Faire Mode finden – mit dem Fair Fashion Guide von FEMNET e.V.

Wenn man sich mit fairer Mode beschäftigt und sich wirklich richtig gut darüber informieren möchte, kommt man an FEMNET nicht vorbei. Der Verein für feministische Perspektiven auf Politik, Wirtschaft und Gesellschaft engagiert sich seit Jahren für fair produzierte Kleidung und bezieht Stellung gegen den Konsumwahnsinn.

Fair Fashion Revolution – diese Woche und immer

Dass dieser nach wie vor Hauptfokus der Fast-Fashion-Industrie und damit Grundstein für nicht nur menschenausbeutende, sondern auch umweltschädigende Praktiken in Bezug auf Kleiderherstellung ist, ist traurige Realität: Große Modekonzerne rechnen mittlerweile mit 12-24 Kollektionen pro Jahr – so viel kann niemand kaufen, tragen und angemessen pflegen, selbst, wenn man das entsprechende Portemonnaie aufzuweisen hätte.

Aber das ist auch gar nicht die Intention – im Gegenteil: Mehr, mehr, mehr, mehr – immer schneller soll sich das Konsum-Karussell drehen, immer mehr soll in immer kürzeren Abständen zur Verfügung stehen, damit die Konsumierenden gar nicht mehr zum Innehalten kommen. Betäubung durch Dauerfeuer.

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Auf der Strecke bleibt dabei alles, was nur im Entferntesten nach Gerechtigkeit ausschaut – angefangen bei den verseuchten Flüssen, die durch die Färbemittel der Kleidungsindustrie vergiftet und deren Ökosysteme zerstört werden bis zu den Arbeiter*innen, die unter widrigsten Bedingungen für einen lächerlichen Lohn schuften müssen. Und das alles, damit wir Shopping Queen spielen können.

Die Lösung, mit der wir die Welt zu einem zumindest etwas besseren Ort machen (wenn schon nicht in wild-friedlicher Revolution über Nacht umkrempeln) können, heißt: Information.

Wissen war schon immer Macht – und in Zeiten, in denen wir mit Informationen (wahren, halbgaren und vollkommen erfundenen) zugebombt werden und uns insgeheim doch manchmal wieder die Nachrichten-Reduziertheit vergangen-verklärter Tage herbeiwünschen, ist es umso wichtiger, vertrauenswürdige Anlaufstellen zur Generierung eben diesen Wissens zu haben. Und FEMNET ist definitiv eine davon.

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Am diesjährigen Fashion Revolution Day (dem 24.4.2017) ist daher auch passend der neue Fair Fashion Guide von FEMNET herausgekommen – ein Info-Heft, das vollgestopft ist mit ganz viel Wissen zu nachhaltiger und fair produzierter Kleidung. Für die Erstellung hat FEMNET sehr eng mit dem Beneficial Design Institute Berlin (Friederike von Wedel-Parlow) und Nicole Hardt (als Creative Director) zusammengearbeitet.

Anlaufstellen in der eigenen Stadt (welche Läden führen eigentlich Fair Fashion), Labels, Blogs, Konsumtipps, Aufforderung zu Upcycling, Ressourcenschonung und die entsprechenden Internetadressen – wenn wir eine Einführung in das Thema Fair Fashion gebrauchen können, dann ist der Fair Fashion Guide von FEMNET genau das richtige Material hierfür.

Und das Beste an der Sache: Den Guide gibt es kostenlos zum Herunterladen und Sofort-Lesen (nein, ihr müsst nirgendwo eine E-Mail-Adresse angeben oder fünfhundert Newsletter abonnieren) auf der Internetseite von FEMNET – und zwar genau hier.

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Und damit ihr auch eine ungefähre Vorstellung davon habt, was euch beim Lesen erwartet beziehungsweise warum man eigentlich so viel Mühe und Arbeit in ein Projekt namens Fair Fahshion Guide steckt, habe ich Gisela Burkhardt von FEMNET auch gleich um ein Interview gebeten.

(Hier findet ihr übrigens noch einmal meine Einführung zum Thema faire Siegel – ebenfalls mit einem Interview von FEMNET.)

Interview mit FEMNET: Der neue Fair Fashion Guide

Welches Ziel verbindet ihr mit der Herausgabe des Fair Fashion Guides und dem Launch der zugehörigen Website? Was sind eure Hoffnungen?

Bei unseren Veranstaltung beklagen die Besucher_innen oft, dass sie nirgendwo faire Kleidung finden können und fragen, wo es sie zu kaufen gibt. Sogar in solchen Städten wie Berlin oder Köln, wo das Angebot recht groß ist, passiert das immer wieder. Für Bonn und Köln haben wir bereits Einkaufsführer erstellt, die inzwischen jedoch vergriffen sind. Auf BUY GOOD STUFF haben wir die Ergebnisse für Köln digitalisiert, Bonn wird folgen. An den Rückmeldungen merken wir, dass Verbraucher_innen mehr Infos wollen, da Unternehmen selten offenlegen, wo und wie ihre Ware hergestellt wird. Diesen Konsument_innen möchten wir Antworten geben und auf Alternativen verweisen. Wir hoffen, dass der Guide gut ankommt und dass ihn auch Menschen zu sehen bekommen, die sonst bei H&M und Primark shoppen. Und natürlich wünschen wir uns, dass Menschen bewusster konsumieren, anders und vielleicht auch weniger.

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Wer ist die Zielgruppe?

Dieser Fair Fashion Guide richtet sich insbesondere an Menschen, die gern fair und umweltschonend produzierte Kleidung kaufen möchten, aber nicht wissen, wo sie diese finden, sowie an Menschen, die generell bewusster konsumieren möchten, d.h. auch insgesamt weniger kaufen und die eigene Kleidung besser pflegen möchten. Aber er soll auch Menschen überraschen, die sich bisher noch gar nicht mit Fragen der Bekleidungsproduktion beschäftigt haben. Nicht umsonst wirkt der Guide auf den ersten Blick wie eine „normale“ Modezeitschrift.

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Im Guide betont ihr immer wieder, dass die Macht über die Verhältnisse in der Welt letztendlich beim Konsumierenden liegt. Wie kann ich mir das vorstellen – kann ich mit meinen kleinen Entscheidungen wirklich die ganz großen Dinge „da oben“ bewegen?

Durch unsere bewusste Auswahl, alternativen Konsum, politisches Engagement und auch nur das pure Nachfragen, wie die Kleidung hergestellt ist, können auch einzelne Konsument_innen Einfluss nehmen. Viele Verkäuferinnen werden z.B. von ihrem Unternehmen nicht darüber aufgeklärt, wie Kleidungsstücke hergestellt werden, aber man kann sie bitten, bei der Geschäftsführung nachzufragen. Je mehr Menschen kritisch nachfragen, umso größer der Einfluss auf die Marken. Denn die Nachfrage bestimmt das Angebot! Aus vergangenen Aktionen wissen wir, dass Engagement viel bewirken kann. Und niemand ist allein. Jede_r kann sich einer größeren Gruppe anschließen. Bei der Kampagne für Saubere Kleidung etwa oder direkt bei FEMNET.

Es ist eine sehr simplifizierende Frage, die dem Thema nicht gerecht wird, aber: Was würdet ihr bevorzugen – Second Hand oder Fair Fashion? Warum?

Wie du schon selber sagst, es ist schwierig, das gegeneinander aufzuwiegen. Aus unserer Sicht ist es grundsätzlich besser, den Konsum insgesamt runterzufahren und nicht immer weiter mit Fast Fashion zu machen. Dazu gehört natürlich das lange Tragen von Kleidung und somit Second-Hand. Wenn wir dann allerdings neue Dinge kaufen, sollten wir auf faire Produktion, also Fair Fashion, achten. Fair Fashion bedeutet ja nicht nur, dass wir Verantwortung tragen für unsere jetzt lebenden Mitmenschen, sondern auch für zukünftige Menschen auf der Erde. Insofern lässt sich „Ressourcenschonung“ von „Fair“ nicht trennen.

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„Faire Mode ist so teuer – das kann sich doch keiner leisten!“ Oder?

Öko-faire T-Shirts gibt es online bereits ab 12-20 Euro. Der Preis für eine öko-faire Jeans liegt bei 80-100 €. Das heißt, dass ein öko-faires Kleidungsstück zwar nicht mit Kampfpreisen von Primark und Co. konkurrieren kann, in der Regel allerdings durchaus günstiger als Markenprodukte von Hugo Boss, Tommy Hilfiger, adidas oder Puma, ist. Und dafür zahlen Kundinnen und Kunden ja gern viel Geld. Einen großen Teil der Kosten von Billigkleidung tragen Menschen in den Produktionsländern, aber auch künftige Generationen. Kosten für Umweltschäden, starkes Müllaufkommen, Katastrophen wie Rana Plaza, aber auch Verarmung der Gesellschaft durch das Drücken der Löhne – alles Begleiterscheinung der Geiz-ist-geil-Mentalität –, werden verlagert. Den angemessenen Preis für die Produkte, die wir nutzen, zu zahlen, ist also in vielerlei Hinsicht fair.

Eure drei besten Tipps für Einsteiger*innen im Bereich Fair Fashion:

  • Recherchieren und Informieren: In unserem Fair Fashion Guide listen wir Publikationen, Blogs, Labelfinder, Videos und Filme auf und geben einen Überblick über die wichtigsten Siegel und Zertifikate, die Konsument_innen einen leichten Einstieg ins Thema verschaffen.
  • Planen und Suchen: Steht man vor dem Kauf eines bestimmten Kleidungsstücks, sollte man sich zunächst fragen: „Brauche ich das wirklich?“ Wenn ja, lohnt sich die Recherche, ob diese Produkte in einem Fair Fashion Store in der Nähe angeboten werden. Die Auswahl an Modegeschäften, die in Deutschland faire Kleidung verkaufen, ist im Vergleich zu Fast Fashion Stores noch recht überschaubar. Praktisch für die Suche sind Fair Fashion Store Finder wie fairfashionguide oder GET CHANGED!
  • Reparieren und Weiterverwenden: Kleidungsstücke lange zu tragen und falls nötig zu reparieren, ist immer besser als neue zu kaufen. Re- und Upcycling sind ebenfalls schöne Möglichkeiten, Kleidung lange zu erhalten.

Ich danke dir herzlich für das Interview!

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Wenn ihr euch informieren und eure Macht als mündige Konsument*innen nutzen wollt, dann empfehle ich euch das Reinschauen in den Fair Fashion Guide auf jeden Fall – und damit das nicht untergeht:

Hier könnt ihr den Fair Fashion Guide herunterladen!

Welche Strategien wendet ihr an, um fair und nachhaltig Kleidung zu konsumieren?

Wenn ihr Fragen an FEMNET zum Guide habt, gerne eure fairen Kleidungsstücke teilen und so andere Menschen inspirieren wollt (oder euch selbst inspirieren lassen möchtet), könnt ihr das auch wunderbar über Instagram machen – das FEMNET-Team ist auf jeden Fall fleißig dabei, euch auch hier mit neuen Informationen zu versorgen.

A Blogger’s Fair Fashion Guide

Und wo wir schon beim Thema sind: Über 30 Bloggerinnen haben sich unter der Leitung von Amina von Stellamina und Anna vom Kunstkinder Mag zusammengeschlossen und ebenfalls einen Fair Fashion Guide herausgebracht – hier tragen wir unsere gesammelten Informationen zum Thema Fair und Slow Fashion zusammen, stellen euch gute Labels vor, sprechen über Recycling, Herkunft und Produktionsweisen und rufen generell zum Weniger-ist-Mehr auf.

Diesen Guide könnt ihr hier herunterladen:

Kostenlos den Blogger’s Guide to Fair Fashion herunterladen!

Für den Fall, dass ihr irgendwann in Zukunft noch einmal auf den Link zurückgreifen möchtet und den Artikel eventuell dann nicht mehr sofort findet, habe ich den Slow Guide auch in der Sidebar verlinkt – dort einfach auf den entsprechenden Schriftzug klicken und ihr landet ebenfalls auf der Website, auf der ihr den Guide herunterladen könnt.

Dort findet ihr übrigens auch meine Liste mit fairen Kleidungslabels, die ich immer mal wieder aktualisiere – und in der wirklich jede*r fündig wird, in jeder Preisklasse.

So – nun habt ihr genug Fair-Fashion-Lesestoff für die nächsten Tage, vermute ich!

Bilder mit freundlicher Genehmigung von FEMNET e.V. (Fotografen: Axl Jansen, Andreas Öhlund, Rankin, Stills & Strokes, Marieke van der Velden; Illustration: Monja Gentschow) und wardroberevolution.org.

11 Comments

  1. Oh das hast du ja ganz wunderbar aufgeführt. Da wird mir klar wie viel ich noch lernen muss, wenn es um das Thema fair Fashion geht. Danke! Liebe Grüße Annelina

    Antworten
    • Jenni 4. Mai 2017

      Liebe Annelina,

      ich freue mich, dir ein paar Gedankenanstöße und Adressen mit auf den Weg gegeben zu haben und wünsche dir viel Freude beim Lesen! 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  2. nike 3. Mai 2017

    danke für den tollen post! ich werde mich am wochenende mal durch den guide lesen!

    Antworten
    • Jenni 4. Mai 2017

      Liebe Nike,

      ich danke dir für den lieben Kommentar und freue mich, dass dir der Artikel ein bisschen weitergeholfen hat.
      Der Guide ist wirklich klasse – mehr handfeste und gut recherchierte Informationen auf einem Haufen (und kostenlos!) habe ich noch nie gefunden.
      Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen!

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  3. Tabea 3. Mai 2017

    Für deinen letzten Post hatte ich leider noch keine Zeit, aber diesen hier will ich jetzt wenigstens trotz Zeitmangel lesen.

    Ach Jenni – ich bin schockiert. Ich wusste zwar, dass ein T-Shirt sehr viel mehr kostet, als da an Lohn und Material bezahlt werden muss, aber dass mehr Geld für Marketing und die Marke draufgeht, als für den Herstellungsprozess (Fabrik und Lohn), finde ich einfach nur traurig ohne Ende! Und mit 29,00 Euro ist da ja auch nicht eins der günstigeren T-Shirts, was deine Grafik da zeigt… wie sieht das bitte bei den 5-10 Euro-Dingern auch?

    ich werde mir nun also mal den Guide herunterladen, denn ich kann ja nicht ewig einfach GAR NICHTS kaufen, um Ausbeutung und Unfairness aus dem Weg zu gehen…

    Schön finde ich auch dein Interview – denn gerade, dass Markekleidung von Puma etc. mehr kostet als faire Kleidung, haben wohl nur wenige auf dem Schirm und kaufen dann munter bei Nike und Konsorten ein… das finde ich dann sogar noch verwerflicher, als Billigprodukte von H&M, wo man wenigstens noch irgendwie sagen kann „Ich habe gerade kein Geld für was besseres übrig“. Auch, wenn dieser Gedanke natürlich ebensowenig schön ist…

    Diesen Post habe ich gleich mal meiner Schwester geschickt – die interessiert sich nämlich auch für dieses Thema, wie ich seit Sonntag weiß 🙂

    Liebe Grüße

    Antworten
    • Jenni 4. Mai 2017

      Liebe Tabea,

      ich danke dir für deinen wie immer langen und gut durchdachten Kommentar und freue mich sehr, dass der Artikel etwas in dir in Bewegung gesetzt hat. (Danke dir auch ganz herzlich für’s Weiterempfehlen!)

      Ich glaube auch, dass man eine gesunde Mischung aus Second-Hand-Konsum und fairem Konsum finden sollte, um nachhaltig und deutlich zu zeigen, dass man nicht mit den aktuellen Machenschaften weniger großer Firmen einverstanden ist.
      Je nach eigener persönlicher Lage kann man da ja entscheiden, was gerade machbar ist – aber ich finde, wenn man es kann, sollte man klar und deutlich ein Zeichen auch und gerade durch das Unterstützen derjenigen Marken setzen, die es anders machen als die Big Player. Und dafür ist der Guide unter anderem auch da – darüber aufzuklären, wie man diese Labels erkennt und uns ein Stückchen mündiger zu machen.
      In Ergänzung mit dem Blogger’s Guide hast du da auf jeden Fall massig Information an der Hand, um etwas zu verändern! 🙂

      Ich wünsche dir viel Freude beim Lesen!

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
      • Tabea 5. Mai 2017

        Irgendwie ist es schön zu wissen, dass wir beide uns bei dem, was man bei Kleidung machen bzw. nicht machen sollte, einig sind. Fair und Second Hand sind einfach etwas, was hoffentlich bald Standard ist 🙂 Es wachen ja zum Glück Dank zunehmender Aufklärung immer mehr Menschen quasi auf und entscheiden sich gegen Fast Fashion oder schränken zumindest ihren viel zu großen Kleidungs-Konsum ein.

        Ich finde es gut, dass du die fairen Marken unterstützt – und ich hoffe, dass das noch mehr Menschen tun. Aber solange Geld eine Rolle spielt und bei mir eher knapp bemessen ist, setze ich halt auf Second Hand… Wenn ich Glück habe, steigen ja genug Menschen von teuren unfairen Marken auf die nachhaltig agierenden um, sodass ich auch faire Mode bald aus zweiter Hand ergattern kann 😉

        Jetzt brauche ich nur noch haufenweise Zeit, um die ganzen Guides durchzulesen…

        Liebe Grüße

        Antworten
  4. 50percentgreen 5. Mai 2017

    Ich finde den Fair Fashion Guide auf der Seite leider nicht. Gibt’s den tatsächlich zum Runterladen oder „ist“ der Guide die Seite?
    Verwirrte Grüße 🙂

    Antworten
    • Jenni 6. Mai 2017

      Liebe Kati,

      den Guide bekommst du zugeschickt, wenn du dich mit deiner Mail-Adresse unten im Formular (auf der Startseite ganz weit runterscrollen) einträgst.

      Die Formulierung mit dem Nicht-in-fünfhundert-Newsletter-Eintragen bezog sich auf den FEMNET-Guide. 😀 Und hier ist es ja glücklicherweise auch nur ein Newsletter – und dabei ein besonders sinnvoller, wie ich finde. 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
    • Liebe Kati, den Guide gibt’s auf der Startseite von FEMNET als PDF-Download (in der linken Spalte): http://www.femnet-ev.de/ . Die Infos als eigene Website findest du unter http://www.fairfashionguide.de .

      Antworten
  5. […] in der Küche vermeiden, 9 Stufen zu nachhaltigem Konsum, 10 Tipps gegen Müll im Alltag, über nachhaltige Mode und einen Fair-Fashion-Guide, was man mit doofen und nicht nachhaltigen Geschenken […]

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