Nachhaltig Kleidung aussortieren + Capsule Wardrobe Update

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Kleidung aussortieren, eine Capsule Wardrobe aufbauen – das ist ja alles gut und schön. Aber wie schaffe ich das eigentlich, dass meine mühsam erkämpfte Orndung im Kleiderschrank auch andauert – und es nicht nach einem halben Jahr (oder der nächsten Saison) wieder genauso chaotisch aussaut wie vor meiner beherzten Aufräumaktion?

Die Capsule Wardrobe ist nur der Anfang

Wenn es einem wirklich daran gelegen ist, effektiv und wirkungsvoll Kleidung auszumisten, kommt man (zumindest aktuell) nicht um das Konzept eines Capsule Wardrobe herum – und das bedeutet: radikales Ausmisten, für das man sich am besten ein Wochenende reserviert und im Zuge dessen der komplette Inhalt des Kleiderschrankes inklusive der Hutschachteln, Schuhschränke, Mottenkisten und all dessen, in dem sich irgendwie noch irgendeine Art von Kleidung verbergen könnte, auf den Kopf gestellt und einer rigorosen Überprüfung unterzogen wird.

Wie man dabei vorgehen kann und was ich persönlich für Tipps beherzigt habe, um meinem Klamottenberg, der zwar einigermaßen imposant, aber nicht identitätsstiftend war, auf den Leib zu rücken, habe ich euch bereits hier ausführlich vorgestellt.

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Jetzt stellt sich aber die (in meinen Augen vollkommen berechtigte) Frage: Wie mache ich das denn nun, wenn ich so krass reduziert habe – wie bleibt mein Kleiderschrank lange übersichtlich und nur mit meinen Lieblingsteilen bestückt?

Aber bevor wir uns dem widmen, erzähle ich euch noch kurz, wie es aktuell um den Kleiderbestand von Serdar und mir bestellt ist – wo wir stehen in unserer Umsetzungsphase und was wir noch tun müssen, um zu einer Capsule Wardrobe (auch für den Mann) zu gelangen.

Capsule Wardrobe Update: Es geht voran

Bereits in unserem einführenden Artikel habe ich euch berichtet, dass mir klar ist, dass eine richtig gute Capsule Wardrobe keine Sache ist, die sich von heute auf morgen aus dem Boden stampfen lässt – aus finanziellen, ethischen und umwelttechnischen Gründen.

Die Idee, alles rauszuschmeißen und wirklich nur das drinzubehalten im Kleiderschrank, was wirklich ohne mit der Wimper zu zucken als Lieblingsteil eingestuft werden kann – die finde ich zwar nett, aber doch nur umsetzbar, wenn man mit gefülltem Portemonnaie den nächsten Fair-Fashion-Shop (digital oder analog) entern kann, um dort Ersatzteile oder Ergänzungsbasics zu kaufen und dann auch noch bezüglich der Umwelt beide Augen ganz fest zudrückt.

Die Kleiderschränke, die man in perfekt-leichter Gestaltung auf Pinterest und Instagram sieht, sind meines Erachtens also entweder das Ergebnis eines beherzten nicht nur Ausmistens, sondern auch Neukaufens – oder eben eines langen und stetigen Wandels.

Weil es uns persönlich aber zu langweilig ist, nur das Ergebnis, nicht aber die Stationen dazwischen festzuhalten und mit euch zu teilen (immerhin muss man ja auch wissen, wie man denn nun so ganz echt hingelangt zum Traumkleiderschrank), haben wir uns entschlossen, ganz offen und ehrlich zu zeigen, wo wir mittlerweile angekommen sind im Zuge unseres Ausmistens.

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Ihr seht auf den Bildern übrigens nicht meinen, sondern (wie ihr sicherlich schon vermutet habt) Serdars aktuellen Kleiderschrank bzw. seine Kleiderstange. Wir sind nämlich der Meinung, dass Kleiderschränke (im Sinne von: so richtig schrankmäßig) keine gute Idee sind, wenn ein Capsule Wardrobe angestrebt wird. Dazu aber gleich mehr.

Einmal Ordnung schaffen – eine Illusion?

Es liest sich überall immer so wunderbar einfach: Nimm‘ dir zwei Tage, sortiere restlos aus und entsorge alles, was dich nicht glücklich macht – fertig ist deine Capsule Wardrobe und maßgeschneidert ist dein neues Klamotten-Glücksgefühl!

Nee. So einfach ist das nicht. Zumindest nicht mit Studtenbudget. Und auch nicht, wenn man nicht leicht zu radikalen Entscheidungen neigt.

Der Ansatz für die Erschaffung einer Capsule Wardrobe ist definitiv sehr gut und effektiv, keine Frage: Wir haben im Verlauf der letzten Monate sicherlich mindestens 12 Umzugskartons an Klamotten ausgemistet – und wir sind immer noch nicht fertig.

Aber genau das ist der springende Punkt: über Monate.

Denn – so gut gemeint der enthusiastische Appell an rigoroses Entrümplen auch ist – in der Praxis kommen die wenigsten von uns von Null auf Hundert zum minimalistschen Kleiderschrank. Und ich glaube, das ist auch gar nicht mal das Verkehrteste. Denn jeder und jede von uns hat eine andere Art, sich von Dingen zu trennen und Platz für Neues zu machen.

Für die Umsetzung eines neuen Lebensstils (oder eines Teils davon) kann man sich zwar Anregungen aus Büchern (online und offline) holen – aber letzten Endes obliegt die Gestaltung des Ganzen doch einem selbst und niemand anderem.

Mein Problem ist zum Beispiel das folgende: Ich brauche immer eine Zeit, bis ich sehe, wovon ich mich eigentlich noch so alles trennen kann.

Ich habe (um im konkreten Beispiel zu bleiben – das Vorgehen kann man aber auch auf sämtliche Lebensbereiche anwenden), als es um die Erstellung einer Capsule Wardobe ging, extrem motiviert aussortiert und gleich im ersten Schwung mehrere Kartons Kleidung gespendet und verkauft.

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Fun Fact: Die Klamotten da in der Kiste habe ich allesamt, seitdem (haltet euch fest) ich vierzehn bin. Sie passen mir noch und ich mag sie sogar noch – zumindest für Zuhause. Langfristig gesehen werden aber auch sie gehen müssen.

Dabei bin ich wirklich nach der Glücksmaxime gegangen: Mag ich das Teil so richtig, richtig, richtig gerne oder nicht? Wenn nicht,  dann kommt es sofort und ohne mit der Wimper zu zucken weg. Wenn ja, darf es bleiben.

Die Sache ist nur: Im ersten Durchlauf des Sortierprozesses sind mir viele Teile gewissermaßen durch die Lappen gegangen – weil mir gar nicht klar war, dass ich sie nicht mehr mag und sie nicht mehr meinem Stil entsprechen.

Was ich eigentlich wirklich wollte und wie sich mein Kleidungsstil definieren sollte – das wurde mir erst klar, je länger ich mich mit meiner Kleidung beschäftigte. Ein Wochenende hat dafür bei Weitem nicht ausgereicht.

Und so finde ich aktuell immer noch Teile, von denen ich sagen würde, dass sie wegkönnen – weil ich mich nicht mehr mit ihnen identifiziere oder sie aus anderen Gründen nicht mehr mag.

Aber: Das Umtauschen kann nur nach und nach erfolgen – ich habe Ansprüche (und zwar ziemlich hohe) an meine potenziell neuen Stücke. Fair müssen sie sein, qualitativ hochwertig und genau zu mir passend. Da braucht die Suche Zeit – und wenn dann ein Teil gefunden ist, muss – ganz lapidar – auch erst einmal das Geld für die Anschaffung zur Verfügung stehen.

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Serdars Problem: Er kann sich echt schwer von alten Sachen trennen.

Serdar ist ein Sammelhörnchen. Ernsthaft. Schuhe und Klamotten sind da bei ihm ganz heiße Eisen. Als Jugendlicher war er so einer von der Sorte, die immer und überall up to date und absolut lässig-chillig mit der neuesten Mode gegangen sind und immer den heißesten Shice trugen.

Relikte dieser Zeit finden bzw. fanden sich zuhauf (!) in seinem Klamotten-Sammelsurium, sodass ich (als ich ihn kennelernte) mein Bild über Männer und Mode von Grund auf revidieren musste.

Kleidung ist für ihn noch heute ein Weg, sich selbst auszudrücken und er achtet sehr darauf, was er anzieht (was ich vollkommen nachvollziehen kann). Alte Stücke repräsentieren für ihn untergegangene Ären der eigenen Jugend, an die sentimental zurückerinnert wird. Die dann aber trotzdem im Kleiderschrank verstauben, weil sie den aktuellen Anforderungen an den Alltag oder schlicht der Mode nicht mehr entsprechen.

Dieses Verhältnis zu den eigenen Dingen zu ändern, war eine Aufgabe, die kleine leichte war und an der wir immer noch arbeiten. Solche Umstellungen erfordern Zeit – und man (in diesem Falle: ich) muss geduldig sein.

Immerhin: Für die Erstellung dieses Artikels haben wir noch einmal einen Karton voller Männerkleidung aussortiert – und bald steht bereits die nächste Aktion an. Sobald der Stein ins Rollen gekommen ist, gibt es meistens kein Halten mehr.

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Schlüsselelement für einen nachhaltigen Capsule Wardrobe: die Kleiderstange!

Ein wichtiges und absolut zentrales Ereignis in diesem Zusammenhang war die Umstellung von einem geschlossenen hin zu einem offenen Kleiderschrank – genauer: einer Kleiderstange.

Das hatten wir schon seit einer Ewigkeit vor – und nachdem wir uns im Netz halb wahnsinnig gesucht hatten, sind wir auf die Stangen von Ziito gestoßen – und wussten: Jetzt haben wir das Richtige gefunden!

Absolut minimalistisch, robust bis zum Geht-nicht-mehr (die Kleiderstangen sind aus galvanisiertem Stahl und damit gewissermaßen unkaputtbar – sie können nicht einmal rosten) und unglaublich flexibel einsetzbar – genau danach hatten wir gesucht!

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Dass die drei Jungs, die das Unternehmen aus einem privaten Bedürfnis heraus (einer von ihnen brauchte schlicht und ergreifend eine Kleiderstange – und seine Freunde waren so angetan von dem Ergebnis, dass sich rasch eine große Nachfrage entwickelte) gegründet haben und in Dänemark betreiben, absolut sympathische Brüder sind, gab den letzten Anstoß zur schlussendlichen Realisierung des Projektes „Kleiderstange“.

Auch und gerade der Nachhaltigkeitsaspekt war uns für eine solche Entscheidung wichtig – denn so eine doofe Erfahrung, wie wir in letzter Zeit mit den unterschiedlichstem Mobiliar, das wir uns in den letzten Jahren angeschafft hatten, gemacht haben, wollen wir zukünfitg vermeiden. Und die Ziito-Produkte sind eine sehr gute Möglichkeit, genau das zu tun:

Wir nehmen immer nur die stärksten Materialien, da es für uns sehr wichtig ist, dass unsere Produkte eine lange Lebenszeit haben. Das ist auch der Hauptgrund, warum alle unsere Kleiderständer aus galvanisiertem Stahl sind, da es ein starkes Material ist, das vieles aushält. Ein anderer Grund ist, dass dieses Material nicht rostet so wie viele anderen Metalle. Galvanisierter Stahl wird hauptsächlich für Wasserrohre benutzt, also ist er auch an extrem feuchten Orten äußerst widerstandsfähig.Ziito

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Und so haben wir kurzerhand zwei Kleiderstangen an die Stelle unseres bisherigen, massigen schwarzen Kleiderschrankungetüms gesetzt, das vor alleim zwei Dinge konnte: doof aussehen und viel Platz wegnehemen.

Ein weiterer wichtiger Grund war allerdings psychologischer Natur und hängt eng mit unserem Ausmist-Bedürfnis zusammen: Jetzt sehen wir, wie viel Kleidung wir besitzen. Und dementsprechend auch: was wir alles nicht mehr brauchen.

Hinter verschlossenen Kleiderschranktüren und in tiefen Fächern, in denen in der hintersten Ecke gerne mal das ein oder andere besonders ungeliebte Teil – von dem man sich dann aber doch irgendwie nicht trennen kann – verschwindet, können sich unsere Kleidungsstücke nun nicht mehr verbergen.

Das ist eine unglaubliche Erleichterung – und macht nicht nur die morgentliche Einkleidungsroutine einfacher, sondern schärft auch das Bewusstsein für das bereits Vorhandene.

Serdar beispielsweise war nun so geflasht von der Menge seiner Arbeitshemden (deswegen hier auch aus allen erdenklichen Perspektiven abgelichtet) dass es ihm zunächst die Sprache verschlagen hat. Und seitdem sie übersichtlich auf einer Stange hänngen, ist von ihm keinerlei Klage mehr á la „Ich brauche unbedingt neue Hemden, denn ich habe nichts zum Anziehen“ zu hören. Verständlicherweise.

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Er ist zwar noch nicht bereit, sich von ihnen zu trennen – aber darum geht es jetzt auch noch gar nicht. Wichtig an dieser Aktion war, das Bewusstsein wachzurufen, dass wir gar keine neuen Sachen mehr brauchen, weil wir schon mehr als genug haben.

Ich kann mich mittlerweile leichter von meinen Sachen trennen – daher liegen sie in den alten Weinkisten (gebraucht über Dawanda gekauft) unter den Regalen, wo sie nicht unmittelbar in ihrer ganzen Pracht ins Auge stechen.

Für Serdar allerdings sind diese Kleiderstangen eine wahre Offenbarung und wir überlegen ernsthaft, bald unsere gesamte Kleidung auf diese übersichtlichen Stangen zu verfrachten – einfach, um einen besseren und langanhaltenden Überblick zu behalten. Den der ist – zumindest für uns – der Schlüssel, um nachhaltig Kleidung aussortieren zu können.

Ein paar weitere Tipps

Um das alles noch einmal ein wenig visuell und knackig zu fixieren, haben wir euch hier noch einmal unsere Kerntipps für einen nachhaltig aufgeräumten Capsule Wardrobe zusammengestellt.

Wesentlich dabei ist, dass diese „Regeln“ (so möchte ich sie der Einfachheit halber nennen, ohne in dogmatische Muster verfallen zu wollen) immer gelten – und nicht nur beim ersten Aussortieren. Auch zwischendurch ist es sinnvol, sich immer mal wieder mit der eigenen Gaderobe auseinanderzusetzen und zu schauen, was wirklich noch aktuell ist und was nicht.

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Fazit: Capsule-Zwischenstand

Auch wir müssen uns immer mal wieder an unsere eigenen Regeln erinnern – zwar weniger, wenn es ums Neukaufen geht (das haben wir aktuell echt gut im Griff), wohl aber, wenn wir uns damit beschäftigen, was noch bleiben darf und was nicht.

Den Dopplungs-Tipp müssen wir bei Serdars Hemden beispielsweise noch ein wenig besser umsetzen – da sind viele bei, die nicht nur exakt gleich aussehen, sondern auch wenig bis gar nicht getragen werden und im Endeffekt nur Platz auf der Stange beanspruchen. Aber wie gesagt: Solche Dinge brauchen Zeit – und es ist wichtig, dass wir sie ihnen geben, damit die Veränderungen, die sich dann langsam (aber dafür hoffentlich umso zementierter) etablieren, wirklich von Dauer sind.

Und wenn ihr auch auf der Suche nach nachhaltigen, weil stabil-robusten Kleiderstangen, Bänken oder Regalen seid – dann seid ihr bei den Jungs von Ziito wirklich absolut an der richtigen Adresse. Schaut unbedingt einmal bei ihnen vorbei!

*Die Kleiderstangen wurden uns freundlicherweise von Ziito zur Verfügung gestellt – wir bedanken uns ganz herzlich für die tolle Zusammenarbeit!

24 Comments

  1. Purple Avocado 6. Mai 2017

    Oha liebe Jenni,
    dieser Beitrag könnte von mir stammen 😀 Ich durchlaufe den gleichen Prozess auf dem Weg zu meinem perfekten Kleiderschrank.
    Ich stimme dir absolut zu, dass das keine von heute auf morgen – Aktion ist. Wie auch? Man hat die Klamotten ja auch nicht von heute auf morgen angeschafft. Das ist wie mit dem Abnehmen ^^

    Die Kleiderstange ist sehr toll (noch viel mehr die Kleiderbüggel dafür! Ich bin verliebt – aber mir wären sie wohl zu rutschig; ich bin auf samtschwarze Kleiderbügel umgestiegen) und ich würde sie vermutlich sofort nachbauen, wenn da nicht schon ein anderes Projekt liegen würde.

    Für mich wird es eine Hängekleiderstange aus Kupfer geben. Mein Freund hat die Teile schon zusammengelötet und jetzt müssen wir nur noch entscheiden, ob sie mit Kette, Seil oder was ganz anderem befestigt werden soll 🙂

    Ich wünsche euch weiterhin viel Spaß beim ausmisten und freue mich immer sehr über Zwischenstandsberichte

    liebe Grüße, Sabrina

    Antworten
    • Jenni 8. Mai 2017

      Liebe Sabrina,

      das freut mich aber, dass du da aktuell auch so stark am Aussortieren und Überlegen und Umbauen bist! (Ein paar Einblicke habe ich ja schon via Instagram erhalten. 😉 )

      Dein Kleiderstangenprojekt hört sich auch klasse an – sowas hatten wir auch zunächst überlegt, dann aber waren uns die Kleiderstangen von Ziito noch besser erschienen. Und bisher haben wir unsere Entscheidung absolut nicht bereut – wir lieben diese Teile!

      Die Kleiderbügel übrigens auch – rutschig sind sie für unser Empfinden gar nicht und wir kommen super mit ihnen klar. Aber das ist sicherlich auch Geschmackssache.

      Dein Vergleich mit dem Abnehmen finde ich absolut passend – so habe ich das noch gar nicht gesehen, aber irgendwie ist das ja schon Abnehmen, auf mentale Art und Weise. 🙂

      Liebe Grüße und dir ebenfalls viel Erfolg beim Umstrukturieren!
      Jenni

      Antworten
  2. Laurel Koeniger 6. Mai 2017

    Liebe Jenni,

    Ein tolles Update! Ich werde immer ganz motiviert und inspiriert, wenn ich von so erfolgreichen Capsule-Wardrobes und anderen „Minimalisierungen“ höre. Die Kleiderstange finde ich wunderschön und möchte ich mir auch mal zulegen, wenn ich endlich dazu komme, auszumisten. Ich freue mich schon richtig darauf! Fühlst du dich eigentlich erleichtert, wenn so Zeug verschwindet, das man nie wirklich gebraucht hat? Ich stelle mir das toll vor. 😀

    Liebe Grüße,
    Laurel

    Antworten
    • Jenni 8. Mai 2017

      Hallo Laurel,

      ich freue mich sehr, dass der Beitrag dich inspiriert! Das ist eine schöne Nachricht. 🙂

      Oh ja, das Erleichterungsgefühl ist unglaublich – das kann man gar nicht beschreiben! Jedes Mal, wenn etwas geht, ist das wieder ein schönes Gefühl – besonders jetzt, wo wir so langsam vom Kleinen ins Große (zu den Möbeln) kommen. Da verändern sich dann ja ganze Räume gleich vollkommen, das ist schon eine beeindruckende Sache.

      Ich wünsche dir auf jeden Falls auch viel Erfolg beim Aussortieren und Neustrukturieren – und bei der Anschaffung der Kleiderstangen! 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  3. Tabea 6. Mai 2017

    Jetzt, wo du schon so oft über Ernährung und Bücher geschrieben hast, legst du gerade den Fokus auf Kleidung, oder?

    Ich habe vor einer Woche erst meinen Schrank durchgesehen – aber kaum was aussortiert, außer sämtlicher Badebekleidung (passt nicht mehr), einer Bluse und einigen Tüchern und Schals. Von den hässlichen Pullis kann ich mich nicht trennen, weil ich sie zum Reiten und Zuhause Gammeln / Joggen immer noch trage, wenn mir meine guten Sachen zu schade sind. Das einzige Shirt, was echt ein Schrankhüte ist, ist mein erstes selbstgenähtes… aber das ist auch so schlecht geworden, dass es nicht verkauft werden könnte und für den Müll ist es doch zu schade. HILFE!

    Dass du dokumentieren und zeigen möchtest, wie ihr beide zu eurem Wunsch-SchrankInhalt kommt, finde ich richtig super! Der Weg ist doch das Ziel, oder wie heißt es so schön? 😉

    Also ich würde manchmal auch gern nur noch Teile haben, die ich liebe… aber dazu müsste ich eben z.B. neue Sportklamotten und auch Oberteile zum Reiten kaufen, wofür eindeutig das Geld fehlt. Außerdem würde es mir leichter fallen, nicht passendes wegzugeben, wenn ich nicht eigentlich gerade anstreben würde, mindestens 5-10 kg zuzunehmen – da habe ich nämlich ANgst, dass ich jetzt die zu weiten Sachen verschenke / verkaufe / wegwerfe und dann in wenigen Monaten teuer neu kaufen muss, wofür Dank Pony eigentlich eher das Geld fehlt…

    Dein Problem, dass du neue Stücke nur nach und nach finden kannst, kann ich also auch bestens nachvollziehen… weswegen ich auch nicht glaube, dass Hauruck-Aktionen sinnvoll sind.

    Serdars Problem kann ich auch gut nachempfinden – so ging es mir auch lange mit Geschenken von meinem Umfeld… „Kette xy ist von xx…, also brauche ich sie noch.“ und „Dieses Armband habe ich in der 8. Klasse NIE abgelegt, das kann also nicht in den Müll!“… Wirklich schwer, sich dann zu trennen.

    Eine Kleiderstange finde ich zwar irre schick, aber irgendwie kann man Socken, Unterwäsche etc. da ja schlecht „verstecken“ und ich brauche in meiner kleinen Wohnung auch den Stauraum auf dem „Dach“ des Schrankes. Daher kann ich leider nicht auf eine schicke Stange umsteigen.

    Deine Tipps sind echt super!

    Also: Viel Spaß noch auf dem Weg zum perfekten Kleiderschrank bzw. zur perfekten Stange 🙂

    Antworten
    • Jenni 8. Mai 2017

      Liebe Tabea,

      ich danke dir für deine Gedanken zum Thema und freue mich, dass der Beitrag dir gut gefallen und ein paar Überlegungen ins Rollen gebracht hat.

      Ich kann absolut nachvollziehen, dass solche Entscheidungen nicht immer einfach sind – und es ist auch nicht schlimm, wenn die Entwicklung mal nicht in der Form vorangeht, wie man sich das vielleicht wünschen würde.

      Denn deine Überlegungen sind in Bezug auf deine aktuelle Situation mehr als gerechtfertigt und sie würden mich ebenfalls von krassen und rigorosen Aktionen abhalten, denke ich. Für solche Dinge benötigt man stabile Verhältnisse (in jeder Hinsicht) und die Gewissheit, dass sich in Zukunft eher wenig ändern wird.
      Anders würde es aussehen, wenn ich jetzt in ein paar Monaten unbeabsichtigt viel zu- oder abnehme (und dann darauf kalkuliere, dass ich die Hälfte der dann infrage kommenden Klamotten auf keinen Fall aussortieren darf) – denn das ist keine Sicherheit, sondern guter Vorsatz und ein entferntes „Wenn“.
      Da du dir das aber sicher vorgenommen hast – und deine Kleidung auch sehr gerne magst – würde ich persönlich es auch für kontraproduktiv erachten, jetzt groß auszusortieren. Das hat ja Zeit – wenn du sicherer in diesen verschiedenen Beziehungen bist. 🙂

      Kleine Sachen wie Socken und solche Dinge verstauen wir in den Weinkisten oder in einem separaten Schränkchen im Schlafzimmer (ja, da ist auch noch keine Ortkonsequenz bei uns zu spüren 😀 ).

      P.S.: Dass aktuell mehr Fashion-Artikel online gekommen sind, hängt mit der kürzlich stattgefundenen Fashion Revolution Week zusammen. Essen wird es wieder genug geben, keine Sorge. 😉

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
      • Tabea 9. Mai 2017

        Ach Mensch Jenni, du glaubst nicht, wie sehr ich mir wünsche, eine Figur zu haben, die sich vorraussichtlich nicht ändern soll. Ich bin nun zwar schon viel zu lange so dünn und bekomme es nicht hin, zuzunehmen, aber das soll eben nicht so bleiben, weswegen ich die Hoffnung nicht aufgeben mag…
        Wenn ich nur eine Abnahme / Zunahme einfach so wegen der Optik planen würde, dann würde das Argument für mich auch nicht mehr so wirklich zählen, sondern sich wie Selbstbetrug anfühlen. Aber ich bin eben seit einer Essstörung wirklich sehr dünn… (Bmi=16,1) und will UNBEDINGT wieder in den gesünderen Bereich kommen. Allein schon, weil ich Angst vor Folgeschäden habe.

        Sorgen hatte ich wegen deiner Themen kein bisschen – du kannst fast alles so aufbereiten, dass es mich interessiert 😉 Und Fashion ist doch eh ein wichtiges Thema, wo ich noch auf dem Weg zum Optimum bin 😉 Oder zumindest zur besseren Version.

        Liebe Grüße

        Antworten
  4. Sabine 6. Mai 2017

    Liebe Jenni,
    das ist mal wieder ein superguter Artikel! Ich finde es echt großartig, wie dein Blog sich entwickelt, und die Stangen von Ziito habe ich schon im Auge, seit ich sie in einem Video von Jenny Mustard gesehen habe 🙂
    Ich bin übrigens ein bisschen verknallt in deine Statements zum Thema stetige Entwicklung 😉 Das trifft es immer wieder auf den Punkt.
    Es ist außerdem total verrückt, wie sich das eigene Verhältnis zum Besitz verändert, und wie das auch immer schneller geht. Mir fällt es inzwischen auch gar nicht mehr schwer, mich von offensichtlich ungeliebten oder (weniger offensichtlich) selten getragenen Sachen zu trennen. Das einzige „Problem“, das ich zurzeit habe: Meine ehemalige Mitbewohnerin hat mir einige Klamotten dagelassen, die sie nicht mehr brauchte/in den Koffer bekam (superlieb von ihr!) und da ich die Sachen bis auf 1-2 weiterverschenkte Ausnahmen toll finde, habe ich jetzt in der Kategorie Pullis fast „zu viele“ Lieblinge, wenn du verstehst, was ich meine. Weggeben macht nicht viel Sinn, weil ich sie wie gesagt mag und irgendwann das eine oder andere Teil an Altersschwäche sterben wird. Aber deshalb jetzt 2-3 Jahre lang „zu viel Kram“ besitzen? Hmmm! Was meinst du?
    xx

    Antworten
    • Jenni 8. Mai 2017

      Liebe Sabine,

      ich danke dir ganz herzlich für deine lieben Worte und freue mich riesig, dass dir meine Beiträge zum Thema so gut gefallen – das ist Balsam für das Schreiberling-Herz! 🙂

      Ich kenne solche Situationen auch sehr gut – und habe das bisher immer wie folgt gelöst: Ich habe die Teile zunächst erst einmal behalten. Denn das trennen davon wäre mir unglaublich schwer gefallen – und es ist ja nicht Sinn der Sache, sich unnötig mit einer speziellen Maximalmenge zu geißeln, die man nicht überschreiten darf.
      Die ganze Angelegenheit soll ja Spaß machen, nicht in schmerzhaften Reduktionsbemühungen enden.

      Und meistens ist es sogar nach einiger Eingewöhnungszeit so, dass sich absolute Lieblingsteile herauskristallisieren – die ich noch mehr mag als die anderen. Und dann beginne ich, mit dem Gedanken zu spielen, ob ich es mir vorstellen könnte, mich von einigen anderen nicht ganz so perfekt geliebten zu trennen. Ich überlege nur, so ganz theoretisch.
      In der Regel ist es so, dass ich nach ein oder zwei Wochen bereit bin, genau das zu tun. Das ist dann eine Zeit- und Entwicklungssache, die sich meistens von allein einpendelt.

      Wenn das nicht der Fall sein sollte, ist das aber auch nicht schlimm – denn für alles, was ich aktuell habe und liebe, muss ich mir in Zukunft weniger Neues kaufen. 🙂

      Ich hoffe, diese Überlegungen haben dir ein wenig weitergeholfen. 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  5. Eve 7. Mai 2017

    Liebe Jenni,

    ich bin dieses Thema bisher erfolgreich umgangen, weil mein Kleiderschrank einfach so voll ist und im Keller stapeln sich massenweise Kartons mit ausgemisteten Sachen. Ich weiß irgendwie nicht, wo ich damit hin soll. Ich bringe es nicht übers Herz, sie wegzuwerfen und in so eine Kleiderkiste mag ich sie auch nicht werfen, weil damit nur Schindluder getrieben wird. Auf Flohmärkten komme ich in letzter Zeit mit einem Minus raus. Wohin also damit?

    Und ich will irgendwie auch gar nicht wissen, was sich in den Tiefen meines Kleiderschranks noch verbirgt, aaaaaaahhhhhhh! Aber so lassen ist auch keine Lösung auf Dauer. Ich krieg ja kaum noch was rein und kaufe wahrscheinlich auch doppelt, weil ich überhaupt keinen Überblick mehr habe. Du hast schon recht, es ist echt schwer und überfordert mich irgendwie momentan. Aber ich werde um die nächste Ausmist-Aktion wohl nicht drum rum kommen. Mal sehen, ob ich es schaffe, deine Tipps dann anzuwenden.

    Danke auf jeden Fall für den Einblick und weiterhin viel Erfolg mit dem Ausmisten.

    Liebe Grüße
    Eve von http://www.eveblogazine.com

    Antworten
    • Sabine 8. Mai 2017

      Hi Eve,
      wenn du deine Kleidung sinnvoller spenden möchtest als in den Containern (wo teilweise tatsächlich nicht ganz klar ist, wer davon profitiert), dann versuch es doch mal bei Oxfam (aber Achtung, die nehmen meistens nur Kleidung für die aktuelle Jahreszeit an, also musst du ggf mehrmals hin) oder bei einer Flüchtlings-/Obdachlosenhilfe! Dort habe ich im letzten Jahr Vieles gelassen, das noch gut, aber evtl zu „billig“ oder „unbeliebt“ zum Weiterverkauf war 🙂
      xx

      Antworten
      • Eve 8. Mai 2017

        Hi Sabine,
        danke für den Tipp, das ist tatsächlich eine Überlegung wert! Ich werde es mal versuchen.
        LG
        Eve

        Antworten
        • Jenni 8. Mai 2017

          Liebe Eve,

          weißt du was? Bevor wir hier mit dem Ausmisten angefangen haben, war ich in haargenau derselben Situation.
          Und ich kann so gut nachvollziehen, wie furchtbar dieses Gefühl ist – so eine Mischung von Ohmnacht, Aufschieberitis und dem verzweifelten Wunsch, jemand anderes möge sich anstelle von einem selbst um dieses Thema kümmern.

          Und dann habe ich einfach angefangen – im ersten Artikel zur Capsule Wardrobe habe ich noch einmal ganz genau beschrieben, wie wir dabei vorgegangen sind.
          Aber es hilft nichts: Man muss sich der unangenehmen Sache stellen – und einfach alles rausräumen aus den Schränken. Alles. Das haut einen um – aber das muss so sein, sonst kann die Verdrängung immer weiter arbeiten.

          Zum Spenden: Sabine hat ja schon tolle Anlaufstellen genannt – da hinein passen auch das Rote Kreuz und die Caritas. Dort haben wir sehr viele Sachen gespendet – wir sind einfach mit den Kartons hinein und haben das alles so abgegeben, wie es war. Die Menschen haben sich alle immer unglaublich gefreut und das Gefühl ist nicht nur befreiend, sondern auch ein herzensgutes, wenn man weiß, man hat jemand anderem, der oder die es wirklich braucht, eine Freude gemacht. 🙂

          Liebe Grüße
          Jenni

          Antworten
          • Eve 9. Mai 2017

            Liebe Jenni,

            danke für die Tipps. So werde ich es machen. Denn diese Sachen im Keller belasten mich auch schon seit Jahren.

            Liebe Grüße
            Eve

            Antworten
  6. Julia 7. Mai 2017

    Liebe Jenni,
    bei meinem Liebsten ist es so, wie bei Deinem: Er sammelt, hortet und kann sich nicht trennen 🙂 Unglaublich, wie viel Schuhe der Mann hat. Im Moment beobachtet er meine Bemühungen skeptisch, mich von überflüssigem Kram zu trennen. Aber nachdem es in meinem Schrank jetzt so schön luftig und übersichtlich ist und ich ihm von den Vorzügen dieses Umstands vorschwärme, glaubt er langsam, dass er das ja auch mal ausprobieren könnte. Und während ich das hier tippe, sitzt er neben mir und schaut online nach Schuhen… es liegt also noch ein weiter Weg vor uns 😉
    Alles Liebe!
    Julia

    Antworten
    • Jenni 8. Mai 2017

      Liebe Julia,

      oh, ich freue mich ingeheim, dass ich mit diesem Exemplar Mann nicht so ganz auf weiter Flur allein dastehe! 😀

      Ich kann dieses Stadium der Entwicklung aber sehr gut nachvollziehen – da waren wir vor ein paar Monaten ebenfalls noch. Mittlerweile entfernen wir uns ein wenig davon und Serdar hat sich mit dem Gedanken angefreundet, dass Weniger wirklich in vieler Hinsicht Mehr ist. Im Moment proben wir das im Möbel-Bereich – da verkaufe ich nämlich (aus seiner Perspektive) alles, was nicht niet- und nagelfest ist. Aber wenn man ein bisschen Zeit verstreichen lässt, erlebt man irgendwann erstaunte Ausrufe á la: „Hach, das ist ja schön aufgeräumt und luftig hier!“ Ja. Woher das wohl kommt… 😉

      Ich wünsche euch beiden auf jeden Fall entspanntes und erfolgreiches gemeinsames Entwickeln!

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  7. cookiesulrike 8. Mai 2017

    Liebe Jenni,

    ich finde es so toll, dass du auch die Stationen auf deinem Weg zeigst.
    Für mich ist eine Capsule Wardrobe richtig richtig schwierig. Ich liebe Mode und ich kann mir eigentlich kaum vorstellen, dass ich nur noch – sehr übertrieben gesagt – 5 Teile besitze, mit denen ich mein Leben bestreite.
    Wie ich dir ja schon mal gesagt habe funktioniert das bei mir so, dass für jedes neue Teil ein altes ausziehen muss.Das klappt meist ganz gut, aber eben auch nicht immer. Am Wochenende hat mich wieder der Rappel gepackt und ich habe angefangen auszusortieren. Diesmal beinahe nur fair fashion Teile, die ich einfach nicht mehr trage. Einige Dinge hat sich auch meine Nachbarin ausgesucht und sie hat zu jedem Teil nur gesagt „ich verstehe nicht, wieso du das weggibst. Das ist wunderschön und fühlt sich getragen so toll an!“
    Ja, das mag alles sein, aber wie viel SInn macht es alles aufzuheben, was man vielleicht 1 Mal im Jahr anzieht?
    Bei Teilen, bei denen es mir wirklich schwer fällt mach ich es so: die kommen in eine Aufbewahrungsbox und entweder in den Keller oder auf den Schrank. Wenn ich sie 1/2 Jahr lange nicht eine Sekunde vermisst und eigentlich vergessen habe, dann können sie weg.

    Alles nicht so einfach mit dem Modethema, wie ich finde.

    Liebst,
    Ulli

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    • Jenni 8. Mai 2017

      Liebe Ulli,

      ich kann absolut nachvollziehen, dass das mit der Mode nicht so einfach ist – aber ich muss gestehen, dass ich deine Herangehensweise schon total klasse finde: Das mit dem Eins-raus-eins-rein und die Box mit den noch-nicht-ganz-sicher-wegzugebenden Klamotten sind ja beides bewährte Minimalismus-Strategien, um ein Zuviel und ein kopfloses Anhäufen zu vermeiden. Von daher machst du schon total viel richtig, finde ich! 🙂

      Vor allem die grundlegende Einstellung, dass auch schöne Sachen nicht unbedingt behaltenswert sind, wenn man sie einfach nicht anzieht, ist eine wichtige und für mich eine der Grundvoraussetzungen für einen nachhaltig erfolgreichen Capsule Wardrobe. Nachdem ich das gelernt hatte, fiel das Loslassen irgendwie viel leichter.
      Ich denke, du bist da auf einem sehr guten Weg und wünsche dir noch ganz viel weitere freudige Aussortier-Aktionen! 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

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  8. madamedimanche 10. Mai 2017

    Danke für den Input! Ich bin auch irgendwie dauerhaft unzufrieden mit meinem Kleiderschrank und habe noch nicht die richtige Lösung gefunden…
    Ahoi, Katharina 🙂

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    • Jenni 10. Mai 2017

      Liebe Katharina,

      sehr gerne – ich freue mich, wenn du etwas mitnehmen konntest!
      Hab Geduld mit dir selbst – wenn man ernsthaft daran interessiert ist, dass sich etwas ändert, wird das auch früher oder später der Fall sein. 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

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  9. Hallo Jenni!

    Ich finde auch, dass man nicht alles auf einmal in einem Rutsch aussortieren kann. Gerade durch das Aussortieren verändert sich ja auch was.

    Beispielsweise geht eine Hose, dann kann das dazugehörige Oberteil (wenn es wo anders nicht dazu passt) auch gehen.

    Umgekehrt ist es so, dass es sein kann, wenn eine Hose geht, man erfinderischer sein muss mit der anderen Hose und die Oberteile neu überdenkt.

    Für mich ist derzeit noch immer (ich habe es im letzten Jahr schon so gehalten) die beste Methode der „Vielleicht“-Stapel. Alles, wo ich nicht sicher bin kommt extra und muss in der nächsten Zeit getragen werden oder kommt weg, wenn ich es doch nicht mache.

    lg
    Maria

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    • Jenni 14. Mai 2017

      Liebe Maria,

      ich sehe das sehr ähnlich wie du: Bei manchen Sachen braucht es eben ein wenig mehr Zeit und Überlegung als bei anderen – und dann ist so ein Vielleicht-Stapel genau das Richtige, um zunächst wenigstens ein bisschen Struktur in die Sachen hineinzubekommen.

      Ich habe meine Vielleicht-Box im Keller stehen, sodass der Zugang dazu noch einmal erschwert ist und die Sachen absolut aus dem Blickfeld sind – und bisher musste ich noch nichts von dem, was sich darin befindet, rehabilitieren. 😉

      Aber die nächste Aussorier-Welle ist nicht mehr weit, das spüre ich – dieses Mal dürfen die ungeliebten, aber aus Sentimentalität behaltenen sehr, sehr alten Hausklamotten gehen.

      Liebe Grüße
      Jenni

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      • Hallo Jenni!

        Mit dieser Art des Vielleicht-Stapels im Keller/Dachboden oder sonst wo habe ich inzwischen aufgehört. So wie Du schreibst, die Tage kommen echt nicht, wo man das noch braucht.

        Meine Vielleicht sind eher so, dass sie mir voll gut gefallen und ich sie gerne tragen würde, aber aus irgendeinem Grund bin ich mir trotzdem unsicher.

        Daher ziehe ich konsequent ein Teil nach dem anderen an oder verschenke es. Das geht schneller und es liegt nichts mehr ewig rum, was dann vielleicht auch noch in Vergessenheit gerät.

        lg
        Maria

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  10. […] schreibt darüber, wie man nachhaltig Kleidung aussortiert (und macht dabei sooo hübsche Fotos von ihrer Kleiderstange 🙂 ). Wer tiefer in das Thema […]

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