Zero Waste Online Shops: nachhaltig und müllarm einkaufen

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Nicht immer hat man das Glück, dass um die Ecke der nächste plastikfreie Supermarkt steht. Oder man eine andere Anlaufstelle für müllfreies Einkaufen hat. Glücklicherweise gibt es mittlerweile mehrere sehr gute Zero Waste Online Shops, die als Alternativen herhalten können. Eine Auswahl.

Von guten Vorsätzen und realen Verhältnissen

Die Vorsätze sind da, glasklar definiert und eigentlich auch absolut nicht verhandelbar: weniger Müll produzieren. Vor allem: weniger Plastik. Nach einer Erkenntnisphase, vielen Überlegungen und dem Wissen um Müllberge, plastikverseuchte Ozeane und dem Beitrag von jedem und jeder von uns zu dieser Thematik müssen nun endlich die praktischen Konsequenzen der theoretischen Auseinandersetzung folgen. Die ersten Schritte Richtung Zero Waste sollen gegangen werden.

Schnell und unversehens stößt der ein oder die andere dabei allerdings auf ein (mitunter nicht einkalkuliertes) Problem: Wo eigentlich müllarm bzw. -frei einkaufen?

Wenn man in hippen Metropolen lebt, in denen gewissermaßen schon in einigen Stadtteilen Zero-Waste-Luft geatmet wird und der Zeitgeist sich mittlerweile auf nachhaltige Alternativen in allen Lebensbereichen umgepolt hat, hat man leicht reden – in vielen größeren Städten gibt es inzwischen Zero-Waste-Läden, in denen man relativ unkompliziert müllfrei (und vor allem: plastikfrei) einkaufen kann.

Solche paradiesischen Verhältnisse müssen aber nicht unbedingt mitten auf dem Land in jeder x-beliebigen kleinen Kommune herrschen. Dort kann man mitunter von Glück sprechen, wenn man auf dem Wochenmarkt (der hoffentlich um die Ecke und nicht im 10 Kilometer entfernten Nachbardorf abgehalten wird) einigermaßen ökologisch einkaufen kann.

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Damit aus den guten Vorsätzen auch reale häusliche Verhältnisse werden können, habe ich an dieser Stelle die mir bekannten und teilweise auch von uns getesteten Zero Waste Online Shops zusammengetragen, denen ich bezüglich Konsequenz und Authentizität vertraue und die ich für einen Vorrats-Zero-Waste-Einkauf empfehlen würde.

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, ohne solche Stores relativ müllarm zu leben und zu konsumieren – das schließt aber in der Regel das Anlaufen vieler verschiedener Stellen ein, wozu nicht unbedingt jede*r Zeit, Lust und Energie besitzt (das kann unter Umständen ziemlich nervenaufreibend sein). Und mit dem Einkauf in einem der Zero Waste Online Shops unterstützt man die Menschen, die diesen Konsumierungsweg ebenfalls gewählt haben – was ich für eine ausgemacht gute Sache halte.

Zero Waste Online Shops

Zero Waste Lifestyle – der Laden

Der Zero Waste Laden ist meine allererste Anlaufstelle für müllfreies Einkaufen gewesen – hier habe ich mich damals mit Natron, Aleppo-Seife und Co. eingedeckt und hier haben wir auch unsere Rasierhobel gekauft.

Es handelt sich hierbei um den Online-Auftritt des Kölner Unverpackt-Ladens (Tante Olga) – die Gründerin habe ich auf dem Green Blogger Meetup sprechen gehört und bin absolut von ihrer Leidenschaft für das Thema „Nachhaltig leben“ überzeugt.

Versandt werden die Bestellungen in mit Juteschnur zusammengebundenen Kartons, Füllmaterial bilden stets alte Zeitungen.

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Original Unverpackt – Online Shop

Auch hier handelt es sich um die digitale Erweiterung eines bereits bestehenden Zero Waste Shops – des wahrscheinlich bekanntesten in Deutschland: der Original Unverpackt ist auch online bestens mit Produkten rund um das müllreduzierte Leben bestückt – und wenn jemandem in Sachen Nachhaltigkeit und Gewissen etwas zuzutrauen ist, dann sicherlich diesem Team.

Monomeer

Heiß geliebt von uns für alles, was über die Zero Waste Basics hinausgeht: Monomeer hat beispielsweise solche tollen Dinge wie Edelstahl-Strohhalme, plastikfreien Lippenstift, Büromaterial aus Holz und verantwortungsvollem Papier sowie nützliche Küchenutensilien im Shop parat. Versandt wird ebenfalls in Pappkartons, die Verpackung erfolgt ohne Plastikschnur und mit altem Zeitungspapier als Füllmaterial. In der Produktbeschreibung gibt es viele Infos zum Hersteller – so wissen wir stets, worauf wir uns beim Kauf einlassen. Außerdem: Der Versand ist echt fix.

Plasticarian und plasno

Im Zentrum steht bei beiden Online Shops der Plastikverzicht: Sowohl Plasticarian als auch plasno haben ein breites Sortiment an plastikfreien Produkten für die bewussten Konsument*innen zur Verfügung – das geht bei der Sheabutter los, beinhaltet das plastikfreie Kinderspielzeug und hört bei der Edelstahltrinkflasche auf. plasno selbst spricht von sich als dem ersten plastikfreien Onlineshop Europas.

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Laguna Onlineshop

Mit einem großen Sortiment an plastikfreien Produkten kann ebenfalls der Onlineshop Laguna aufwarten – auch hier ist von der Babyfalsche über hölzernes Essbesteck und Transportboxen fast alles vertreten, was man im Alltag so gebrauchen kann. Selbst bestellt haben wir dort allerdings noch nicht und können daher noch nichts über die Verpackungspolitik sagen. Die Selbstbeschreibung lässt allerdings auf Konsequenz auch in diesem Bereich schließen.

Beechange

Zu einiger Bekanntheit gebracht hat es der Onlineshop Beechange – der mit der süßen Biene als Logo. In den Bereichen Haushalt, Schenken, Wohnen und Kosmetik finden wir hier plastikfreie und langelebige Produkte als Ersatz zu schnell verschleißenden konventionellen Haushaltsdingen.

Füllmaterial und Versandkartons sind wiederverwendet, zusätzlich besteht beim Bestellvorgang die Möglichkeit, deutlich und unkompliziert den Wunsch nach vollkommen plastikfreier Lieferung zu kommunizieren (es muss lediglich ein entsprechendes Kästchen angekreuzt werden).

Hygieneprodukte: Kulmine

Bei Kulmine können wir nachhaltige Binden, Mooncups (Menstruationstassen) und Slipeinlagen, produziert aus Baumwolle und seit über 20 Jahren von der Gründerin Petra Sood teilweise handgemacht und verkauft, erwerben.

Zusätzlich kann der Shop mit einer Fülle an Informationen bezüglich der Herkunft der Stoffe, der Herstellung und ergänzenden Pflegehinweisen sowie weiteren Gebrauchsinformationen aufwarten – ein nachhaltiges Rundumpaket für die bewusste Monatshygiene, gewissermaßen.

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Lebensmittel plastikfrei einkaufen

Für plastikfreies Einkaufen von Lebensmitteln (und Produkten darüber hinaus) bieten sich vor allem der Shops von naturlieferant und der Stübener Kräutergarten an.

Bei naturlieferant könnt ihr praktische Haushaltshelfer ebenso bestellen wie Nüsse und Samen (Bioqualität) im Großgebinde bis 1 kg – dies wird dann im Papierportionsbeutel zu euch geliefert.

Der Stübener Kräutergarten bietet ein umfangreiches Sortiment an Lebensmitteln in Bioqualität (auch im Großgebinde, teilweise bis zu 5 kg) an – bei der Bestellung am besten vorher genau auf das entsprechende Produktbild schauen: Wenn eine Glasflasche oder eine Papierpackung abgebildet ist, wird das Produkt auch plastikfrei verschickt – bei einigen Posten ist das allerdings noch nicht möglich, obwohl die Betreiber*innen sehr engagiert hinterher sind (beispielsweise bei Kräutern).

Eine weitere Anlaufstelle für hochwertige und nachhaltig verpackte Lebensmittel bietet Mein Müsli-Laden: Hier bekommt ihr Getreide, Körner, Nüsse, Nudeln und weitere Lebensmittel des alltäglichen Gebrauchs in Großpackungen – dezidiert ohne Plastik und in Bioqualität.

Sonstiges

Weitere Shops für Produkte des alltäglichen Lebens aus robusten Naturmaterialien sind unter anderem Dille & Kamille und Manufactum.

Allerdings: Hier ist nicht alles plastikfrei, da müsst ihr beim Bestellen genau hinschauen. Und: Wenn ihr es nicht ausdrücklich angebt, wird die Ware unter Umständen in Plastik-Umverpackung geliefert – also besser beim Bestellen (oder vorher per Mail) dazuschreiben, dass ihr auf euren Plastikkonsum achtet und bitte die Ware plastikfrei verpackt zugesandt haben möchtet.

Diese Auflistung an plastikfreien bzw. -armen Shops, die durchaus teilweise auch als Zero Waste Online Shops durchgehen können, erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird nach bestem Gewissen erweitert und in ihren bestehenden Informationen ergänzt. Falls ihr noch weitere empfehlenswerte Anlaufstellen kennt, lasst es mich wissen!

Wichtig: Ob eine Bestellung in einem solchen Online Shop sinnvoll ist, solltet ihr immer nach eurer jeweiligen Situation entscheiden: Auch Paketlieferungen verbrauchen Ressourcen. Wägt ab: Kann ich das Gewünschte auch zu Fuß oder per Rad vielleicht in der Umgebung bekommen? Kann ich eventuell sogar darauf verzichten? Oder gibt es hier gar keine Quelle und es handelt sich um absolute Basics und ich möchte mit dem Kauf die entsprechenden Online-Händler*innen, die auf einem guten Weg sind, unterstützen? Ein Patentrezept gibt es nicht, das individuelle Abwägen bleibt der relevanteste Maßstab.

Mehr Informationen zum Thema gibt es auch bei Wasteland Rebel.

Diesen Beitrag reiche ich ein zur aktuellen Einab-Parade – dort gibt es noch viel mehr Inspiration zum Thema Nachhaltigkeit im Allgemeinen!

Bildquellen

28 Comments

  1. Sarah 14. Mai 2017

    Das hört sich sehr spannend an!
    Ich würde so gerne mal in so einen müllarmen Supermarkt einkaufen gehen … leider gibt es bei mir keinen!
    Die Shops werde ich mir mal anschauen! 🙂
    Liebe Grüße und noch ein schönes Wochenende!
    Sarah <3

    Antworten
    • Jenni 15. Mai 2017

      Liebe Sarah,

      das kann ich mir gut vorstellen – das unverpackte Einkaufen ist auch nach wie vor für mich ein absolutes Erlebnis! 🙂

      Die Shops können aber gute Alternativen zum vollkommenen unverpackten Einkauf sein und andere Strategien zur Müllvermeidung, die man ohnehin durchführt, effektiv ergänzen. Ich wünsche dir viel Spaß beim Stöbern!

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  2. Hallo Jenni!

    Da hast Du wirklich eine tolle Übersicht zusammen gestellt. Auch wenn man gerne direkt einkaufen will ist manchmal nicht alles möglich, dann ist das sicher eine gute Alternative.

    Jetzt denke ich weniger an Alltagseinkäufe sondern mehr an langfristige Produkte. Für das alltägliche wäre es natürlich schon gut eine lokale Möglichkeit zu finden.

    lg
    Maria

    Antworten
    • Jenni 15. Mai 2017

      Liebe Maria,

      danke dir für deine lieben Worte – ich denke auch, dass solche Shops gute Alternativen bieten können, sowohl für alltägliche als auch langfristige Produkte.
      Manufactum und Dille&Kamille haben beispielsweise ein riesiges Sortiment an Haushaltssachen (Kleiderbügel, Schreibmaterial, Möbel, Küchenhelfer und so weiter) aus langlebigen und robusten Materialien – in diesem Bereich wird man also auch fündig. Und auch Monomeer und plasno können mit solchen Dingen (allerdings nicht in dem Umfang) aufwarten. 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  3. madamedimanche 14. Mai 2017

    Danke für die vielen Shop-Empfehlungen! Wenn man nicht in den deutschen Großstädten lebt, sind die Anlaufstellen für plastikfreie Dinge eher gering.
    Ahoi, Katharina 🙂

    Antworten
    • Jenni 15. Mai 2017

      Liebe Katharina,

      es freut mich, dass dir der Beitrag gefallen hat und du etwas mitnehmen konntest – in der Tat ist der Zugang zu Unverpacktläden in den ländlicheren Gebieten leider noch nicht so ausgebaut, wie man das gerne hätte…aber dafür gibt es ja unter anderem diese schönen Alternativen! 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  4. Julia 14. Mai 2017

    Vielen Dank, Jenni, das ist eine tolle Übersicht <3

    Antworten
    • Jenni 15. Mai 2017

      Liebe Julia,

      sehr gerne!
      Es freut mich, wenn der Beitrag dir weitergeholfen hat! 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  5. Chris 14. Mai 2017

    Super schönes Blog und toller Artikel. Liebe Grüße, Chris von Bar-Trends.de

    Antworten
    • Jenni 15. Mai 2017

      Hallo Chris,

      danke dir für das liebe Kompliment – es freut mich sehr, dass es dir hier gefällt! 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  6. Ela 15. Mai 2017

    Eine tolle Zusammenfassung! Danke für diese super Liste 🙂
    Liebe Grüße,
    Ela

    Antworten
    • Jenni 18. Mai 2017

      Liebe Ela,

      freut mich sehr, dass sie dir gefällt und weiterhilft! 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  7. Tabea 15. Mai 2017

    Schon wieder so ein wichtiges Thema von dir! Gerade Leute wie ich bekommen auf dem Land einfach vieles nur in Plastik – verpackungsfreies oder wenigstens verpackungsarmes Zeug sucht man oft vergeblich. Und beim Onlinekauf ist ja immer noch mehr Verpackung drum 🙁

    Einen Wochenmarkt haben wir hier zwar – aber samstags morgens, wenn ich in der Hochschule sitze. Den verpasse ich unfreiwillig also die meiste Zeit des Jahres 🙁

    Danke für die Shop-Links. Das werde ich mir mal merken und gegebenenfalls demnächst mal dort bestellen, wenn ich wieder etwas brauche… hoffentlich denke ich dran, denn immer ist mir das doch zu umständlich und ich denke nicht rechtzeitig dran. Aber gerade bei den Lebensmitteln hast du mir da jetzt echt neue Möglichkeiten eröffnet 🙂
    DIe Einab-Parade muss ich auch noch ansehen!!!

    Liebe Grüße

    Antworten
    • Jenni 18. Mai 2017

      Liebe Tabea,

      ich freue mich sehr, dass die Liste dir weiterhilft – an Menschen wie dich habe ich beim Erstellen auch gedacht, wenn ich ehrlich bin. Ich selbst wohne ja auch ein wenig außerhalb, aber da ich andauernd in Münster bin und es dort zwei Unverpackt-Läden gibt, bin ich mittlerweile sehr gut aufgestellt im Vergleich.
      Aber das ist ja längst nicht bei allen so…

      Dass du auch samstags in der Uni sitzen musst, ist natürlich eine leicht bittere Sache – vor allem, wenn du dann noch so schöne Dinge wie den Wochenmarkt verpassen musst…Aber vielleicht wäre auch eine wöchentliche Gemüsekiste eine Idee für dich? Oder eine Kiste alle zwei Wochen? Damit würdest du auch die lokalen Händler unterstützen und müsstest nicht stets selbst vor Ort sein und einkaufen. 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
      • Tabea 19. Mai 2017

        Warum denkst du denn an Menschen wie mich? Weil ich mit dem ganzen Kram noch so viele Probleme bei der Umsetzung habe, auch wenn ich sie gern aus moralischen Gründen gern konsequent umsetzen würde? 😀
        Wenn du eh viel nach Münster kommst, ist das echt gut – viele Dinge, die man in solchen Unverpackt-Läden kauft, halten sich ja eine Weile, sodass man Einkäufe planen kann. Aber gleich zwei Unverpackt-Läden in deiner Nähe… Gib mir einen ab! 😀 Ich bin nur froh, dass die Saison von Obst und Gemüse aus Omas Garten jetzt anläuft – aus ihrem Gewächshaus hat sie mir heute eine Plastik- und Spritzmittelfreie Gurke und einen leckeren Salatkopf mitgegeben. Wenigstens in diesem Bereich muss ich also jetzt wieder weniger einkaufen 🙂

        Vor Kisten habe ich irgendwie noch Angst, weil ich so gern selbst aussuche und eben nur das esse, worauf ich gerade Lust habe. Außerdem habe ich im Sommer kaum Bedarf an Gemüse, da Oma und Mama mich versorgen… Nur im Winter und Frühjahr muss ich so viel kaufen.

        Liebe Grüße

        Antworten
  8. Christine 16. Mai 2017

    Super Zusammenstellung!! Vielen Dank dafür. Jetzt sieht man endlich mal eine Menge der zero waste stores auf einen Blick.

    Antworten
    • Jenni 18. Mai 2017

      Liebe Christine,

      es freut mich sehr, dass dir die Liste weiterhilft – ich wünsche dir viel Freude beim Durchstöbern! 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  9. Mira Nograsek 17. Mai 2017

    Liebe Jenni,
    das ist so eine gute Idee, diese ganzen Onlineshops aufzulisten. Ich kannte bisher nur Beechange, aber auch bei den anderen sollte ich mal vorbei schauen.
    Alles Liebe,
    Mira

    Antworten
    • Jenni 18. Mai 2017

      Liebe Mira,

      toll, dass du durch die Liste neue Anlaufstellen für künftige Zero-Waste-Einkaufe gefunden hast – das freut mich sehr!
      Ich wünsche dir viel Spaß beim Stöbern und hoffe, die Shops können dir zwischendurch weiterhelfen.

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  10. Susanne 17. Mai 2017

    Hallo Jenni,
    eine tolle Liste hast du da zusammengestellt! Ich wohne sehr ländlich und bei uns ist ein Leben ohne Auto nicht möglich, da unsere öffentliche Verkehrsanbindung sehr schlecht ist. Samstags kaufe ich mein Gemüse am Wochenmarkt in einer Ortschaft ganz in der Nähe. Ansonsten finde ich, ist die Ökokiste noch eine tolle Sache. Genau wie der Postbote fahren die eh ihre Runde, deshalb finde ich Internetbestellungen auch nicht so tragisch, wenn man sonst schaut, dass man auch die örtlichen Geschäfte unterstützt.
    Liebe Grüße,
    Susanne

    Antworten
    • Jenni 18. Mai 2017

      Liebe Susanne,

      danke dir für dein Lob und deine Gedanken zum Thema. 🙂
      Eine Biokiste beziehen wir auch und finden das herrlich praktisch und außerdem ebenfalls Lokale-Händler*innen-unterstützend. (Außerdem kommt sie auch dann verlässlich an und bringt frisches Essen ins Haus, wenn man selbst nicht die Zeit zum Einkaufen findet oder finden will… 😉 ).

      Ich denke auch, dass bei einer guten Balance Bestellen im Internet nicht als ökologisch verdammenswert einzustufen ist – das gehört mittlerweile zum Leben dazu, aber man sollte immer schauen, ob diese Bestellung extra nun unbedingt nötig ist oder man die entsprechenden Dinge nicht vielleicht doch beim Vorbeigehen in der Stadt kaufen kann. Wenn man eher ländlich wohnt, ist daran natürlich nicht zu denken und es müssen ein wenig andere Maßstäbe angelegt werden. Generell gilt (finde ich): Entspanntsein und sich bei aller Bewusstmachung über die Herkunft der eigenen Sachen auch gerne ab und zu etwas Internet-Bestelltes gönnen.
      Denn das Schlimmste wäre, den Spaß am Möglichst-Nachhaltig-Sein zu verlieren. 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  11. Eva Maria 19. Mai 2017

    Danke für diesen Beitrag! Bis auf Monomeer kannte ich die genannte nicht – da werde ich jetzt wohl mal ein wenig stöbern 🙂 Außerdem: Wie immer bestens recherchiert und super geschrieben!

    Alles Liebe,
    Eva
    http://www.thesophisticatedsisters.com

    Antworten
    • Jenni 21. Mai 2017

      Liebe Eva,

      es freut mich, dass dir der Beitrag ein wenig weitergeholfen hat und ich wünsche dir auf jeden Fall viel Freude beim Stöbern – vielleicht entdeckt man ja doch das ein oder andere Teil, das man bisher vergeblich zu bekommen versucht hatte…? 😉

      Und danke dir ganz herzlich für das große Kompliment!

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  12. Ralf 22. Mai 2017

    Hi Jenny,

    ich versuche möglichst bewusst einzukaufen und meinen Kids das auch vorzuleben. Im Alltag scheitert es aber mitunter an sehr skurrilen Hürden. Beim Bäcker um die Ecke wollte man das frische Brot nicht in meinen mitgebrachten Beutel legen – aus Hygienegründen. Ok, kann ich nachvollziehen. Aber einfach über die Theke rüberreichen wollte die Verkäuferin das Brot auch nicht.

    Viele Grüße,
    Ralf

    Antworten
    • Jenni 23. Mai 2017

      Hallo Ralf,

      ich finde dein Vorhaben sehr vorbildlich und denke auch, dass es für die Kinder auf jeden Fall ein richtig guter Weg in die richtige Richtung darstellt.

      Das Problem mit Bäckern oder an anderen Frischetheken kenne ich sehr gut – es gibt die vorgeschriebenen Hygienezonen, die beim Verkauf nicht überschritten werden dürfen und an die die Angestellten sich halten müssen.
      Das trifft zum Beispiel dann zu, wenn du mit einem mitgebrachten Behältnis hinter die Theke kommen möchtest oder das herüberreichst zum Befüllen – die Theke ist gewissermaßen immer die unsichtbar gekennzeichnete (aber doch sehr sichtbare) Hygienelinie. Wie du das beim letzten Beispiel gemacht hast, wäre das aber eigentlich kein Problem gewesen: Wenn du dir das Brot herüberreichen lässt, passierst du ja selbst nicht mit einem Behältnis diese Linie und der Betrieb wird nicht in irgendeiner Weise hygienisch in Mitleidenschaft gezogen.
      Das wäre also durchaus erlaubt und machbar.
      Generell ist es allerdings betriebsinterne Auslegungssache, wie diese Sachen gehandhabt werden – und da hilft wirklich nur vermehrtes und wiederholtes Nachfragen, um die Menschen darauf aufmerksam zu machen, dass bezüglich der Klärung dieser Sachverhalte (und ihrer Änderung) Bedarf besteht.

      Vielleicht fragst du noch einmal nach und erläuterst auch deinen Standpunkt nochmals – unter Einbezug der oben geschriebenen Informationen. Häufig ist das auch Unsicherheit der Verkäufer*innen selbst, die nicht so ganz wissen, was jetzt eigentlich erlaubt ist und was nicht und da lieber auf Nummer Sicher gehen möchten.

      Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg bei deinen Bemühungen!

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  13. infogesundheit 25. Mai 2017

    Vielen Dank für die gute Anregung! Ich bin da auch regelmäßig am Verzweifeln mir diesen ganzen Verpackungen und Anfall… ich habe zwar eh schon sehr wenig, es fällt kaum Platik Abfall an, aber da gibt es immer noch Potential nach oben… Danke für deine vielen wertvollen Beiträge!

    Antworten
    • Jenni 27. Mai 2017

      Es freut mich riesig, dass dir meine Beiträge gefallen und du ein bisschen Wissen für dich mitnehmen kannst – genau so soll es sein!

      Ich hoffe, ich kann dir im Verlauf der Zeit immer mal wieder so wertvolle Anregungen mitgeben – bin aber überzeugt davon, dass das, was du leistest, schon richtig klasse ist. Und dass es nur besser werden kann. 🙂

      Viel Freude dir auf dem Weg!

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  14. […] muss ich diesmal bescheißen: Der tolle Artikel über Zero Waste Online Shops ist nämlich bereits am 14. Mai bei Mehr als Grünzeug online gegangen, aber ich musste ihn einfach […]

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