Gesunde Ernährung – was ist das eigentlich?

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28. Februar 2016

gesunde ernährung

Eine gute Frage, oder? Wenn man sich die vielfältigen verschiedenen Antworten anschaut, wird schnell klar: Der Weisheit letzter Schluss liegt doch nicht so nahe, wie es uns manchmal erscheint. Die Frage nach der gesunden Ernährung treibt jeden und jede von uns um – und wir alle finden individuelle Antworten. Hier ist meine.

Dass es auf einem veganen, pflanzlich und möglichst natürlich ausgerichteten Blog irgendwann eine Beschäftigung mit dem Thema “gesunde Ernährung” geben musste, war abzusehen. Doch konkret auf den Gedanken gebracht hat mich die aktuell laufende #issgesund-Blogparade der Gothaer. Speziell an Food-, Familien- und Fitnessblogger*innen gerichtet, werden uns 5 Fragen zum Thema “gesunde Ernährung” gestellt, die in einem Artikel beantwortet werden wollen.

Und da ich mich zu zwei der insgesamt drei Blog-Kategorien zähle und mich insgesamt viel mit gesunder Ernährung auseinandersetze, habe ich mich gleich angesprochen gefühlt.

Doch kommen wir zu den 5 Fragen, die ich versuche, so umfassend wie möglich zu beantworten.

1. Was gehört für dich zur gesunden Ernährung?

Obst und Gemüse!

Die Antwort ist sehr einfach: Zunächst einmal Obst und Gemüse. Und zwar in Massen! Ich bin der festen Überzeugung, dass wir gar nicht genug von diesen pflanzlichen Grundnahrungsmitteln zu uns nehmen können und daher Empfehlungen, wie sie beispielsweise die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) herausgibt (Gemüse 26% und Obst 17% des Tagesbedarfs), lediglich Richtlinien für die unterste Verzehrgrenze sein können.

DGE Obst und Gemüse

Denn zwei Portionen Obst und drei Portionen Gemüse muten mir persönlich doch etwas wenig an – das entspräche (grob geschätzt) etwa jeweils 2 kleinen Äpfeln und einer Salatgurke. (Natürlich könnte man auch eine riesige Menge an Kohl gegen die 400g Gemüse aufwiegen. Doch der Anteil an Gemüse bliebe auch hier meiner Ansicht nach viel zu gering.)

Und damit sind wir dann optimal versorgt? Ich wage es zu bezweifeln.

(An dieser Stelle sei angemerkt, dass ich keine ernährungswissenschaftliche Ausbildung genossen habe und demnach keinen Anspruch auf die vollständige Richtigkeit meiner Ausführungen erhebe. Was ich hier zusammentrage, ist das Resultat privater und interessierter Recherche – die natürlich gerne diskutiert werden darf.)

Tierprodukte?

Verweilen wir für einen kurzen Moment bei den Ernährungsempfehlungen der DGE, so stellen wir eines schnell fest: Tierprodukte nehmen eine prominente Stellung ein.

DGE-Ernährungskreis
DGE-Ernährungskreis®,©Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V., Bonn

In der Tat wird der empfohlene Verzehr von tierischen Produkten für einen Erwachsenen mit insgesamt 25% des Tagesbedarfs angegeben (aufgeteilt in 18% Milchprodukte und 7% Fleisch, Eier und Fisch).

Vor dem Hintergrund, dass die problematischen Auswirkungen von Milch- und Fleischerzeugnissen auf die menschliche Gesundheit bereits vielfach nachgewiesen wurden, mutet diese Empfehlung merkwürdig an.

vebu Studien
Eine vollständige Übersicht über den aktuellen Forschungsstand findet ihr auf vebu.de

 

Noch merkwürdiger vor der Tatsache, dass das amerikanische Pendant zur DGE, die Academy of Nutrition and Dietics (AND) bereits 2009 folgende vielzitierte Stellungnahme verfasste:

Stellungnahme AND
Beim Klick auf das Bild gelangt ihr zum vollständigen Positionspapier der AND.

 

Diese kurzen Ausführungen sollen in diesem Zusammenhang ausreichen, um zu begründen, weshalb tierische Produkte für mich nicht nur primär aus ethischen, sondern auch aus gesundheitlichen Motiven nicht (mehr) unter den Begriff der “gesunden Ernährung” fallen.

Wasser!

Zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung gehört für mich etwas dazu, das in dem Begriff, der lediglich feste Nahrung impliziert, so nicht enthalten ist: Flüssigkeit.

Die Empfehlungen, wie viel Flüssigkeit in Form von Wasser und / oder ungesüßten Tees man pro Tag zu sich nehmen sollte, variieren stark und umfassen Angaben von 1,5 – 5 Liter. Ich habe für mich festgestellt, dass ich je nach Tagesform und Aktivitätslevel zwischen 3 und 5 Liter täglich benötige. Manchmal ist es eher weniger, an anderen Tagen etwas mehr.

Trinke ausreichend

Auch bezüglich der Frage, wann man zur Wasserflasche bzw. Teetasse greifen sollte, scheiden sich die Geister: Die einen meinen, es sei bereits zu spät, wenn der Durst sich bemerkbar mache, denn da habe die Dehydration bereits eingesetzt. Andere gehen vom evolutionären Standpunkt aus und meinen: Es hat doch einen gewissen Sinn, dass wir überhaupt Durst haben! Warum sollte uns der Körper mit einer verspäteten Alarmanlage ausstatten?

Falls man sich an der Mengenangabe orientiert, die ich benötige, kann man gar nicht so lange warten, bis der Durst sich meldet. Und irgendwann wird das regelmäßige Trinken auch zum Automatismus – im positiven Sinne.

Die praktischen und direkten Auswirkungen des vielen Trinkens haben sich bei mir sehr schnell manifestiert: Ich habe in der Regel kein Nachmittagstief mehr (und falls doch, weiß ich: Heute habe ich zu wenig getrunken) und meine Haut ist reiner und ebenmäßiger (auch während der schlimmen hormonellen Phasen).

Proteine und Spurenelemente!

Natürlich ist es mit hübsch bunten Gemüsetellern und kristallklarem Wasser noch nicht getan, um von “gesunder Ernährung” sprechen zu können.

Es fehlen noch weitere wesentliche Bausteine: unter anderem Proteine. Ein leidiges Thema – vor allem, wenn die Umgebung die pflanzliche Einstellung mitbekommt. Denn die Top-1-Garantie-Frage, auf die ihr getrost 100€ verwetten dürft, ist: “Woher bekommst du denn jetzt dein Eiweiß?!”

Protein

Die reichhaltigen Eiweiß-Quellen für Veganer* innen sind an anderen Stellen schon ausführlich behandelt worden (unter anderem hier und hier), doch ich zähle willkürlich einige auf:

  • Linsen
  • Erbsen
  • Bohnen
  • Tofu
  • Tempeh
  • Brokkoli
  • Kichererbsen
  • Quinoa
  • Chia-Samen
  • Buchweizen
  • Spinat

Auch bezüglich der Spurenelemente gibt es ähnliche Fragen, gekoppelt mit Befürchtungen bezüglich eventuell drohender Mangelerscheinungen: “Bekommt du genug Kalzium, Magnesium, Vitamin D?”

Jemand, der diese Fragen super-sympathisch beantworten kann, ist der World’s Strongest Vegan: Patrick Baboumian.

Und ich denke, ich schreibe hier nun an dieser Stelle auch nicht mehr viel darüber, wie ich “gesunde Ernährung” definiere, sondern lass’ das letzte Wort bei Patrick und widme mich der nächsten Frage.

2. Passen Genuss und gesunde Ernährung für dich zusammen?

Absolut! Ich würde die Fragestellung sogar umdrehen und behaupte: Ungesunde Ernährung und Genuss – das passt nicht zusammen.

Denn ich kann mich beim besten Willen an einem zuckerbombigen, mit Zusatzstoffen und Transfetten angereicherten Essen nicht so sehr erfreuen wie ich das an einem herrlich knusprigen Salat oder einem bunten pflanzlichen Pfannengericht kann. Abgesehen davon, dass “Genuss” für mich nicht darin liegt, fetttriefende Pommes oder zähneziehendes Eis zu essen, ist Genuss nicht nur eine Frage des faktisch fühlbaren Geschmacks auf der Zunge. Sondern gleichermaßen eine der inneren Einstellung.

Genuss beginnt – wie so vieles – im Kopf.

Obst und Gemüse

Das können wir nun so auslegen, dass unsere Neurotransmitter bei Kontakt mit bestimmten Stoffen in Lebensmitteln (zum Beispiel Glutamat) Belohnungsstoffe ausschütten, die uns das Gefühl vermitteln, etwas Tolles gegessen zu haben (und mehr davon zu wollen).

Wir können es aber auch so betrachten, dass das positive Gefühl, den Hamburger links liegen gelassen und stattdessen dem zu Unrecht als langweilig und fade verpönten Salat den Vorzug gegeben zu haben, mit nichts zu vergleichen ist.

Dieses Gefühl, etwas gesundes gegessen zu haben und dem eigenen Körper damit etwas Gutes getan zu haben – das ist ebenso eine Komponente des Genusses wie das Zergehen des Leibgerichts auf der Zunge.

Abgesehen davon muss sich mentaler und tatsächlicher Genuss nicht ausschließen: Ich habe noch nie so lecker gegessen wie zu der Zeit, seitdem ich mich “gesund” ernähre.

3. Wie schaffst du es im (hektischen) Alltag, dich gesund zu ernähren?

Zwei wesentliche Faktoren sind ausschlaggebend dafür:

  • Die innere Einstellung (Disziplin, Motivation)
  • Praktische Vorbereitung

Beide Aspekte gehen Hand in Hand: Ich kann mich nur ausreichend auf einen stressigen Alltag vorbereiten, wenn ich auch wirklich die Motivation habe, das Ding mit der gesunden Ernährung durchzuziehen. Und ich kann mich auch nur dann wirklich gesund ernähren, wenn ich vorbereitet bin.

gesund im alltag

Zur Vorbereitung gehören beispielsweise folgende Dinge:

  • Das Packen einer Lunchbox. Am Abend vorher wandert so das leckerste Gemüse und tollste Obst – vielleicht in Kombination mit einem Dattelriegel – in den Rucksack für den nächsten Tag.
  • Das Vorbereiten von Smoothies. Damit wir nicht in Versuchung kommen, den nächsten Kaffeeautomaten in der Mensa zu entern, füllen wir uns am besten gleich ein Maxiglas von 700ml mit einem stärkenden grünen Getränk.
  • Das fertige Frühstück in Form von Overnight-Oats. Besonders im Sommer ideal, wenn es schnell gehen muss. Ebenfalls am Abend vorher zubereitet, heißt es morgens nur noch: aus dem Kühlschrank genommen und drauflos gelöffelt!
  • Ein Snackvorrat an strategisch günstigen Punkten. Falls ihr (wie ich) andauernd mit Gepäck unterwegs seid, ist dort ein strategisch günstiger Punkt, um einen kleinen Vorrat an Nüssen und Trockenfrüchten mit sich herumzutragen, falls der kleine Hunger kommt oder der Kreislauf sich zu Verabschieden droht. Arbeitet ihr eher stationär im Büro, so tauscht die kalorienbebombten und zuckerhaltigen Kuchen und Muffins doch gegen Datteln und Cashews aus. (Nicht, dass diese beiden Dinge wenige Kalorien hätten – aber es sind “gute” Kalorien.)

Zu inneren Einstellung gehört unter anderem:

  • Die innere Konsequenz, der verheißenden Burger-Reklame und den aromatischen Düften aus dem nächsten Schnell-Imbiss zu widerstehen. Und ganz ehrlich: Es passiert wirklich sehr schnell, dass das Widerstehen keine Probleme mehr bereitet. Dass es sich nicht einmal mehr wie Widerstehen anfühlt.
  • Das gute Gefühl, das gesunde Ernährung und die Beschäftigung mit ihr bringen, bewusst wahrzunehmen und es zu genießen. Und niemals wieder davon wegzuwollen.
  • Der grundsätzlich positive Blick auf die Dinge: Gesunde Ernährung ist ein Abenteuer voller Möglichkeiten – keine Talfahrt mit Verzicht und Mangel. Offenheit für die Möglichkeiten, die bisher nicht auf dem eigenen Radar erschienen sind, ist eine der Grundvoraussetzungen, um das Abenteuer “gesunde Ernährung” dauerhaft anzugehen.

4. Nutzt du spezielle Zubereitungsmethoden, welche kannst du empfehlen?

Besonders zu empfehlen ist zum einen das schonende Garen oder auch das Dämpfen, da hier die wenigsten Nährstoffe aus den frischen Zutaten verloren gehen.

in love with smoothies

Von mir noch lieber genutzt als dieses ist allerdings das Zerkleinern. Und zwar im Mixer. Seitdem ich das (zugegeben sehr alte) Küchengerät vollkommen bewusst in seiner Existenz wahrgenommen habe, wird es mindestens zwei Mal pro Tag traktiert. Hinein wandert so ziemlich alles, was Kühl- und Vorratsschrank hergeben. Die Ergebnisse unterscheiden sich nur in ihrer Bezeichnung, sind vom Prinzip her allerdings stets dasselbe: Verarbeitete, zerkleinerte und besonders bekömmliche Nahrung.

Vielerlei Gerichte speisen sich bei mir daher aus dem Mixer:

  • Smoothies
  • Fruchtpüree (eigentlich nur dicklichere Smoothies)
  • Eis
  • Suppen
  • Dips und Aufstriche
  • Pflanzendrinks
  • Süßungsmittel (Dattelmus)

Der Variation (und damit auch der eigenen Kreativität) sind keine Grenzen gesetzt.

5. Welchen Ernährungstipp oder welches Rezept zu gesunder Ernährung aus deinem Blog kannst du uns empfehlen?

Niemals mehr als 6!

Das ist eine schwierige Frage. Grundsätzlich gibt es viele Tipps, die man befolgen könnte, um zu einer langfristig gesunden Ernährung zu gelangen.

Doch ich denke, der wirkungsvollste Tipp ist dieser: Meidet verarbeitete und hochindustriell hergestellte Lebensmittel. Denn diese sind zum einen so verändert, dass sie diese Bezeichnung eigentlich gar nicht mehr verdienen, und zum anderen alles andere als gesund.

nie mehr als 6

Meine Faustregel lautet: Sobald ein Lebensmittel mehr als 6 Zutaten in der Liste aufweist, ist es außen vor und wird definitiv nicht gekauft. Als vertretbar erachte ich mittlerweile Zutatenlisten, die bis zu 4 Einträge umfassen – bei darüber hinausgehender Anzahl überlege ich es mir genau, ob ich das jeweilige Lebensmittel wirklich unbedingt brauche oder eine Alternative finden kann.

Rezepte

Ich tue mich wirklich schwer damit, nur ein Rezept herauszusuchen – daher stelle ich gleich einmal mehrere vor.

Da ich ein absoluter Frühstücksmensch bin und das Frühstück bekanntermaßen die wichtigste Mahlzeit des Tages ist, habe ich drei Lieblingsrezepte, die euch vielleicht ebenfalls interessieren, für euch:

Erdbeer-Kokos-Traum7

Habermus4

Smoothie Bowl10

Schlusswort

Gesunde Ernährung ist für mich vor allem eines: bunt, abwechslungsreich, vielfältig, lecker und tierfrei.

Was ist gesunde Ernährung für euch?

Schreibt es mir in den Kommentaren und / oder schreibt einen eigenen Artikel! Ich freue mich auf eure Nachrichten!

Und falls dich gesunde, pflanzliche Ernährung sehr interessiert, mach’ doch mit bei der Greeneating-Challenge, die ursprünglich als private Herausforderung zwischen Anja (theveganfoodnerd) und Jan (umsturzvegan) geplant war und in ihrer motivationsreichen Gruppe nun bereits schon mehr als 80 Mitglieder verzeichnet, die sich gegenseitig unterstützen, beraten und für Erfolge loben!

JENNI MARR
Wanderin im Geiste, mit der Nase im nächsten Buch, nie so ganz zuhause und doch immer da.
KOMMENTARE

Hi 🙂
Das ist ein super Artikel! Eine gesunde Ernährung tut einfach so gut. Ich habe eigentlich erst angefangen mich gesund zu ernähren, seit ich erfahren habe, dass eine richtige Ernährung auch gut für die Haut ist(ich hatte früher fettige, öllige Haut). Aber eine gesunde Ernährung macht auch einfach glücklich.
Liebe Grüße Micha 🙂

Hallo Micha,

danke dir! Es freut mich, dass dir der Artikel so gut gefällt und du deine persönliche Art gefunden hast, dich gesund zu ernähren! 🙂
Ich habe auch gemerkt, dass meiner Haut (und auch meinem Haar) die gesunde Ernährung (bestehend aus unverarbeiteten Lebensmtiteln) sehr gut tut – und du hast absolut recht: Glücklich macht das Gefühl, sich und seinem Körper etwas Gutes zu tun, außerdem! 😉

Liebe Grüße
Jenni

[…] bei mir bereits die ersten Alarmglocken. Nachdem ich realisiert hatte, wie lang die Liste war (ich konsumiere keine Produkte, bei denen die Zutatenliste 6 Einträge überschreitet) hatte ich schlechte Laune. Endgültig vorbei war es dann, als ich beim Palmfett angekommen war. […]

[…] euch im Vorfeld gesundes Essen einzupacken und mit ausreichend Proviant zu versorgen (ich habe das hier ausführlicher beschrieben), gibt es auch gesunde Alternativen, die ihr unterwegs erwerben könnt, […]

Hey Jenny, ein wahnsinniger spannender Beitrag! Das muss sicher total viel Arbeit gewesen sein. Du scheinst wirklich fleißig zu sein. Ich bin total begeistert und werde mich hier sicher öfter mal umsehen. Ich bin durch Lynn auf dich aufmerksam geworden. Klasse Blog! Weiter so. LG Janine

Hallo Janine!

Wow – danke für dein riesiges Lob! Das freut sehr zu lesen! Ich gebe mir wirklich viel Mühe bei meinen Artikeln und ich bin sehr, sehr froh, dass man das im Resultat dann auch merkt. Danke dir, du hast meinen Tag ein bisschen heller gemacht. <3

Ich schaue mich auch gleich einmal bei dir um!

Liebe Grüße
Jenni

[…] euch im Vorfeld gesundes Essen einzupacken und mit ausreichend Proviant zu versorgen (ich habe das hier ausführlicher beschrieben), gibt es auch gesunde Alternativen, die ihr unterwegs erwerben könnt, […]

Zur Punkt 1, soweit ich verstanden habe, sind diese Mengen nur als Teil eines umfangreichen Speiseplans gedacht. Insofern, als orientierte Gemüse und Obst-Konsumentin, mußt Du selbstverständlich mehr zu Dir nehmen.
Zusatz-Anmerkung, DGE-Empfehlungen sind nur Kopien der FDA Empfehlungen. Ursprung und Studie : Framingham. Auch die daraus gewonnenen Erkenntnisse sind mehr als realitätsfremd.
Punkt 2: immer die Frage zuerst stellen” cui bono ? Tierische Produkte sind nur für die Erzeuger und deren Brieftasche gesund.
Wasser: Bedarf ist unterschiedlich, dennoch, wie Du anmerkst, viel ist gut. Weil Wasser unser Hauptelement ist und ohne ausreichen Wasser keine optimale Diffusion und PH-Wert Regulation stattfinden kann, sind auf Dauer die Störungen vorprogrammiert.
Protein, der Patrick ist erst seit geraumer Zeit veganer, dennoch, eine Unterversorgung kann in der heutigen Zeit gar nicht stattfinden. Ich lebe seit 10 Jahren vegan…
Genuß kommt bei vollwertigen Ernährung nicht einfach so, man muß sich damit auseinandersetzten und keine Religion daraus machen..
Insgesamt, gesund leben und sich ernähren bedarf keine starren Normen und Regeln, man sollte einfach nur auf sein Körper und Signale hören. Dies ist keine Platitüde, sondern eine durch Erfahrung gewonnene Behauptung. Übung und Konzeptklarheit werden abverlangt.
der Spruch ist uralt und wird solange gelten wie die Menschheit bestehen wird” was dem einen gut tut, kann dem anderen schaden”.
jeder von uns ist fast ein Unikat und deshalb müssen wir immer auf unsern Körper hören. So kann wirklich auch mit dem gesund leben gelingen.

Hallo und ui – danke für diesen ausführlichen Kommentar!

Ich gehe in allen Punkten mit dir mit – interessant, dass die Empfehlungen der DGE und der FDA da aus einer Quelle zu stammen scheinen. Das war mir noch gar nicht so bewusst – danke für den Hinweis! Da lohnt es sich sicher noch einmal, genauer drüberzuschauen.

“Tierische Produkte sind nur für die Erzeuger und deren Brieftasche gesund.” Absolut! Treffender kann man es wahrscheinlich nicht formulieren. Und jeder und jede, die ihren Tierproduktekonsum massiv verteidigen, haben ihn entweder (noch) nicht reflektiert oder verdienen daran.

Ich mag deine Einstellung zur gesunden Ernährung sehr und finde, du hast absolut recht – der Körper ist unser wichtigstes Signal, wenn es um ausgewogene Ernährung geht und wir sollten endlich wieder lernen, auf ihn zu hören.

Liebe Grüße
Jenni

Huhu Jenni,
ich finde diesen Beitrag sehr lesenswert – ausführlich genug, aber dennoch auf den Punkt gebracht :-). Ich stimme dir zu 100% zu, dass eine ausgewogene pflanzliche Ernährung ein unfassbar gutes Lebensgefühl vermittelt – und dass Genuss tatsächlich auch mit der Einstellung zu tun hat. Ich meine, wie toll fühlt es sich bitteschön an, wenn man köstliche und gesunde Desserts, Salate, Bowls & Co zaubert, bei denen man direkt spürt, dass sie einem gut tun? Nee, von diesem Gefühl will auch ich nicht mehr weg ;-).

Ach ja, dein Tipp “nie mehr als 6” ist wirklich gut. In ähnlicher Form habe ich ihn in “Lebensmittel” von Michael Pollan gelesen. Pollan schreibt, man solle verarbeitete Lebensmittel, die mehr als fünf (?) Zutaten enthalten, meiden (die genaue Anzahl weiß ich aus dem Kopf nicht mehr, sie ist aber ähnlich niedrig angesetzt wie bei dir).

Ein anderer Ratschlag des Autors ist, keine Lebensmittel zu kaufen, die die eigene Oma nicht gekannt hätte. Auch, wenn das für mich vielleicht nicht ganz praktikabel ist – da Oma z. B. weder mit Mandelmus noch Tempeh etwas hätte anfangen könnten 😉 – so ist die Aussage dahinter meiner Meinung nach aber logisch und sinnvoll :-).

Liebe Grüße
Bianca

Hallo Bianca!

Entschuldige meine verspätete Antwort – irgendwie habe ich den Kommentar übersehen…

Ich danke dir für deine lieben Worte und freue mich sehr, dass wir da einer Meinung sind (obwohl ich das auch nicht wirklich anders erwartet hätte 😉 ).
Ich möchte auch absolut nicht mehr weg von dem ganzen bunten, guten Essen und kann meine eigene Ernährungsweise noch vor ein paar Jahren gar nicht mehr nachvollziehen. Gutes tut nicht nur dem Körper, sondern auch der Seele gut. <3

Ja, das mit der Zutatenbegrenzung habe ich auch schon bei mehreren anderen Menschen und Quellen gefunden – teilweise haben sie mich auch dazu inspiriert, genauer hinzusehen. Obwohl ich das Buch von Pollan nicht gelesen habe (das sollte ich wahrscheinlich noch tun, oder?), finde ich es auf jeden Fall schon einmal sehr sympathisch, dass er da derselben Ansicht ist wie ich. Oder ich derselben Ansicht bin wie er.

Den Ratschlag "Iss nichts, was deine Oma nicht als Lebensmittel erkannt hätte" finde ich auch sehr gut. Du hast bezüglich der exotischen und / oder neu entdeckten Lebensmittel natürlich recht – aber die Botschaft ist ja klar und kommt eindeutig rüber. Das ist auch eine wirklich gute Faustregel, da gebe ich dir recht! 🙂

Liebe Grüße
Jenni

Huhu Jenni,

ich finde es toll, wie begeistert du von deiner Ernährung bist, das liest man so richtig schön aus deinen Zeilen heraus :-). Da können wir uns wirklich die Hand reichen!

Das Buch von Michael Pollan finde ich sehr lesenswert, ja. Es ist vielleicht nicht alles neu für jemanden wie dich, die sich bereits viel mit ihrer Ernährung auseinandersetzt. Aber ich finde Pollan einfach gut, er setzt sich sehr für einen ökologischen Landbau und eine pflanzliche Ernährung ein. Mindestens zwei weitere Bücher von ihm stehen schon auf meiner Wunschliste ;-). U. a.: “64 Grundregeln Essen – Essen Sie nichts, was Ihre Großmutter nicht als Essen erkannt hätte”. Diese Botschaft finde ich einfach zu gut :-).

Liebe Grüße
Bianca

Hallo Bianca!

Ja, ich habe auch das Gefühl, dass wir da absolut auf einer Wellenlänge unterwegs sind, und freue mich sehr darüber! 🙂
Ich lese deine Blogbeiträge aus genau diesem Grund auch immer wieder sehr, sehr gerne.

Oh, ich denke, man kann immer und überall etwas Neues dazulernen und ich lese auch gerne gewisse Dinge doppelt und dreifach, wenn sie mich in meinen Ansichten bestätigen (wer tut das nicht? 😉 ) und mein bereits vorhandenes Wissen festigen. Diese Botschaft ist wirklich klasse. Ich muss mich anscheinend wirklich einmal eingehender mit Pollan beschäftigen. Das ist ein guter Hinweis – danke dir! 🙂

Liebe Grüße
Jenni

Huhu Jenni,
danke für deine liebe Antwort – ich freue mich sehr darüber und find’s toll, dass du auch immer wieder gern bei mir vorbeischaust :-).

Ja, schau dir die Bücher von Pollan ruhig mal an, da gibt es noch weitere, die toll sein sollen – ein recht bekannter Titel von ihm ist z. B. “Das Omnivoren-Dilemma”.
Ich sag’s ja, ich brauche demnächst vier Wochen Leseurlaub *lach* (und du sicher auch).

Liebe Grüße
Bianca

Oh ja – Leseurlaub wäre etwas, das genau richtig käme. Eigentlich das ganze Jahr über. 😉
Aktuell habe ich noch 3-4 Bücher, die mich ganz besonders reizen, auf meinem Stapel – und ich freue mich schon sehr auf die Lektüre! Ich finde es immer wieder faszinierend, wie Bücher uns begeistern können. Das hat ein bisschen etwas Magisches… 🙂

Liebe Grüße
Jenni

Hallo Jenni,
schöner Beitrag. Ich möchte mich kurz zu den tierischen Produkten äußern, da ich diese als Diätassistentin durchaus in moderaten Mengen empfehlen kann. Grundsätzlich ist es natürlich kein Problem Vegan zu leben, trotzdem sind einige Nährstoffe wesentlich einfacher durch tier. LM zu decken und in einer Beratung muss man immer davon ausgehen, dass nicht alle Menschen sich so intensiv mit der Ernährung beschäftigen wollen.
Mein Problem mit den Studien ist oft, dass “normal essende” Menschen mit den vegan lebenden verglichen werden. Die “normal essenden” halten sich nach meiner Erfahrung sehr selten an die empfohlenen dge Mengen sondern essen wesentlich mehr Fleisch und andere tier. Produkte und sind damit definitv in der Risikogruppe!
Ich finde die dge Angaben also durchaus vertretbar.
Liebe Grüße
Jenny

Hallo Jenny!
(Es ist ein bisschen merkwürdig, jemandem mit gleichem Namen anzusprechen, oder?)

Ich danke dir für deinen ausführlichen Kommentar!

Wie bereits im Beitrag geschrieben, habe ich keine ernährungswissenschaftliche Ausbildung genossen und kann mich daher auch nur auf das berufen, was ich mir privat angeeignet habe.

Ich denke, du hast recht, wenn du sagst, dass Tierprodukte bezüglich mancher Nährstoffe eine leichter für den Körper zugängliche Quelle darstellen als pflanzliche Produkte. Doch ich glaube mittlerweile, dass tierische Produkte, so, wie wir sie im heutigen Massenverarbeitungssystem vorfinden, eher wenig zur Verbesserung der menschlichen Gesundheit, aber durch zahlreiche Faktoren (Hormone, Antibiotika etc.) wesentlich zu ihrer Verschlechterung beitragen. (Ich stütze mich beispielsweise auf Bücher wie “Die Milch macht’s!” – das habe ich hier rezensiert https://mehralsgruenzeug.com/2016/02/21/rezension-die-milch-machts/ oder auch “Veganize your life!” – an dieser Rezension arbeite ich gerade – und den entsprechenden Quellen im Internet.)

Wichtig und richtig ist sicherlich, dass viele Menschen sogar noch mehr als die empfohlene Menge an Tierprodukten konsumieren, weil ihnen durch Medien und Wirtschaft immer wieder eingeredet wird, diese seien “essenziell” und der Gesundheit förderlich – weshalb man beispielsweise gar nicht genug Milch konsumieren könne. Dass das erheblich zur Steuerung in die falsche Richtung beiträgt, ist leider absehbar.

Liebe Grüße
Jenni

Wie kannst du nur immer Artikel schreiben, die mir eins zu eins aus der Seele sprechen? 😀
„Ich habe noch nie so lecker gegessen wie zu der Zeit, seitdem ich mich “gesund” ernähre.“ Besonders bei dem Satz kann ich dir nur zustimmen. Mir geht es ganz genauso. Außerdem denke ich auch, dass es super einfach sein kann, sich gesund zu ernähren, sofern denn die Motivation stimmt. Und an der scheitert es bei den meisten leider.
Liebe Grüße
Lena | http://www.healthylena.de

Hallo Lena!

Ach, wie schön – das freut mich sehr! Es ist doch toll, dass wir offensichtlich so auf einer Wellenlänge unterwegs sind. 🙂
(Das geht mir mit deinen Artikeln übrigens auch regelmäßig so.)

Ja, da hast du recht: Die Motivation ist vor allem am Anfang sehr ausschlaggebend. Wenn sich (negative) Gewohnheiten ändern sollen, muss man am Ball bleiben und darf in der ersten Zeit nicht aufgeben, egal, wie schwer es erscheinen mag.
Ist diese schwierige Anfangsphase allerdings überwunden, hat man die Möglichkeit, schnell zu erkennen, dass gesund nicht gleich langweilig und anstrengend ist. 🙂

Liebe Grüße
Jenni

Hallo Jenni!

Wie schön, dass Du die Blogparade aufgegriffen hast und so ausführlich über die gesunde Ernährung schreibst.

Für mich ist das wichtigste, dass ich mich im Alltag gut organisiere, dann klappt es auch mit der gesunden Ernährung. Dazu gehört ganz entscheidend die Menüplanung dazu (worüber ich vor kurzem geschrieben habe).

Damit ich keine Probleme bekomme, wenn ich am NM noch unterwegs statt zu Hause bin, nehme ich z.B. eine zusätzliche Jause mit, damit ich nicht unterwegs etwas kaufen muss, das erstens vermutlich nicht so gut, nicht so gesund und müllbelastet ist.

lg
Maria

Hallo Maria!

Ja, diese Blogparade war mir wirklich ein Anliegen – scheint sie mir und dem Blog doch auf den Leib geschneidert zu sein. 🙂

Du sprichst einen wichtigen Punkt an, den ich genauso sehe und im Alltag handhabe – Vorbereitung ist hier nicht nur die halbe, sondern die ganze Miete und bewahrt einen in der Hektik vor so mancher unüberlegter Kaufentscheidung. Und macht wunderbar unabhängig. Deinen Artikel dazu hatte ich gelesen – und fand ihn sehr gut. 🙂

Liebe Grüße
Jenni

Hallo Jenni!

Danke schön!

Hier noch eine zusätzliche Einladung für FB – wenn Du Beiträge hast, die thematisch passen, Du aber – aus welchem Grund auch immer – nicht verlinkt hast zu EiNaB, kannst Du sie trotzdem gerne in der FB-Gruppe teilen.

lg
Maria

Hallo Maria!

Danke für diesen zusätzlichen Hinweis und gleichzeitige liebe Einladung!
Ich bin mir immer etwas unsicher, ob die Beiträge zu EiNaB passen und möchte nicht unsachgemäß verlinken. Deswegen halte ich mich da immer etwas zurück.

Aber ich schließe nun einmal hieraus, dass dieser Artikel doch irgendwie dazugehört und werde ihn in dem Fall natürlich gerne sowohl bei EiNaB selbst als auch in der Gruppe verlinken. 🙂

Liebe Grüße
Jenni

Hallo Jenni!

Du bist immer herzlich willkommen!

Deine Beiträge sind immer so informativ!

Ich würde jetzt nicht sagen, das ein einfaches Rezept dazu passt, aber viele der anderen Beiträge kann ich mir sehr gut vorstellen!

lg
Maria

Hallo Maria!

Das sind liebe Worte -danke dir dafür! 🙂
Ich glaube, nun bin ich etwas sicherer, was den Umgang damit angeht.

Liebe Grüße
Jenni

Liebe Jenni,

wieder mal ein sehr gelungener und guter Beitrag. Bei allen Punkten bin ich voll auf deiner Seite und somit beantworte ich auch schon deine Frage am Ende des Beitrages.

viele liebe Grüße
Rebecca

Hallo Rebecca!

Ich danke dir für deine lieben Worte und freue mich, dass dir der Artikel so zusagt. 🙂
Schön, dass du dich in ihm wiederfinden konntest.

Liebe Grüße
Jenni

Hallo Jenni,
ich bin da vollkommen bei dir. Den Hauptanteil nimmt Obst und Gemüse ein. Heißes Wasser, dann kommen Nüsse, Hülsenfrüchte, Kartoffeln etc. Es gibt bei mir keinen Tag ohne Gemüse und Obst. Oft esse ich eine sehr große Schüssel Salat. Und weil das alles so einfach ist, dass es wieder kompliziert ist, stelle ich im Grunde alles selbst her. Ich kaufe nie Fertiggerichte. Auch keine veganen Alternativen. Ich esse nicht gerne außer Haus, denn alleine wenn du gerne ein lauwarmes Leitungswasser hättest, dann haben Kellner in einem normalen Laden das Problem, wie rechnen sie es ab, es ist auch kein Tee, da der Beutel fehlt….
Die Ernährung ist ein sehr individuelles Vergnügen, dass jeder täglich für sich entscheiden muss. (Bei uns zumindest) Wenn ich im Ausland unterwegs war und die kulturellen Gegebenheiten es erfordert haben, dass ich hier und da etwas zu mir nehme, was ich sonst nicht esse, dann kann ich aus Höflichkeit und Respekt auch mal anders. Ausnahmen nenne ich das. Alles was zu dogmatisch ist, passt heutzutage auch nicht in unsere schnelle und anstrengende Zeit. Ich habe immer etwas Flexibilität im Gepäck. 😉 Einen schönen Tag! Esther

Hallo Esther!

Ich danke dir für deinen ausführlichen Kommentar!

Deine Ernährungsgewohnheiten finde ich so auch bei mir selbst wieder. Den Löwenanteil (bis zu 90%) stellen bei mir ebenfalls Obst und Gemüse – dann folgt der Rest. Hülsenfrüchte nehme ich bevorzugt in Kichererbsenform zu mir – sie sind einfach zu lecker. 🙂

Die Sache mit der Vermeidung von Fertiggerichten und des Essens auswärts finde ich sehr gut und handhabe ich genauso – nur so kann man sicherstellen, dass man auch die Ernährung bekommt, die man sich wünscht und an die man gewöhnt ist (möglichst unverarbeitet, vegan etc.). Allerdings haben ganz wenige Restaurants sich ja auch gerade auf diese Ernährungsform spezialisiert, aber solange man diese im nähren Umkreis noch an einer Hand abzählen kann, ist es wahrscheinlich wirklich besser, stets zuhause zu kochen und / oder sich selbstgemachte Snacks mitzunehmen. 🙂

Obwohl ich gestehen muss, dass ich in Ernährungsfragen dann doch ziemlich egoistisch bin und auch aus Höflichkeit nichts annehme, in dem Tier steckt. Das geht einfach über meine ideologischen Grenzen – und ich finde es ebenso höflich von Gastgeber*innen, wenn sie das akzeptieren und mir nichts gegen meinen Willen aufdrängen.
Vielleicht macht es manche Situationen nicht gerade einfacher, aber ich persönlich kann einfach nicht anders.

Liebe Grüße
Jenni

Hallo Jenni, das stimmt. Es hat durchaus mit gegenseitigem Respekt zu tun. Ich bin mit den Jahren auch immer klarer was ich akzeptiere oder nicht. Vor allem in unserem Kulturkreis ist es ja kein Problem seine Befindlichkeiten zum Ausdruck zu bringen. Im Normalfall bin ich auch nur mit solchen Menschen, die meine Grenzen respektieren, in Kontakt. Früher war ich beruflich unterwegs, da war das etwas anders. Vor allem jn Bezug auf Milchprodukte. Hier gibt es mittlerweile auch ein paar Läden, die wirklich leckeres veganes Essen in entspannter Atmosphäre anbieten. 😉 LG Esther

Hallo Esther!

Es ist natürlich eine tolle Voraussetzung, wenn du schon das entsprechende Umfeld um dich herum aufgebaut hast, das auf deine Bedürfnisse angemessen und rücksichtsvoll reagiert. Du hast recht: Selbstverständlich ist das leider nicht und ich freue mich für dich, dass du es da etwas leichter hast. 🙂
Oh ja, vegane Restaurants, diejenigen, die wirklich mit Liebe geführt sind, gibt es leider noch zu wenige. Wenn ich nicht noch andere Zukunftspläne hätte, würde ich gerne so einen kleinen Laden haben…(hach).

Liebe Grüße
Jenni

Hallo Jenni!
Das wäre doch eine schöne Idee. Ein kleiner Laden mit veganen Köstlichkeiten von dir selbst gezaubert und unverpackte Lebensmittel. 😉 Was kann schöner als das sein? 😉
Grüße, Esther