Gesichtspflege mit Kaffeesatz

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Gesichtspflege mit Kaffeesatz – das geht? Wenn ja, wie soll das funktionieren? Was zunächst etwas merkwürdig klingen mag, ist nun seit mehreren Monaten meine Gesichtspflege-Routine. Ich muss eines vorwegschicken: Ich bin – frei nach Julia Engelmann – nicht das Modepüppchen-Girl, noch nie gewesen. Im Gegenteil: Ich bin froh, wenn ich das kleine Einmaleins der Kosmetikprodukte auf die Reihe bekomme. (Und selbst da versage ich regelmäßig.)

Was ich früher als Zeichen meines Scheiterns verstanden habe (in Teenagerzeiten gilt man als Mädchen nur dann etwas, wenn man Bad und Schrank vollgestopft mit Sachen hat, die eigentlich niemand braucht – wenn man auf gut Deutsch: konsumiert und kostümiert bis zum Umfallen), schätze ich nun sehr.

Denn – ohne überheblich klingen zu wollen: Man sieht es der Haut an, wie sie behandelt wird. Unser größtes Organ ist auf der einen Seite zwar extrem widerstandsfähig, aber es verträgt auch nicht alles, ohne Spuren davonzutragen. Und langsam, aber sicher, komme ich in das Alter, in dem man deutlich sieht, wer seine Haut gut behandelt und wer sich da eher nicht so sehr hervortut.

Gesichtspflege mit Kaffeesatz

Natürlich kann ein schlechtes Hautbild mit allen möglichen Faktoren zusammenhängen und längst nicht alle sind selbstverschuldet – als ich beispielsweise vor einigen Monaten die Pille abgesetzt habe (Artikel wird folgen), meine Güte! Was sah meine Haut aus! Ich fühlte mich nicht nur optisch in hormongeplagte Teenager-Zeiten zurückversetzt – ein sehr unschönes Gefühl.

Doch wir können unserer Haut sehr viel Arbeit abnehmen und viel dafür tun, dass sie lange frisch und strahlend ausschaut – das beginnt bei der richtigen Ernährung (Fast Food ist sowas von tödlich für ein schönes Hautbild, ebenso wie regelmäßiger Alkoholkonsum) und hört selbstverständlich bei der richtigen Pflege auf.

Die Kosmetikindustrie ist allerdings eine Meisterin darin, uns das Gefühl zu vermitteln, alle möglichen und unmöglichen Produkte gebrauchen zu können – dabei richtigen die oft mehr Schaden an als sie nützen und zerstören beispielsweise den natürlichen Schutzfilm der Haut, sodass diese irritiert wird und mit noch stärkeren Unreinheits- und Störsymptomen reagiert. Ein Teufelskreis.

 Ich habe für mich entdeckt, dass ich diesem Teufelskreis auf eine ganz einfache Weise entkommen kann: Die Kosmetik, die mich umgibt, reduzieren. Und das, was ich verwende, so auswählen, dass die Zutaten möglichst aus der Küche stammen – ich sie also meistens, wenn ich wollte, genauso gut essen könnte. 

Kaffee bekommt einen neuen Verwendungszweck

Nachdem wir nun uns langsam an die müllvermeidende Lebensweise herantasten, halten wir auch immer mehr nach Alternativen zu herkömmlichen Pflegeprodukten Ausschau (und versuchen insgesamt, den Bestand im Bad auf das Allernotwendigste zu minimieren). Bisher klappt das erstaunlich gut. Vollgestopft mit Tuben, Tiegeln, bunten Verpackungen – so sieht unser Bad schon lange nicht mehr aus. Und ich bin denkbar glücklich darüber.

Kaffeesatz

Irgendwann war ich darauf gestoßen, dass man auch mit Kaffee wunderbar peelen könnte – und das leuchtete mir sofort ein, besteht Kaffeesatz doch immer noch aus rauen Kügelchen (die natürlichen Ursprungs und nicht – wie bei fast allen gekauften Peelings, aus Mikroplastik sind), die perfekt geeignet sind, Talg und lose Hautschüppchen zu entfernen. Ich habe ein bisschen herumprobiert und nach einigen Versuchen folgendes Rezept für mich entwickelt:

  • 3 EL Kaffeesatz (im Sinne des ökologischen Fußabdrucks ist bereits genutzter Kaffee am sinnvollsten) mit 1-2 EL Olivenöl in einem leeren Döschen vermengen.
  • Das Gesicht mit warmem Wasser anfeuchten, eine Handvoll Peeling auf dem Gesicht verteilen und gut einmassieren.
  • Im Idealfall das Peeling 5-10 Minuten einwirken lassen.
  • Mit warmem Wasser abspülen, das Gesicht trockentupfen.
  • Fertig – superweiche, geschmeidige Haut!

So einfach kann es sein!

Seitdem ich diese einfache und zugleich wiederverwertende Form der Gesichtshygiene regelmäßig anwende (ich nutze das Peeling meist morgens und abends), sind meine Hautunreinheiten (Pickel und Mitesser ebenfalls) stark zurückgegangen. Die T-Zone fettet nun endlich nicht mehr unnatürlich stark nach und meine Haut spannt und juckt nicht mehr – das ist im Wesentlichen dem Ölivenöl zu verdanken.

Wahrscheinlich könnt ihr ähnliche Effekte auch bei Kokosöl und anderen hochwertigen Ölen beobachten, wenn ihr euch regelmäßig damit eincremt. Ob das der Fall ist, hängt stark von eurem jeweiligen Hauttyp ab – ich persönlich kann mich beispielsweise wunderbar mit Kokosöl in der Augenpartie abschminken, doch eine generelle Pflege damit bekommt meiner Haut nicht. Das kann bei euch natürlich anders sein. (Das Abschminken funktioniert übrigens auch hervorragend mit Olivenöl. Kokosöl ist entgegen seinem Hype – dem ich auch anfänglich aufgesessen bin – aus ethischer Perspektive gar nicht so unbedenklich. Dazu folgt aber ebenfalls noch ein fundierter Artikel.)

Eine tolle Übersicht dazu, welches Öl für welchen Hauttyp geeignet ist, gibt es bei Shia. Auch Natalie, die mich erst so richtig dazu gebracht hat, mich mit diesem Thema zu beschäftigen, hat einen tollen Beitrag mit nützlichen Tipps dazu verfasst.

Ein paar Anmerkungen noch zur Verwendung und Lagerung des Kaffeesatz-Peelings:

  • Stellt das Peeling immer möglichst frisch her – die Menge aus dem Rezept oben reicht für 3-4 Anwendungen, sollte also nach spätestens 2 Tagen leer sein. Dann wird es auch schon höchste Eisenbahn – denn der Kaffeesatz bleibt zusammen mit dem Olivenöl natürlich schön feucht, was vor allem in der geschlossenen Dose der Schimmelbildung förderlich ist.
  • Ihr merkt, dass das Peeling schlecht geworden ist, wenn der Kaffee zu müffeln beginnt. Tragt es dann auf keinen Fall mehr auf – das ist nicht nur olfaktorisch unangenehm, sondern erzielt auch so ziemlich die entgegengesetzte Wirkung von dem, was ihr euch eigentlich wünscht.
  • Wenn ihr mit dem Peeling in der Wohnung umherlauft (wie ich das gerne mache), solltet ihr beachten, dass es nach einigen Minuten (wenn das Öl beginnt, einzuziehen) trocken wird und der Kaffee sich bei Gesichtsmuskelbetätigung dann auch gerne einmal auf dem gesamten Fußboden verteilt. Also: Entweder nicht umherlaufen – oder nicht lachen.
  • Habt stets eine Bürste für eurer Badezimmerwaschbecken parat. Denn die einzige unangenehme Nebenwirkung, die Kaffeesatzpeeling in Verbindung mit Olivenöl hat: Es hinterlässt gelblich-braune Schlieren im Waschbecken, wenn ihr es abwascht. Die gehen aber mit etwas Schrubben ganz schnell wieder weg.

Mit Produkten, die wir eigentlich als Lebensmittel verwenden, können wir also auch gute Dinge für unsere Haut tun. Besonders im Falle des Kaffeesatz-Peelings schlagen wir hier auch gleich noch zwei Fliegen mit einer Klappe, indem wir den Kaffee vor der endgültigen Entsorgung noch einmal einem sinnvollen Verbrauchszweck zuführen – und damit ihn nicht nur recyclen, sondern uns auch den Verpackungsmüll für eventuelle gekaufte Peelings sparen.

 Weitere wichtige Elemente für schöne Haut sind allerdings außerdem unter anderem regelmäßiges und vieles Trinken, gesunde Ernährung sowie regelmäßige sportliche Betätigung und der ebenfalls regelmäßige Aufenthalt an der frischen Luft (gerne auch bei Regenwetter!). 

Ich finde es unglaublich faszinierend, wie einfach eigentlich selbstgemachte, günstige und gesunde Alternativen zu herkömmlichen Kosmetikprodukten gefunden sind, wohingegen die Kosmetikindustrie mit allem möglichen Tricks und Kniffen alles dransetzt, uns mit neuen Produkten zu ködern und abhängig zu machen.

Doch wir sollten unsere Macht als Konsument*innen nutzen – und unseren Kopf. Denn der hat viele gute Ideen parat, damit wir uns selbst wunderbar und nachhaltig weiterhelfen können.

Was ist eure nachhaltige Gesichtshygiene?
Kennt ihr weitere tolle Rezepte? Oder habt ihr euch damit noch gar nicht so genau beschäftigt?

Noch mehr tolle Ideen finden sich bei Einab – der Linkparade rund um’s nachhaltige Leben, zu der ich diesen Beitrag ebenfalls einreiche.

24 Comments

  1. Petra Sood 20. August 2016

    Ein wunderbarer Tipp! Ich trinke so viel Kaffee, dass jeden Tag ein Ganzkörperpeeling möglich ist.
    Olivenöl, mit Meersalz und Zitrone funktioniert auch gut.

    Antworten
    • Jenni 20. August 2016

      Liebe Petra!
      Danke dir für deinen lieben Kommentar!
      Ich persönlich trinke keinen Kaffee (und werde mich wohl Zeit meines Lebens auch nicht damit anfreunden können), aber Mr. Grünzeug trinkt dafür für zwei und wir haben immer frischen Kaffeesatz im Haus. 🙂
      Ganzkörperpeeling funktioniert mit Kaffeesatz auch ganz wunderbar, vor allem und gerade, wenn die Poren der Haut in einer warmen Dusche geöffnet wurden!
      Danke dir auch für das neue, weitere Rezept – das werde ich mir gleich notieren und bei nächster Gelegenheit austesten. 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  2. Isa 20. August 2016

    Liebe Jenni,
    das ist ein Supertipp! Wird dieses Wochenende ausprobiert. Ich kaufe grundsätzlich keine Peelings, weil ich lieber selbst entscheide, was genau auf meine Haut kommt und was nicht, aber wenn ich Peelings aus Salz oder Zucker herstelle, habe ich trotzdem oft ein schlechtes Gewissen, Lebensmittel für die Hautpflege zu „verschwenden“. Da ist Kaffeesatz eine großartige und nachhaltige Alternative. Vielleicht noch ein, zwei Tropfen ätherischer Öle dazu, kann mir Orange gerade ganz gut vorstellen 🙂
    Ein schönes Wochenende!

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    • Jenni 21. August 2016

      Liebe Isa!
      Ich danke dir für dein liebes Lob! 🙂
      Ich freue mich, dass du mit denselben Gedanken an deine Hautpflege herangehst wie ich – bei Zucker und Salz hätte ich vermutlich eher weniger Skrupel, sie für die Gesichtspflege zu verwenden wie beispielsweise bei einer Avocado, aber ich verstehe gut, was du meinst und finde auch, dass Kaffee aus der Nachhaltigkeits-Perspektive (wenn man ihn schon einmal zuhause hat) in der Beziehung wirklich eine sehr gute Wahl ist.
      Ätherisches Öl passt sicherlich auch wunderbar dazu – Orange ist eine tolle Assoziation, ich bin gespannt, wie es dir gefallen wird! 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  3. Tabea 20. August 2016

    Als „Mädchen“ habe ich bis jetzt auch immer versagt… also Make-Up und Beautyprodukte aller Art findet man bei mir nicht und ich wüsste nicht, wie man die benutzt. Allerdings geht es mir ähnlich wie dir: Meine Haut macht keine Probleme und ich führe das darauf zurück, dass sie nicht unter Schminke erstickt wird 😉
    Auch Pflegeprodukte nutze ich eigentlich nicht… und besitzen tue ich nur Handcreme für Notfälle. Aber ich glaube, so ein Peeling könnte manchen Ecken meiner Beine nicht schaden… doof nur, dass ich keinen Kaffee trinke. Vielleicht muss ich Mama oder Oma mal bitten, mir etwas von ihrem Kaffeesatz aufzuheben.

    Auf die angekündigten Posts bin ich total gespannt! Wo bekommst du nur immer die Ideen für so spannende Themen her? Über das Absetzen der Pille denke ich ja auch schon ewig nach… aber das Hormanchaos macht mir Angst.

    Liebe Grüße

    Antworten
    • Jenni 21. August 2016

      Liebe Tabea!
      Da bin ich einigermaßen erleichtert, dass ich nicht die Einzige bin. 😉
      Aber ich finde es ohnehin schade, dass man – um als „richtiges“ Mädchen bzw. als richtige junge Frau gelten zu können – sich zukleistern und -tapezieren muss bis zum Geht-nicht-Mehr. Ich liebe Natürlichkeit und bewusste, aber minimalistische Akzente.
      Ich denke auch, dass frische Haut viel Luft zum Atmen braucht und die ganze Schminke die Poren einfach nur verstopft. Das merke ich selbst, wenn ich (ein Mal in 10 Jubeljahren) doch mal etwas Puder…und dann bereue ich es sofort. Immer.
      Wenn du deine Verwandtschaft in unmittelbarer Reichweite hast, wäre es natürlich klasse, wenn du dort den Kaffeesatz abstauben könntest, bevor er in den Müll wandert. 😉
      Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert!

      Oh, das ist lieb von dir – danke! 🙂
      Ich glaube gar nicht einmal, dass diese Themen sooo spannend sind – sie beschäftigen mich einfach. In meinem Kopf ist immer so viel los, meine Hände kommen gar nicht mit, das alles niederzuschreiben.
      Ich freue mich auf jedenfall, dass du dich auf die Artikel freust, das ist wirklich schön.

      P.S.: Das Hormonchaos habe ich billigend in Kauf genommen, nachdem ich wusste, was die Pille so alles anrichten kann. Aber dazu – wie gesagt – in einem ausführlichen Artikel mehr. 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  4. Huhu Jenni,

    ich finde es ganz toll, dass du deine Kosmetik selbst herstellen willst und lese unheimlich gerne über deinen plastikfreien Fortschritt. Für diesen Beitrag würde ich dich aber gerne aber auf ein paar Dinge hinweisen…

    Ich habe mich noch nicht allzu intensiv mit reizfreier Pflege auseinandergesetzt, aber ich habe mal gelesen, dass mechanische Peelings (beispielsweise durch Salz-, Zucker- oder auch Kaffeepeelings) viel zu aggressiv und hautschädigend sein sollen. Wahrscheinlich ist Kaffe durch seine nicht ganz so harten und scharfkantigen, rauen Kügelchen noch wesentlich besser als Salz oder Zucker, aber auch hier wäre ich vorsichtig und würde es maximal ein Mal in der Woche verwenden, wenn überhaupt.
    Viel hautfreundlicher sollen chemische Peelings mit BHA und AHA sein, welche man aber wohl eher schwer ohne Plastik kaufen kann. :/

    Auch Kokosöl ist überhaupt nicht für die Haut empfehlenswert, da es komedogen wirkt. Das bedeutet, dass es die Poren verstopft und somit Pickel hervorrufen kann. Vielleicht solltest du für dein Peeling statt Olivenöl besser ein etwas hautfreundlicheres Öl umsteigen. Eine Auflistung gibt es beispielsweise hier: http://www.blondblog.de/das-beste-gesichtsoel-fuer-deinen-hauttyp/

    Ich bin schon auf deine geplanten Beiträge gespannt! 🙂

    Liebste Grüße,
    Cosima

    Antworten
    • Jenni 21. August 2016

      Liebe Cosima!
      Ich danke dir für deinen umfangreichen Kommentar und freue mich sehr, dass du meine kleine Reise so gern verfolgst. 🙂
      Danke dir auch für die Anmerkungen.
      Ich habe ja weiter oben geschrieben, dass ich ebenfalls keine Expertin für Hautpflegeariktel bin – und auf entsprechende weiterführende Artikel zum besten Öl für den besten Hauttyp sowohl bei Natalie als auch bei Shia verlinkt, dort kann man sich sehr umfassend informieren. Dennoch danke ich dir für den zusätzlichen Link. Der Blog scheint wirklich gut zu sein, da sehe ich mich einmal genauer um. 🙂
      Dass Kokosöl nicht besonders gut ist, ist mir bekannt – das habe ich unter anderem in Hinblick auf die ethische Perspektive auch angemerkt. Aus Recherchen in verschiedenen Foren und Gruppen weiß ich aber, dass einige Menschen das Öl doch sehr gut auf ihrer Haut vertragen – ich gehöre nicht dazu und nutze daher Olivenöl, was auch von Shia unter anderem empfohlen wird.
      Für mich funktioniert das bisher am besten und daher bleibe ich gerne dabei. 🙂
      Natürlich ist es immer richtig und wichtig, auch nach weiterführenden Sorten Ausschau zu halten – aber ich möchte mir ungern wieder extra ein Produkt kaufen, welches ich sehr selten benutze und das die meiste Zeit nur in der Ecke herumstehen wird, wenn ich doch mit dem, was ich bereits habe und auch regelmäßig für andere Dinge nutzen kann, wunderbar auskomme.
      Bezüglich der Struktur des Peelings: Ich denke ebenfalls, dass Salz und Zucker da noch etwas aggressiver sind (vor allem Salz, da es unabhängig von der Struktur ja auch wesentliche chemische Auswirkungen auf die Haut hat). Ob und wie man das verträgt, ist natürlich wieder sehr unterschiedlich und muss von jedem und jeder selbst erprobt werden. In Kombination mit der richtigen Menge Öl verlieren die Kaffee-Teilchen allerdings ein Wesentliches ihrer Härte und sind für mich zumindest auf keinen Fall stark reizend. In Facebook-Gruppen haben sich auf meinen Post zahlreiche Frauen zu Wort gemeldet, die diese Technik ebenfalls seit Jahren nutzen und sehr zufrieden sind.

      Hach – lange Rede, kurzer Sinn: Kosmetik-Tipps sind niemals etwas für die Allgemeinheit und jede und jeder muss für sich schauen, ob das für sie oder ihn passend ist.
      Ich kann nur Empfehlungen geben, von denen ich sehr überzeugt bin, weil sie für mich wunderbar funktionieren. 🙂

      Ich danke dir aber – wie gesagt – für deine kritischen Anmerkungen, sie sind sehr bereichernd!

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  5. Lena 20. August 2016

    Ich handhabe es da genau wie du – je weniger desto besser! Ich finde es super spannend, wie man Lebensmittel für selbstgemachte Kosmetik ganz einfach weiterverwenden kann. Kaffeesatz ist da wohl ein echter Alleskönner! Leider trinken wir kaum Kaffee und daher habe ich ihn echt selten zu Hause.

    Liebe Grüße
    Lena | http://www.healthylena.de

    Antworten
    • Jenni 21. August 2016

      Liebe Lena!
      Genauso sehe ich das auch – es ist wunderbar praktisch und im Falle des Kaffeesatzes ist es sogar außerdem Wiederverwertung, besser geht es in meinen Augen fast nicht. 🙂
      Wenn man natürlich nicht so gern Kaffee trinkt, hat man eher weniger Gelegenheit, dieses Peeling herzustellen, da hast du recht. Aber glücklicherweise gibt es da noch viele andere pflanzliche und fix selbst gemachte Alternativen zu.

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  6. Lisa 21. August 2016

    Ich mische mir immer ein Peeling aus Kaffeesatz, braunem Rohrzucker, Honig und Kokosöl. Das ist immer eine riesen Sauerei :), aber ich mag es echt gerne: Es peelt super und hinterlässt tolle geschmeidige Haut. Mit Olivenöl muss ich das auch mal ausprobieren!
    Danke für den schönen Artikel.
    Liebe Grüße
    Lisa

    Antworten
    • Jenni 21. August 2016

      Liebe Lisa!
      Danke dir für deine lieben Worte!
      Dein Rezept klingt auch sehr spannend – obwohl für mich als Veganerin der Honig natürlich herausfällt. 😉
      Das mit der kleinen Sauerei (zumindest in der Dusche) stimmt auf jeden Fall – im Waschbecken hält sich das glücklicherweise in Grenzen.
      Obwohl ich festgestellt habe: Zu Beginn habe ich das auch mit Kokosöl ausprobiert (aber schnell gemerkt, dass das so gar nichts für meine Haut ist) und mit Kokosöl schmiert es wesentlich mehr als mit Olivenöl. Olivenöl lässt sich wesentlich leichter reinigen – Kokosöl wird ja sofort, wenn es mit einer bestimmten Raum-(oder Wasser-)Temperatur in Kontakt kommt, schmierig und fest. Daher war das Schrubben bei dem Öl immer besonder doof. Olivenöl ist da wesentlich pflegeleichter. 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  7. Ruhrstyle 22. August 2016

    Liebe Jenni,

    glaub mir, du bist nicht die einzige, die mit den ganzen Kosmetikprodukten nichts anfangen kann. Mir geht es genauso. Ich bin froh, dass ich Wimperntusche auflegen kann. 🙂
    Kaffeesatz verwende ich auch häufig als Peeling und Olivenöl lasse ich so gar hin und wieder an meine Haare, da dieses meiner Kopfhaut unheimlich gut tut. Was ich ebenso empfehlen kann, ist Granatapfelöl! Ich habe eine recht empfindliche Gesichtshaut, aber dieses Öl vertrage ich super.

    Liebe Grüße
    Rebecca

    Antworten
    • Jenni 25. August 2016

      Liebe Rebecca!

      Da bin ich ja einigermaßen beruhigt. 🙂
      Ja, bei mir sieht das ähnlich auch: Augenbrauenstift, Wimperntusche und etwas Farbe für die Lippen – mit mehr kenne ich mich nicht wirklich aus. Und lange habe ich das für ein Defizit meinerseits gehalten, aber mittlerweile bin ich sogar einigermaßen froh darüber. 🙂
      Granatapfelöl ist mit Sicherheit klasse, das werde ich mir merken! Schwiegermama-in-spe hat sowas sicherlich zuhause und kann mir etwas zum Testen abgeben (sie bringt solche tollen Exoten regelmäßig aus Anatolien mit). Danke dir!

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  8. […] tolles Produkt aus der Küche, das sich zur Hautpflege eignet, bin ich nun auf dem Blog „Mehr als Grünzeug“ gestoßen: Kaffeesatz. Ein Abfallprodukt, das so eine tolle zweite Verwendung findet. Wird […]

    Antworten
  9. Vanillaholica 24. August 2016

    Ja die Idee ist super, die kenne ich schon 🙂
    Das wohl günstigste, umweltfreundlichste und einfachste Peeling !
    Wirklich super <3

    Liebe Grüße,
    Vivi <3
    vanillaholica.com

    Antworten
    • Jenni 25. August 2016

      Liebe Vivi!
      Dass du das Peeling kennst, habe ich mir schon beinahe gedacht – aber du hast wirklich recht: Ich glaube auch, dass es fast nichts gibt, was dem in allen drei Punkten gleichkommt. Und weil es meiner Haut gleichzeitig so guttut, ist es seit einer Weile mein absolutes Lieblings-Peeling. 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  10. Andrea 26. August 2016

    Hi, das werde ich mal ausprobieren! Bislang sammel ich meinen Kaffeesatz immer für meinen Garten. Ist nämlich auch ein guter Dünger. Dann mache ich mir mal das Peeling. Super einfach, die Zutaten habe ich sowieso immer da.
    Bin schon gespannt wie es sich für meine Haut eignet.
    Viele Grüße Andrea

    Antworten
    • Jenni 26. August 2016

      Liebe Andrea!

      Es freut mich, dass dir die Idee mit dem Kaffeesatz-Peeling gefällt! 🙂
      Das stimmt – das mit dem Dünger habe ich auch bereits gelesen – dann nutzt du den Kaffeesatz im nachhaltigen Sinne ja ohnehin schon voll aus, toll!
      Ich bin ebenfalls gespannt, wie gut das Peeling zu dir passt und wünsche dir auf jeden Fall viel Freude beim Ausprobieren!

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  11. Eva Maria 27. August 2016

    Danke für den tollen Beitrag, es gibt ja schon einige Anbieter, die diese Kaffeesatz-Peelings zu hohen Preisen verkaufen und ich konnte nie nachvollziehen, wieso man sich das kauft. Immerhin ist dieses Peeling ja wirklich ruckzuck selbst zubereitet.

    Wünsche dir noch einen schönen Tag,

    liebe Grüße, Eva
    http://www.thesophisticatedsisters.com

    Antworten
    • Jenni 27. August 2016

      Liebe Eva Maria!

      Schön, dass dir der Beitrag gefallen hat, das freut mich sehr. 🙂
      Ich muss gestehen, dass ich bisher noch gar nicht wusste, dass mit dem Kaffeepeeling bereits konventionell Handel getrieben wird – eigentlich eine Schande, wo es doch so einfach und fix selbst zusammengerührt ist. Aber die Kosmetik-Industrie findet leider immer wieder neue Möglichkeiten, uns das Geld aus der Tasche zu ziehen…

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  12. […] beispielsweise Olivenöl und Kaffee. Aus diesen beiden Zutaten kannst du dir innerhalb von Minuten dein eigenes Peeling zusammenrühren, das Öl als Hautpflege für alles (!) nutzen und Müll sparen sowie mögliche […]

    Antworten
  13. Denise 10. April 2017

    Liebe Jenni,

    ich bin gerade zufällig auf deinem Blog gelandet und er gefällt mir unheimlich gut!
    Und diese Verwendung von Kaffeesatz ist eine geniale Idee! Ich liebe Kaffee und bin immer am überlegen, wie man den sinnvoll nutzen kann.
    Wenn man ihn trocknen lässt und dann auf eine Leinwand klebt, kann man ihn wunderbar in Bilder einbauen – ganz toll passt er zu goldener Farbe! Aber irgendwann hat man auch genug Bilder kreiert und verschenkt:)
    Das Peeling werde ich definitiv mal ausprobieren! Vielen Dank für die tolle Inspiration!

    Liebe Grüße,
    Denise

    Antworten
    • Jenni 11. April 2017

      Liebe Denise,

      es freut mich, dass du hergefunden hast und es dir hier so gut gefällt – ein herzliches Willkommen an dieser Stelle! 🙂

      Die Idee mit den Bildern ist mir noch so gar nicht gekommen – wie genial! Da danke ich dir wiederum für die schöne Inspiration!
      An sich kann man unglaublich viel mit Kaffeesatz anstellen – eigentlich wird es Zeit, einen extra Artikel dazu zu verfassen…
      Ich lege mal einen Entwurf an und hoffe, bei Zeiten zum Schreiben zu kommen. 😉

      Liebe Grüße und viel Freude beim Peelen!
      Jenni

      Antworten

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