Ausgemistet – wohin mit den aussortierten Sachen?

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von: Swapper & unsplash

Was sind eigentlich sinnvolle Anlaufstellen für meinen aussortierten Krempel? Wo kann ich Dinge loswerden, die ich nicht mehr brauche – und das möglichst unkompliziert und am besten so, dass sie im Konsumentenkreislauf verbleiben (sprich: nicht weggeworfen werden)?

Die Spaßbremse: ein Berg voller Dinge und Ratlosigkeit

Vielleicht kennst du das auch: Du hast gerade so richtig ausgemistet. Weil du – warum auch immer – gerade richtig viel Motivation hattest. Du hast dir deinen Kleiderschrank vorgenommen (vielleicht mit dem Ziel, eine Capsule Wardrobe draus zu machen?), du hast dein Bücherregal umgekrempelt, du hast den Keller ausgemistet, in der Mottenkiste aufgeräumt…und stehst jetzt vor einem kunterbunten Berg an für dich nutzlos gewordenen Dingen.

Wohin damit?

Das ist die Jackpot-Frage – und gleichzeitig die absolut unbequemste. Denn wenn man hier nicht vorgesorgt hat (im Sinne von Informieren), dann kann sich spätestens jetzt ein ziemlich unschönes Gefühl breit machen: Frustration.

Jetzt hat man schon so viel Zeit, Muskelkraft und Trennungsschmerzüberwindungsgedöns in diese ganze Aktion hier gesteckt – und sitzt nun auf einem Haufen voller Krempel (aus deiner Perspektive).

Das ist mir beim Ausmisten und Aussortieren genau einmal passiert – danach nie wieder. Ich hasse das Gefühl des Stehenbleibens und Nicht-weiter-Kommens, wenn ich eigentlich im Autobahnmodus bin und gar nicht aufhören kann mit Aussortieren und Aufräumen. Wenn mir dann solche logistischen Dinge in die Quere kommen und mich ausbremsen, ärgert mich das über die Maßen.

Dewegen habe ich hier für dich ein paar Anregungen zusammengetragen, die sich darum drehen, wie du deine ausrangierten Sachen an andere Menschen weitergeben kannst. Dabei kann dieses Weitergeben mal schneller gehen, manchmal aber auch etwas länger dauern. Was für dich am besten ist, entscheidest du.

Wichtig ist aber: Mit ziemlicher Sicherheit wird so ziemlich jedes Teil, das du ausgemistet hast, noch zu gebrauchen sein – für irgendjemanden. Es auf den Müll zu werfen, sollte höchstens bei hygienewichtigen Kleidungsstücken oder anderen Rote-Linie-Fällen passieren.

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von hier

Bücherschränke

Bücher, die bei mir kein dauerhaftes Zuhause mehr finden, gebe ich entweder in den Bücherschrank (in 98% der Fälle) oder ich verkaufe sie weiter (das aber nur bei richtig, richtig teuren Werken).

Bücherschränke sind witterungsgeschützte Objekte im öffentlichen Raum, die zu einem Büchersammelplatz umfunktioniert wurden – das kann eine alte Telefonzelle, ein Holzkasten oder ein richtiges Bücherregal mit Plexiglasklappen sein. Menschen können kommen, Bücher hineinstellen oder sich eines ausleihen. Wenn es ihnen gefällt, behalten sie es und bringen ein anderes zum Tausch zum Bücherschrank.

In der Regel (man soll es nach pessimistischem Menschenbild kaum glauben!) funktioniert dieser Mechanismus und die Schränke sind eigentlich immer ausreichend gefüllt. Eine Liste mit allen Bücherschränken deutschlandweit und ihres Zustandes (in manchen legen sehr doofe Menschen dann doch mal ein Feuer, sodass sie nur eingeschränkt nutzbar sind) findest du hier.

Second-Hand-Plattformen für Bücher

Doch auch online kann man seine geliebten (oder doch nicht mehr so geliebten) Schmöker loswerden. Meine liebste Anlaufstelle hierfür ist booklooker. Hier bieten zahlreiche Privatpersonen, aber auch Antiquaritate und Händler gebrauchte und neue Ware an – Erstere zum Spottpreis (für Literaturjunkies genau das Richtige) und man kann seine eigenen aussortierten Exemplare einstellen.

Hier heißt es allerdings unter Umständen: warten. Sehr lange warten. Bis sich ein Interessierter meldet, können schon einmal Monate vergehen. Für das schnelle Loswerden ist diese Plattform eher nicht geeignet.

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©momox

Anders ist das beim Giganten momox: Hier können Bücher, CDs, Videospiele und Co. schnell und unkompliziert verkauft werden: Sammeln, Code einscannen und den vorgeschlagenen Preis bestätigen. Alles in eine Kiste packen (die Versandkosten werden übernommen) und wegschicken. Auf die Verbuchung warten. Fertig.

Allerdings: Was so lockerleicht klingt, ist nicht selten mit Problemen behaftet. Da wären zum einen der teilweise wirklich lächerlich geringe Preis, den man für sehr gut erhaltene und eigentlich auch ziemlich teure Bücher angeboten bekommt (Knaller bei mir: ein 40-Euro-Fachbuch sollte mir für 0,15 Euro abgekauft werden) und zum anderen die immer wieder auftretenden Probleme bei der Verbuchung (manchmal passiert es nach Kundenbewertungen im Appstore, dass momox sich weigert, die gelieferte Ware zu bezahlen).

Ob man den Dienst nutzt, bliebt jedem selbst überlassen – ich persönlich habe mich aufgrund des nicht im Verhältnis stehenden Kosten-Nutzen-Aufwandes dann doch lieber für’s Spenden entschieden.

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Second-Hand-Plattformen allgemein

Ebay Kleinanzeigen. Das Erste, was uns allen sofort einfällt, wenn der Begriff „Gebrauchtes“ fällt. Aber unabhängig von diesem (sehr nützlichen) Service gibt es immer mehr interessante Alternativen, die zumindest einen Blick lohnen.

Shpock

An der „Flohmarktapp“ ist sicherlich kein*e Fernsehzuschauer*in vorbeigekommen. Es wurde ja auch einigermaßen aggressiv Werbung für den neuen Dienst gemacht (schon fast so viel, dass ich ihn aus irrationalem Trotz beinahe nicht ausprobiert hätte).

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©Shpock

Shpock funktioniert ein bisschen wie Ebay Kleinanzeigen: Stell‘ dein zu verkaufendes Teil mit Foto und Preis hinein und warte auf Anfragen. Spannend: Lokale Angebote werden dem Kaufinteressierten bevorzugt angezeigt, d.h. wenn ich gerne ein neues Spielzeug für mein Kind erwerben möchte und die Familie drei Häuser weiter eines zu verkaufen hat, wird mir das entsprechend im Feed markiert. So spart man sich unter Umständen lästige Umwege.

Da sich mittlerweile (wahrscheinlich eben dank jener penetranten Werbung) sehr viele Nutzer*innen bei Shpock registriert haben (Stand Oktober 2016 nach eigenen Angaben: 30 Millionen Downloads in sechs Ländern), dauert es unter Umständen auch gar nicht so lange, bis sich ein interessierter Käufer meldet.

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Swapper – das „Tinder für Gebrauchtes“

Dem Slogan bin ich ja schwer verfallen: Tinder für Gebrauchtes. Das wertet die schon einigermaßen in Verruf geratene und das (scheinbare) Problem (oder war es Plural?) einer ganzen Generation bezeichnende Original-App vom Klang her doch gleich wieder ein bisschen auf, nicht wahr?

Dabei ist die Formel mehr als passend gewählt: Swapper funktioniert tatsächlich wie Tinder – nur mit Gegenständen anstelle von Menschen.

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©Swapper

Dabei geht es bei Swapper weniger ums Kaufen und Verkaufen, sondern vielmehr ums Tauschen: Man stellt seine eigenen Produkte ein und gibt anschließend an, was einen selbst interessiert – der Algorithmus sucht anschließend nach potenziellen Tauschpartnern, die im Tinder-Prinzip mit Wischen nach links und rechts entweder abgelehnt oder bestätigt werden können. Einigen sich beide Personen am Ende des Mobilgerätes auf gegenseitiges Tauschinteresse, entsteht ein Match und der Tausch kann beginnen.

Wichtig ist den Gründern hier das Recycling- und Nachhaltigkeitsprinzip: Durch das konsequente Tauschen werden mehr Gegenstände im Konsumentenkreislauf behalten als das unter Umständen bei den klassischen Second-Hand-Anbietern wie beispielsweise Ebay der Fall ist. Nachhaltigkeit wird großgeschrieben bei Swapper, so Gründer Joel Monaco.

Da leider noch nicht so viele Menschen bei Swapper angemeldet sind, kann es unter Umständen vorkommen, dass man im eigenen Umkreis nicht unmittelbar auf potenzielle Tauschpartner stößt und sich etwas gedulden muss. Aber: Ist das nicht ein Grund mehr, dem System eine Chance zu geben?

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Kleidertauschbörsen: Kleiderkreisel & Kleiderkorb

Kleiderkreisel ist mittlerweile durch eine zwiespältige Geschichte gekennzeichnet: Auf der einen Seite ist es die Online-Plattform für gebrauchte Kleidung und kann mit mehreren Millionen Nutzer*innen als das erfolgreichste Modell in diesem Bereich gelten.

Allerdings musste sich der Second-Hand-Kleiderriese auch stets mit massiver Kritik auseinandersetzen – ob das die 2014 eingefürten und 2016 wieder abgeschafften Transaktionsgebühren betrifft oder das mangelnde Engagement des Kleiderkreisel-Teams, etwas gegen die (sexuelle) Belästigung der vornehmlich weiblich geprägten Community durch männliche Miglieder zu unternehmen.

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© Kleiderkreisel

Auch sollen Betrügereien und ein unfeiner Umgangston in den angegliederten Foren herrschen, die das Kleiderkauf- und Tauscherlebenis schmälern.

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Ich habe einige Monate selbst fleißig aussortierte Kleidung über Kleiderkreisel verkauft und es glücklicherweise bisher stets mit netten Kommunikationspartnerinnen zu tun gehabt – das kann aber auch ganz anders ausgehen, liegt allerdings sicherlich weniger im System als vielmehr in der Natur der Sache begründet. Mittlerweile verkaufe ich weniger über Kleiderkreisel – einfach, weil mir das Warten dort zu lange dauert und die meisten Nutzer*innen leider nicht bereit sind, für sehr gut erhaltene Ware mehr als Spottpreise zu bezahlen. Ich muss zugeben: Da verschenke ich meine Kleidung lieber – oder ich spende sie.

Kleiderkorb und Miralia

Eine in allen Angelegenheiten freundlichere Alternative schien lange Zeit die Einhornmaskottchen-besitzende Tauschbörse Miralia zu sein – bis diese im September vergangenen Jahres vom Netz ging. Grund: Die bereits erwähnten Gebürenrücknahmen bei Kleiderkreisel. Nun war das Monopol des Riesen vollkommen und die wesentlich kleinere Alternative konnte nicht mehr mithalten.

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Allerdings existieren noch weitere Anlaufstellen für gebrauchte Kleidung im Netz: Kleiderkorb hat sich mittlerweile zu einer beliebten Alternative zu Kleiderkreisel gemausert, die – wenn auch nicht ganz so stylisch – doch einige Vorzüge des großen Konkurrenten ebenfalls bieten kann. Eine weitere Möglichkeit wäre die Registrierung auf der wesentlich kleineren Klamottenbox.

Weitere Anlaufstellen für ausgemistete Dinge

Karitative Einrichtungen: Caritas und Oxfam

So bin ich – ganz ehrlich – die meisten meiner eigenen aussortierten Sachen losgeworden: Ich habe sie der Caritas im Ort gespendet. Das geht nicht nur extrem schnell (ich mag es nicht, wenn die Dinge, die ich eigentlich weghaben möchte, sich im Keller türmen), sondern tut Menschen, die sich wirklich darüber freuen und die Dinge dringend benötigen, etwas Gutes.

Wo deine nächste Caritas sich befindet, kannst du hier ganz einfach nachschauen.

Auch das Rote Kreuz oder Oxfam freuen sich immer über Spenden – hier gibt es eine Liste der Oxfam-Shops.

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©Packmee

In enger Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz steht auch der Dienst Packmee, der wie momox für Kleider funktioniert: Du packst einen Karton voller Kleidung und wartest auf deinen Paketboten. Wenn der das nächste Mal (mit welcher Sendung für dich auch immer) bei dir vorbeikommt, kannst du ihm das Päckchen einfach mitgeben – so werden Transportwege gespart. 50% des Erlöses gehen an das Rote Kreuz, das karitativer Partner und in der Gründungs-Partnership TEXAID integriert ist.

Kleiderei und Kleiderrebell

Nach einem ähnlichen Prinzip wie Packmee arbeiten auch zwei weitere junge Kleidertauschbörsen: Du packst alles in einen Karton, schickst ihn weg – und kannst deine Teile entweder spenden oder gegen andere gebrauchte Kleidung tauschen.

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Screenshot Kleiderei

Die Kleiderei und Kleiderrebell stehen nicht nur dem Namen nach für ein Umdenken der jungen Generation, was Mode, Langlebigkeit und Nachhaltigkeit anbelangt. „Stil hast du, Kleider leihst du“, ist der prägnante Leitspruch der Kleiderei, die sich (zumindest in meinem Bekanntenkreis) mittlerweile einiger Beliebtheit erfreut. „Love it. Wear it. Share it.“, zieht der Kleiderrebell nach – Schönes ist doppelt so schön, wenn es geteilt wird. Das gilt nicht nur für Liebe und Essen, sondern eben auch für Kleidung.

Wohin damit?

Und für alle, die nicht wissen, was man an welche karitative Einrichtung in der Nähe spenden kann (welche gibt es eigentlich in meinem Umkreis?), gibt es noch Wohin damit?. Das ist im Prinzip eine Suchmaschine für soziale Einrichtungen – gib‘ auf der Startseite an, was du spenden möchtest, wo du wohnst – und der Dienst sucht dir die passenden Anlaufstellen heraus.

Da Wohin damit? allerdings nur mit einem umfangreichen Register vernünftig arbeiten kann, ist es immer wieder auf Hinzufügungen von außen angewiesen – wenn du eine soziale Einrichtung in deiner Nähe kennst, füge sie doch einfach dem Glossar hinzu!

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Screenshot Wohin damit?

Ausgemistet – und nun? Vielfältige Möglichkeiten

Du siehst: So wenig Möglichkeiten, Altes und Gebrauchtes wieder an den Mann und die Frau zu bringen, gibt es gar nicht. Genau genommen gibt es sogar eine ganze Menge – man muss sie nur kennen. Und ein bisschen Zeit aufwenden, um sich hineinzuarbeiten und für sich das Passende herauszusuchen.

Auf den Müll sollten Sachen wirklich nur landen, wenn sie keinem anderen Menschen (aus welchem Grund auch immer) mehr zugemutet werden können oder du selbst keine weitere Verwendung mehr für sie hast.

Einen Punkt, den ich hier noch ausgelassen habe, wäre die liebe Technik. Hier existieren Weiterverwendungsmöglichkeiten unter anderem im Aufsuchen von Repair-Cafés – die Menschen dort verstehen es, den kaputtesten Dingen unglaublicherweise wieder neues Leben einzuhauchen.

Erst, wenn das alles nichts mehr hilft, ist der Müll die letzte Lösung.

Ich hoffe, du hast nun ein paar Ideen, wo du deine ausgemisteten Sachen hinbringen kannst, damit sie anderen Menschen noch nützlich sein können.

Wenn du weitere Vorschläge und Adressen hast – lass‘ es mich wissen!

38 Comments

  1. Angie 21. Februar 2017

    Liebe Jenni,

    da hast du eine schöne Übersicht zusammengetragen – vielen Dank! Einige der Dienste sind in Österreich wohl leider gar (noch) nicht nutzbar bzw. gibt es zu wenige Nutzer. Über Momox habe ich schon etliche Bücher verkauft, aber nur wenn der Preise gepasst haben – bei 15 Cent spende ich sie lieber 😉 Generell spende ich am liebsten, das geht schneller als verkaufen und ich hab das Gefühl etwas Gutes getan zu haben. Auch verschenken klappt gut – also entweder im Bekanntenkreis oder über eine Anzeige auf willhaben (ähnlich Ebay Kleinanzeigen). Wobei das mit dem Verschenken an Fremde so eine Sache ist – ich will nicht wissen wie viel von den Sachen dann einfach doch im Mist landen.

    Liebe Grüße
    Angie

    Antworten
    • Jenni 22. Februar 2017

      Liebe Angie,

      du hast recht: Dass manche Dienste so nicht in Österreich oder der Schweiz gelten, habe ich gar nicht bedacht…Irgendwie bin ich automatisch von Deutschland ausgegangen – ich danke dir für den Hinweis!

      Ich spende und verschenke auch am liebsten. Fast alles ist zur Caritas gewandert, einige Sachen habe ich in meinem Freundes- oder Familienkreis verschenkt. Aber ich glaube, für ein paar Dinge ist es doch ganz schön, wenn man entsprechende Anlaufstellen kennt – sei das nun, weil man das Geld braucht oder weil die Dinge einem doch noch zu viel zum „Einfach-Verschenken“ bedeuten.

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  2. Julia Erdbeerqueen 21. Februar 2017

    Die meisten Sachen davon kannte ich schon. Es würde mich mal interessieren, ob du diese Swapper App mal selbst ausprobiert hast? Hört sich ja ganz witzig an 🙂
    Ich bringe meine Sachen oft in die Givebox oder zu Oxfam. Oder auch in diverse Facebookgruppen, bei denen Sachen verschenkt werden. Ich freue mich dann einfach drüber, dass es jemanden gibt, der meine Fehlkäufe anziehen möchte 🙂

    Habt ihr eigentlich nach eurer großen Ausmisterei auch Möbel ausgemistet?

    Liebe Grüße

    Antworten
    • Jenni 22. Februar 2017

      Liebe Julia,

      ich freue mich, dass du die meisten Sachen schon kennst – denn dann hast du dich ja auch schon sehr mit dem Ausmisten und dem Weitergeben beschäftigt, das ist klasse! 🙂

      Ich muss gestehen, dass ich Swapper noch nicht getestet habe – aus dem einfachen Grund, dass ich zu spät von der App erfahren habe: Bei uns ist schon so gut wie alles ausgemistet, was aktuell auszumisten geht (jedenfalls nach unserem Dafürhalten) – nur Kleinigkeiten fallen immer mal wieder an, die ich aber zur Caritas oder zum Bücherschrank bringe.

      Wie gesagt: Swapper ist aktuell noch am Wachsen und freut sich sicherlich über jeden weiteren Nutzer/jede weitere Nutzerin. Ich denke, das Konzept hat auf jeden Fall Potential.

      Bei den Möbeln sind wir jetzt angekommen: Vor einer Weile haben wir unsere Schrankwand im Wohnzimmer abgebaut, weil einfach keine Bücher mehr drinstehen und die Regale als Stauraum in den Keller gebracht. Als nächtes wird ein alter Kleiderschrank abgebaut und durch eine Kleiderstange (minimalistischer geht’s nimmer) ersetzt, weitere Bücherregale und Kleinmöbel sollen folgen. Das ist alles ein Prozess – und nachdem er Klimbim weg ist, geht’s jetzt ans Eingemachte. 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
      • Julia Erdbeerqueen 22. Februar 2017

        Ja ein bisschen habe ich ausgemistet, aber nicht sooo viel. Aber von dem ganzen Kram getrennt, mit dem ich echt nichts mehr mache und an dem sich andere efreuen können. Früher habe ich z.B. gerne mal was mit Perlen oder Karton gemacht, aber musste mir jetzt eingestehen, dass ich das nicht mehr mache und es deshalb jemandem schenken werde.
        Wie groß ist denn eure Wohnung? Wir haben ja auch eher eine kleine Wohnung und ich merke schon, dass wir beide eher Sammler sind 😀 und nicht alles seine Platz hat…

        Liebe Grüße

        Antworten
  3. stellamina 21. Februar 2017

    Liebe Jenni,

    Danke für diesen großartigen Beitrag.
    Auch ich bin laufend am Ausmisten und reduzieren und plane auch gerade eine größere – Ich gebe alles weg was ich nicht mehr brauche – Aktion.
    Da kommen deine Tipps gerade recht.
    Leider scheitere auch ich immer und immer wieder an der fehlenden Zeit.
    Vor allem „Wohin damit“ ist mir neu und finde ich ziemlich spannend! 🙂

    Bin gespannt, wann und wie ich das ganze endlich in Angriff nehme ^^

    Liebst,
    Amina

    Antworten
    • Jenni 22. Februar 2017

      Liebe Amina,

      ich freue mich, dass dir der Beitrag so gut gefällt und hoffe, du konntest den ein oder anderen Tipp mitnehmen!
      Die Zeit ist ein großes Problem, da stimme ich dir zu – ich habe das meiste auch in der vorlesungsfreien Zeit gemacht – immer mal wieder ein bisschen. Das zog sich Monate hin, mal in intensiveren, mal in weniger intensiveren Episoden. Denn was man gerne mal vergisst: Das Ausmisten kostet nicht nur Zeit, sondern auch Kraft – man ist immerhin den ganzen Tag am Schleppen, Verrücken und Überlegen. Das kann schon an die Substanz gehen, wenn man es zu schnell über die Bühne bringen möchte.
      Dewegen plädiere ich auch immer für die Schritt-für-Schritt-Methode, obwohl ich mich selbst so schwer daran halten kann… 😉

      Ich bin gespannt, wann es bei dir soweit ist!

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  4. theamunicorn 21. Februar 2017

    In München gibts die Diakonie – da bringe ich gerne meine Sachen hin. Sie haben einerseits secondhand Kaufhäuser und Läden in der Stadt, wo Langzeitarbeitslose und andere Menschen, die auf dem Arbeitsmarkt keine Chancen haben, beschäftigt werden. Außerdem statten sie Flüchtlinge und Obdachlose aus. Da finde ich gut, dass die Sachen direkt in München dann auch wieder verteilt werden.

    Momox hat mein Freund einmal genutzt und war zufrieden – ich muss zugeben ich kaufe auch meine Bücher fast nur noch second hand – da gehe ich öfter zu medemops das gehört glaube ich dazu.

    Auch Kleinanzeigen bei ebay und quoka sowie verschenks Gruppen auf Facebook finde ich super – auch wenn man für jedes Teil extra mit potenziellen Abnehmern rumschreiben muss und abholtermine ausmachen muss – dann teilweise versetzt wird etc. ist mit etwas Arbeit verbunden. Aber wegschmeißen muss man wirklich selten noch was – das ist doch mal eine gute Seite der Digitaliserung.

    Ich kaufe auch sehr viel secondhand, zum Beispiel auf Kleiderkreisel oder Mädchenflohmarkt.

    Danke für deine Liste – da ist einiges dabei, das icht nicht kenne – vor allem die Flohmarkt-App habe ich nicht gekannt – aber ich schaue auch so gut wie kein TV 😉

    LG *thea

    Antworten
    • Jenni 22. Februar 2017

      Liebe Thea,

      ich freue mich, dass ihr auch schon so viel Wert auf Second Hand und die Weitergabe der eigenen Sachen legt – wenn die Sachen direkt vor Ort an Bedürftige verteilt werden, finde ich das auch immer noch am besten, davon haben alle mehr.

      Genau, Medimops gehört zu momox.

      Die Sache mit den Facebook-Gruppen ist auch ein wertvoller Hinweis, den ich so bisher noch nicht im Artikel eingebaut habe – danke dir dafür!
      Darüber bin ich auch schon das ein oder andere Teil losgeworden, aber du hast recht: Das ist wirklich einigermaßen aufwändig, vor allem, weil das meist mit einem persönlichen Treffen einhergeht, für das man erst einmal einen geeigneten Termin…und so weiter. Aber es ist eine tolle weitere Möglichkeit und die Gruppen boomen.

      Nunja – viel Fernsehen schauen wir hier auch gar nicht, um ehrlich zu sein. Und wenn, dann gucken wir – Achtung, spießig! – Tatort, Dokus oder Talkshows. Mann, wir werden alt. 😀
      Aber teilweise reichten schon fünf Minuten zappen auf einen Sender mit Werbung, und man hatte diese Anzeige von Shpock vor der Nase…Das war teilweise wirklich aufdringlich.

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  5. Sabine 21. Februar 2017

    Liebe Jenni,
    danke für diese supertolle Zusammenfassung! Du recherchierst immer so gründlich.
    xx

    Antworten
    • Jenni 22. Februar 2017

      Liebe Sabine,

      ich danke dir für deine lieben Worte – das freut mich ungemein!

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  6. Susanne 22. Februar 2017

    Liebe Jenni,
    ich finde, dass du dir immer total viel Mühe gibst, mit deinen Artikeln. Vielen Dank dafür. Das mit den Bücherschränken ist ja toll! So etwas gibt es bei uns nicht. Ich verschenke meine Bücher an unsere Bücherei oder tausche mit Freundinnen. 😉 Bei uns veranstalten zwei tolle Frauen einmal im Jahr einen Garagenflohmarkt für Kleidung. Das ist toll. Man kann seine Sachen dort verkaufen. Ich habe letztes Jahr auch eine gebrauchte Tasche dort gekauft, wie neu. Ansonsten trage ich meine Sachen bis sie auseinanderfallen und nicht einmal mehr für die Gartenarbeit taugen. 🙂 Und ich nähe gerne selber und freue mich auf jeden Erfolg. Im Großen und Ganzen muss ich sagen, dass ich lieber verschenke statt verkaufe. Das ist ein schöneres Gefühl. Alles Liebe, Susanne

    Antworten
    • Jenni 24. Februar 2017

      Liebe Susanne,

      ich danke dir für deine lieben Worte und freue mich, dass dir meine Beiträge stets so gut gefallen – das ist ein schönes Gefühl und motiviert zum Weitermachen! 🙂

      Genau, du hast recht: Wenn man keinen Bücherschrank in der Nähe hat, kann man die gelesenen Exemplare auch gut an die örtliche Bücherei spenden – die freuen sich immer über Neuzugänge.

      Garagenflohmärkte finde ich auch eine ganz tolle Sache – ich glaube, es gibt so ziemlich keine andere Form der Weitergabe, die gewährleistet, dass die Sachen so nahe in der unmittelbaren Umgebung verbleiben (außer vielleicht das Verschenken innerhalb des Familien- und Freundeskreises).

      Dass du gerne und mit Passion selbst nähst, weiß ich ja bereits – und ich finde das nach wie vor absolut beeindruckend. 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  7. Hana Mond 22. Februar 2017

    Eine kleine Korrektor: Die Transaktionsgebühren bei Kleiderkreisel wurden NICHT abgeschafft, sondern nur verringert.

    Ich höre oft von Facebook-Gruppen zum Verschenken, Verkaufen oder Vertauschen, aber dank Facebooks Unübersichtlichkeit sind die nur schwer zu finden 🙁 das finde ich sehr ärgerlich.

    So, und jetzt klicke ich mich mal durch den Post und schaue mir mir bisher unbekannte Anbieter an 😀

    Antworten
    • Jenni 24. Februar 2017

      Liebe Hana,

      oh, das ist eine wichtige Korrektur, da hast du recht – das werde ich gleich anpassen!

      Wenn du in die Suchmaske oben links bei Facebook nach Schlagworten wie „Flohmarkt“ oder „Tauschen“ suchst, findest du eigentlich schnell ein paar Gruppenvorschläge, die für dich interessant sein könnten. Ich bin beispielsweise in ein paar regionalen Münster-Flohmarktgruppen und habe die auch einigermaßen problemlos gefunden. Da muss man sich vielleicht zunächst ein bisschen einfuchsen, aber generell funktioniert das ganz gut. 🙂

      Ich hoffe, es waren im Artikel für dich vielleicht ein paar anderweitige gute Anlaufstellen dabei!

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  8. Vanillaholica 22. Februar 2017

    Oh dass ist so ein toller Blogpost Jenny !
    Den muss ich mir auf jeden Fall abspeichern, weil wenn ich in Österreich bin, möchte ich auch einiges aussortieren 🙂

    Danke auch für deinen lieben Kommentar auf meinem Blog ! <3

    Liebste Grüße,
    Vivi
    Vanillaholica.com

    Antworten
    • Jenni 24. Februar 2017

      Liebe Vivi,

      wie du dir sicher denken kannst, freut mich beides (dass der Artikel so hilfreich ist und dass du aussorieren möchtest) sehr (obwohl mich das Zweite eigentlich gar nichts angeht und ich mir da gar keine Meinung drüber bilden müsste/sollte).

      Ach – gerne! Und immer wieder! Deine Artikel sind doch stets toll zu lesen und anzuschauen! 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  9. blaubeerlaeuferin 23. Februar 2017

    Liebe Jenni
    Ein sehr schöner Artikel, der vor allem total nützlich ist. Ich schmeiße auch noch viel zu viel weg, und ärgere mich dabei immer. Vor allem wenn ich diese Stücke früher selber gerne benutzt oder getragen habe. Ganz früher gab es ja immer diese Schulflohmärkte, wo ich meine Sachen losgeworden bin 😉 Und das ist für Bücher manchmal immer noch der geeignete Ort.
    Oft rufen auch Firmen oder städtische Einrichtungen zur Spende auf, und man kann alte Spiele oder ähnliches loswerden. Dass es allerdings so viele Möglichkeiten gibt, Kleidung und Bücher zu tauschen, wusste ich gar nicht. Vielen Dank also für deine Tipps! 🙂
    Alles Liebe!
    https://blaubeerlaeuferin.wordpress.com/

    Antworten
    • Jenni 24. Februar 2017

      Liebe Blaubeerläuferin,

      ich freue mich sehr, dass der Artikel dir weiterhilft und du ein paar neue Anregungen zum Weggeben deiner alten Sachen gefunden hast. 🙂

      Wenn man nur weiß, wohin man schauen oder wo man suchen muss, muss man eigentlich fast gar nichts auf den Müll werfen – das, finde ich, ist eine ganz tolle Sache und gibt mir ein wenig den Glauben an das Gute im Menschen zurück – dass wir nicht nur Müll verursachen können, sondern auch in der Lage sind, sehr viel sehr gut wiederzuverwerten und dass die Anlaufstellen dafür immer zahlreicher werden. Das ist ein schönes Gefühl.

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
      • blaubeerlaeuferin 24. Februar 2017

        Ja das stimmt. Vor allem weil es ja oft nicht leicht ist, sich von Dingen zu trennen. Dann hat man doch ein besseres Gefühl wenn sie nicht auf dem Müll landen.
        Ich werde mich jetzt mal durch diese Apps durchforsten, bestimmt ist etwas für mich dabei 😉

        Antworten
  10. bknicole 23. Februar 2017

    Ein sehr toller Beitrag. Ich bin auch jemand, der ausgemistete Sachen lieber spendet oder anderweitig verschenkt, als sie einfach weg zu schmeißen. Wie du schon sagtest, zwar können wir mit den Dingen nichts mehr anfangen, aber andere schon und diesen kann man damit eine große Freude machen. Zudem ist es schön, wenn die Dinge auch wiederverwendet werden.

    Bei Büchern gebe ich diese immer in unsere örtliche Bücherei. Da ich vom Dorf komme, ist die natürlich wesentlich kleiner als in großen Städten, von den Gebühren her natürlich auch günstiger, aber sie lebt von Buchspenden und den Geldspenden, die sie erhält. Somit freut man sich da immer,über meine ausgemisteten Jugendbücher und ich weiß, dass ich anderen damit eine Freude mache und sie so wieder geliehen und gelesen werden. Vielleicht begeistern sie ja jemand anderen genauso wie mich in meiner Jugend. Bei rebuy und momox hatte ich immer ähnliche Probleme. Der Angebote Preis war wirklich lächerlich,meist auch nur ein paar Cent und viele Bücher wurden überhaupt nicht abgenommen.

    Was Klamotten anbelangt und andere Dinge, die verschenken wir häufig an Kinder von Bekannten, die sich da immer sehr freuen. Klamotten habe ich auch eine zeitlang mal meiner Cousine gegeben, die sich ebenfalls sehr gefreut hat, weil sie einige Stücke schon immer schön fand. Ansonsten geben wir das zur Altkleiderspende. Registriert bin ich sogar bei Kleiderkorb, aber habe dort einfach noch nie was online gebracht, weil es doch mehr Aufwand ist, als wenn man Dinge verschenkt oder spendet. Bei Spock weiß ich noch nicht was ich davon halten soll. Ich nutze die App bisher nicht.

    Antworten
    • Jenni 24. Februar 2017

      Liebe Nicole,

      ich freue mich, dass dir der Beitrag gefällt und du vielleicht die ein oder andere Anregung mitnehmen konntest!

      Die Sache mit dem Spenden bei der Bücherei finde ich auch ganz klasse und habe ich selbst persönlich erst vor ein paar Wochen für mich entdeckt. Ich nutze zwar nach wie vor den Bücherschrank, da es hier glücklicherweise einen gut besuchten gibt – aber wenn ich umziehe, weiß ich, wohin ich mich dann wenden kann. 🙂

      Die aussortierten Sachen innerhalb des Familien- oder Freundeskreises zu verschenken, ist natürlich auch eine tolle Möglichkeit, die ich auch sehr häufig nutze (aber nur, wenn ich weiß, dass die betreffende Person etwas damit anfangen kann – sonst kann es schnell zum Schrottwichteln kommen, mit dem Ergebnis, dass die Sachen vielleicht doch auf dem Müll landen).

      Altkleiderspenden stehe ich (jedenfalls, wenn es sich um konventionelle Altkleiderboxen handelt) sehr skeptisch gegenüber. Das Problem an der Sache ist nämlich, dass zum einen die Transportstrukturen sehr intransparent sind (kommt die gespendete Kleidung überhaupt dort an, wo sie den Angaben zufolge hinsoll – also in afrikansiche Länder beispielsweise oder wird sie eventuell gewinnbringend weiterverkauft?) und zum anderen – wenn die Kleidung ankommt – freuen sich vielleicht die Menschen vor Ort, aber der lokale Kleidungshandel wird dadurch nachhaltig zerstört, da die Anbieter nicht mit der kostenlosen Kleidung aus dem Ausland konkurrieren können. Das ist ähnlich wie mit den Geflügelabfällen, die aktuell in großem Stil nach Afrika verkauft werden, dort aber den heimischen Züchtern die Lebensgrundlage rauben.
      Von daher ist Vorischt geboten bei Altkleidersammlungen, sofern man nicht genau nachvollziehen kann, wer dahintersteckt und wo die Kleidung hingeht. Sonst kann eine eigentlich supergut gemeinte Tat leider genau das Gegenteil bewirken.

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  11. Kristina 23. Februar 2017

    Liebe Jenni, danke für die super ausführliche Liste! Vieles kannte ich noch nicht. Ich habe Kleidung immer eher wahllos gespendet und Bücher an Freunde/Bekannte verschenkt (was oft unglaublich stressig war, vor allem bei einer Haushaltsauflösung). So weiß ich fürs nächste Mal besser Bescheid 🙂

    Antworten
    • Jenni 24. Februar 2017

      Liebe Kristina,

      ich danke dir für deinen lieben Kommentar und freue mich sehr, dass diese Liste dir einen ersten Überblick über einige Anlaufstellen für zukünftige Spendenaktionen geben kann. 🙂
      (Haushaltsauflösungen sind furchtbar stressig, da stimme ich dir absolut zu – Wahnsinn, was es auf einmal für Umstände machen kann, die Dinge, die sich über die Jahre angesammelt haben, nun wieder loszuwerden…)

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  12. Tabea 23. Februar 2017

    Soo – langsam wird es höchste Zeit, dass ich diesen Post mal lese. Leider fehlt mir gerade echt die Zeit, da ich ja auch angemessene Kommentare schreiben möchte 😉

    Die Frage, wohin aussortiertes Zeug soll, stelle ich mir schon ewig immer mal wieder – und eine echte Lösung habe ich immer noch nicht gefunden. Dabei habe ich im Second-Hand-Shop gefragt, ein paar Dinge bei Kleiderkreisel und Amazon eingestellt, Freunde gefragt.

    So einen Bücherschrank habe ich ja leider noch nicht gefunden, obwohl es in der Fußgängerzone einen geben soll – wieso ist der mir noch niht aufgefallen? Bookloker habe ich auch getestet, aber ich finde das Einstellen da sehr aufwändig bei meinen vielen Büchern…
    Und deine Erfahrungen mit momox klingen auch nicht toll…

    spock wollte ich aber auch mal ausprobieren…Bin ich nur noch nicht dazu gekommen.

    Swapper klingt zwar cool – aber ist ja beim Ausmisten nicht allzu förderlich 😉
    Kleiderkreisel mag ich ganz gerne – vor allem, wenn ich selbst was kaufen will, da es hier keine guten Second Hand Läden gibt.

    Wohin damit? werde ich mir mal anschauen 🙂 Das klingt nämlich gut.

    Liebe Grüße

    Antworten
    • Jenni 24. Februar 2017

      Liebe Tabea,

      das klingt ja wirklich danach, als ob du schon viele Sachen ausprobiert und leider noch immer nicht das Richtige für dich und deine aussortierten Sachen gefunden hast.
      Gibt es bei euch in der Nähe kein Rotes Kreuz oder eine Caritas (oder einen ähnlichen Verband)? Die freuen sich nämlich vom Lebensmittel bis zum Suppenlöffel über so ziemlich alles – denn es gibt Menschen, die wirklich jedes Teil gebrauchen können. Und: Du hast so eine zuverlässige Anlaufstelle fürs zügige Abgeben mit garantiert gutem Zweck (und als Bonus dann noch das gute Gewissen). Das wäre dann natürlich optimal!

      Denn ich muss gestehen: So richtig Spaß macht mir das Einstellen auf den zahlreichen Plattformen auch nicht wirklich und das Warten auf einen Käufer mag ich auch nicht so gerne haben. Das kommt natürlich auch immer auf die Sachen an sich und den damit verknüpften materiellen und ideellen Wert an (meine nie getragene Diesel-Hose werde ich denn nun doch nicht einfach so verschenken), aber generell fährt man bei den meisten Dingen doch in jeder Hinsicht mit dem Verschenken an gemeinnützige Organisationen gut.

      Swapper ist nicht ideal für Großausmist-Projekte, da gebe ich dir recht – eher für „oh, das habe ich gerade noch im Keller gefunden – will das jemand?“-Momente. 🙂

      Ich hoffe auf jeden Fall, dass du – vielleicht sogar mit „Wohin damit?“ – ein paar gute Anlaufstellen für dich findest!

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
      • Tabea 24. Februar 2017

        Ausprobiert habe ich tatsächlich schon eine Menge und vom DRK kenne ich nur die Kleidersammlungen. Was ist denn eine Caritas? VOn meinem überflüssigen Küchenkram würde ich nämlich alles ohne zu zögern spenden und verschenken!!

        Liebe Grüße

        Antworten
        • Jenni 26. Februar 2017

          Liebe Tabea,

          die Caritas ist eine christliche Organisation, die sich der Unterstützung von benachteiligten Menschen verschrieben hat – ein kirchlicher Wohlfahrtsverband, wenn man so will. Alle weiteren Informationen findest du hier: https://www.caritas.de/

          Für mich ist sie eine der Hauptanlaufstellen für Gespendetes, weil ich weiß, dass die Sachen an die Menschen vor Ort weitergegeben werden (Alte, Arme, Flüchtlinge und so weiter).

          Liebe Grüße
          Jenni

          Antworten
          • Tabea 26. Februar 2017

            Danke für den Link!
            Wohin damit hat mir nämlich nicht geholfen, da aus meiner Region noch niemand was eingetragen hatte 🙁

            Liebe Grüße

            Antworten
  13. Miu 27. Februar 2017

    Ich freue mich gerade sehr über den Tipp ‚booklooker‘ – allerdings eher anders herum als von dir gemeint 😉 Nur die Höhe meines Stapels ungelesener Bücher hält mich gerade davon ab ein paar Bücher zu bestellen, die schon lange auf meiner Wunschliste stehen 😉

    Antworten
    • Jenni 28. Februar 2017

      Liebe Miu,

      oh – nunja, das funktioniert natürlich auch in die andere Richtung! 😀
      Nichtsdestotrotz freue ich mich, dass ich dir eine neue, günstige und nachhaltige Anlaufstelle für neue Bücher vermitteln konnte. Das ist doch immerhin auch schonmal etwas. 😉

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  14. Julia (gruenewuerfel.de) 27. Februar 2017

    Super Liste! Ich kennen und benutze noch tauschgnom.de das ist kostenlos, aber es kann etwas dauern, bis man da etwas los wird. Außerdem gab es neulich bei mir in der Stadt eine Kleidertauschparty, das fand ich auch eine gute Idee.

    Antworten
    • Jenni 28. Februar 2017

      Liebe Julia,

      danke dir für den Tipp mit Tauschgnom – diese Plattform kannte ich in der Tat noch nicht und ich kann mir vorstellen, dass sie für den ein oder die andere Leser*in hier auch eine interessante Bereicherung darstellt. 🙂

      Kleidertauschpartys sind auch eine feine Sache – hier in Münster gibt es solche Veranstaltungen auch immer mal wieder, manchmal privat organsisiert, manchmal aber auch als richtige Groß-Events. Das ist immer wieder spannend, dort hinzugehen – sowohl als Austellender als auch als Käuferin.

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  15. Corinna 28. Februar 2017

    Ahhh ich fühle mich direkt wie erwischt! Wir fahren schon seit über Wochen (schande über mein Haupt!) zwei große Taschen voll mit aussortiertem Kram durch die Gegend, weil der Secondhandladen, dem wir alles spenden wollten, zu der Uhrzeit, als wir ankamen, schon zu hatte und man die Sachen da nicht einfach abladen durfte. XD Seitdem haben wir es irgendwie nicht mehr geschafft, weil die Annahmezeiten irgendwie so blöd sind! Kleiderkreisel und Shpock habe ich zwar auch auf dem Handy, aber finde ich relative zeitaufwendig. Wobei es grundsätzlich eine sehr gute Sache ist!
    Naja, dein Artikel hat mir nochmal einen kleinen Anstoß verpasst, also vielen Dank für die tollen Ideen und die Motivation 🙂
    Liebste Grüße,
    Corinna
    http://www.kissenundkarma.de

    Antworten
    • Jenni 1. März 2017

      Liebe Corinna,

      oje, ich wollte keine negativen Gefühle mit diesem Beitrag wecken! 😀
      Das Problem mit den angesammelten und dann irgendwie nie abgegebenen Sachen kenne ich aber auch nur zu gut – bis ich mir die Abgebe-Strategie hier zurechtgelegt hatte, sah das bei uns auch ständig so aus. Und irgendwie ist man ja doch immer zu bequem…

      Ja, die Geduld bei solchen Online-Plattformen ist immer so eine Sache – die bringe ich oft genug auch nicht mit, weshalb die Sachen dann letzten Endes dort auch nicht verkauft werden. Da sammle ich lieber an und spende immer mal wieder einen ordentlichen Schub an die Caritas.

      Ich hoffe, dass ihr eurer aussortierten Sachen bald Herren werdet!

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  16. […] Also – ich fange dann mal an, Überfluss zu reduzieren und melde mich mit meinem Ergebnis um Ostern rum zurück, wenn die Fastenzeit vorbei ist. Und die aussortierten Bücher und sowas werde ich einfach hier auf einer Seite im Blog zu hoffentlich angemessenen Preisen anbieten – da dürft ihr dann gern zuschlagen, damit ich das Zeug auch los werde. Und ansonsten hat Jenni ja zum Glück einen ganzen Post darüber geschrieben, wo man seine nicht mehr benötigten Sachen los wird. […]

    Antworten
  17. Natalie 1. März 2017

    Liebe Jenni,

    was für ein umfangreicher und hilfreicher Beitrag! Da sind so viele Anlaufstellen dabei, die ich noch nicht kenne. Großartig!
    Bei Shpock habe ich vor Ewigkeiten mein Netbook für Bali gekauft. Das war echt eine gute Sache, aber leider war damals noch so wenig dort los, dass ich die App irgendwann deinstalliert habe. Ich glaube, es wird Zeit, sie wieder runterzuladen. 😀
    Dass man aussortierte Klamotten auch zum Spenden verschicken kann, ist ja genial! Genau das richtige für faule Menschen, wie mich. (Ich bin gerade im Zuge meines Fifties-Wahns dabei, alles Aussortierte nochmal zu durchforsten. Sehr amüsant teilweise…)
    Hast du eigentlich noch überschüssige Klamotten? Man könnte ja evtl den nächsten Flohmarkt/Kleiderwirbel mal ins Auge fassen. 🙂

    Liebe Grüße,
    Natalie

    Antworten
    • Jenni 1. März 2017

      Liebe Natalie,

      es freut mich riesig, dass du ein paar gute Anlaufstellen für dich in diesem Beitrag gefunden hast!
      Dass du schon Erfahrung mit Shpock hast, überrascht mich ein wenig – ich hatte nicht gedacht, dass das schon so früh einigermaßen bekannt war (obwohl: dann wahrscheinlich doch nicht so sehr, wenn dort noch nicht so viel los war…).

      Oh, ich bin ja schon ganz aufgeregt auf deinen Fifties-Wahn! 😀
      Du musst mir unbedingt morgen alles erzählen, was sich zugetragen hat!

      Im Keller stehen tatsächlich noch anderthalb Kartons voller Kleidung, die ich bisher noch nicht weggegeben habe – hauptsächlich Markensachen, die ich nie anhatte und daher auch nicht wirklich verschenken mag. An den Kleiderwirbel hatte ich auch gerade gestern noch gedacht – das müssen wir unbedingt machen!

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten

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