Einfacher und gesunder Schoko-Aufstrich ohne Nüsse

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Schokoladiges Schlemmervergnügen, die Zweite: Ich habe einen Schoko-Aufstrich ohne Nüsse auf dem digitalen Tablett dabei – unglaublich fix zusammengerührt, nur mit den besten Zutaten und generell wieder einmal wunderbar einfach nachzubauen.

Denn obwohl ich schon mächtig stolz auf meinen ersten nutellakonkurrenzmachenden Schoko-Aufstrich war (den findet ihr hier – und ihr solltet ihn unbedingt ausprobieren!), schiebe ich so kurz danach direkt noch ein weiteres Rezept, das nur minimal – aber dafür an einer ganz wesentlichen Stelle – abgewandelt ist, hinterher.

Diesmal finden keine Nüsse den Weg in das schokoladige Streichvergnügen – sondern Haferflocken. Und zwar gemahlen und als Pflanzenmilchalternative. Hafer im Doppelpack, sozusagen.

Ich bin immer wieder erstaunt, wie vielfältig einsetzbar dieses Getreide ist und arbeite mittlerweile unglaublich gerne damit – sei es, dass ich es in Keksen, in Bliss Balls, im Brot oder eben nun auch schlussendlich im Aufstrich einsetze. Je länger ich damit arbeite, desto mehr kreative Verwendungsmöglichkeiten erschließen sich mir.

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So kam ich nach einigem Hin- und Herüberlegen auf die Frage einer lieben Leserin, ob sich der erwähnte „originale“ Schoko-Haselnuss-Aufstrich nicht auch eventuell ohne Nüsse realisieren ließe, auf die Idee, das Ganze einmal mit Haferflocken auszuprobieren.

Mit Hafermehl lässt sich nämlich wunderbar backen – die Sahnigkeit ist unvergleichlich und der Geschmack sowieso. Und das besonders Feine: Frisch im Mixer gemahlen, muss das anschließende (Back-)Werk danach nicht einmal in den Ofen wandern (wie das unter anderem bei normalem Mehl der Fall ist) – sondern kann gewissermaßen roh gegessen werden. (Daher ist Hafer in allen Ausführungen auch so beliebt, wenn es darum geht, Rohkosttorten zu backen.)

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Und wie habe ich nach dem Versuch nicht schlecht gestaunt, als ich das Ergebnis das erste Mal probiert habe! Ich muss nämlich gestehen: Das schmeckt so gar nicht, als ob da etwas fehlen würde in dem Schoko-Aufstrich ohne Nüsse. Irgendwie schmeckt das sogar ein Minibisschen so, als ob tatsächlich Nüsse drin wären.

Wenn man es nicht wüsste, würde man es – so glaube ich jedenfalls (ich habe keine validen Tester*innen gefunden bisher, da Serdar und ich wussten, was wir da probieren) – wahrscheinlich gar nicht Herausschmecken, das Fehlen der Haselnüsse.

Das Rezept

Schoko-Aufstrich ohne Nüsse

  • Portionen: 1 große Portion
  • Schwierigkeit: einfach
  • Drucken

Ihr braucht:

  • 4 EL Dattelsüße (ich verwende die trockene Süße von Rapunzel)
  • 8 EL Haferflocken, fein (nach Bedarf glutenfreie Flocken verwenden)
  • 2 EL Kakaopulver, schwach entölt
  • ½ TL Vanille, gemahlen
  • ½ TL Zimt, gemahlen
  • 20 EL Pflanzenmilch (am besten: Hafermilch)

So geht’s:

  • Gebt die Haferflocken in den Mixer und mahlt sie dort zu feinem Hafermehl.
  • Gebt das Hafermehl zusammen mit den anderen trockenen Zutaten in eine Rührschüssel und vermengt alles gut miteinander.
  • Fügt nun die Pflanzenmilch hinzu und verrührt alles zu einer dicklichen, streichfähigen und schokoladigen Masse. Passt die Flüssigkeit euren Bedürfnissen an – wer es gerne flüssiger mag, gibt 2-3 EL mehr Pflanzenmilch hinzu (das gilt auch bei eventuell selbstgemachter, dickflüssigerer Milch).
  • Fertig!
  • Am besten bewahrt ihr den Schoko-Aufstrich ohne Nüsse luftdicht verschlossen (Mason Jars eignen sich hier wunderbar) im Kühlschrank auf. Dort hält er sich ein paar Tage – allerdings beginnt der Kakao nach etwa anderthalb Tagen, durchzuziehen, sodass der Aufstrich ein wenig bitterer als zu Beginn schmecken wird.

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Diese Schoko-Aufstrich-Variante ist – ihr lest es – in der Rezeptur nur minimal vom eigentlichen Ausgangs-Rezept abgewandelt. Das Ergebnis ist aber auch hier eine wunderbar leckere, schokoladige und schnell gemachte (wenn auch nicht ganz so schnell wie bei der Haselnuss-Version) Schoko-Creme, die nun aber auch diejenigen unter euren Lieben genießen können, die vielleicht eine Nuss-Allergie haben oder Nüsse nicht essen mögen oder aus anderen Gründen auf diese Zutat verzichten müssen oder wollen.

Welche Konsistenz der Aufstrich am Ende haben wird, ist wesentlich auch von der Art der zugegebenen Pflanzenmilch abhängig. Ein besonders weiches Ergebnis erhaltet ihr, wenn ihr solche mit hohem Proteinanteil (beispielsweise Hafermilch) verwendet. Solltet ihr mit dem Gedanken spielen, ersatzweise Wasser zu nutzen – unterlasst das bitte. Das gibt kein schönes Ergebnis, wahrlich nicht. (Ausprobiert und sogleich zutiefst bereut.)

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Wisst ihr, was ihr für Probleme bekommen könnt, wenn ihr diesen (oder auch den anderen) Aufstrich macht? Ihr könntet euch beispielsweise in der Situation wiederfinden, dass ihr eure Lieben abends mit dem Löffel versunken im Selbstgemachtes-Nutella-Glas antrefft, gewissermaßen beim Leeren desselben zuschauen und euch am nächsten Tag noch einmal in die Küche zum erneuten Zubereiten der Schoko-Creme stellen könnt.

So geschehen – aktuell jeden Tag im Hause Grünzeug. Das Zeug macht süchtig, ernsthaft. Zumindest diejenigen, die ansonsten keine Süßigkeiten futtern.

Ich wünsche euch viel Freude beim Nachzaubern!

32 Comments

  1. Karin 10. Mai 2017

    Liebe Jenni,
    Die „liebe Leserin“ sagt: DANKE, VIELEN, VIELEN GANZ LIEBEN DANK 😀 . Mein Nussallergie-Kind wird sich freuen. Sobald die Kinder den gekauften (mit Palmöl ÄRGER!) Schokoaufstrich aufgegessen haben, wird das Rezept sofort ausprobiert. Ich weiß werde Dir dann berichten wie es den Kindern geschmeckt hat.
    Liebe Grüße Karin

    Antworten
    • Jenni 10. Mai 2017

      Liebe Karin,

      es freut mich wirklich sehr, dass das Rezept nun scheinbar genau das Richtige für dich ist! 🙂
      Sehr gerne – ich hoffe, der Aufstrich schmeckt dir und deinen Kleinen!

      Habt viel Spaß beim Rühren und Verkosten!

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  2. madamedimanche 10. Mai 2017

    Wow, sieht super lecker aus! 🙂
    Ahoi, Katharina!

    Antworten
    • Jenni 10. Mai 2017

      Liebe Katharina,

      das freut mich sehr – viel Freude beim Schlemmen!

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  3. cookiesulrike 10. Mai 2017

    Liebe Jenni,

    den muss ich unbedingt ausprobieren, der klingt wundervoll herrlich!!!

    Liebst,
    Ulli

    Antworten
    • Jenni 10. Mai 2017

      Liebe Ulli,

      hab ich’s mir doch gedacht, dass der Aufstrich genau das Richtige für dich ist! 😀
      Hab‘ viel Spaß beim Zusammenrühren und Aus-der-Schüssel-Futtern!

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  4. Sharon | GreenySherry 10. Mai 2017

    Liebe Jenni,
    das ist echt ne super tolle Idee und es sieht mega lecker aus, wird definitiv mal ausprobiert. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass dieser Aufstrich süchtig macht, stelle ich mir auch lecker vor auf Pfannkuchen, yummy!
    Hab noch einen schönen Tag,
    liebe Grüße
    Sharon 🙂

    Antworten
    • Jenni 11. Mai 2017

      Liebe Sharon,

      oh ja, auf Pfannkuchen stelle ich mir den Aufstrich auch superklasse vor! 🙂
      Den anderen – den mit Nüssen – haben einige Leser*innen auch genau so eingesetzt und waren begeistert. Ich denke, das kann man mit der Alternative hier genauso machen.

      Liebe Grüße und einen feinen Tag dir!
      Jenni

      Antworten
  5. Tabea 10. Mai 2017

    Hafer statt Nuss im Aufstrich? Das ist ja mal eine ungewöhnliche Idee, aber sicher keine schlechte, wo ich doch letzte Woche erst festgestellt habe, wie genial Hafermilch schmeckt. Und Haferflocken esse ich ja eh liebendgern.

    Deine kreativen Ideen mit Hafer sind echt erstaunlich – bald erfindest du damit noch Chips, Schokolade, Eis oder gar Gummibärchen, oder? 😉

    Was du mir jetzt aber mal erklären musst, ist, warum man normales Mehl backen MUSS. Ich wusste gar nicht, dass das roh nicht gegessen werden soll..

    Interessant, dass der Aufstrich deiner Meinung nach fast so schmeckt, als seien Nüsse drin. Das hätte ich echt nicht erwartet – wobei Dinkelkleie ja auch nussig schmecken, obwohl sie Getreide sind…

    Die Zutatenliste ist ja dieses Mal erstaunlich kurz und simpel – ich glaube, dieses Mal muss ich das WIRKLICH probieren. Deinen Nutella-Ersatz habe ich nämlich aus Zeitgründen noch nicht realisieren können…
    Dass der Kakao allerdings durchzieht und bitterer wird, freut mich sogar, denn ich liebe diesen bitteren Geschmack total 🙂
    Darf ich mal fragen, warum du das mit dem Wasser statt Milch überhaupt probiert hast? Eigentlich nimmt man doch immer lieber Milch wegen des Geschmacks, oder? Zumindest kenne ich das von Gebäck mit Kuhmilch so… selbst wenn Wasser oder Milch im Rezept steht.

    Ohje – so ein Suchtfaktor… Vielleicht solltest du einen Vorrat machen und vor Serdar verstecken bzw. täglich nur ein Gläschen hervor holen? Dann sparst du dir, ständig erneut alle Schüsseln dreckig zu machen und drauf los zu rühren 😉

    Liebe Grüße

    Antworten
    • Jenni 11. Mai 2017

      Liebe Tabea,

      ja, für Hafer finde ich im Moment die denkbar schönsten Einsatzmöglichkeiten. 😀
      Und wie gesagt: Je länger ich experimentiere, desto mehr Ideen kommen mir natürlich bezüglich einer spannenden Verarbeitung.

      Bezüglich des rohen Teigs: Generell wird man davon sicherlich nicht sterben, wenn man Gebäck roh nascht. Aber hast du das schonmal in der Form eines ganzen Brötchens probiert? Da sind Magenschmerzen, Verdauungsbeschwerden und andere unschöne Dinge vorprogrammiert.
      Das aber auch nicht zwingend: Das hängt mir der Art des Teiges zusammen – und mit der Baktierenbelastung. Wenn du mit tierischen Lebensmitteln backst (Eier, Butter und so weiter) ist die naturgemäß höher, als wenn du rein pflanzlich backst.
      Aber auch im Mehl selbst können mal zuviel der Keime enthalten sein, die dann zu den entsprechenden Symptomen führen können.

      Ich kann da auch nur für mich sprechen: Ich vertrage keine Gebäcke aus Dinkel, Roggen oder anderem „normalen“ Mehl, wenn sie nicht gebacken wurden. 😉

      Das Experiment mit dem Wasser hatte ich gestartet, um entsprechenden Fragen hier zuvorzukommen. Ich weiß ja, dass viele meiner Leser*innen gerne abwandeln und ausprobieren – und auf die offensichtlichsten Fragen möchte ich vorbereitet sein. Das Ergebnis war aber dermaßen uncremig und pampig, dass ihr das auf jeden Fall nicht versuchen solltet. 😀

      P.S.: Das mit dem Vorrat ist eine ausgezeichnete Idee! Aber dann könnte ich ja keine anderen Rezepte zwischendurch testen… 😉

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
      • Tabea 11. Mai 2017

        Ich glaube, wenn man sich mit etwas vermehrt beschäftigt, dann tritt immer einer von zwei Fällen ein: Entweder man wird dabei zunehmend kreativer (vielleicht, weil die Angst vor Fehlschlägen sinkt?) oder man verfällt in einen Alltagstrott und verliert den Spaß und das Interesse. Da ist es umso schöner, dass deine Begeisterung für gesundes Essen und darunter auch Hafer anhält 🙂

        Ganze Brötchen habe ich natürlich noch nicht roh gegessen… aber dass Mehl da schädlich ist, hätte ich nciht gedacht. Roher Teig (Kuchen und Plätzchen) war für mich immer nur wegen der Eier und der daraus resultierenden Samonellengefahr gefährlich… so hat Mama das vermittelt. Und mein Papa hat vor 2 Jahren mal was gesagt, dass Hefe nicht gut für die Verdauung ist, aber da weiß ich auch nicht, ob da was dran ist. Du vielleicht?

        Dass auch Butter ein Bösewicht ist, hätte ich ebenfalls nicht vermutet… denn die wird ja bei vielen Leuten roh aufs Brot geschmiert. Ein Glück, dass ich die eh nie da habe, da sie nicht in absehbarer Zeit alle werden würden 😉 Ich mag das Zeug nämlich nicht auf Brot und zum Braten kann man ja auch Öl nehmen… und Backen tue ich auch lieber ohne.

        Rohes Gebäck habe ich ehrlich gesagt eh noch nicht probiert… ich mag es einfach zu gern, wenn das Zeug warm aus dem Ofen kommt 🙂

        Stimmt – dann teste lieber fleißig weiter. Denn was willst du sonst auf dem Blog zeigen, wenn du immer nur machen würdest, was sich schon bewährt hat? ;D

        Liebe Grüße

        Antworten
  6. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wieviele ansprechende Fotos du aus einem bisschen Aufstrich zaubern kannst! <3
    PS: Rezept steht auf der to cook-Liste für's Frühstück am Wochenende! Bin sehr gespannt, ob es so gut schmeckt wie es aussieht. 🙂

    Liebe Grüße

    Antworten
    • Jenni 11. Mai 2017

      Liebe Tanja,

      danke dir für dein großes Lob – das freut mich ja ungemein! 🙂

      Und ich bin schwer gespannt, ob der Aufstrich dir schmecken und deine Begeisterung entfachten wird – halte mich auf dem Laufenden!

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  7. Alina 10. Mai 2017

    Wie cool ist das Rezept ? 😀 Ich habe tatsächlich eine Nussallergie und bin immer auf der Suche nach süßen Leckereien, die aber kein schlechtes Gewissen machen müssen.Das klingt super gut und würde ich morgen nicht früh raus müssen, würde ich es am liebsten gleich testen !:)

    Tolle Fotos auch, habe echt Hunger bekommen… 🙂

    Liebe Grüße,
    alina

    Antworten
    • Jenni 11. Mai 2017

      Liebe Alina,

      danke dir für deine lieben Worte – ich freue mich, dass das Rezept eine schöne Idee für dich ist und bin gespannt, wie dir der Aufstrich schmecken wird, wenn du ihn nachbauen solltest! 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  8. Tanjas Bunte Welt 11. Mai 2017

    Sehr interessant und sieht total lecker aus. Schokolade geht ja immer. Gut zu wissen, dass man die Finger vom Wasser passen soll, toller Tipp. Muss ich Mal probieren.
    Liebe Grüße

    Antworten
    • Jenni 11. Mai 2017

      Liebe Tanja,

      ich freue mich sehr, dass dir das Rezept samt inklusivem Extra-Tipp gefällt! 🙂
      Viel Freude beim Rühren und Testen!

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  9. Kirschbiene 11. Mai 2017

    Huhu Jenni,
    das liest sich böse verlockend, oh oh :-). Deine Begeisterung für Haferflocken kann ich total nachvollziehen und seit es in unserem Tante-Emma-Laden ums Eck glutenfreie Hafermilch gibt, bin ich im siebten Himmel.
    Sag mal, was ist trockene Dattelsüße? Ich kenne nur die flüssige Version. Und kann man die Dattelsüße deiner Meinung nach auch ersetzen – sie wird ja sicherlich zum speziellen Geschmack beitragen?
    Liebe Grüße
    Bianca

    Antworten
    • Jenni 11. Mai 2017

      Liebe Bianca,

      ich freue mich, dass du meine Haferflocken-Begeisterung so gut nachvollziehen kannst – ich liebe diese cremige Textur einfach! Egal, ob in der Milch oder als Mehl, sie sind unvergleichlich gut einsetzbar für alles Mögliche. 🙂

      Die Dattelsüße ist die folgende hier: http://www.rapunzel.de/bio-produkt-dattelsuesse-hand-in-hand–1400190.html. Sie ist feinkörnig und trocken – aber du kannst sie zum Beispiel sehr gut durch Kokosblütenzucker ersetzen, das passt vom karamelligen Geschmack her auch ganz wunderbar.
      Vielleicht dann einen Ticken weniger Kokosblütenzucker nehmen, da dieser ein bisschen dominanter schmeckt als die Dattelsüße selbst – aber ich denke, das findest du auf jeden Fall für dich persönlich gut raus, welches Verhältnis da am besten ist. 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
      • Kirschbiene 12. Mai 2017

        Ich teile deine Haferflockenliebe auf jeden Fall, oh ja.
        Danke für die Info zur Dattelsüße, es ist doch schön, immer wieder etwas Neues zu lernen. Deinen Tipp, alternativ Kokosblütenzucker zu verwenden, finde ich genial – wie du vielleicht weißt, bin ich ja ein Fan dieses Zuckers ;-).
        Liebe Grüße
        Bianca

        Antworten
        • Jenni 14. Mai 2017

          Liebe Bianca,

          es freut mich sehr, dass ich dir weiterhelfen konnte – ich weiß ja in der Tat, dass du ein großer Fan von Kokosblütenzucker bist und seitdem ich ihn das erste Mal ausprobiert habe, geht es mir ganz genauso. 🙂

          Ich wünsche dir viel Spaß beim Zusammenrühren!

          Liebe Grüße
          Jenni

          Antworten
  10. Hallo Jenni!

    Klingt nach einem wirklich leckeren Rezept, das sich unbedingt einmal für Herrn Widerstand ausprobieren möchte!

    Deine Bilder machen wirklich Lust darauf!

    lg
    Maria

    Antworten
    • Jenni 14. Mai 2017

      Liebe Maria,

      das freut mich sehr!
      Ich hoffe, der Aufstrich kommt gut an beim Herrn Widerstand – und bei dir ebenfalls! 🙂

      Hab‘ viel Freude beim Zubereiten und Naschen!

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  11. Eve 13. Mai 2017

    Hi Jenni,

    das sieht ja so unglaublich lecker aus! Ich esse auch nie Süßigkeiten, aber bei dem Zeug könnte ich mir beschriebenes Szenario sofort sehr gut für mich vorstellen. Das stellt mich doch vor die Frage, sollte ich es wirklich ausprobieren und drauf „hängen bleiben“? 😉

    Ich denke, ich habe nur begrenzt eine Wahl, hahaha. Wird auf jeden Fall mal ausprobiert. Mit Hafermehl habe ich allerdings noch gar keine Erfahrung. Passt mir aber gut in den Kram, weil ich auf Weizen weitgehend verzichte. Hoffe, es ist auch leicht und günstig zu erstehen. Hast du Tipps?

    Liebste Grüße
    Eve von http://www.eveblogazine.com

    Antworten
    • Jenni 14. Mai 2017

      Liebe Eve,

      ich freue mich sehr, dass solche Süßigkeiten-Alternativen eine Idee für dich sind und bin gespannt, wie dir der Aufstrich gefallen wird, solltest du ihn testen. 🙂

      Hafermehl ist ja sehr schnell und einfach im Mixer selbst gemacht: Haferflocken rein (am besten zarte), mixen und fertig. Dann hat man ein schönes, dickliches, weißes Pulver, das man dann ganz nach Belieben weiterverarbeiten kann.

      Wichtig ist nur: Hafermehl kann nicht immer zu 100% als Mehlersatz in konventionellen Backwerken genutzt werden, da es weniger Gluten (manchmal sogar gar keines) beinhaltet als die restlichen Getreidesorten. Daher für Bindeeigenschaft entweder mit einem anderen Mehl mischen oder spezielle Bindemittel (Banane, Apfelmark, Johannisbrotkernmehl und solche Dinge) zum Kleben nutzen. 🙂

      Ich wünsche dir viel Freude beim Zusammenrühren!

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
      • Eve 15. Mai 2017

        Ach so, das ist ja praktisch! Danke für den Tipp, ich werde es gerne ausprobieren.

        Antworten
  12. Silvia G. 15. Mai 2017

    Hallo Jenni,

    habe das Rezept eben erst entdeckt. Das werde ich auf alle Fälle ausprobieren. Auf den Schokoaufstrich von Ferrero verzichten wir in der Familie und suchen einen Ersatz. Das kommt mir das Rezept sehr gelegen, da ich auf Haselnüsse stark reagiere.
    Und du hast wieder einmal alles so toll in Szene gesetzt, da bekommt man richtig Lust darauf selber zu probieren.

    Liebe Grüße Silvia G. aus FN

    Antworten
  13. […] dass Jenni ein weiteres Rezept für einen schokoladigen Auftsrich eingestellt hat. Hier ist der Link dazu. Der Test folgt noch 😉 Hier wurden statt Nüssen Haferflocken verwendet. Für alle, die […]

    Antworten
  14. Silvana 11. Juni 2017

    Hallo Jenni,

    ich bin im zuge meiner Ernährungsumstellung auf deinen tollen Blog gestoßen . Einige Rezepte hab ich schon ausprobiert. Das Dattelmus ist der Hammer und die Quinoa Bars dürfen mir nicht ausgehen. Die schmecken so so so lecker!!! Vielen dank dafür.
    Den Schoko Aufstrich habe ich gerade zusammen gerührt und auch der ist eine tolle und gesunde Alternative zu den gekauften Schoko Aufstrichen und schmeckt mir fast noch besser. Ich hab Kokosblüten zucker genommen da ich die Dattelsüsse nicht hatte und Haselnuss Milch statt Hafermilch.

    Was ich mich kurz gefragt habe, ob man nicht auch dein Dattelmus zum süssen nehmen kann und dafür evtl weniger milch?

    Liebe Grüsse Silvana

    Antworten
    • Jenni 12. Juni 2017

      Liebe Silvana,

      zuerst einmal: Ich danke dir für deine so positive Rückmeldung und freue mich sehr, dass dir mein Blog und die Rezepte so gut gefallen und dir Anregungen mitgeben! Das ist eines der schönsten Komplimente, die man mir hier für die Arbeit machen kann und ich freue mich wirklich sehr darüber!

      Kokosblütenzucker funktioniert bei dem Aufstrich auch wunderbar, da hast du recht – und auch die Pflanzenmilch ist sehr variabel. Gerade Haselnussmilch bietet sich hier ja besonders an. 🙂

      Das Dattelmus kannst du wahrscheinlich auch zum Süßen nehmen (das habe ich noch nicht ausprobiert), aber ich denke, das klappt dann mit der streichfähigen Konsistenz nicht mehr so gut – das kristalline Element von Kokosblütenzucker oder Dattelsüße verändert ja dann die Masse noch einmal grundlegend – wenn man das weglässt, wird sie eher flüssig und nicht streichbar, denke ich.
      Empfehlen würde ich das daher vom bisherigen Erfahrungsstand daher eher nicht – es sei denn, du bist sehr mutig und es macht dir nichts aus, vielleicht doch Schoko-Soße zu produzieren. In diesem Fall wäre ich sehr gespannt auf das Ergebnis des Experiments. 😉

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
      • Silvana 12. Juni 2017

        Liebe Jenni,

        Danke für deine Rückmeldung. Ich glaube ich bin mal mutig und werde das die tage mal ausprobieren. Ich hatte meine letzten Haferflocken in dem Aufstrich verarbeitet, sonst hätte ich das gestern wohl tatsächlich ausprobiert. Werde dann berichten wie es geklappt hat 😊.

        Und mach weiter so mit deinem Blog! Ich hab mich zwar immer schon mit meiner Ernährung beschäftigt aber musste jetzt nochmal komplett umdenken. Zucker und Weizen,überhaupt weiss Mehl sind vom speiseplan gestrichen. Und da ist es toll das es so einen Blog gibt, der zeigt das gesund nicht gleichzeitig Verzicht bedeutet. Durch die Quinoa Bars zb, brauche ich ganz ehrlich keine Schokolade mehr!

        Liebe Grüsse
        Silvana

        Antworten

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