Einfacher und gesunder Haselnuss-Schoko-Aufstrich

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Hand hoch: Wer ist früher auch regelmäßig im Nutella-Glas versunken? Naaa? Ich imaginiere ein ganzes Heer von erhobenen Händen und kann euch versichern: Das ging mir bis vor nicht allzu langer Zeit nicht anders. Mittlerweile bin ich in vielerlei Hinsicht klüger geworden und mache mir meinen Haselnuss-Schoko-Aufstrich einfach selbst.

Früher, als mir gesunde Ernährung noch genauso weit weg in einem anderen Universum schwebte wie Veganismus oder nachhaltiges Leben generell, da fing mein Tag an mit – nicht lachen! – einem Weizenweißbrot-Toast mit ungefähr drei Zentimeter dick Nutella obendrauf. Und meistens folgte darauf gleich noch ein zweites, identisch gebautes Toast.

Ich mag gar nicht an diese Zeiten zurückdenken, ganz ehrlich. Und noch weniger mag ich öffentlich darüber sprechen – aber es nützt ja nun einmal alles nichts. Und weil ich der Überzeugung bin, dass man selbst an seiner eigenen Ehrlichkeit wächst, erzähle ich euch diese weniger rühmliche Frühstücks-Episode aus meinem Leben.

Weit weg waren damals noch Smoothie-Bowl (obwohl: so gesund sollen die ja nun doch wieder nicht sein, munkelt man neuerdings), Porridge (aktuelle Lieblingsfrühstücksfutterei!) oder Obst- und Gemüseverzehr. Ich habe gegessen, was geschmeckt hat – und als Teenager findet man nun einmal in der Regel alles, was irgendwie nicht so in den gesunden Bereich fällt, wahnsinnig spannend.

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Ich habe daher schon öfter darüber lamentiert: Gerne hätte ich die heutige Weisheit (die mir in drei Jahren wahrscheinlich auch wieder grünschnabelig vorkommen wird) schon damals gehabt. Aber auf der anderen Seite: Das wäre ja langweilig gewesen, furchtbar langweilig – hätte ich doch so nichts zum Weiterentwickeln und zum Dran-Wachsen gehabt. Am Ende ist es vielleicht doch ganz gut, dass es gekommen ist, wie es gekommen ist.

Nun achte ich seit ungefähr drei Jahren penibelst darauf, was den Weg auf meine weizenfreie, selbstgebackene Vollkornstulle mit viel Saatenanteil findet – und das ist in der Regel ebenfalls kein gekaufter, sondern ein selbstgemachter Belag.

Käse, Wurst und Konsorten fallen für uns – und da schließt Serdar sich ausdrücklich an – auch in der pflanzlichen Version flach. Wir können zwar nachvollziehen (und finden das auch gar nicht verwerflich!), dass andere Pflanzenfutterer diese Lebensmittel (sei es aus pure Lust an der Freude, sei es als Geschmacksübergangslösung) kaufen und gerne verzehren. Aber für uns ist das irgendwie nichts – schon aus verpackungstechnischer Perspektive.

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Mal ein Sojajoghurt (wenn ich vergessen habe, selbst welchen zu machen und ich furchtbaren Schmacht darauf habe) oder mal einen besonderen Pflanzendrink (den wir zuhause vielleicht nicht ohne Weiteres nachbauen können, aber davon gibt es wenige), das ist auch bei uns drin. Doch generell achten wir sehr darauf, dass fast alle Lebensmittel, die den Weg zu uns in die Küche finden, unverarbeitet dort ankommen.

Das ist einfach ein ganz besonderes Gefühl, dieses Das-hast-du-selbstgemacht. Und im zweiten Gedankenblitz: Hey, das war doch jetzt gar nicht so kompliziert!

Daher machen wir auch unsere Aufstriche fast ausnahmslos selbst (manchmal werde ich bei Zwergenwiese allerdings schon schwach – begründeterweise, wie ich finde). Und obwohl wir doch die meiste Zeit unser Brot ohne Belag verzehren, haben wir manchmal doch Lust auf Haselnuss-Schoko-Aufstrich – so ganz der alten Zeiten gemäß. Bloß in vegan, industriezucker-, palmöl- und glutenfrei. Das klingt jetzt schwierig zu realisieren – ist aber schon fast lächerlich einfach umzusetzen. Here we go!

Das Rezept

Haselnuss-Schoko-Aufstrich

  • Portionen: 1 mittelgroße Portion
  • Schwierigkeit: einfach
  • Drucken

Ihr braucht:

  • 8 EL Haselnüsse, gemahlen und geröstet
  • ½ TL Vanille, gemahlen
  • ½ Zimt, gemahlen
  • 2 EL Kakaopulver, schwach entölt (Carob funktioniert ebenfalls super)
  • 15 EL Pflanzenmilch (ich habe selbstgemachte Cashew-Milch verwendet, andere Nussmilch funktioniert aber auch wunderbar)
  • 4 EL Dattelsüße (ich habe die von Rapunzel verwendet; Wichtig: die kristalline Süße, nicht das flüssige Sirup, verwenden!)

So geht’s:

  • Falls ihr nicht in den Genuss fertig gekaufter gerösteter Haselnüsse kommt: Gebt einfach die gemahlenen Haselnüsse ohne zusätzliches Öl in eine Pfanne und röstet sie für ein paar Minuten an, bis sie zu duften beginnen. Nicht wesentlich länger rösten, da sie sonst gerne schnell anbrennen.
  • Ich traue mich schon fast gar nicht, das hier „Rezept“ zu nennen: Gebt einfach alles zusammen in eine Rührschüssel und vermegt das etwa für eine halbe Minute zu einem dicklichen, schokoladigen Aufstrich. Fertig.
  • Finger abschlecken nicht vergessen!
  • Der Aufstrich hält sich in unverändertem Geschmack 2-3 Tage im Kühlschrank. Dann beginnt der Kakao durchzuziehen, weshalb der Aufstrich etwas bitterer schmecken wird als zu Beginn. Spätestens am vierten Tag solltet ihr ihn aufgebraucht haben.

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Ich glaube, bei diesem Aufstrich handelt es sich um das kürzeste und zugleich einfachste Rezept (abgesehen vom Dattelmus vielleicht), das bisher den Weg auf diesen Blog gefunden hat. Aber vorenthalten wollte ich euch das auch nicht – denn wir lieben diesen schokoladigen Aufstrich nicht nur aufs Brot, sondern machen auch gerne süße Pizza damit (Rezept folgt!) oder integrieren ihn in Kuchen oder Desserts. Je nachdem, worauf wir Lust haben.

Im Hintergrund seht ihr übrigens die erwähnte Cashew-Milch im Ball Mason Jar, das ich von Lieblingsglas zum Testen zugeschickt bekommen habe – und als ich die Bilder gemacht habe, war sie so frisch zubereitet, dass sie noch ein wenig gedampft hat… (Wir machen die Pflanzenmilch im Milchbereiter – eine der besten Investitionen seit langem.) So minimal gedampft hat sie, dass ich das hier nicht einfangen konnte, aber beherrschen musste ich mich, mich nicht über mein eigenes Set herzumachen.

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Und der Löffel? Ja, der gehört zu den wenigen Dingen, von denen wir uns niemals trennen werden: Er hat Serdars Großmutter gehört und wurde über seine Mutter an ihn weitervererbt – zusammen mit sechs Geschwister-Löffeln, die alle ein etwas anderes Muster am Stiel besitzen. Jedes Mal, wenn er einen der Löffel in die Hand nimmt, verliert der Gute sich in Erinnerungen.

Und ich? Nunja… ich schätze die kleinen Kameraden nicht nur als Erinnerungsstücke, sondern sorge dafür, dass sie in nützlichem Gebrauch bleiben. Positiv formuliert. Realistischer: Ich zwinge sie, Fotografie-Komparsen zu werden. Machen sie erstaunlich gut, nicht wahr?

*Die Mason Jars wurden mir von Lieblingsglas kostenfrei zum Testen zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt davon selbstverständlich unbeeinflusst – hier findet nur Platz, was uns vollends überzeugt.

37 Comments

  1. theamunicorn 27. Februar 2017

    Ich habe auch schon „Nutella“ selber gemacht und finde, es schmeck mir sogar besser. Aber ich bin halt auch schon lange kein Industriefutter mehr gewohnt – bzw. habe es minimiert. Dein Set sieht wirklich traumhaft aus! Ich mache meine Pflanzenmilch immer im Mixer – aber so ein Milchbereiter hört sich doch na einer guten Investition an 😀

    Antworten
    • Jenni 28. Februar 2017

      Liebe Thea,

      ich freue mich, dass dir unser Aufstrich gefällt – und natürlich auch darüber, dass das Selbstmachen dir schon so in Fleisch und Blut übergegangen ist. 🙂
      Ich finde auch: Das schmeckt irgendwie alles viel besser – was wahrscheinlich auch daran liegt, dass man es mit einem wesentlich besseren Gewissen genießen kann als vorher.

      Der Pflanzenmilchbereiter ist wirklich so ziemlich das einzige Küchengerät, das sich für uns so richtig gelohnt hat (eine andere Idee wäre irgendwann einmal ein Hochleistungsmixer). Wir nutzen ihn beinahe täglich und ich möchte ihn wirklich nicht mehr missen!

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
      • theamunicorn 28. Februar 2017

        Das wäre nämlich schon meine nächste Frage: Also so ein Gerät ersetzt nicht einen Mixer, oder? lg *thea

        Antworten
        • Jenni 28. Februar 2017

          Liebe Thea,

          nein, einen Hochleistungsmixer kann ein Pflanzenmilchbereiter in vollem Umfang nicht ersetzen. Er kann aus eingeweichten und nicht eingeweichten Sojabohnen und so ziemlich allem anderen, was sich in der Küche dafür eigne, Pflanzenmilch, Suppen und Porridge herstellen und mit dem Trester kann man wunderbar backen, Aufstriche kreieren (Rezepte folgen) – aber du kannst damit kein Nussmus machen oder Smoothies herstellen. Darauf ist er nicht ausgelegt. In Kombination mit einem Mittelklassemixer erfüllt er aber eigentlich so ziemlich alle unsere Bedürfnisse – außer eben das Nussmus-Herstellen. 😉

          Wenn da Interesse besteht, kann ich dazu aber gerne auch noch einen separaten Artikel schreiben.

          Liebe Grüße
          Jenni

          Antworten
          • theamunicorn 28. Februar 2017

            Vielen Dank für die Info, das hat mir schonmal viel geholfen – aber so ein Artikel schadet sicher auch nicht :* liebe grüße

            Antworten
  2. Bee 27. Februar 2017

    Das ist eine tolle Idee, Jenni. Gerade für Kinder, wenn ich Übernachtungsbesuch für meine Tochter habe, dann kaufen wir immer Nutella, da fast alle Kinder nur Nutella zum Frühstück essen. Ich habe meine Ernährung gerade noch mal etwas umgestellt, und esse bei Lust auf Süßes Imkerhonig auf dem Brot.

    Eine schöne Idee, vielen Dank dafür

    Liebe Grüße, Bee

    Antworten
    • Jenni 28. Februar 2017

      Liebe Bee,

      es freut mich, dass dir der Aufstrich so zusagt – für Kinder ist er wirklich ideal, da hast du recht! Mangels Kindern um uns herum haben wir beide gar nicht soweit gedacht, aber eine tolle Idee für Kinderbesuch wäre dieses Schokoerlebnis auf jeden Fall. Obwohl: Wir sind ja irgendwie auch nie erwachsen werdende Kinder…jedenfalls, wenn ich mir meine bessere Hälfte so anschaue… 😉

      Honig fällt bei uns als Süßungsalternative flach, aber ich finde es toll, dass du dabei bist, deine Ernährung umzustellen und immer mal wieder nach Stellschrauben schaust. Da fällt mir auch gerade eine Artikel-Idee zu ein – danke dir für die unerwartete Inspiration!

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
      • Bee 28. Februar 2017

        Das freut mich, Jenni. Ich habe meinen Post dazu schon fertig, muss nur noch ein paar Bilder machen. Ich überdenke immer und versuche Neues, Ernährung ist ein so spannendes Thema 🙂

        Antworten
        • Jenni 28. Februar 2017

          Ja, das sehe ich ganz genauso – das ist ein hochspannendes Feld, mit dem ich mich auch sehr, sehr gerne beschäftige und in dem ich auch immer wieder Neues entdecke. So schnell kommt man gar nicht mit dem Schreiben hinterher. 😉

          Auf deinen Artikel freue ich mich schon sehr – überhaupt: Ich muss dringend mal wieder bei dir vorbeischauen!

          Liebe Grüße
          Jenni

          Antworten
  3. keza 27. Februar 2017

    Hallo Jenni,

    da bin ich ja mal super dankbar, dass du dieses Rezept mit uns geteilt hast! Ich gebe zu ich liebe Nutella und kann mich, obwohl ich ja über das Zuckerübermaß und Palmöl, das darin enthalten ist, Bescheid weiß, einfach nicht immer zurückhalten. Dass du dazu jetzt eine gesunde Alternative veröffentlichst, ist einfach große Klasse!

    Und obwohl dein Rezept so einfach scheint, mag ich dir trotzdem noch eine Frage dazu stellen? Wie genau bereitest du denn die Haselnüsse zu? Kaufst du die bereits geröstet? Ich hatte vor einiger Zeit mal selbstgemachte Erdnussbutter versucht, und die guten Nüsse in meiner Pfanne leider glaube ich überröstet 🙁

    Freue mich von dir zu hören!

    Korinna

    Antworten
    • Jenni 28. Februar 2017

      Liebe Korinna,

      es freut mich ja über die Maßen, dass du gleich praktisch etwas mit diesem Rezept anfangen kannst und wünsche dir jetzt schon einmal einen guten schokoladigen Hunger mit gutem Gewissen! 🙂

      Die Haselnüsse kaufe ich in der Tat im Unverpackt-Laden bereits geröstet und gemahlen – ich war damals, als ich das das erste Mal entdeckte, ja ganz erstaunt, dass es sowas gibt (und dann auch noch unverpackt – der Himmel auf Erden!).

      Da die Frage aber jetzt schon sehr häufig kam, habe ich das noch einmal in der Rezeptbeschreibung ergänzt: Du kannst auch einfach normale gemahlene Haselnüsse nehmen und sie in der Pfanne kurz anrösten, bis sie zu duften beginnen. Das reicht meist schon aus – wenn du sie länger röstest, brennen sie in der Tat schnell an.

      Ich hoffe, das konnte dir ein wenig weiterhelfen.

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  4. Karin 27. Februar 2017

    Hallo Jenni, danke für das schöne Rezept. Ich kaufe fast ausschließlich im Reformhaus und im Bioladen und meine Kinder essen die Schokocreme von De Ruit. Schokonusscreme geht nicht wg. NUSSALLERGIE. Leider ist dort an dritter Stelle Palmöl genannt, was mir schon lange gegen den Strich geht ( dafür ist kein Industriezucker drin). Ich habe schon alles abgesucht nach einem Schokoaufstrich OHNE Palmöl und OHNE Nüsse. Gibt es nicht. Jetzt meine Frage: wie könnte ich bei deinem Rezept die Mengenverhältnisse ändern, wenn ich die Nüsse weglassen??
    Grüße Karin
    PS. Die Kekse haben mit Mandelmuß und ein paar Kokosflocken super geklappt.

    Antworten
    • Jenni 28. Februar 2017

      Liebe Karin,

      es freut mich ja sehr, dass das mit dem Keksebacken so gut geklappt hat! Toll! 🙂

      Deine Frage mit dem Palmöl ist durchaus berechtigt – und das ist unter anderem auch etwas, das mit und Serdar bei den gekauften Versionen auch mit am meisten stört.
      Wir sind daher auch schon am Überlegen, eine Version ohne Nüsse zu kreieren – und deine Frage hat uns da noch einmal in diesem Vorhaben bestätigt.

      Da die Haselnüsse ja die größte Trockenmasse ausmachen, müsstest du, wenn du sie weglässt, die Flüssigkeit auf jeden Fall reduzieren. Du könntest natürlich auch einfach einen Kokos-Schoko-Aufstrich daraus machen, indem du die Haselnüsse durch Kokosraspeln ersetzt. Das müsste doch eigentlich ganz wunderbar funktionieren – jedenfalls tut es das in meiner Vorstellung. Dann müsstest du vermutlich auch nicht ganz so viel an den Flüssigkeitsverhältnissen schrauben.
      Wäre das eine Idee?

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
      • Karin 28. Februar 2017

        Liebe Jenni,
        Das mit den Kokosflocken wäre theoretisch eine Idee, aber dann würde es wohl zu sehr nach Kokosnuss und zu wenig nach Schokolade schmecken. Die Kinder möchten schon gerne schokocreme auf das Brot, da sind sie eigen 😉
        Und soooo gerne mögen sie Kokosnuss dann auch nicht (quasi für täglich).
        Ich warte dann lieber voller Hoffnung auf einen entsprechenden Post von Dir.
        Grüße Karin

        Antworten
        • Jenni 1. März 2017

          Liebe Karin,

          dann werden wir uns auf jeden Fall zeitnah damit befassen – meine bessere Hälfte hat schon eine Idee diesbezüglich geäußert…Wenn sich das jetzt noch in die Tat umsetzen lässt, sind wir glücklich! 🙂

          Liebe Grüße
          Jenni

          Antworten
  5. nike 27. Februar 2017

    das sieht großartig aus, liebe jenni. haselnüsse lassen mich kalt, solange diese nicht geröstet sind. aber dann liebe ich sie! <3 da muss ich am wochenende wohl rösten und rühren, und ich freu mich jetzt schon. danke für das rezept!
    liebe grüße
    nike

    Antworten
    • Jenni 28. Februar 2017

      Liebe Nike,

      das freut mich aber riesig, dass dir der Aufstrich zusagt – da habe ich mit den gerösteten Haselnüssen ja gerade noch einmal Glück gehabt! 😉

      Ich bin gespannt, wie dir der Aufstrich schmecken wird und wünsche dir schokoladiges Vergnügen!

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  6. Tabea 27. Februar 2017

    Also es stimmt schon, dass ich Nutella früher geliebt habe und die Schicht auf meinem Brot gern extra dick war. Und sogar zum Abendessen gab es das Zeug regelmäßig. Seit fast 2 Jahren habe ich das Zeug jedoch nicht mehr gegessen, da ich ja etwas Angst vor Zucker habe und auch der enorme Fettgehalt mich abschreckt. Brotaufstrich muss für mich jetzt einfach herzhaft sein oder höchstens Honig sein.

    Hihi, immerhin helles Toast gab es bei uns nicht – Mama hat höchstens Vollkorn-Toast gekauft, meist gab es aber gleich echtes Vollkorn oder wenigstens Mehrkornbrot.
    Und wenn ich dann bei meinem Vater nur das helle Toast bekam, habe ich doch ein wenig gelitten.
    Smoothie Bowls gab es für mich nie – ich stehe ja dem Pürieren von Obst (und Gemüse) schon immer kritisch gegenüber und habe es daher nie probiert. Aber Porridge liebe ich dafür 😉

    Aber ich kann mir mein Brot ja im Gegensatz zu dir problemlos noch mit Eier oder Käse / Quark belegen… die pflanzlichen Alternativen würde ich aber wie ihr beide Ablehnen. Daher gibt es bei mir eigentlich immer auch Kichererbsen, Bohnen oder auch Erbsen (alles selbstgemacht) zur Auswahl.

    Trotzdem, trotz der Ablehnung von jeglichen süßen Aufstrichen, deine Schokocreme klingt himmlisch, wenn ich mir die Zutaten so ansehe. Wie kriege ich das nur ohne Mixer hin? Hast du eine Idee? Und wie lange ist das Zeug haltbar, falls man sich da zurückhalten kann und das Glas nicht auslöffelt?

    Liebe Grüße

    Antworten
    • Jenni 28. Februar 2017

      Liebe Tabea,

      es freut mich, dass du auf jeden Fall eine zumindest ein wenig bessere Erfahrung mit kindlich-teenager-mäßigen Frühstücksgewohnheiten gemacht hast und es zumindest Vollkorntoast bei euch gab. 😉

      Der Aufstrich ist vom Rezept her darauf ausgelegt, ohne Mixer gemacht zu werden (sonst hätte ich das dabeigeschrieben): Du musst nichts weiter tun, als alles in einer Schüssel zu verrühren. 🙂

      Die Frage der Haltbarkeit ist allerdings eine sehr wichtige, die ich schon so oft nun gestellt bekommen habe (da hätte ich auch echt mal früher dran denken können), dass ich die entsprechenden Angaben nun im Rezept ergänzt habe: Den Aufstrich kannst du 2-3 Tage im Kühlschrank aufbewahren – dann beginnt der Kakao durchzuziehen, was dem Ganzen eine etwas bitterere Note verleiht als zu Beginn. Spätestens am vierten Tag solltest du den Aufstrich aufgebraucht haben, da er sich ohne zusätzliches Öl und Zucker ja nicht allzu lange konservieren lässt.

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
      • Tabea 28. Februar 2017

        Bist du dir sicher, dass die Nüsse ohne Mixer fein genug werden? Ich kaufe die ja nie gemahlen, weil ich da Angst habe, dass sie eher ranzig sind.

        2-3 Tage Haltbarkeit sind aber echt… wenig. Zumindest, wenn man alleine is(s)t und auch eher selten Hunger auf süßen Aufstrich hat. So geringe Mengen davon zu machen, ist ja sicher nicht einfach. Meinst du, einfrieren ist einen Versuch wert?

        Liebe Grüße

        Antworten
        • Jenni 1. März 2017

          Liebe Tabea,

          achso – du hast vor, die Nüsse direkt zu mahlen? Dann braucht du wohl doch einen Mixer oder einen Food Processor, andernfalls wird das wahrscheinlich wirklich nicht fein genug. Ich kaufe die Nüsse bereits fertig gemahlen (allerdings unverpackt und in Bioqualität) und kann dir sagen, dass wir bisher nicht einmal Probleme mit ranzigen Waren hatten. Vielleicht ist das also doch einen Versuch wert? 🙂

          Ja, der Aufstrich hält nicht so lange, weil wenig Fett und keine Zusatzstoffe drin sind – das ist nun einmal der (zu verschmerzende) Preis, wenn man es so gesund wie möglich haben möchte. 😉
          Ich denke, Einfrieren kann durchaus eine Idee sein – und wenn du keine Lust aufs Auftauen hast, kannst du im Sommer wunderbares Schokoladeneis genießen!

          Liebe Grüße
          Jenni

          Antworten
          • Tabea 1. März 2017

            Immer mal wieder auf irgendwas zu verzichten, ist auch ein schöner Ansatz. Ich brauche für sowas immer eine Erinnerung 😀

            Dann gratuliere ich dir dazu, dass du dir auch eine Woche zum Ausmisten nimmst. Das tut einfach gut, stimmt es?

            Liebe Grüße

            Antworten
  7. Sharon 28. Februar 2017

    Liebe Jenni,
    das ist ja ein wahrer Schokotraum, da läuft mir wirklich das Wasser im Mund zusammen. Du hast ja so Recht, Selbstgemachtes schmeckt einfach immer besser, „Nutella“ muss ich unbedingt auch mal wieder zubereiten. Oh ja, auch ich war früher Toast-mit-Nutella-süchtig 😀 , heute unvorstellbar, zumal mir mittlerweile allein beim Gedanken an diesen extrem süßen Geschmack ganz anders wird. Aber ich finde, wir dürfen gnädiger mit uns sein, was vergangen ist, ist vergangen und wir wussten es vielleicht nicht besser. Zum Glück sind wir heute schlauer und haben mehr zum Naschen hihi :-)!
    Das mit dem Milchbereiter ist wirklich eine Überlegung wert. Kannst Du einen bestimmten empfehlen?
    Ganz liebe Grüße
    Sharon 🙂

    Antworten
    • Jenni 1. März 2017

      Liebe Sharon,

      da bin ich aber erleichtert, dass ich nicht die Einzige bin, die auf so eine schandhafte Food-Vergangenheit zurückzublicken hat. 😉
      Aber ich sehe das genauso wie du: Da muss man drüberstehen können und was vergangen ist, ist vergangen. Heute sehen wir viele Dinge glücklicherweise anders.

      Ich kann den Vegan Star Vital auf jeden Fall empfehlen – ich glaube, ich stelle den in einem separaten Artikel noch einmal genauer vor, da ja doch ein gewisses Interesse daran zu bestehen scheint. 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
      • Sharon 2. März 2017

        Liebe Jenni,
        vielen Dank für den Tipp, den schaue ich mir mal genauer an. Ein separater Blogpost dazu wäre auch super :-)!
        Genau, wir sind schon groß und stehen zu unseren kleinen „Sünden“ :-D.
        Hab noch einen schönen Abend,
        liebe Grüße
        Sharon

        Antworten
  8. Ruhrstyle 1. März 2017

    Liebe Jenni,

    ich finde du darfst dies durchaus Rezept nennen und ich finde super, dass du es hier teilst. Ich habe auch schon einmal Nutella-Ersatz selbst gemacht, muss aber beim nächsten Mal mehr auf die Süße achten, da es doch recht bitter war. Auf jeden Fall stellen sich viele Leute die Herstellung unheimlich kompliziert vor und von daher ist es klasse, dass du zeigst wie einfach die Zubereitung in Wahrheit doch ist.

    Liebe Grüße
    Rebecca

    Antworten
    • Jenni 1. März 2017

      Liebe Rebecca,

      danke dir für deine lieben Worte – ich freue mich, dass der Aufstrich dann doch nicht so umsonst im Internet umherschwirrt und seine Daseinsberechtigung auf jeden Fall besitzt.

      Oh ja – mit der Süßungsmenge mussten wir auch zunächst ein bisschen herumprobieren, bis es dann letzten Endes doch gepasst hat. Das ist ja auch von Kakao- zu Kakaosorte ein wenig unterschiedlich. Aber in der Kombination hier sollte das alles passen. 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  9. Natalie 1. März 2017

    Liebe Jenni,

    *sabber* ich habe in letzter Zeit immer wieder das Problem gehabt, keine Schokolade im Haus, aber fürchterliche Schmacht danach zu haben. Von daher kommt dein Rezept wie gerufen. <3
    Ich gehörte übrigens früher zu einer ähnlichen Frühstücksfraktion wie du, bloß dass sich unter meinen 2cm Nutella noch 1cm Butter auf dem Toast befand. Bäh 😀

    Antworten
    • Jenni 1. März 2017

      Liebe Natalie,

      ja, für dich war das Rezept hier unter anderem auch entworfen – ich kenne dich ja mittlerweile ein wenig und habe mir gedacht, dass du ganz begeistert davon sein würdest. Glücklicherweise trifft das auch zu. 😉

      Also, echt! Da hast du ja den Tierprodukte-Palmöl-Zucker-und-Cholesterin-Vogel abgeschossen! 😀
      Das hätte ich – glaube ich – sogar damals niemals im Leben hinunterbekommen. Aber glücklicherweise: Heute sind wir beide weiser. Ein bisschen zumindest.

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  10. Christine 2. März 2017

    Eine Freundin hat mir so einen mal gemacht. Ich sollte doch mal selbst auch einen machen… Nutella und Co meide ich und daher ist eigentlich das Selbermachen die einzige vernünftige Alternative.

    Antworten
    • Jenni 3. März 2017

      Liebe Christine,

      ich kann dir nur absolut empfehlen, einen Haselnuss-Schoko-Aufstrich einmal selbst gemacht zu haben – denn ich stimme dir absolut zu: Auch aus meiner Perspektive ist das die einzig vernünftige Alternative zu den verarbeiteten Sachen von Nutella und Co.
      Es gibt sicherlich auch einige gute und nachhaltige Labels, die ebenfalls tolle Schoko-Nuss-Cremes anbieten – aber mit 2 Minuten Aufwand selbstgemacht, das schafft doch eigentlich jede und jeder, oder? 😉

      Liebe Grüße
      Jenni

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  11. […] habe ich auch gefunden. Krisis Süßkartoffel-Chili sieht sehr lecker aus, aber Jennis Schoko-Aufstrich muss ich mindestens genauso dringend […]

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  12. […] obwohl ich schon mächtig stolz auf meinen ersten nutellakonkurrenzmachenden Schoko-Aufstrich war (den findet ihr hier – und ihr solltet ihn unbedingt ausprobieren!), schiebe ich so kurz danach direkt noch ein […]

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  13. Danja 19. Mai 2017

    Liebe Jenni,
    ich habe leider keine Dattelsüße bekommen und dachte mir jetzt Dattelmus selbst herzustellen. Du hast aber geschrieben, man soll kristalline Dattelsüße nehmen. Warum? Geht das dann überhaupt mit dem Mus?

    Liebe Grüße, Danja

    Antworten
    • Jenni 21. Mai 2017

      Liebe Danja,

      ja, die Dattelsüße von Rapunzel ist auch nicht unbedingt überall verfügbar, die Erfahrung habe ich leider auch bereits gemacht…
      Gut funktioniert als Ersatz Kokosblütenzucker, da er eine ähnliche Struktur aufweist wie die Dattelsüße.

      Du könntest auch mit ganzen Dattel arbeiten – allerdings musst du da die restliche Flüssigkeit begrenzen, da die kristalline Struktur eigentlich notwendig ist, um dem Ganzen eine streichfeste Konsistenz zu geben. Ich habe bereits Leser*innen gehabt, die das mit einer flüssigen Süße nachgebaut haben und am Ende nur einen flüssigen Schokopudding vor sich hatten…
      Wenn dir das weniger ausmacht, kannst du das natürlich gerne versuchen – aber für eine dickliche, streichfeste Konsistenz würde ich nach bisherigen Erfahrungen auf jeden Fall eine kristalline Süße empfehlen. 🙂

      Ich hoffe, ich habe dir damit weitergeholfen und du hast Freude am Zusammenmixen!

      Liebe Grüße
      Jenni

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  14. […] (Es sei denn, es handelt sich um solche tollen Dinge wie Schokoaufstrich – egal, ob in nussiger oder nussfreier Version – oder […]

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  15. […] Wer gerne Zartbitterschokolade mag und morgens gerne süß ist wird dieses Rezept lieben! Mehr als Grünzeug ist der leckere […]

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