenhänge von Darmflora, Entzündungen und Gesundheit vermitteln. Vor allem möchten wir dir aber erklären, wie du durch deine Ernährung selbst dazu beitragen kannst, dass es deiner Darmflora – und damit dir -gut geht. Wir werden auch davon berichten, wie wir uns selbst dem Thema Gesundheit und Ernährung annäherten und dann erstaunlicherweise bei den Darmbaktieren landeten.Food Pharmacy, 5

Es geht also um das, was wir essen und darum, wie das uns besonders gut tun kann. Und im Umkehrschluss auch um das, was eher dazu geeignet ist, uns müde, träge und unausgeglichen fühlen zu lassen: Essen, das eigentlich gar nicht so gut für uns ist – ob wir das nun wissen (wollen) oder nicht.

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Dabei gehen Lina und Mia auf fünf verschiedene Aspekte (Zucker, Gemüse, Fette, Erhitzen, Fasten) einer gesunden, ausgewogenen und darmförderneden Ernährung ein – denn auch, wenn es einigermaßen unsexy klingt: Spätestens seit Darm mit Charme wissen wir, dass die kleinen Racker in unserem Verdauungssystem so einiges mitzubestimmen haben bezüglich unseres körperlichen und mentalen Wohlbefindens.

Deswegen muss man drüber sprechen – und den Menschen wieder ein Gefühl dafür vermitteln, was die kleinen Jedi-Ritter in unserem Darm glücklich und die Darth Vaders unglücklich macht.

Die Analogie stammt nicht von mir (ich wünschte es), sondern findet sich ernsthaft so in Food Pharmacy – und illustriert wunderbar, dass der Ausflug in die Ernährungswissenschaft so geschrieben ist, dass jeder Laie ihn nachvollziehen kann.

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Das Übel: Entzündungen

Im Zentrum der Betrachtungen stehen die ungünstigsten Auswirkungen, die eine unausgewogene Ernährung haben kann: chronische Entzündungen.

Diese entstehen, wenn das Immunsystem des Körpers erschöpft ist und sich nicht mehr gegen die automatisch durch die Sauerstoffaufnahme entstehenden freien Radikale wehren kann. Die können – wenn sie in zu großen Mengen auftreten – unsere Körperzellen schädigen und Entzündungen hervorrufen.

Mittels gesunder und ausgewogener Ernährung (die beiden plädieren für eine fast rein pflanzliche Kost, beziehen allerdings auch Fisch mit ein) kann man die guten Darmbaktieren (die Luke Skywalkers) im Kampf gegen die bösen (die Darth Vaders) unterstützen und so dafür sorgen, dass die Anzahl der freien Radikale reduziert wird.

Das wäre eine sehr verknappte Zusammenfassung des Dreh- und Angelpunktes von Food Pharmacy.

Essen kann in der Tat unsere Medizin sein – wir müssen nur schauen, wie wir sie richtig einsetzen.

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Und ich muss gestehen: Bevor ich Food Pharmacy las, hatte ich zwar schon davon gehört, dass die Sache mit den Entzündungen eine ziemlich doofe sein soll – das bisher allerdings als semi-professionelle und einigermaßen esoterische Spinnerei abgetan.

Das hätte ich vielleicht immer noch – wenn ich nicht just nach der Lektüre dieses Buches auf mindestens zwei Dokumentationen gestoßen wäre, in denen international anerkannte Wissenschaftler haargenau dasselbe postulierten. Da ist wohl was dran, sagte ich mir.

Und machte mir den Beeren-Chia-Smoothie aus dem Buch. Natürlich etwas verändert. Aber nur minimal.

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Das Rezept

Beeren-Chia-Smoothie

  • Portionen: 2 Portionen (oder 1 Monster-Portion)
  • Schwierigkeit: einfach
  • Drucken

Ihr braucht:

  • 4 EL Chiasamen
  • ½ Tasse Wasser
  • 2 Zuckerbananen, grün
  • ca. 500 ml Pflanzenmilch (am besten Nussmilch)
  • 1 TL Vanille
  • ca. 350-400 g Johannisbeeren (rote und schwarze gemischt)
  • Wer es süß mag: 4-5 Datteln

So geht’s:

  • Vermengt die Chiasamen mit dem Wasser und lasst die Mischung ein paar Stunden (am besten über Nacht) stehen.
  • Rührt die Johannisbeeren unter die Chia-Wasser-Mischung. Wenn alles ein bisschen zu kompakt sein sollte, gebt noch einen Schuss Wasser hinzu.
  • Vermixt diese Mischung im Mixer zu einer puddingartigen Chia-Creme. Füllt diese zu gleichen Teilen in die vorbereiteten Gläser.
  • Schneidet die Bananen in kleine Stücke und vermixt sie mit der Vanille und der Pflanzenmilch (und evtl. den Datteln) im Mixer zu Bananenmilch.
  • Ggießt die Bananenmilch über die Chia-Beeren-Masse in die Gläser.
  • Wenn ihr mögt, gebt noch ein paar ganze Beeren hinzu – bedenkt aber,  dass sie euch gerne den Strohhalm verstopfen können…
  • Halme in den Beeren-Chia-Smoothie stecken und losschlürfen!

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Der Beeren-Chia-Smoothie ist ein Rezept aus dem Kapitel „Wie man ohne Zucker glücklich wird“ – und selbstredend nicht extrem süß. Wer es noch nicht so ganz ohne Süßzahn aushält, kann ein paar Datteln mit in die Bananenmilch mixen – allerdings muss ich sagen, dass es sich durchaus lohnt, der Versuchung zu widerstehen: Man schmeckt die Beeren ganz anders und viel intensiver heraus.

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Zuckerbananen habe ich auf Anraten von Lina und Mia aus dem Buch das erste Mal ausprobiert. Aktuell befinde ich mich noch in der Gewöhnungsphase, aber ich kann mir gut vorstellen, dass man sich mit dem Geschmack (der nun wirklich mal so gar nicht zuckrig ist) nach und nach anfreunden kann.

Grüne, kleine Bananen sind deshalb so gut für die Darmflora, weil in ihnen noch viele Ballaststoffe (vor allem Pektin) enthalten sind, die noch nicht durch den Reifeprozess in Zucker umgewandelt wurden (wie das bei den gelben Geschwistern der Fall ist).

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Generell gilt: Alles, was den Blutzuckerspiegel konstant hält und lange braucht, bis es im Dickdarm angekommen ist, ist gut für uns. Das schließt gute Fette (hallo, Kokosöl und Avocado!) genau ein wie viel Blattgemüse, frisches Obst und möglichst unverarbeitete Nahrung.

Fazit: Buchliebe

Ich muss gestehen, ein Minibisschen verliebt in Food Pharmacy zu sein – in die Aufmachung, die Autorinnen, das Wissen, das mir doch einen ganzen Schritt weitergeholfen und mich einige Dinge klarer hat sehen lassen, die wenigen Rezepte, die es gibt (die es aber in sich haben).

Food Pharmacy macht unkompliziert Werbung für einen Lebensstil nach und mit Slow Food, bedachtes Essen – und liefert auch gleich die wissenschaftlich fundierten Gründe dafür als Bonus frei Haus.

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Wer seine Ernährung grundlegend umstellen oder einfach nur etwas dazulernen möchte über Intermittierendes Fasten, gute und böse Darmbaktieren und nebenbei eine wunderbar entspannt-liebevoll-neckische Tonart lesen möchte, ist hier genau richtig und gut aufgehoben.

Food Pharmacy ist ein Buch, das man immer wieder aufschlägt – einfach, weil es so schön (auf allen Ebenen) ist, darin zu lesen.

Falls ihr nach dieser zugegebenermaßen etwas zusammenhanglosen Rezension Lust auf Food Pharmacy bekommen habt, könnt ihr es im Hölker-Shop bestellen oder beim Buchhandel eures Vertrauens erwerben.

Transparenz: Für diese Rezension wurde mir ein kostensloses Exemplar vom Hölker-Verlag zur Verfügung gestellt. Meine Meinung hat dies allerdings nicht beeinflusst.

12 Comments

  1. Tabea 17. Juli 2017

    Was gibt es denn im Wald für Beeren und welche giftigen könntest du da aus Versehen erwischen?

    Ich habe Beeren eigentlich bisher immer nur in Gärten gesehen – und bei Oma dieses Jahr auch immerhin fleißig Johannisbeeren geerntet. Die schwarzen schmecken immer am besten und gerade habe ich mir eine kleine Portion davon aufgetaut 🙂

    Der Untertitel auf Food Pharmacy ist ja genial! Und die Idee des Buches gefällt mir auch auf Anhieb.
    Die Gestaltung innen im Buch mit den Zeichnungen in schwarz-weiß wirkt ja auch klasse – irgendwie so was zwischen edel und menschennah, oder?
    Und dass die Autoren einen Blog führen, finde ich auch cool… den musste ich gleich mal googlen. – Oh, super, der ist ja auch auf englisch zu lesen 🙂 Ich glaube, da schließe ich mich mal der Leserschaft an.

    Das, was vom Schreibstil auf deinen Fotos erkennbar ist, ist wirklich genial. Vielleicht sollten alle Menschen mal eine Weile Werbetexter werden, um sich besser ausdrücken zu können?

    Die Grundsätze sind ja echt toll formuliert – und ja, Nr. 20 ist genial!

    Beim Buch Darm mit Charme überlege ich ja noch, ob ich das mal lesen will oder doch nicht.

    Ich überlege je gerade, einen veganen Tag pro Woche bei mir einzuführen… nur wegen der Umwelt. Erst mal als Kompromis – denn Tierleid verursachen verantwortungsvolle Milchprodukte und Eier meiner Meinung nach ja nicht und ich esse das Zeug einfach gern.
    Den Ansatz, pflanzlich mit Fisch zu essen, finde ich interessant. Da steht wohl echt die Gesundheit im Vordergrund und keine ethischen Fragestellungen.

    Mit Entzündungen durch Ernährung beschäftige ich mich gelegentlich seit 1,75 Jahren, weil damals meine Kälteallergie erstmalig auftrat (damals noch als Rheuma-Verdacht)… Aber bisher habe ich nichts gefunden, was die Entzündungen hemmt und wegbleiben lässt.

    Von Zuckerbananen habe ich noch nie gehört – was ist das und wo bekommt man die? Könnte man stattdessen auch unreife Bananen, die ja angeblich auch Stärke statt Zucker enthalten, essen?
    Ich glaube, ich würde alle Smoothie-Zutaten einfach pur essen, nur die Chiasamen mag ich ja nicht (nicht mal geschmacklich…). Aber optisch ist der Smoothie dank der Schichten echt cool!

    Intermittierendes Fasten ist auch ein spannendes Thema – das mache ich nun seit fast einem halben Jahr und fühle mich pudelwohl damit, obwohl ich mir das vor einem Jahr, als ich noch 5 Mahlzeiten aß, nie im Leben hätte vorstellen könne.

    Liebe Grüße

    Antworten
    • Jenni 19. Juli 2017

      Liebe Tabea,

      im Wald gibt es ja auch wilde Brombeeren (die vor allem), aber auch Him- und Heidelbeeren zu pflücken, wenn man die Augen offenhält.
      Ich habe allerdings immer wieder Angst, sie mit Vogelbeeren oder ähnlichen nicht genießbaren Früchten zu verwechseln und traue mich ohne fachkundige Anleitung nicht ans Pflücken. 😀

      Das Buch ist wirklich eine sehr, sehr schöne Inspiration – auch vor allem aufgrund des ernährungswissenschaftlichen Inputs, den ich hier nur angerissen habe und der den Fokus des Buches ausmacht. Und dabei bringen die beiden das so locker rüber, dass man gar nicht anders kann, als weiterzulesen. Die wissen wirklich, wie man schreibt. Zumindest informative Texte.

      Ich finde es klasse, dass du einen veganen Tag einführen möchtest! Super! Du wirst sehen: Das wird dir gar nicht so schwerfallen wie vermutet. 🙂

      Was genau ist eine Kälteallergie?
      (Ich muss gestehen, jetzt gerade zum ersten Mal davon gehört zu haben.)

      Du kannst natürlich auch normale grüne Bananen für den Smoothie nehmen – die Zuckerbananen (der Name ist einigermaßen verwirrend) sind ja diese kleinen grünen Bananen, die du dort oben auf den Bildern sehen kannst. Der Unterschied? Ich glaube, es gibt keinen. Nur, dass die Zuckerbananen eben kleiner sind und man automatisch (hoffentlich) kleinere Portionen davon wählt. Und ich glaube, sie waren etwas günstiger als die normalen Bananen.

      Ja, dass du das praktizierst, habe ich ja schon mitbekommen – und ich freue mich, dass es dir so gut tut!
      Ich steige gerade ein – und manchmal ist es noch ein wenig schwierig für mich, das Frühstück ausfallen zu lassen. Da lasse ich lieber das Abendessen weg, was ja auf dasselbe hinausläuft. 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
      • Tabea 21. Juli 2017

        Ohhh, ich wusste nicht, dass der Wald solche Leckereien zu bieten hat… Aber mir hat man auch Angst vor der Ernte von Waldbeeren gemacht im Kindergarten: Wildtiere könnten die mit Bakterien etc. verunreinigt haben…

        Ich glaube auch nicht, dass das mit dem veganen Tag schwer werden wird. Meist esse ich eh 3-5 mal pro Woche mittags vegan, ohne mir Mühe zu geben. Ich muss eben nur abends auf den Quark verzichten, den ich so gerne mag… Und darf kein Ei aufs Brot legen 😉 Aber dass ist ja Dank der Erfindung von selbstgemachten Aufstrichen kein Problem.

        Also von der Kälte Allergie habe ich auch im Januar das erste Mal gehört, als mein Arzt sie mir diagnostizierte. Da bilden sich Entzündungen, sobald der Körper kälteren Temperaturen ausgesetzt ist… Also bei mir schwellen die Finger an und werden unbeweglich und dann bilden sich entzündete Stellen, die aufplatzen und furchtbar schmerzen.
        Behandeln kann man das nur mit Cortison, was ich aber nicht möchte. Ansonsten: Hoffen, dass es möglichst nicht unter Null Grad kalt ist, denn selbst Handschuhe helfen kaum.

        Das Abendessen könnte ich irgendwie nicht weglassen – das rundet für mich irgendwie den Tag ab, da ich das verzehre, wenn ich auf Blogs unterwegs bin… Aber interessant, dass da jeder Mensch anders ist. Fühlst du dich denn körperlich besser, seit du versuchst, diesen Lebensstil auszuprobieren?

        Liebe Grüße

        Antworten
        • Jenni 21. Juli 2017

          Liebe Tabea,

          ja, da gibt es wirklich wunderbare Schätze zu finden!
          Vorausgesetzt, der Wald ist groß genug und darf schön verwildern…

          Das mit der Kälteallergie klingt aber wirklich sehr unschön – weiß man, woher das kommt und was genau da eigentlich im Körper passiert?
          Es ist zwar einigermaßen naheliegend, dass es neben Sonnen- und Wasser- auch eine Kälteallergie geben kann, aber ich finde das trotzdem einigermaßen spannend. (Entschuldige – das soll nicht den Eindruck erwecken, ich betrachtete dich als Studienobjekt!)

          Hmm – das ist nicht so leicht zu beantworten. Ich esse im Moment eigentlich fast nur rohköstlich – mehr aus Gewohnheit denn aus dogmatisch Überzeugung – und fühle mich daher eher seltener beschwert vom Essen. Das hat aber durch die lange Spanne, die vom Nachmittag bis zum Morgen reicht, noch einmal zugenommen und es geht mir doch besser dadruch, ja. Vielleicht auch ein bisschen, weil es Struktur vermittelt – und ich Strukturen mag. 🙂

          Liebe Grüße
          Jenni

          Antworten
          • Tabea 24. Juli 2017

            Also mein Arzt hat mir zu der Allergie nichts gesagt… nur dass ich mich halt vor Kälte schützen soll, so gut es geht. Ich denke aber, dass sich das nicht großartig von „normalen“ Allergien unterscheidet… allerdings weiß ich gerade auch nicht, wo ich mehr Infos herbekommen soll 🙁

            Liebe Grüße

            Antworten
            • Jenni 25. Juli 2017

              Da kann ich dir leider auch nicht weiterhelfen – aber vielleicht ja das Internet?
              Da muss man sich zwar einigermaßen hüten, jede Information, die man dort bekommt, für bare Münze zu nehmen – aber ich denke, einige gute Wissenslücken können damit bestimmt aufgefüllt werden. 🙂

              Liebe Grüße
              Jenni


  2. Natalie 18. Juli 2017

    Liebe Jenni,

    ich habe deinen Artikel schon gestern gelesen, als ich von Regelschmerzen geplagt nicht aus dem Bett hochgekommen bin. Jetzt komme ich auch endlich dazu, meinen Senf dazu zu geben.
    Ich muss ganz ehrlich sagen: Ich möchte dieses Buch! Das hört sich nämlich wie für mich geschaffen an. <3
    Ich weiß gar nicht, was mich am meisten anspricht – der Gesundheitsaspekt, die sympathischen Autorinnen, der geniale Schreibstil, die Rezepte, oder die Optik. Wahrscheinlich ist es das Gesamtpaket. Es kommt auf jeden Fall auf meine Wunschliste.

    Der Smoothie sieht total klasse aus, wobei ich bei so arg sämigen Smoothies immer eher zurückhaltend bin. Ich glaube, dem gebe ich wohl aber mal eine Chance, zumal ich heute und übermorgen bei meinen Großeltern bin, die jede Menge Beeren im Garten haben. <3
    Ich schließe mich mal Tabea an: Sind Zuckerbananen diese winzig kleinen Minibananen? Die hab ich mal bei Rewe gesehen (allerdings leider eingetütet). Gibt es die vielleicht auch auf dem Markt?

    Übrigens: tolles Geschirr! <3

    Liebe Grüße,
    Natalie

    Antworten
    • Jenni 19. Juli 2017

      Liebe Natalie,

      oje! Du und deine Regelschmerzen!
      Ich hoffe, du findest bald etwas, das die etwas lindern kann!
      Das tut mir nämlich jeden Monat auf’s Neue sowas von leid!

      Das Buch wird dir auch total gefallen, glaube ich – es beschäftigt sich genau mit den Dingen, die dir wichtig sind und genau in dem Stil, den du magst. Ja, ich glaube ernsthaft, dass es perfekt für dich ist. 🙂
      Optik ist bei mir auch immer gaaaanz wichtig bei solchen Büchern, muss ich sagen.

      Ich bin schwer gespannt, wie er dir gefallen wird, der Beeren-Smoothie.
      Und: Wie sind eigentlich deine Frozen Banan Oat Bars geworden? 😉

      Genau – das sind diese kleinen Mini-Bananen. Auf dem Markt habe ich sie bisher noch nicht gesehen – aber es kann auch sein, dass ich einfach noch nicht explizit danach gesucht und sie deswegen übersehen habe. Ich habe meine lose im Bioladen gekauft.

      Ach ja – Tina Kami! Ich liebe ihre Arbeiten!
      Dazu gibt‘ bald noch mehr, versprochen!

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  3. Natalie 19. Juli 2017

    Liebe Jenni,

    ich hoffe auch, dass da bald mal Ruhe einkehrt. Mein glutenfreies Experiment ist mir diesen Monat ja leider nicht geglückt. Da muss ich jetzt echt mal ein wenig konsequenter werden. Ansonsten werde ich mich, bis es wieder soweit ist, mal ein wenig einlesen in Alternativen zu meiner monatlichen Dosis Ibuprofen. 😀

    Das Buch hört sich nach einem absoluten Träumchen an und ist direkt auf meine Wunschliste gewandert.
    Deine Banana Oat Bars werde ich am Sonntag zusammen mit dem Nektarinenkuchen zubereiten und servieren. Ich bin schon sehr gespannt, was meine Familie dazu sagen wird. Ich schätze, es wird in Richtung „Das ist aber lecker! Und da ist keine Butter drin?!“ gehen. 😀

    Oh, da freu ich mich aber schon. So schöne Handwerkskunst verdient ganz viel Aufmerksamkeit. <3

    Liebe Grüße,
    Natalie

    Antworten
    • Jenni 19. Juli 2017

      Liebe Natalie,

      oha, da wird es dann ja eine ganze Armada meiner Rezepte zum Verkosten geben! 😀
      Ich bin sehr gespannt, wie die ankommen werden.So im reinen Nicht-Pflanzenfutter-Milieu habe ich die nämlich noch nicht getestet, wenn ich ehrlich bin.

      Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Freude beim „Backen“ – und wir müssen uns dringend bald wiedersehen!

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  4. Karo-Tina Aldente 23. Juli 2017

    „Genieße – und sei nicht zu streng mit dir.“ Eine sehr gute Regel.
    Milde Grüße aus dem Garten 🙂

    Antworten
    • Jenni 25. Juli 2017

      Liebe Karo-Tina,

      ja, das sehe ich ganz genauso!
      Eine ganz wichtige Regel – und ich finde es bezeichnend, dass sie ganz am Schluss steht. So prägt man sie sich besonders gut ein. 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten

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