Capsule Wardrobe – wie anfangen?

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Ein Capsule Wardrobe – das war schon seit langer Zeit ein Traum von mir. Nach monatelangem Sehnen stand er eines Tages plötzlich vor der Tür – und ich wusste gar nicht, wie er dorthin gekommen war.

Was ist ein Capsule Wardrobe?

Hinter dem Begriff Capsule Wardrobe verbirgt sich ein Konzept, das sich – grob vereinfacht gesagt – darum dreht, einen möglichst minimalistisch-funktionalen Kleiderschrank, der perfekt auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt ist, zu erschaffen.

Ja, richtig: zu erschaffen.

Also nicht den Kleiderschrank an sich (obwohl wir das vermutlich auch bald angehen und uns unseren Kleiderschrank selbst bauen werden – aber so konsequent muss man nicht zwangsläufig werden), sondern das, was sich darin befindet.

Genau so viele Teile und genau die Teile, die du für dich zum Leben brauchst.

Das soll im Capsule Wardrobe enthalten sein. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Das bedeutet zwei Dinge:

  • Du musst aussortieren. Mit ziemlicher Sicherheit, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, musst du aussorieren.
  • Es gibt keine feste Regel, keine festgeschraubte Struktur für deinen Capsule Wardrobe. Eben, weil es deiner ist.

Wenn ihr schon eine Weile hier mitlest, dann kennt ihr meine grundsätzliche Einstellung, mit der ich durch die Welt gehe: Es gibt keine objektive Wahrheit und kein Richtig und Falsch, das für alles und jede*n gilt. Jeder und jede von uns hat seine ganz spezielle Sicht auf die Dinge – auf die Welt, auf sich selbst und auf die anderen. Und das ist gut und richtig so.

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Diese Grundeinstellung findet sich auch und gerade im Konzept des minimalistischen Kleiderschranks wieder: Es gibt keine Maximal- oder Minimalanzahl an Kleidungsstücken, die er enthalten muss. Das steht allein dir zur Entscheidung frei – schließlich soll dein Kleiderschank auf deine individuellen Bedürfnisse angepasst werden, und nicht auf diejenigen irgendwelcher anderen Menschen dort draußen.

Ich finde, ein Kleiderschrank ist etwas sehr Persönliches – vielleicht fast schon Intimes (auch über das Unterwäschefach hinaus). Deswegen sollte es auch nur dir obliegen, wie du ihn einrichtest.

Wie viel Kleidung darf ich haben?

Manche Capsule-Wardrobe-Besitzer*innen sprechen sich für 37 Teile, andere für 40 oder 70 Teile aus, manche auch nur für 20 – per Saison oder insgesamt. Das kann sehr stark varriieren und hängt stark davon ab, welchen Lebensstil du pflegst. Der grobe Richtwert, an dem sich die meisten Neu-Ersteller*innen eines reduzierten Kleiderschranks orientieren, ist allerdings jene erstgenannten 37 Kleidungsstücke (pro Saison) und wurde von dem Capsule-Wardrobe-Star schlechthin geprägt: Caroline von unfancy. Falls ihr sie noch nicht kennt, schaut dort unbedingt vorbei – es gibt massenhaft Informationen zur Einrichtung eines eigenen Capsule Wardrobe und wunderschöne Outfit-Inspirationen, die zeigen, dass man mit wenig Teilen sehr wohl immer toll angezogen sein kann.

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Eine Saison erstreckt sich dabei über 3-4 Monate, sodass insgesamt über das Jahr verteilt vier Saisons zusammenkommen – theoretisch „darfst“ du also rund 148 (oder auch 150) Kleidungsstücke in deinem Capsule Wardrobe haben.

Zählen Ohrringe auch?

Welche Teile deiner Ausstattung nun zum Capsule Wardrobe zählen und welche nicht, ist ebenfalls dir überlassen – auch hier gibt es keine festgeschriebenen Richtwerte. In deinem eigenen Interesse solltest du die Spannbreite dessen, was du zur „Kleidung“ zählst, allerdings nicht zu weit fassen – sonst beginnst du gar nicht erst mit dem Aussortieren. Auf der anderen Seite kann es vor allem zu Beginn sehr stressen (oder auch sehr befreien, je nach Perspektive), wenn alles minimalisiert werden muss – inklusive Ohrringe, Seidenstrumpfhose und Omas Lieblingsbrosche.

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Häufig wird ein Capsule Wardrobe definiert nach allen Kleidungsstücken, die du trägst, wenn du dich zum Ausgehen, zur Konfronation mit der Öffentlichkeit, bereitmachst. Dabei zählen die Jogginghosen zum Müllrausbringen und auf-der-Couch-Faulenzen ebensowenig wie die Sportklamotten für das Workout.

In der Regel umfasst der Wirkungskreis eines Capsule Wardrobe diese Teile:

  • Oberteile (Tops, T-Shirts, Pullvoer, langärmelige Oberteile etc.)
  • Hosen
  • Kleider und Röcke
  • Jacken
  • Schuhe

Nicht zum Capsule Wardrobe zählen die meisten hingegen Folgendes:

  • Unterwäsche
  • Schmuck + Accessoires
  • Sportbekleidung + Badebekleidung
  • Loungewear (Kleidung zum Kuscheln für Zuhause)
  • Taschen

Was sind die Vorteile eines Capsule Wardrobe?

Ich glaube, es gibt eigentlich nur Vorteile, den der minimalisierte Kleiderschrank mit sich bringt – angefangen dabei, dass man einen Blick für Kleidung bekommt (so richtig, richtig schöne Kleidung) über das Finden (endlich!) des eigenen Kleidungsstils bis hin zu der simplen Tatsache, dass Anziehen auf einmal ganz einfach wird, weil die Auswahl schlicht und ergreifend nicht mehr so überwältigend und dementsprechend gleichzeitig überfordernd ist.

Und du fängst endlich an, dich einmal so richtig mit dem, was du da eigentlich jeden Tag auf deine Haut lässt, auseinanderzusetzen.

Vielleicht führt das auch dazu, dass du dir Gedanken darüber machst, woraus deine Kleidung eigentlich besteht und wo sie eigentlich herkommt, wer sie herstellt und ob das fair so ist (falls diese Gedanken nicht ohnehin schon am Beginn des Capsule-Wardrobe-Unternehmens standen).

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Es ist ein bisschen, als würdest du das prall gefüllte, bunt durcheinandergewürfelte Supermarktregal, aus dem dich jedes Produkt mit Farben, Schrift und möglichst auffälligem Getue anschreit, es auszuprobieren, gegen die Ruhe und Schlichtheit eines Zen-Gartens eintauschen. Vielleicht ist der Vergleich ein bisschen weit hergeholt, aber so ungefähr sollte es sich anfühlen, wenn du deinen perfekten Capsule Wardrobe hergerichtet hast.

Wie kannst du anfangen?

Ich möchte dir an dieser Stelle keinen ultimativen Guide zum Capsule Wardrobe vorstellen, der mit Sicherheit für dich funktionieren wird – denn den gibt es nicht. Der Weg zum individuellen Kleiderschrank ist genauso individuell wie das Resultat, das idealerweise am Ende dabei herauskommt.

Deswegen bekommst du hier lediglich eine Idee davon, wie er aussehen kann: Ich stelle dir vor, wie ich zum Capsule Wardrobe gekommen bin.

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Und weißt du was? Ich fand das Ganze am Anfang furchtbar kompliziert. Ein bisschen irritierend, nicht wahr, dass ein Konzept, dass eigentlich auf Minimalismus ausgerichtet ist, mir kompliziert vorkam. Aber genauso war es.

Vielleicht liegt das darin begründet, dass ich mich liebend gerne mit Essen und Nährstoffen, Geschirr und dem ganzen Dunstkreis, der sich in der Küche lokalisieren lässt, auseinandersetze – um Kleidung aber eher einen Bogen mache. (Deswegen gibt es hier ja auch so viele Rezepte und keine Outfit-Artikel.)

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Ich meine: Ich finde Mode schön und toll und bewundere Menschen, die sich die ganze Zeit damit befassen können. Und dann auch immer entsprechend toll ausschauen. Aber mich langweilt diese Thematik schnell – es sei denn, es geht um Metathemen wie faire Arbeitsbedingungen oder die Frage, woher eigentlich die Baumwolle kommt. Trotzdem gehe ich halbwegs mit der Mode und versuche, immer einigermaßen gut angezogen auszusehen (ein wenig eitel ist man schließlich doch). Aber ich habe noch nie zu denjenigen gehört, die jeden Trend mitmachen – das ist mir schlicht und ergreifend zu anstrengend.

Und jetzt musste ich mich aktiv mit dem, was sich da in meinem Kleiderschrank befand, auseinandersetzen. Um Gottes Willen.

Ich sage: musste, weil ich in letzter Zeit so viele tolle und inspirierende Artikel auch und gerade von lieben Blogger-Kolleg*innen gelesen habe (zum Beispiel diesen von Tanja hier, in dem sie von ihrer 1-Jahres-Prämiere mit dem minimalistischen Kleiderschrank berichtet oder diesen von Cosima hier, der eine praktische Schritt-für-Schritt-Anleitung bietet – und natürlich die ganzen Artikel von Caroline selbst). Ich spürte: Jetzt wurde es Zeit, die Stunde der Wahrheit war gekommen.

Schritt 1: Ausmisten

Ein anderer Grund, weshalb ich das feststellte, war, dass ich spürte, dass sich mein Kleidungsstil zu ändern begann. Das, was mir lange Jahre gefallen hatte, gefiel mir plötzlich nicht mehr und lag unbeachtet in der Ecke herum – und ich hatte Sehnsucht nach Teilen, die mein Schrank nicht hergab.

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Eine Ausmist-Aktion lag also näher denn je. Einige Capsule-Wardrobe-Ratgeber schreiben, dass man alle Sachen, die man besitzt, optisch auf einem Haufen sehen muss, damit gewissermaßen der Groschen fällt, dass man zuviel besitzt.

Mir war das auch ohne Kleidertürme auf meinem Bett, die dem Turmbau zu Babel Konkurrenz hätten machen können, klar. Und auch, dass ich 85% dieser Kleidung, die ich besaß, nicht anzog.

Ich wählte zur Reduktion meiner Sachen eine andere Methode – die im Wesentlichen aus zwei Schritten bestand, einem mentalen und einem praktischen.

Der mentale Schritt: Du bist nicht diese Teile

Ganz zu Beginn stand der wichtigste Schritt, der eigentlich jedem Ausmisten vorangestellt ist: Das Überwinden der Blockade im Kopf.

Dieses blöde Stimmchen, dass dir immer wieder einreden möchte, dass du das Teil – ja, genau dieses da! – noch brauchen wirst, weil du

  • …nie weißt, wann die nächste Hochzeit ansteht. Und da sieht dieses Kleid sowas von famos aus!
  • …irgendwann mit Sicherheit wieder reinpassen wirst – du weißt nur noch nicht, wann.
  • …es jetzt gerade nicht so hübsch findest  – aber du kennst dich: In zwei Monaten wirst du das Teil lieben!
  • …es immer mit der Erinnerung an deinen Abschluss verknüpfst – auch, wenn du es nur bei seltenen Aufräumaktionen zu Gesicht bekommst.
  • …weißt, dass du das nie, nie wieder zu kaufen finden wirst – und es deshalb unbedingt behalten musst, auch wenn es im Schrank nur den dekorativen Staubfänger spielt.

Solche fiesen Stimmchen kennen wir alle. Die Kunst liegt darin, sie auszuschalten. Das ist gar nicht so einfach und erfordert eine ganz grundlegende Einsicht: Du bist nicht diese Teile, die dort auf dem Boden liegen. Oder im Schrank hängen. Du bist du – und ein Kleidungsstück mehr oder weniger definiert dich nicht als die Person, die du bist. Es kann dir und deiner Persönlichkeit Ausdruck verleihen, das ja – aber es definiert dich nicht. Das ist ein ganz wesentlicher Unterschied. Das, was dich ausmacht, liegt in dir selbst – die Kleidung ist nur eines von vielen Instrumenten, das zum Ausdruck zu bringen.

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Wenn diese Blockade im Kopf überwunden ist, wenn der Schalter umgelegt ist, dann ist das Folgende eigentlich ganz einfach. Denn jetzt kannst du mit objektivem Blick (nicht mit emotionalem) anfangen, wirklich auszusortieren.

Schritt 2: der praktische Teil – das Aussortieren

Ich habe dabei folgende Methode gewählt:

  1. Gefällt mir das Teil noch?
  2. Passt es mir?
  3. Kann ich es gut mit den anderen Dingen in meinem Schrank kombinieren?
  4. Ist es zeitlos?
  5. Ziehe ich es wirklich an?

Diese Fragen habe ich mir bei jedem Kleidungsstück, das mir in die Hände gefallen ist, gestellt – und nur, wenn ein Stück alle Fragen bestehen konnte (ich also alle mit „Ja“ beantworten konnte, und zwar einem eindeutigen), durfte es bleiben. Unglaublich viele Teile sind bereits an Frage 1 gescheitert und die letzte Frage dient noch einmal dem verfeinerten Aussieben – es nützt gar nichts, wenn ein Teil wunderschön ist und du es am Ende doch nicht anziehst. Dann ist es bei jemand anderem besser aufgehoben.

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Nach diesem Schema bin ich mehrfach durch meinen Kleiderschrank durchgezirkelt. Ich habe mehrere Wochen Abstand zwischen den unterschiedlichen Durchläufen gelassen, um mir immer wieder klarzuwerden, was ich eigentlich anziehe und mich selbst eine Weile zu beobachten. Mit jedem Durchlauf sind wieder Teile aussortiert worden, auch wenn es stetig weniger werden. Das Ergebnis waren ungefähr 6 Kartons voller aussortierter Kleider, die dann beim Roten Kreuz, der örtlichen Tafel oder auf online- und offline-Flohmärkten landeten. (Ja, ich hatte viel, auch wenn das meiste selbst Schenkungen von Freunden  waren.)

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Was sind die nächsten Schritte?

Der nächste wichtige Schritt auf dem Weg zum Capsule Wardrobe besteht nach dem Ausmisten darin, sich einen Überblick darüber zu verschaffen, was man eigentlich genau anzieht – und welche Teile fast unangetastet ihr Dasein fristen müssen, weil sie aus irgendwelchen Gründen nicht zu dir passen.

Ich weiß nicht, welche Methode dir dabei am hilfreichsten ist, wenn es darum geht, deinen Stil zu finden. Ich persönlich fand diese Vorstellung etwas abstrakt – was bitte sollte sich hinter meinem „Stil“ verbergen? Ich zog an, was ich schön fand – und damit hatte es sich. Dennoch hatte ich eine ungefähre Idee, was ich in Zukunft tragen wollte – und davon, wie mein idealer Kleiderschrank aussehen müsste.

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Einen wesentlichen Schritt in diese Richtung hatte ich mit der riesigen Ausmist-Aktion auch schon getätigt – nun wurde es aber Zeit für eine genaue Bestandsaufnahme: Was habe ich eigentlich in meinem Kleiderschrank nun noch hängen?

Dazu habe ich ein leeres DIN-A4-Blatt zur Hand genommen (aus dem schnell drei Blätter wurden) und akribisch aufgelistet, welche Kleidungsstücke in welcher Farbe zu welcher Anzahl ich eigentlich (jetzt noch) besitze.

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Herausgekommen war, dass ich das Ziel für den Capsule Wardrobe bereits unbewusst unterboten hatte: Ich besaß (und besitze) insgesamt – alles zusammengenommen, was in einen Capsule Wardrobe hineingehört – 77 Teile, also knapp 19 Teile pro Saison.

Ich war ganz schön verblüfft, als ich das zusammenrechnete, das kannst du mir glauben. Ich habe nämlich immer noch den Eindruck, zuviel zu besitzen – bzw. nicht das Perfekte und für mich Richtige. Aber daran wird im Anschluss gefeilt werden.

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Zunächst war wichtig, einen genauen Überblick zu haben über das, was jetzt noch da war. Und das am besten in Listenform. Wenn du dir – wie ich das gemacht habe – gleich noch die Farbe und die Anzahl der jeweiligen Stücke danebenschreibst, hast du auch bereits ein ungefähres Farbschema an Tönen, die du (mehr oder weniger unbewusst) vorziehst. Bei mir dominieren ganz klar dunkle Farben – ich bevorzuge Schwarz, Grau, Blau und Braun und ab und zu rote und grüne Akzente.

Das hatte ich mir vorher selbst gar nicht in dem Maße vor Augen geführt und ich war wirklich überrascht, hatte ich doch bisher immer gedacht, ich wäre unglaublich Rot verliebt. Scheinbar nicht, was meine Kleidungswahl anbelangt.

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Der nächste Schritt ist – nach der Grobplanung – das Feintuning: Welche Teile fehlen dir noch zu deinem perfekten Capsule Wardrobe? Was wären Stücke, die du immer anziehen würdest und die deine bestehende Gaderobe perfekt ergänzen?

Bei mir sind das definitiv ein weiterer warmer Cardigan (ich habe nämlich festgestellt, dass ich die Kombination aus T-Shirt und Cardigan liebe und prinzipell so oder in Abwandlung das ganze Jahr über trage) und ein paar Basic-Tops, angepasst an die herrschenden Farben, die den Schrank bisher dominieren – und vielleicht ein Stück als Akzentfarbe. Aber nur vielleicht.

Nach und nach werden außerdem ein paar Teile, die ich der Praktizität halber noch behalte, aber nicht mehr so besonders schön finde, gegen für mich perfekte Teile ausgetauscht. Aber das hat Zeit. Bisher bin ich mit meinem Rundum-Aufräumen sehr zufrieden und weiß genau, dass ich jetzt fast nur noch Teile besitze, die ich sofort und immer anziehen würde. Das allerfeinste Feintuning fehlt noch.

Aber das ist – meiner Ansicht nach – ebenfalls eine ganz wichtige Sache: Lass dir Zeit. Du musst nun nicht ein Monatsgehalt opfern, um morgen den perfekten Capsule Wardrobe vor dir zu haben – vom Reißbrett sozusagen. Wenn etwas Persönlichkeit haben soll, dann muss es langsam wachsen (oder in dem Fall: schrumpfen und sich anpassen). Das funktioniert nicht im Hau-Ruck-Verfahren, auch wenn man es gerne so hätte.

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Doch schlussendlich wird der Capsule Wardrobe ganz auf deine Bedürfnisse abgestimmt sein – und wenn es soweit ist, darfst du feiern. Aber nicht auf der faulen Haut liegen bleiben.

Damit der Capsule Wardrobe auch bestehen bleibt…

…gilt eine wichtige Regel, die eigentlich jedem grundlegenden Ausmisten und Darüber-hinaus-erfolgreich-Sein zugrundliegt: Wenn etwas Neues hinzukommt (und das wird es unter Garantie), dann nur unter der Prämisse, dass dafür etwas Anderes geht. Sprich: Der neue Pullover ersetzt einen alten, der vielleicht nicht mehr ganz so geliebt wird oder die bestehende Gaderobe vielleicht nicht mehr gut ergänzt. Aber es wird nicht wieder angefangen, fleißig kuschelige Pullover zu hamstern – nur für den Fall, dass eventuell irgendwann…

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So beugst du der Schreckensvision vor, bald wieder von vorne anfangen zu müssen mit dem ganzen Ausgemiste und Stilfinden und Verschenke und Verkaufe und Platz-im-Leben-Geschaffe. Und du garantierst dir selbst, dass du lange Freude am Wenigbesitzen haben wirst – und dass sich die Qualität deiner Stücke mehr und mehr steigert.

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Diesen letzten Punkt – die sich steigernde Qualität, bis sich gewissermaßen eine Essenz der für mich perfekten Kleidungsstücke gesammelt hat – muss ich noch für mich erfüllen, bis ich den Capsule Wardrobe auf meine Bedürfnisse abgestimmt habe. Denn obgleich ich schon ziemlich wenig Teile habe, müssen es doch welche sein, hinter denen ich vollkommen stehen kann – und das ist (leider) noch nicht bei allen der Fall. Aber ich lasse mir Zeit, ich habe es nicht eilig.

Was sind deine Erfahrungen mit minimalistischer Kleidung und dem Capsule Wardrobe? Kanntest du das Konzept schon?

P.S.: In meiner eigenen Planung hat mir übrigens der Capsule Wardrobe Planer von Caroline sehr geholfen – hier werden dir wichtige erste Impulse gegeben, wie du anfangen, deinen Stil finden und dich organisieren kannst. Ihren eigenen 5-Schritte-Plan findest du hier – er unterscheidet sich ein wenig von dem meinen, der ja nur 3 Schritte beinhaltet, ist aber von der Essenz her derselbe.

P.P.S.: Dieser Beitrag passt wunderbar in das Konzept von Einab (Einfach nachhaltig besser leben) und wird daher mit der entsprechenden Blogparade verlinkt. Schau‘ einmal vorbei für noch mehr nachhaltige Inspiration!

50 Comments

  1. fitandfoodworld 7. September 2016

    jaaaa, gutes Thema! wobei ich schon immer sehr gern ausgemistet habe, jedoch früher um wieder Platz zu haben für Neues, haha…. deinen Satz „nie mehr rein als raus“ lebe ich erst seit circa einem Jahr, und – oh mathematisches Wunder – die Klamotten reduzieren sich ganz von selber und es ist wunderbar – und da ich keinen Schrank, sondern offene Kleiderstangen habe, kann ich direkt dabei zusehen 😀

    Antworten
    • Jenni 7. September 2016

      Ich danke dir und freue mich, dass dir zum einen der Beitrag gefällt und du zum anderen selbst schon einige positive Erfahrungen in dem Bereich des minimalistischen Kleiderschranks sammeln konntest.
      Vor allem die Angelegenheit mit den Kleiderstangen finde ich klasse und ich überlege ernsthaft, mir das ebenfalls so zu organisieren – aber das wird wieder ein größeres Projekt und steht noch auf der Liste der zahlreichen Umstrukturierungen. 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  2. Natalie 7. September 2016

    Liebe Jenni!
    Was für ein wahnsinnig informativer Artikel! (Und endlich komme ich mal wieder zum Lesen.)
    Ich kannte das Konzept des Capsule Wardrobe noch nicht, habe es in letzter Zeit aber wohl unbewusst angewandt, als ich nach und nach meine Klamotten zu meinem Freund umgesiedelt habe und dabei tatsächlich nur Teile mit gekommen sind, die ich wirklich gerne mag und die ich noch anziehe. Also fast. 😀
    Der Rest ist in Flohmarktsäcken verschwunden. Dank meines Jobs sorge ich ab und zu auch für hochwertigen Nachschub im Schrank. Jetzt muss ich quasi nur noch den Feinschliff vornehmen und einige Teile weggeben, die ich nicht mehr anziehen mag. Und ich muss dringend meine Loungewear reduzieren. Davon hab ich so viel. 😀
    Liebe Grüße,
    Natalie

    Antworten
    • Jenni 7. September 2016

      Liebe Natalie!

      Ich danke dir ganz herzlich und freue mich, dass du nun wieder Zeit und Muße zum Lesen hast (ich muss gleich einmal bei dir vorbeischauen und dein neues Werk bewundern!). 🙂

      Es freut mich auf jeden Fall sehr, dass du auch unbewusst schon Kontakt mit dem „Capsule Wardrobe“ hattest – im Prinzip ist das ja auch eine Vorgehensweise, die zielführend ist, auch wenn es Ziel gar nicht definiert wurde. 😉
      Von dem hochwertigen Neuzugang hattest du mir ja schon erzählt und mittlerweile weiß ich auch sicher, wo ich als Erstes hingehen werde, wenn ich mal wieder ein Teil austauschen möchte… 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  3. Sarah 7. September 2016

    Hey Jenni!
    Danke für den interessanten Artikel! Eine capsule Wardrobe habe ich noch nicht. Ich habe aber vor einigen Monaten Mari Kondo gelesen und nach ihrer Methode den Kleiderschrank ausgemistet (ansonsten ist mein Besitz schon gut entrümpelt). Dabei wird alles weg gegeben das man nicht wirklich liebt oder einem ein gutes Gefühl gibt. Und so war mein Kleiderschrank dann auf 1 Jeans, 5 Strickjacken, 0 Pullover und eine handvoll T-Shirts geschrumpft. Die Jeans habe ich jetzt auf 4 aufgestockt und einen Pullover habe ich auch dazu gekauft. Jetzt bin ich fertig ausgestattet und liebe jedes Teil 😉 Capsule Wardrobe könnte das nächste Projekt werden dem ich mich widme.

    Die neue Übersichtlichkeit ist einfach toll und der Minimalismus gibt mir ein großartiges Gefühl. Es ist alles aufgeräumt, alles hat seinen Platz, alles was ich besitze brauche ich auch wirklich. Gerade im Vergleich zu früher, als ich immer alles haben musste und enttäuscht war dass ich zu wenig für ausgiebiges Shoppen verdiene, war ich immer unglücklich. Heute geben mir weniger Dinge viel mehr 🙂

    Liebe Grüße, Sarah

    Antworten
    • Jenni 7. September 2016

      Liebe Sarah!

      Danke dir für deine ausführlichen Erfahrungen – die allesamt wundervoller Natur sind! Ich freue mich total für dich!
      Es scheint wirklich so, dass du deinen perfekten Weg zum Minimalismus generell und auch zum Kleiderschrank-Minimalismus im Speziellen gefunden hast und das ist wirklich bewundernswert.
      Von der Methode nach Mari Kondo hatte ich auch schon gehört und bin schon seit einer Weile am Überlegen, ob die Anschaffung des Buches sinnvoll wäre. (Mittlerweile habe ich sehr stark den Eindruck. 😉 ) Ich hoffe, ich kann auch bald so überzeugt von mir sagen, dass ich runherum perfekt zufrieden bin mit meinem Kleiderschrank – aber das wird vermutlich noch ein wenig dauern. Doch ich habe Zeit. 🙂

      Aber generell habe ich dieselben Erfahrungen gemacht: Zu minimalisieren, befreit unglaublich, auch in anderen Haushaltsbereichen. (Vielleicht schreibe ich demnächst auch noch einmal dazu etwas, die Worte brennen mir auf den Fingern…)

      Mach‘ weiter so – ich freue mich sehr für dich und über deine Fortschritte! 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  4. lisa 7. September 2016

    Liebe Jenni,
    toller ausführlicher Artikel. Nur eins verwirrt mich – heißt das ganze nicht Capsule WaRdrobe? Statt WaNdrobe… 🙂

    Liebe Grüße,
    Lisa

    Antworten
    • Jenni 7. September 2016

      Liebe Lisa!

      Ich danke dir – es freut mich sehr, dass dir der Artikel gefallen hat! 🙂

      Nur in Verwirrung musst du nicht fallen: Gerade, als du den Kommentar geschrieben hast, war ich schon fleißig am Ausbessern – da befasst man sich so lange mit einer Thematik und hat irgendwie das zentralste Wort überhaupt falsch im Gehirn eingebrannt. Das passiert (auch wenn ich mich etwas dafür schäme) und ist nun bereits behoben. 🙂
      Ich danke dir für deinen lieben und ehrlichen Hinweis!

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  5. dervegistdasziel 7. September 2016

    Liebe Jenni,

    danke für diesen Input! Ich glaube zwar fast, dass ich nicht mal auf diese 37 Teile pro Saison komme, da ich vor meinem Umzug reichlich ausgemistet habe, aber dennoch fehlt mir eine klare Struktur in meinem Kleiderschrank und das Gefühl etwas neues hinzuzufügen bleibt bestehen, solange diese Struktur nicht da ist. Dafür hast du mir sehr gute Tipps gegeben – danke! Pinterest ist eine gute Möglichkeit, um seinen eigenen Stil zu finden. Wenn man eine zeitlang Bilder von Kleidung pinnt, die einen gefällt und dann auf die gesamte Pinnwand schaut, kann man schon einiges herausfinden.

    Viele liebe Grüße,
    Jule

    Antworten
    • Jenni 8. September 2016

      Liebe Jule!

      Ich freue mich, dass ich dir ein paar Anstöße mitgeben konnte – und natürlich, dass du schon für dich deinen Bestand ziemlich stark minimiert hast! 🙂
      Das Problem mit der Stilfindung ist wahrscheinlich das zentralste überhaupt, wenn man erst einmal über die Blockade im Kopf hinweggekommen ist und sich überwunden hat, wirklich auszusortieren. Ich habe mich damit auch sehr schwer getan (und tue es immer noch), aber festgestellt, dass ich am besten fahre, wenn ich auf Basics und schlichte Teile zurückgreife und nicht zu viele „Experimente“ wage – denn mit diesen fühle ich mich über kurz oder lang dann doch wieder unwohl und unsicher.

      Ich hoffe, du hast bald den perfekten Capsule Wardrobe für dich zusammengestellt, mit dem du glücklich wirst! 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  6. Pia & Cris 7. September 2016

    Hi, richtig cooler Artikel! Und war gar nicht bewusst , dass es für den Lebenswandel den wir vor 3Jahren durchgemacht haben ein Namen gibt. Man lernt nie aus:) auch wir haben eigentlich jeden dieser Punkte abgearbeitet, aber gezählt haben wir die übrig gebliebenen Kleidungsstücke bislang noch nicht. Was uns ungemein dabei geholfen hat diese minimalistisch Art durch zuziehen war der Kauf eines offenen Kleiderschrank. Das algot System von Ikea ist dafür ideal. So versteckt sich kein ganz nach hinten gemogelt Pulli mehr. Diese Einstellung hat auch unser ReiseVerhalten total verändert und nun ziehen wir seit über 1Jahr nur noch mit Handgepäck hinaus in die Welt.

    Liebe Grüße
    Pia&Cris

    Antworten
    • Jenni 8. September 2016

      Hallo, Pia, hallo Chris!

      Es freut mich riesig, dass ihr für euch das System schon so lange entdeckt habt – es muss ja nicht immer alles eine Bezeichnung erfahren, um existieren zu können. 🙂
      Eure Idee mit dem offenen Kleiderschrank ist eine sehr gute und ich überlege ebenfalls schon seit einer Weile, mit eine Kleiderstange anzuschaffen und den alten Kleiderschrank zu spenden. Das wird noch einmal ein Großprojekt (vor allem, da ich ihn mir mit Mr. Grünzeug teile und der dann auch endlich einmal richtig aussortieren muss), aber ich glaube, im Endeffekt ist es wirklich eine tolle Möglichkeit, seine Sachen übersichtlich zu sortieren – und man kommt nicht in die Versuchung, wieder zu hamstern, da sich das sofort optisch bemerkbar macht. 😉

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  7. Conny 7. September 2016

    Super toller Artikel, Jenni. Ich habe zwar (noch?) keinen Capsule Wardrobe, aber sortiere regelmäßig aus und es kommt auch sehr wenig Neues hinzu, sodass ich in manchen Augen wahrscheinlich jetzt schon einen minimalistischen Kleiderschrank habe.

    Ich finde den Artikel übrigens auch abseits vom Inhalt sehr schön strukturiert und optisch aufbereitet! 🙂

    Viele Grüße
    Conny

    Antworten
    • Jenni 8. September 2016

      Liebe Conny!

      Ich danke dir für deine lieben Worte und freue mich, dass dir der Artikel gewissermaßen als Gesamtpaket so gut gefallen hat! 🙂
      Deine Fortschritte auf dem Gebiet „Kleiderschrank-Ausmisten“ finde ich allerdings schon absolut klasse – wie gesagt: Das ist eine sehr individuelle Angelegenheit und du musst für dich schauen, wie du dich am wohlsten fühlst.
      Für mich ist ein Capsule Wardrobe – das habe ich nun festgestellt – eine perfekte Art, mit mir selbst im Reinen zu sein. Wenn das für dich mit ein paar Teilen mehr aber bereits der Fall ist, ist das auch vollkommen in Ordnung.
      Wichtig ist die Achtsamkeit, finde ich, und das eigene Wohlbefinden mit dem, was man besitzt. 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  8. Elisabeth 7. September 2016

    Liebe Jenni,

    erst mal Wow! Du hast ja deiner Seite einen neuen Look verschafft! Ich war vor lauter Rumgereise viel zu lange nicht hier. Total schön und professionell sieht das hier aus!

    Und dann zu diesem tollen Artikel! Super geschrieben und beschrieben! Du weißt ja, ich bin auch ein großer capsule wardrobe und un-fancy Fan – Caroline ist echt eine unglaubliche Inspiration. Ich lebe seit meiner Schrank-Ausmiste-Aktion im Frühjahr auch mit sehr kleiner Kleidungsauswahl und liebe es! Bei mir sind es inklusive Schuhen ähnlich viele Teile wie bei dir. Den Großteil meiner Sachen ziehe ich auch das ganze Jahr, so wie Jeans, T-Shirts, Tops und dünnere Strickteile. Sommerkleidchen, dicke Pullis und Winterstiefel sind natürlich jahreszeitlich weniger flexibel aber eindeutig in der Unterzahl.

    Dein Schluss-Fazit finde ich gut! Dranbleiben heißt es jetzt! Mir fällt schon wieder auf, dass es mir schwer fällt, Teile wegzugeben. Ich habe einige T-Shirts, die leider schon sehr abgetragen aussehen und eigentlich ersetzt gehören, aber ich denke mir immer: Das kann man doch noch irgendwie anziehen….

    Was ist denn deine liebste Quelle für faire Basic Tops?

    Ach und jetzt würde ich natürlich nur zu gerne sehen, wie du dich so kleidest 😉 Outfitpoooost bitte!

    Alles Liebe,
    Elisabeth

    Antworten
    • Jenni 8. September 2016

      Liebe Elisabeth!

      Ich danke dir für die riesige Ladung an Komplimenten und freue mich riesig, dass dir das neue Design so gut gefällt! 🙂
      Es sollte die (neue) Richtung – auch in meinem Leben – widerspiegeln: Weniger ist mehr. Das Bunte war mir auf einmal irgendwie zuviel…

      Deine Reise zu deinem eigenen minimalistischen Kleiderschrank habe ich ja schon begierig verfolgt und war ja nicht zuletzt durch dich so inspiriert, jetzt doch einmal ENDLICH anzufangen. Danke dir an dieser Stelle nochmal. 😉

      Ich finde das Gefühl auch absolut klasse – auch wenn ich nun noch nicht am Ende bin – gefühlt fehlt da irgendwie noch etwas, der Feinschliff, wie gesagt.
      Am Dranbleiben liegt es bei mir eher (noch) nicht – ich kaufe sehr wenig nach und habe mir diesen Reflex glücklicherweise auch einigermaßen abgewöhnt. Aber so richtig, richtig alte Kleidung wegzugeben (oder wegzuschmeißen) fällt mir ebenfalls schwer. Ich trage sie dann zuhause auf, bis es wirklich nicht mehr geht – und bin bereits am Überlegen, ob es nicht sinnvoll wäre, daraus Lappen zu nähen (wenn man denn vernünftig nähen könnte).

      Bisher habe ich noch nicht allzu viel gekauft und herumgestöbert (das steht mir noch bevor), aber ich mag die Teile von Armedangels sehr gerne. Hessnatur finde ich ebenfalls sehr schön (da gibt es auch Teile, die komplett aus Hanf oder Tencel sind) und bei Loveco (keine direkte Marke, aber ein Sammelkatalog für faire und vegane Kleidung) stöbere ich auch sehr gern. Abgesehen davon liebe ich PeopleTree und GreenShirts – aber falls du darüber hinaus noch ein bisschen Inspiration suchst: Ich habe alles, was mir bisher im Zuge solcher Kleidungssuch-Odysseen über den Weg gelaufen ist, im Fair Fashion Guide verlinkt: https://mehralsgruenzeug.com/fair-fashion-guide/ 🙂

      Hachje, ich hatte befürchtet, dass diese Frage (bzw. die Forderung 😉 ) kommt. 😀
      Ich habe noch nie einen Outfitpost gemacht und muss mir wirklich einmal überlegen, wie ich das aufziehe. Aber mit dem Gedanken habe ich auf jeden Fall schon gespielt – das muss man ja auch konkret irgendwie vorstellen. Ich werde mir etwas überlegen, versprochen. 😉

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
      • Elisabeth 9. September 2016

        Liebe Jenni,

        danke für deine ausführliche Antwort! Ja genau das hab ich mir beim Anblick deines neuen Designs gedacht – es drückt perfekt deine minimalistische Entwicklung aus 🙂
        Das Nachkaufen ist bei mir auch noch nicht das Problem aber sehr wohl das kontinuierliche Aussortieren von Dingen, die eigentlich zu viel sind. Ich will halt auch nicht den halben Schrank wieder voll haben mit Teilen, die ich nur zuhause tragen kann.
        In den Shops werde ich mich direkt mal umschauen! Das kommt dann auch meinem Vorsatz entgegen, endlich mehr fair und ökologisch produzierte Mode zu kaufen.

        Bezüglich Ausmisten und Reduzieren habe ich den Verdacht, dass es da wohl immer noch irgendwas zu verbessern und feinzutunen geben wird. Und wenn auf materieller Ebene echt nix mehr da ist, dann geht es mental weiter 😉

        Ich bin schon gespannt auf deinen ersten Outfit-Post! 😀
        Alles Liebe,
        Elisabeth

        Antworten
  9. gadgeTina 7. September 2016

    Hallo Jenni,
    ich bin tatsächlich auch über Caroline drauf gekommen. Und ich fahre sehr gut damit. Ich war schon immer jemand, der lieber hochwertige Kleidungsstücke gekauft und dafür weniger. Und da überlegt man sich dann automatisch, ob einem die Teile auch wirklich gefallen, oder ob sie gut kombinierbar sind. Ich versuche momentan auch meinen Mann dafür zu begeistern, denn bei uns ist tatsächlich er derjenige, der die meisten Schuhe in diesem Haushalt besitzt. Er trennt sich aber halt extrem schlecht von seinen Sachen. „Das war mal meine Lieblingshose!“ – „Aber die passt dir doch gar nicht mehr!“ – „Aber vielleicht mal wieder!“ – „Und dann gefällt sie dir nicht mehr, weil sie bis zum Bauchnabel geht.“
    Jetzt ist Saisonwechsel, da werde ich ihn mal massiv damit nerven. 😀

    Danke für den schönen Artikel!
    LG, Tina

    Antworten
    • Jenni 8. September 2016

      Liebe Tina!

      Es freut mich sehr, dass du dich schon lange mit dem Konzept eines minimalistischen Kleiderschranks befasst – Caroline ist da in der Hinsicht wirklich eine große Inspiration!

      Die Situation mit der geliebten besseren Hälfte kann ich übrigens sehr, sehr, sehr gut nachvollziehen – bei uns sieht das hier ähnlich aus und ich lauere ja nur auf die nächste Gelegenheit, den Karton voller Schuhe und die gefühlt 30 Hosen, die Mr. Grünzeug besitzt, endlich zu reduzieren. Wenn es nach mir ginge…nunja. 😉
      Aber alles braucht seine Zeit – und vielleicht auch die Lieben, um sich auf die (neue) Situation einzustellen. Ich bin da hoffnungslos optimistisch. 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  10. Isa 7. September 2016

    Liebe Jenny,
    das ist ein interessanter und sehr informativer Artikel. Für mich persönlich kommt er zu einem optimalen Zeitpunkt, da ich letztes Wochenende meinen Kleiderschrank radikal ausgemistet habe und gerade insgesamt an der Garderobenoptimierung arbeite – jetzt weiß ich dann auch, dass das Capsule Wardrobe heißt 🙂 Was mich überrascht hat, war, dass „Gammel“- und Sportkleidung nicht zur Capsule Wardrobe zählen. Damit liege ich weit unter den 37 Teilen pro Saison.
    Der Vergleich mit dem Zen-Garten ist sehr treffend. Mein Schrank ist jetzt viel leerer und aufgeräumter, auch wenn ich trotzdem noch das Gefühl habe, dass es zu viel ist. Es werden wohl noch ein paar Aussortier-Runden folgen. Dennoch sind schon jetzt fast nur noch Sachen da, die mir auch wirklich gefallen. Nach und nach werden die Wackelkandidaten dann gegen Stücke aus hochwertigerem Material ausgetauscht. Fühlt sich gut an, sowohl das Aussortieren selbst, als auch das Gefühl, dass die Teile, die man behält, wirklich Lieblinge sind und man nicht mehr Dinge aus „aber das könnte ich irgendwann nochmal gebrauchen“-Gründen parkt. Da fliegt auch gleich ein wenig emotionaler Ballast mit raus 🙂
    Liebe Grüße!

    Antworten
    • Jenni 8. September 2016

      Liebe Isa!

      Ja, scheinbar gibt es für alles mittlerweile einen Begriff, um es genau zu bezeichnen und in eine Kategorie einzuordnen.
      Ich weiß noch nicht genau, ob mir das gefallen will oder eher nicht, aber ich glaube, das ist eine separate Diskussion, die ich an dieser Stelle lieber nicht eröffne. 😉

      Generell zählen solche Dinge nicht dazu, das stimmt. Ich selbst werde sie für mich allerdings vermutlich bald in die Zählung integrieren, weil ich ebenfalls das Gefühl habe, noch viel zu viel zu besitzen und ich diesen emotionalen Ballast (wie du es sehr schön formuiert hast) einfach loswerden möchte. Ich braucht keine 5 Lounge-Sweater. Einer reicht. Oder zwei, wenn es unbedingt sein muss. Nun muss ich dieses Wissen auch in die Tat umsetzen…

      Ich freue mich auch schon sehr, wenn ich am Capsule Wardrobe meiner Träume angekommen bin – das wird noch etwas dauern, aber es ist die Reise wert. 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  11. dunjafrey 7. September 2016

    toller Artikel! Erst heut morgen hab ich mit meiner Mutter telefoniert und versucht, ihr das zu erklären, was du hier beschreibst 🙂 Link wird gleich mal verschickt!

    Antworten
    • Jenni 8. September 2016

      Liebe Dunja!

      Ich danke dir für deine lieben Worte und freue mich sehr, dass dir der Artikel so gut gefällt, dass du ihn gleich weiterempfiehlst – ein schöneres Kompliment gibt es nicht! 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  12. widerstandistzweckmaessig 7. September 2016

    Hallo Jenni!

    Perfektes Timing, da ich mich auch gerade wieder einmal mit meiner Garderobe beschäftige. Bin gerade 3 Wochen minimalistisch unterwegs und habe es geschafft mit wirklich extrem wenig Kleidung (2-3 Stück pro Kategorie) über die Runden zu kommen.

    Dabei habe ich erfahren, wie angenehm das ist. Alles passt zusammen und es ist völlig egal, was ich anziehe, es sieht immer gut aus.

    Allerdings – hier kommt mein großes ABER – ich habe das Problem mit meiner Arbeitsstelle, weshalb ich doch mehr Kleidung habe, als ich gerne hätte. Da muss ich mich nämlich anders kleiden, als ich das sonst so mache. Daher habe ich quasi 2 Kleiderschränke. Einen zum „Verkleiden für die Arbeit“ und einen für mich.

    Das Problem habe ich einfach noch nicht gelöst, denke in dem Zusammenhang allerdings über eine „Arbeitsuniform“ nach.

    lg
    Maria

    Antworten
    • Jenni 8. September 2016

      Liebe Maria!

      Oh, es freut mich sehr, dass der Artikel genau passend kam! 🙂

      Du weißt ja, dass ich eine große Bewunderin deiner Konsequenz und Disziplin bin – so finde ich es auch hier unglaublich klasse, dass du es geschafft hast, mit so wenig Teilen auszukommen. Ich glaube, diese Anzahl werde ich nie erreichen – aber das ist auch nicht schlimm. Wichtig ist, dass sowohl du als auch uns mit der individuellen Kleideranzahlentscheidung wohlfühlen.

      Dass es da bei dir noch die Unstimmigkeit mit der Arbeitskleidung gibt, kann ich gut nachvollziehen – wenn man persönlich das Gefühl hat, sie eigentlich gar nicht zu brauchen (und sie deshalb auch nicht zu wollen), kann das einigermaßen störend sein. Dennoch würde ich mich vielleicht nicht allzu sehr damit unter Druck setzen – solche Dinge gehören zu denen, die aktuell (leider) schwierig zu vermeiden sind. Solche Situationen wird es vermutlich immer geben – das Wichtigste ist, Gelassenheit zu bewahren und in Ruhe nach einer Lösung zu suchen. 🙂
      Aber ich bin gespannt, wie du die Angelegenheit für dich klären wirst – spontan fällt mir da ehrlich gesagt kein Vorschlag ein. Lass dir Zeit – du hast schon sehr viel geleistet!

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  13. Janina 8. September 2016

    Ein klasse Thema! Das habe ich auch schon länger vor, aber irgendwie fehlte mir noch a) die Inspiration und b) das Wissen, wie ich anfangen soll. Das hast du hiermit geschafft! Danke für diesen wirklich tollen, super informativen Artikel. Wirklich gelungen, hat mich wirklich gefreut!

    Antworten
    • Jenni 9. September 2016

      Liebe Janina!

      Und mich hat dieser euphorische Kommentar unglaublich gefreut – ich danke dir! 🙂
      Es freut mich riesig, dass ich dir einen kleinen Anstoß geben konnte und bin gespannt, was sich da nun bei dir tun wird.

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  14. Juli Erdbeerqueen 8. September 2016

    Wunderbarer Artikel, der sehr motiviert. Ich werde es auch mal in Angriff nehmen. Dein neues Design ist übrigens total schön geworden und die Zwischenüberschriften finde ich auch ganz toll. Aber das Highlight ist ja, dass ich dem Sammeln von Keksen zustimme. 😀
    Ganz liebe Grüße aus Münster,
    Juli

    Antworten
    • Jenni 9. September 2016

      Liebe Julia!

      Ich danke dir für deine vielen lieben Worte – das freut mich sehr! Toll, dass du das Projekt nun auch angehen möchtest und (wie ich nun weiß) ja schon so erfolgreich begonnen hast. 🙂

      Das Sammeln von Keksen ist absolut überlebenswichtig. Der Winter kommt. Bestimmt.

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  15. Tabea 8. September 2016

    Von so einem Kleiderschrank träume ich auch seit einer Weile… aber ich brauche doch recht viel Kleidung, da Mama im Winter die dicken Pullis beispielsweise selten wäscht, da sie so grausam trocknen…
    Und jetzt in der eigenen Wohnung brauche ich so viel Zeug, damit die Waschmaschine nicht für 5 Teile an muss (Arbeitsklamotten in dreckig, Unterwäsche, Socken und normale Klamotten können ja nicht gemeinsam sauber werden :().

    37 Teile – erst dachte ich, das sei sehr wenig. Pro Saison… also bei vier Saisonen doch eine ganze Menge… aber eben nicht, wenn man Socken und Unterwäsche einrechnen würde.

    Die Definition mit der Öffentlichkeitstauglichkeit der Kleidung kannte ich nicht… also dann kann ich vielleicht sogar behaupten, dass ich kein Ausmisten nötig habe. Über die Hälfte meiner Klamotten trage ich nur zu Hause (Reitklamotten, Gammelpullis zum Überziehen, Schlafanzüge, Joggingsachen)… Gute Sachen habe ich gar nicht so viele… 6 Hosen (kurze inklusive), 10 T-Shirts, 10-15 Pullis, 6 Jacken,… irgendwie in dem Dreh rum.

    Also ich stelle fest: Mir fehlen noch einige Dinge, die ich sehr gern hätte und noch nicht gefunden habe.

    Die Sache mit dem Opfern eines alten Stückes für ein neues stelle ich mir schwer vor… aber ich bin auch jemand, der selten ungeplant Kleidung kauft. Meist wirklich nur, wenn ich merke, dass ich noch was brauche.

    Ich gratuliere dir zu deinem neuen Kleiderschrank!

    Liebe Grüße

    Antworten
    • Jenni 9. September 2016

      Liebe Tabea!

      Ich danke dir für deinen lieben Kommentar – man kann sehr schön verfolgen, wie du innerlich genau nachgrübelst über den Inhalt deines Kleiderschranks. Und das ist sehr wichtig und auf jeden Fall ein erster Schritt (falls – wie du ja für dich festgestellt hast – überhaupt irgendwohin gegangen werden muss).
      Manchmal ist es gar nicht so einfach, festzustellen, wo man selbst nun genau steht – und solche Ansätze wie das Konzept eines Capsule Wardrobe sind mit Absicht so offen: Sie sollen Orientierung bieten, aber nicht zementieren.
      Das Allerwichtigste ist, dass du dich mit deinen Teilen wohlfühlst (und nicht alle drei Tage losziehst und Neukäufe tätigst – aber das glaube ich bei dir ohnehin nicht 😉 ). Die Sache mit dem Waschen muss ich mir auch noch überlegen – mit schrumpfendem Wäscheberg wird die Organisation auf jeden Fall eine andere werden müssen und ich bin gespannt, was mir dazu einfallen wird. 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  16. Vanillaholica 8. September 2016

    Ich hab den Beitrag aus Zeitmangel jetzt überflogen, aber da ich auch schon seit Ewigkeiten Capsule Wardrobe angehen will musst ich wenigstens kurz schauen 🙂
    Aber wenn ich wieder in Österreich bin les ichs mir genauer durch.

    Einen Grund auch endlich damit anzufangen 🙂
    37 pro Saison klingt ja wirklich mehr als akzeptabel !

    Liebe Grüße,
    Vivi <3
    vanillaholica.com

    Antworten
    • Jenni 9. September 2016

      Liebe Vivi!

      Ja, ich weiß: Du bist aktuell sehr viel unterwegs. Es freut mich dennoch sehr, dass du dir den Artikel angeschaut hast (und natürlich noch mehr, dass du ihn noch einmal genauer lesen möchtest 😉 ).
      37 Teile pro Saison ist wirklich absolut machbar – und ich habe für mich zumindest den Eindruck, dass auch das noch zuviel ist bzw. war. Und auch jetzt – mit deutlich unter 37 Teilen – bin ich noch nicht vollkommen zufrieden. Aber das wird, da bin ich mir sicher. 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  17. Ottilies Küche 11. September 2016

    Liebe Jenni,
    schöner Artikel, der ganz gelesen viel Input gibt.
    Oft sehe ich große Ausmistaktionen, die ein gutes Gefühl bei den Menschen hinterlassen, aber nach der Erleichterung kommt ein schnelles Wiederauffüllen.
    Das langfristige Ziel sollte aber (finde ich) nicht weniger besitzen, sondern weniger konsumieren und verbrauchen sein. Mir hilft dabei der Gedanke, dass das was ich jetzt sehe zwar schöner ist, als das was ich besitze, es morgen aber wieder noch schöner Dinge geben wird. 🙂
    Aber Du hast recht, ich müsste meinen Kleiderschrank angehen, da hängen Teile die ich 20 Jahre besitze….die ich davon noch regelmäßig trage sind toll, aber von anderen sollte ich mich wohl mal trennen. 🙂
    Liebe Grüße
    Ottilie

    Antworten
    • Jenni 12. September 2016

      Liebe Ottilie!

      Ich finde deine Einstellung dazu absolut richtig – Ausmisten ist gut und schön, aber dann sollte es auch bei dem reduzierten Inhalt (der Wohnung, des Kleiderschranks oder was auch immer) bleiben, jedenfalls im Idealfall.
      Das Ziel sollte die dauerhafte Umstellung hin zu weniger „Brauchen“ sein – und die Erkenntnis, dass Weniger eigentlich das wahre Mehr ist. 🙂

      Ich bin schon gespannt, wann und wie du dein Vorhaben in die Tat umsetzt und wünsche dir gutes Gelingen!

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  18. Eva Maria 12. September 2016

    Danke für diesen informativen Artikel. Von der 37-Kleidungsstücke Capsule Wardrobe habe ich auch vor Kurzem gelesen und denke, dass ich diese effektiv zumindest in dieser Richtung e schon umsetze. Das große Problem ist nur: Mein Kleiderschrank ist noch voll von Schrankleichen vergangener Saisonen, als ich noch im Shoppingfieber war. Und das Ausmisten schiebe ich nun schon so lange vor mir her, dass es mir langsam selbst zu blöd wird. Es muss nun endlich was geschehen – und dein Artikel war wieder ein Reimender dafür und hat mich motiviert, das jetzt endlich anzugehen.

    Liebe Grüße, Eva von den Sophisticated Sisters
    http://www.thesophisticatedsisters.com

    Antworten
    • Jenni 12. September 2016

      Liebe Eva!

      Ich freue mich, dass dir der Artikel ein wenig geholfen hat, deiner erneuten Ausmist-Aktion ein kleines Stückchen näher zu kommen. 🙂
      Für mich sprechend kann ich nur sagen: Ich war froh, als ich es dann doch endlich angegangen habe – denn dieses blöde Gefühl, von dem du schreibst, kenne ich sehr gut und es ist wirklich einigermaßen nervig und begleitet einen durch den ganzen Tag. Je früher man es loswird, desto besser. 🙂

      Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg beim Aufräumen und drücke dir die Daumen, dass du das Projekt bald angehen kannst!

      Liebe Grüße
      Jenni

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  30. […] Wie man dabei vorgehen kann und was ich persönlich für Tipps beherzigt habe, um meinem Klamottenberg, der zwar einigermaßen imposant, aber nicht identitätsstiftend war, auf den Leib zu rücken, habe ich euch bereits hier ausführlich vorgestellt. […]

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