Haferbrot und warum du mehr Hafer essen solltest [Werbung]

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13. Mai 2016

Hafer fristet aktuell ein bisschen ein Schattendasein in unserem Ernährungsplan. Und das ganz klar zu Unrecht.

Denn das Lebensmittel, das früher einmal eines der absoluten Basislebensmittel war (wir erinnern uns an den Haferbrei, den es bereits seit dem Mittelalter – wenn nicht noch länger – bei den Ärmsten der Armen regelmäßig auf dem Essenstisch gab) hat in den letzten Jahren seinen prominenten Status etwas eingebüßt.

Ich schreibe bewusst “etwas”. Denn es gibt einige, die ihn nach wie vor zelebrieren, den Hafer-Kult. Und das sind die Foodblogger. Porridges geistern in allen Variationen durch meinen Instagram-Feed und werden auch auf Facebook fleißig geteilt. Aber allein, dass wir einen Anglizismus bemühen müssen, um dem Gericht, das Generationen über Generationen morgens gestärkt und frisch hat in den Tag starten lassen, wieder gesellschaftsfähig machen zu können, sagt schon einiges über unser Verhältnis zum Hafer aus. (Nun können wir natürlich argumentieren, dass sich auf Englisch alles toll und fancy anhört. Tut es ja auch. Aber ich glaube, hier steckt mehr dahinter.)

Hafer ist oldschool. Irgendwie langweilig geworden, so im Vergleich mit tollen, neuen und hippen Sorten wie Amaranth, Quinoa, Buchweizen und anderen spannenden Superfoods. Erst langsam wandelt sich das Verhältnis zum stiefmütterlich behandelten tollen Korn wieder etwas mehr in die positiv-bejahende Richtung. (Ich habe den starken Eindruck, dass in letzter Zeit generell Altbekanntes wieder neu entdeckt und – in aufgehübschter Verpackung verkauft – wieder in ist. Hafer gehört mit Sicherheit dazu.) Wir schämen uns aber immer noch, zu sagen, wir hätten “Haferbrei” zum Frühstück gehabt. Konsequent heißt es “Porridge”. Warum eigentlich?

Haferbrot

Vielleicht hat das deutsche Wort zu viele Silben und wir neigen – dem Gesetz der Sprachökonomie folgend, das sämtlichen Sprachwandelerscheinungen zugrundeliegt – dazu, den englischen Begriff zu bevorzugen. Por-ridge. Ha-fer-brei. Und zack – eine Silbe, eine halbe Sekunde Artikulation gespart. Vielleicht ist es aber auch wirklich nur die Tatsache, dass Englisch an sich hipp ist und Deutsch eher nicht so. Wie auch immer: Der Hafer braucht eine Rehabilitation.

Hafer – die Alleskörner

Darum war ich auch sehr begeistert, als Lukas mir schrieb und mich fragte, ob ich nicht ein paar Produkte seiner Firma testen wolle. Denn Lukas arbeitet für ein Unternehmen, dass sich seine Botschaft zum Namen gemacht hat: Hafer, die Alleskörner. Genauer gesagt, handelt es sich hierbei um einen Zusammenschluss verschiedener Getreidehersteller mit dem Ziel, Hafer und seine Produkte (wieder) etwas mehr in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit zu rücken.

Haferbrot

Denn das ist Hafer wirklich: Ein Korn, das so ziemlich alles kann. Jedenfalls eine ganze Menge. Das Team von die Alleskörner hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen genau darüber zu informieren: Auf dem Internetauftritt findet ihr geballte Ladung Wissen über und zum Hafer. Wie wird er angebaut, was gibt es für Potential in der Landwirtschaft, worin unterscheiden sich die einzelnen Haferprodukte untereinander, was kann man damit machen (Rezepte ahoi!) und was hat er für Auswirkungen auf unsere Gesundheit und damit auch auf unser Wohlbefinden?

Hier einige Hard Facts im Überblick (wo wir schon einmal beim Anglizismus sind):

  • Hafer enthält ordentlich Eiweiß: In den Flocken sind es 13,5 g auf 100g.
  • Im Hafer sind Beta-Gluacane enthalten. Das sind lösliche Ballaststoffe, die zur Regulierung und Senkung des Cholesterinspiegels beitragen können.
  • Hafer kann helfen, den Blutzuckerspiegel zu regulieren und demzufolge Fettleibigkeit und Diabetes Mellitus vorbeugen.
  • Die Ballaststoffe im Hafer (Beta-Gluacane) sorgen dafür, dass man schneller satt wird. Sie können bis zu 20 mal mehr Wasser als ihr eigenes Volumen misst an sich binden und füllen so den Magen nach dem Verzehr aus. Die Folge: Man wird schneller satt – und bleibt das auch länger. Zudem regen die Beta-Gluacane die Verdauungstätigkeit an. Mit diesen Eigenschaften kann Hafer helfen, bauchbetontem Übergewicht entgegenzuwirken.
  • Hafer enthält außerdem einige wichtige Vitamine – und das nicht in unbedingt geringen Dosen: 21% Vitamin B1, 17% Vitamin B9 (Folsäure), 4%  Vitamin B2 (Riboflavin), 34% Vitamin K und 16% Vitamin H (Biotin) sind nur einige der Angaben, die auf der Seite der Alleskörner gemacht werden.
  • Auch bei den Mineralstoffen und Spurenelementen macht der Hafer eindeutig eine gute Figur: 14% des Tagesbedarfs an Magnesium, 25% an Phosphor, 17% an Eisen, 90% Mangan und 19% Kupfer werden mit einer Portion (40g) gedeckt. Auch Kalium (8%), Selen (7%) und Calcium (2%) sowie Jod (1%) liefern diese starken Flocken mit.

Das sind eine ganze Menge guter Sachen, die da in diesen Körnchen stecken, nicht wahr? Das sehe ich auch so.

Daher finde ich es eine tolle Sache, dass die Alleskörner sich darum bemühen, mit ihrem Portal einen kleinen Beitrag dazu zu leisten, dass Hafer als Getreide wieder mehr Wertschätzung entgegengebracht wird. So haben sie beispielsweise schönes Schulmaterial aufbereitet und zeigen anhand spannender und vielfältiger Rezepte, wie leicht Hafer in den alltäglichen Speiseplan integriert werden kann.

Zum Testen: Hafer-Basisprodukte

Haferbrot

Bisher habe ich bis auf die Grüzte und die Kleie alle Produkte getestet – dass ich diese beiden bisher ausgelassen habe, liegt zum einen daran, dass ich sie selbst immer zuhause habe und schon viel mit ihnen gemacht habe und zum anderen daran, dass ich irgendwie auf einmal ganz fasziniert von der Möglichkeit war, mit Haferflockenmehl zu backen. Ich habe leider derzeit keinen Mixer, sonst würde ich mir mein Haferflockenmehl selbst mahlen. Aber so habe ich eine schöne Alternative erhalten – und ein Brot daraus gebacken, dass wunderbar reichhaltig ist (ihr erinnert euch an die tollen Inhaltsstoffe von Hafer?) und unglaublich lecker schmeckt.

Für das Hafermehl gibt es eine klare Kaufempfehlung – kein Schnickschnack, ein tolles Basisprodukt, das man zu allen möglichen Dingen weiterverarbeiten kann. So mag ich das. Dasselbe gilt natürlich für die berühmten Kölln-Flocken. Durch das Testpaket zum Experimentieren angeregt, habe ich nun endlich meine Hafermilch mal wieder selbst hergestellt – und werde das nun inklusiver der Herstellung weiterer Milchalternativen beibehalten. (Rezept folgt!)

Auch die Grütze und die Kleie mag ich sehr – 100% Naturprodukte, die auf meine schaffende Hand warten, um in leckere Gerichte und/oder Backwerke umgesetzt zu werden. Auch hier: eine klare Kaufempfehlung.

Was mir nicht so gut gefallen hat (okay, ich bin ehrlich, ich bin immer ehrlich mit euch: es hat mir überhaupt nicht gefallen), war die Brotmischung. Die Idee fand ich ganz nett (obwohl ich grundsätzlich nie mit Brotmischungen backe, sondern immer mein eigenes Rezept zusammenrühre): Wer sich noch nicht so gut mit dem Brotbacken auskennt, soll hier eine kleine Vereinfachung in Form einer fertigen Mischung (sogar schon gesalzen) an die Hand bekommen, die nur noch angerührt werden muss.

Haferbrot

Das Problem dabei: die Zutatenliste.

Weizenmehl, Sonnenblumenkerne, Hafermehl, Roggenmehl, Haferflocken, Weizenprotein, Maismehl (Weizen), Speisesalz, Haferfaser, Hafergrütze, Weizensauerteig getrocknet, Trockenbackhefe, Emulgator: Sojalecithine, Verdickungsmittel: Guarkernmehl, pflanzliches Fett ganz gehärtet (Palm)

Beim Weizenmehl (nicht Vollkorn) klingelten bei mir bereits die ersten Alarmglocken. Nachdem ich realisiert hatte, wie lang die Liste war (ich konsumiere keine Produkte, bei denen die Zutatenliste 6 Einträge überschreitet) hatte ich schlechte Laune. Endgültig vorbei war es dann, als ich beim Palmfett angekommen war. Das geht besser, ganz ehrlich. Den gut gemeinten Ansatz in Ehren, aber die Umsetzung ist leider nicht gelungen – und daher für mich auch nicht empfehlenswert.

 Das ist allerdings das einzige Produkt, das ich so hart abstrafen muss. Alle anderen haben mich vollkommen zufriedengestellt. 

Und damit ich nicht nur meckere, sondern auch einen produktiven Vorschlag für ein alternatives Brot (gebacken mit den mitgelieferten übrigen Produkten) habe, kommt es nun – das, worauf ihr wahrscheinlich schon die ganze Zeit wartet (danke, dass ihr so lange durchgehalten habt!): das Rezept für selbstgemachtes Haferbrot!

Rezept

(für 1 großen runden Laib)

Zutaten

  • 3 Tassen Haferflockenmehl
  • 2 TL Meersalz
  • 1 Packung Weinsteinbackpulver
  • 2 Tassen Haferflocken, kernig
  • 1 Tasse Sonnenblumenkerne
  • 6 EL Leinsamen, geschrotet
  • 3 EL Kokosöl (fest gemessen)
  • 3 Tassen Wasser
  • 3 EL Apfelmark

Zubereitung

  • Heizt euren Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vor.
  • Vermengt in einer großen (!) Rührschüssel alle trockenen Zutaten miteinander.
  • Erhitzt nun das Kokosöl, bis es flüssig wird und gebt es zusammen mit dem Wasser und dem Apfelmark zu der Trockenmischung hinzu.
  • Verknetet nun alles gut zu einem vollwertigen, zusammenhängenden Teig. Der sollte feucht und eine zähe Konsistenz haben, wenn ihr ihn vom Löffen fallen lassen wollt. Dann ist er perfekt.
  • Gebt diesen Teig nun in eine mit Kokosöl gefettete Form (ich habe hier meine neue Lieblingsform – die Halbkugel – gewählt) und gebt sie auf die mittlere Stufe eures vorgeheizten Backofens.
  • Lasst euer Haferbrot für die nächsten 40 Minuten backen, bis es eine schöne, leicht bräunliche Kruste bekommt.
  • Herausnehmen, etwas auskühlen lassen, aus der Form stürzen (und eventuell vollkommen auskühlen lassen) und genießen!

Haferbrot

Haferflockenmehl – so habe ich spätestens jetzt festgestellt – ist etwas ganz Feines. Das Brot, das ihr damit backen könnt, ist so lecker und hat einen so ungewöhnlichen, leicht sahnigen Geschmack, dass ihr schnell süchtig danach werdet, garantiert. Vor allem, wenn es gerade aus dem Ofen gekommen ist. Aber das ist bei Brot ja generell die gefährlichste Produktionsstufe.

Dadurch, dass wir Weinsteinbackpulver verwenden, brauchen wir auch keine Gehzeit (außerdem wollen wir ja auch keine Kuchenkonsistenz, oder?) und können das Brot gleich in den Ofen schieben. Heraus kommt ein wunderbar kerniges Brotwerk, das den Gaumen sowohl in Geschmack als auch in der Konsistenz erfreut und wunderbar zum Frühstück, aber auch zur abendlichen Suppe genossen werden kann. Es ist so reichhaltig, dass ihr einen eventuellen Belag nicht einmal vermissen werdet und kann geschmacklich ganz für sich stehen.

Somit gibt es nun also unzählige gute (gesundheitliche und leckerschmeckliche) Gründe für euch, mal wieder die guten alten Haferflocken verstärkt in den Fokus eures Ernährungsplanes zu nehmen. Oder macht ihr das etwa schon? Wie stellt ihr das an? Und was kennt ihr noch für phänomenale Rezepte mit Haferflocken (außer Haferbrei)? Falls ihr keine Ideen haben solltet, schaut noch einmal bei den Alleskörnern vorbei – ich finde, da sind wirklich ein paar tolle Anregungen zu finden!

Jetzt lasse ich euch aber mit dem duftenden Haferbrot allein und freue mich auf eure Kommentare!

JENNI MARR
Wanderin im Geiste, mit der Nase im nächsten Buch, nie so ganz zuhause und doch immer da.
KOMMENTARE

[…] mittlerweile unglaublich gerne damit – sei es, dass ich es in Keksen, in Bliss Balls, im Brot oder eben nun auch schlussendlich im Aufstrich einsetze. Je länger ich damit arbeite, desto mehr […]

Wenn durch das ARD-Magazin “Markt” nicht gerade wieder Glyphosat in u.a. den Kölln-Haferflocken nachgewiesen worden wäre, wäre Hafer sicher eine gute Wahl.

Liebe Sanna,
ich danke dir für den Hinweis!
Mittlerweile nutze ich persönlich ausschließlich Bioprodukte, auch bei den Haferflocken.
Gut, dass man sich weiterentwickelt. 🙂

(Der Sicherheit halber werde ich den Passus mit dem Markennamen allerdings rausnehmen.)

Liebe Grüße an dich!
Jenni

Ich esse seit Anfang 2018 Haferflockenbrei weil er den Blutzucker richtig gut senkt. Inzwischen bereite ich ihn mit Kokosnussdrink und Backkakao, Zimt, Kurkuma( entzündungshemmend) und Süße zu. Sehr lecker auch noch nach 9 Monaten. Tolle Abwandlung möglich mit Kokosraspeln oder Mandelsplittern, Rosinen oder Cranberries. Guten Appetit 😋

Hey Kaoh,
Porridge ist wirklich ein wunderbares Frühstück – ich mache es mir auch andauernd, weil es so richtig schön sattmacht (wegen der Senkung des Blutzuckerspiegels). Dein Rezept klingt richtig gut! Kurkuma habe ich schon lange nicht mehr eingerührt – das wäre mal wieder eine gute Idee. 🙂
Danke dir für die schönen Anregungen!

Liebe Grüße an dich!
Jenni

Wirklich ein tolles Brot, ich bin ganz begeistert. Das wird es bei mir bestimmt auch bald geben. Ich liebe Hafer auch…
Kannst du mir sagen ob ich das Hafermehl auch selbst machen kann…ich hätte da einen Mixer ?
Ist es wohl möglich auch mit Hefe zu backen ? Ich mag den Hefegeschmack im Brot und auch dass sich durch die lange Gehzeit der Geschmack der Zutaten gut verbindet….

Liebe Nici,
ich danke dir für deine liebe Rückmeldung und freue mich sehr, dass dir das Haferbrot so gut gefällt! Ich mag es auch total gern, weil es so schön sahnig schmeckt (ohne es zu sein). 🙂
Das Hafermehl kannst du auch selbst machen, ja – sogar relativ einfach: Wie du vermutet hast, brauchst du nur Haferflocken in den Mixer geben und lange genug durchzumixen, dann ist es schon fertig.
Mit Hefe habe ich das Brot noch nicht probiert, muss ich gestehen, aber ich kann mir vorstellen, dass das noch einmal eine ganz besondere Geschmacksnote geben wird.
Im Zweifel bin ich immer für’s Ausprobieren – so viel kann eigentlich nicht schief gehen. 🙂
Generell backe ich auch sehr gerne mit Hefe – das ist so spannend, wie alles zusammen reagiert!
Ich wünsche dir viel Freude beim Nach- und Weiterbacken und Genießen!

Liebe Grüße
Jenni

Hallo.
Ich habe jetzt dein tolles Rezept entdeckt,und das Brot gebacken.Leider ist es sehr krümelig und lässt sich nicht wirklich in Scheiben schneiden.Was hab ich falsch gemacht?
LG Yvonne

Liebe Yvonne,
das ist nicht so einfach zu beantworten – aber als erstes würde ich darauf tippen, dass das Hafermehl zu wenig Protein zum Kleben enthalten hat. Das sollte das Brot einigermaßen zusammenhalten. Ein wenig krümelig wird es in der Regel, aber es sollte sich schon mit Vorsicht schneiden lassen. Je nach Sorte sind die Mehle ja etwas unterschiedlich in der Qualität, ich kann mir vorstellen, dass es damit zu tun haben könnte. Eine andere Möglichkeit wäre der Backofen – auch da funktioniert jedes Gerät ein wenig anders und vielleicht hätte dem Brot bei deinem Ofen ein paar Minuten weniger Backen gutgetan. Oder du nimmst das nächste Mal ein wenig mehr Apfelmark als Bindemittel. Da gibt es viele Stellschrauben – ich hoffe, ich konnte dir zumindest schon einmal ein bisschen helfen und dir hat das Brot trotz allem gut geschmeckt! 🙂

Liebe Grüße
Jenni

Was kann man denn statt Apfelmark rein tun .?Hab keins zu Hause .Geht vielleicht ein richtiger Apfel ?
Oder kann man das auch weg lassen ?

Liebe Silvia,
statt Apfelmark kannst du auch gerne einen halben geriebenen Apfel verwenden oder ein Stück zerdrückte Banane – beides bindet auch gut. 🙂
Ich weiß nicht, ob man das weglassen kann in diesem Rezept, muss ich sagen – das habe ich noch nicht probiert. Riskieren würde ich das nicht.
Ich hoffe, das konnte dir schonmal weiterhelfen.

Liebe Grüße und viel Freude beim Backen!
Jenni

Hallo Jenni,

ich habe heute das Haferbrot zum zweiten Mal gebacken. Der Geschmack ist einfach hervorragend, ganz gleich, ob mit süßem Belag oder einem veganen Aufstrich, immer köstlich. Leider habe ich ein Problem mit den Maßangaben, weshalb die Konsistenz noch nicht ganz gelungen ist. Ich habe keine Erfahrung mit Cup-Maßen. Im Internet gibt es hierzu verschiedene Angaben. Ich würde gerne wissen, wieviel ml deine Tasse hat, da ich das Brot zu einem meiner Lieblingsbrote erklärt habe.

Vielen Dank für das tolle Rezept
Rita

Liebe Rita,

ich danke dir für deine schöne Rückmeldung und freue mich sehr, dass dir das Brot so gut gefällt wie mir. 🙂
Ich nutze keine regulären Cups, sondern eine einfache Blech-Kaffeetasse (hier findest du meine Maße: https://mehralsgruenzeug.com/meine-masseinheiten/).

Ich hoffe, das hilft dir weiter und wünsche dir noch ganz, ganz viel Freude beim Brotbacken! 🙂

Liebe Grüße
Jenni

[…] seitdem ich damals das Haferbrot (wenn ihr das noch nicht kennt, müsst ihr das unbedingt, unbedingt ausprobieren – ich könnte […]

Liebe Jenni,
Gestern Abend habe ich dein Brot gebacken und bin direkt in den Himmel geschwebt. Da ich glutenfrei backe und koche, habe ich Gluten freie Haferflocken verarbeitet. Das geht super. Der Geschmack ist himmlisch. Selten ein so leckeres Brot gegessen! Danke vielmals.
Alle, die glutenfrei und keine chemischen Backmischungen verarbeiten, wissen sehr genau was ich meine.
Ich Danke dir tausend Mal!

Liebe Katja,

du glaubst gar nicht, wie sehr so ein Kommentar mich freut! Danke dir für deine lieben Worte – ich freue mich riesig, dass dir das Brot so gut schmeckt und dass mit dem Nachbacken alles so gut geklappt hat.
Ich hoffe, du hast weiterhin ganz viel Freude mit dem Rezept – wir lieben dieses Brot auch sehr und backen es regelmäßig. 🙂

Liebe Grüße und viel Spaß beim Naschen!
Jenni

Hi. Zum Hafermehl habe ich mal eine Frage denn ich höre davon das erste mal und bin so so begeistert. Kann ich Weizenmehl grundsätzlich durch Hafermehl ersetzen??
Schöne Grüße Karin

Liebe Karin,

es freut mich sehr, dass du durch diesen Artikel auf das Hafermehl aufmerksam geworden bist – das ist ein richtig, richtig tolles Mehl, was ich persönlich sehr liebe. 🙂

Ich habe das schon lange nicht mehr gemacht, da das letzte Backen mit Weizenmehl sehr lange zurückliegt, aber: Ich glaube, das Ersetzen funktioniert nicht so ohne Weiteres zu 100%, da Hafer wesentlich weniger Kleber (bei glutenfreiem Mehl gar keinen) enthält und dir der ganze Teig somit wahrscheinlich nicht zusammenhalten wird.
Da müsstest du dann entweder mit anderem, glutenhaltigeren Mehl mischen (z.B. Dinkelvollkornmehl) oder du nutzt zum Binden kleine Helferlein, wie ich das hier in dem Rezept gemacht habe: Apfelmus, Leinsamen oder auch ein wenig Stärke oder Johannisbrotkernmehl (mein allerliebstes Bindemittel!) können helfen, wenn der Teig nicht so zusammenhalten will.
Generell gilt: Brote mit hohem Hafermehlanteil würde ich vorzugsweise in einer Form backen, da sie erst richtig zusammenhalten, wenn sie ausgebacken sind (so jedenfalls meine Erfahrung).

Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig weiterhelfen und du hast Freude am Experimentieren mit dem Hafermehl! 🙂

P.S.: Das musst du auch nicht teuer im Laden kaufen – du kannst dafür auch einfach Haferflocken im Mixer zu Mehl zerstäuben.

Liebe Grüße
Jenni

Hallo Jennifer,
Vielen Dank für deine schnelle und so ausführliche Antwort. Die hilft mir sehr. Leider habe ich keinen Vitamix sondern nur ein Handrührgerät und einen Stabmixer. Aber bei uns das Reformhaus hat, glaube ich, eine Mühle, die können bestimmt auch Haferflocken mahlen. Nochmals vielen Dank
Karin

[…] auch so, dass man in der Regel für einen vollmundigen Genuss keinen extra Aufstrich benötigt. Das Haferbrot beispielsweise kommt perfekt ohne jeden Zusatz aus und macht trotzdem (oder gerade deshalb) […]

[…] Haferflocken enthalten eine Menge Vitamine und Spurenelemente (Genaueres hier). […]

[…] Alle Zutaten, die diese kleinen Wunderkugeln enthalten, sind für sich genommen sehr gute Nährstofflieferanten – das gilt auch und besonders für die verarbeiteten Haferflocken. Warum das so ist und wir eigentlich (wieder) mehr Haferflocken essen sollten, könnt ihr hier nachlesen. […]

Hallo Jenni,

es ist einfach ein Traum. Ich bin nach dem ersten Stück unglaublich verliebt. Habe es als Kastenbrot gebacken – das ist für mich einfach die beste Brotscheibengröße. Hatte es allerdings 10min länger im Ofen, da es noch sehr teigig war – auch jetzt ist es sehr feucht (ich mag das, kann diese staubigen Brote nicht leiden, bei denen man Hustenanfälle bekommt).

Viele liebe Grüße
Anja

Liebe Anja!

Ui – das freut mich sehr, dass dir das Brot so gut gefällt! Danke dir für dein liebes Lob! 🙂
Kastenbrot mag ich auch sehr gerne – du hast recht, hier sind die Brotscheiben wirklich von der Größe her ideal. Aber meine Affinität zum Experimentieren führt mich auch häufig von der guten alten Kastenbrotform weg… 😉

Ja, die Backzeit kann je nach Form und Ofen ein bisschen variieren, aber die Grundkonsistenz ist wirklich ein bisschen feucht und kompakt im Inneren, was ich persönlich auch viel, viel lieber mag als die sehr trockenen Brote. Ich esse mein Brot in der Regel ohne Aufstrich und da muss es auch im “Rohzustand” einigermaßen saftig sein. 🙂

Ich wünsche dir viel Spaß beim Genießen und einen tollen Feiertag!

Liebe Grüße
Jenni

Liebe Jenni,

dein Brot sieht fabelhaft aus! Ich kriege richtig Lust, es direkt nachzubacken. Schade, dass ich das Rezept nicht schin früher gesehen habe. Wir hatten aufgrund des Feiertages gestern nämlich einen kleinen Backwaren-Engpass am Frühstückstisch. 😀
Deine Geschmacksbeschreibung macht mich ebenfalls total neugierig. Bei einem sahnigen Geschmack denke ich direkt an die Kombination mit selbst gemachter Erdbeermarmelade. Ich brauche dringend Hafermehl… 😀

Liebe Grüße,
Natalie

Liebe Natalie!

Danke für dein liebes Lob! 🙂
Auch dir einmal Entschuldigung, dass ich nicht früher geantwortet habe – irgendwie habe ich das hier übersehen…
Ich freue mich natürlich riesig, dass dir das Rezept gefällt und wünsche dir schonmal viel Spaß beim Nachbacken! 🙂

Oh ja – Erdbeermarmelade würde ganz hervorragend dazu passen! Jetzt hast du mich auf eine Idee gebracht… 😉
Mein Hafermehl ist leider auch schon wieder alle und ich muss mir ebenfalls dringend neues besorgen – das ist einfach unvergleichbar lecker!

Liebe Grüße
Jenni

Das Brot sieht zum Reinbeißen aus, Jenni! Du weißt ja, dass ich Hafer liebe, in allen Varianten 🙂
Frohe Pfingsten wünsch ich Dir!
LG
Sharon 🙂

Liebe Sharon!

Entschuldige die späte Antwort, aber irgendwie ist mir das Beantworten der folgenden Kommentare hier untergegangen. 😉
Ich hoffe natürlich, dass du ebenso schöne Pfingsten hattest und freue mich über deine Haferliebe, die wir teilen!

Liebe Grüße
Jenni

Super Blog, liebe Jenni,
ich bin ganz bei dir, stehe total auf Hafer ob als Flocke oder Flöckchen oder oder……..
Auch dein Brotrezept gefällt mir gut, schön einfach und unkompliziert in der Herstellung.
Ich freue mich schon auf´s Backen.
Schöne Pfingsten
Gruß Elke

Liebe Elke!

Danke für dein dickes Lob – ich freue mich sehr darüber!
Oh ja, Hafer liebe ich auch in allen Variationen! (Nun sogar auch als Mehl. ;))
Schön, dass dir das Rezept gefällt! Ich wünsche dir viel Spaß beim Backen und einen wunderschönen restlichen Pfingstmontag! 🙂

Liebe Grüße
Jenni

Also ich esse aktuell regelmäßig Haferbrei – und nenne den auch nicht Porridge, sondern “Haferflocken mit Wasser”. Irgendwie schmeckt mir dieses Getreide einfach so gut, dass ich es gern ohne alles und nur mit warmem Wasser esse.
Dein Brot sieht wirklich gut aus – die Backmischung hätte ich bei der Zutatenlisten nämlich auch keinesfalls gekauft.
Übrigens danke für die vielen Gründe, mehr Hafer zu essen, denn bisher wusste ich das alles nicht, sondern habe das Zeug nur gegessen, weil es mir schmeckt 😉
Liebe Grüße

Liebe Tabea!

Da gehörst du einer kleinen Minderheit an, die ganz tapfer noch die deutsche Bezeichnung nutzen, auch wenn sie ein bisschen unspektakulär und aus der Mode gekommen zu sein scheint. Ich mag diese Form des Breis aber auch sehr gerne – eine kleine Prise Salz hinzu und ich bin lange glücklich satt. Erstaunlich, wie wenig es manchmal braucht, nicht wahr? 🙂
Freut mich, dass dir die Informationen gefallen haben! Ich habe bei der Recherche auch ein bisschen gestaunt über die vielen Vorteile, die Haferkonsum mit sich bringt und die uns eigentlich gar nicht so bewusst sind. Jetzt darf es doppelt so gut schmecken! 😉

Liebe Grüße
Jenni

Hallo Jenni,
Das Brot sieht super lecker aus und hat wirklich tolle Zutaten. Habe es gerade in den Ofen geschoben und bin gespannt… 🙂
Liebe Grüße
Elisa

Liebe Elisa!

Entschuldige meine verspätete Antwort hier – aber wir haben uns ja über Instagram schon ausgetauscht und ich durfte dein tolles Brot bewundern. 🙂
Freut mich sehr, dass es so gut geworden ist!

Liebe Grüße
Jenni