Nachdem wir uns langsam gedanklich wieder von den klassischen Weihnachtsplätzchen (Tannenbäume und Sternchen) verabschiedet haben, wird es mal wieder Zeit für süße Leckereien, die das ganze Jahr auch optisch ein Dauerbrenner sein können. Ganz weit vorne auf dieser Liste stehen auf jeden Fall Schoko-Cookies.

Und zwar so richtige Cookies. Solche ohne Ausstechen, ohne Teig-fünfhundertmal-Zusammenkneten-und-wieder-Ausrollen-und-immer-Reste-übrigbehalten, ohne viel Schnickschnack, ohne viel dreckiges Geschirr am Ende und eine Küche, die an ein Schlachtfeld erinnert. Wenn ihr es richtig anstellt, macht ihr höchstens eine Tasse, eine Schüssel und 4 Löffel dreckig. Und eure Hände. Aber die bekommt ihr ja zackig wieder sauber.  So zackig, dass die eigentlich gar nicht so richtig in die Dreckspatz-Statistik hineinzählen.

Dass ich jetzt endlich mal zum schriftlichen und bildlichen Dokumentieren solcher einfachen Schoko-Cookies gekommen bin, habt ihr Serdar zu verdanken.

Nachdem ich den Armen nämlich in meinem Vorsatz, euch auf jeden Fall ein schönes Dessert zu präsentieren, an vier aufeinanderfolgenden Tagen mit einem Matcha-Flan, der irgendwie gut, aber noch nicht perfekt schmeckte und dessen Konsistenz auch nicht eben flanmäßig-traumhaft war, gemästet hatte, war er (gelinde gesagt) genervt von grünem Nachtisch. Und verlangte “bitte etwas anderes morgen”.

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Manchmal habe ich das Gefühl, nicht einem Enddreißiger, sondern einem Dreijährigen gegenüberzusitzen. Ernsthaft. Und wären solche Aussagen wie die obrigen auch nur im entferntesten ernst gemeint, würde sicherlich auch mein gesund ausgeprägter Feminismus anspringen und mich ihm eine entsprechende verbale/non-verbale Antwort entgegenschleudern lassen. Glücklicherweise verstehen wir uns in diesen Angelegenheiten.

Aber gut – so wurden es dann endlich einmal wieder Schoko-Cookies, die den Weg auf das Keks-Tablett fanden. Das passte mir ganz hervorragend in den Plan, hatte ich doch seit mindestens einem Jahr schon das Ziel, diese Keks-Klassiker in meiner Interpretation hier zu verewigen. Und hatte ich doch ebenfalls seit einer gefühlten Ewigkeit wieder Schoko-Cookie-Hunger. (Unglaublich, wie sehr man eine spezielle Keks-Sorte vermissen kann, nicht wahr?)

Und da ich im Moment einen Narren am Kokosblütenzucker gefressen zu haben scheine (kennt ihr das: Manchmal hat man periodisch neue Lieblingszutaten, die überall ausprobiert werden müssen?), ist dieser auch in diesen Cookies hier anstelle meines ansonsten so geliebten Dattelmuses wiederzufinden. Ich habe bisher die Erfahrung gemacht, dass Kokosblütenzucker nicht nur wunderbar gut schmilzt und ein klasse Aroma besitzt, sondern auch perfekt von seiner Konsistenz her zum Keksebacken geeignet ist. Und für winterliche Kekse erst recht (auch und gerade wegen des karamelligen Geschmacks).

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Und weil die geplagte bessere Hälfte nicht nur Schoko-Cookies, sondern bitte auch gleich zwei Sorten davon haben wollte, gibt es die Cookies einmal mit Kakao (dunkle Version) und einmal mit Kakaonibs (helle Version). Die Rezepte unterscheiden sich nur minimal voneinander und ihr könnt in einem Schwung (denn die Cookies machen wirklich keine nennenswerte Arbeit) backen. Oder ihr sucht euch eure Lieblingssorte aus und backt gleich die doppelte oder dreifache Menge.

Denn dieses Cookie-Rezept reicht nur für jeweils 8-10 Cookies – denn ihr formt sie ja (hoffentlich) auch amerikanisch-cookie-groß. Wenn ihr sie kleiner macht, erhaltet ihr natürlich mehr Kekse. Aber so richtig toll aussehen tun sie (jedenfalls meiner Ansicht nach) erst, wenn sie schön handtellergroß geformt wurden.

Das Rezept

(für “8-10 Cookies)

Ihr braucht:

Grundteig:

  • 6 EL Kastanienmehl
  • 3 EL Haferflocken, zart
  • 4 EL Haselnüsse (kleine Nüsse, ansonsten grob hacken)
  • 1 TL Weinstein-Backpulver
  • 3 EL Mandelmus (oder ein anderes Nussmus)
  • 2 TL Johannisbrotkernmehl
  • 4 EL Kokosblütenzucker
  • 7 EL Wasser, kalt (oder Pflanzenmilch, dann aber evtl. etwas weniger)

Zusätzlich für die dunkle Version:

  • 1 ½ EL Kakaopulver

Zusätzlich für die helle Version:

  • 3 EL Kakaonibs
  • ½ TL Vanille, gemahlen

So geht’s:

  • Beide Keks-Versionen funktionieren gleich – bei der dunklen gebt ihr einfach zusätzlich zum Grundteig den Kakao, bei der hellen die Kakaonibs plus Vanille zur Teigmischung hinzu. Daher verzichte ich an dieser Stelle auf ein detailliertes Splitting der Beschreibung.
  • Heizt euren Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vor.
  • Gebt alle trockenen Zutaten in eine große Rührschüssel.
  • Fügt das Nussmus und das Wasser hinzu und verknetet alles mit den Händen zu einem leicht feuchten, zusammenhängenden Keksteig. Ihr solltet eine schöne große Kugel daraus formen können.
  • Anmerkung: Wenn eure Haselnüsse von der extragroßen Sorte sind, hackt sie vorher lieber etwas klein, wenn ihr wollt, dass der Teig zusammenhält (gerade bei der hellen Variante). Zu große Nüsse machen die Kekse später sehr brüchig.
  • Nehmt nun aprikosengroße Stücke vom Teig ab und formt sie zu kleinen Kugeln. Drückt diese Kugeln zwischen euren Handflächen zu Cookies auseinander.
  • Legt eure Cookies auf ein Backblech und backt sie auf der mittleren Schiene im vorgeheizten Ofen für die nächsten 8-10 Minuten. Die hellen Kekse müssen 1-2 Minuten länger backen als ihre dunklen Geschwister.
  • Herausnehmen, kurz auf dem Blech abkühlen lassen (sie sind direkt nach dem Herausnehmen noch etwas weich) und erst dann auf ein Gitter zum vollkommenen Abkühlen(vorsichtig!) umbetten .
  • Losknuspern und genießen!

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Nachdem das erste Testbacken stattgefunden hatte, war Serdar ganz entsetzt, dass ich so wenige Kekse gebacken hatte. Nach zehn Minuten saß vor dem leeren Keksteller mit verdächtigen Kekskrümelspuren, sah mich mit gekonnt großen Kinderaugen an und fragte, ob das denn jetzt schon alle Kekse gewesen seien? Das könne ich doch nicht ernst meinen, das könne ich doch nicht mit ihm machen – erst Hunger wecken und dann so wenig Kekse zur Befriedigung bereitstellen?

Abgesehen davon, dass es sich summa summarum um geschlagene 16 Kekse gehandelt hatte (ich habe sie sehr groß gemacht – und ja, auch Einiges vom Teig genascht), finde ich es ganz entspannend, auch einmal aus einem Keks-Rezept wenige Kekse am Ende herauszubekommen. Zum einen, um nicht eine gefühlte (und vielleicht ungeduldig verbrachte) Ewigkeit in der Küche zu stehen – und zum anderen, weil es ja auch ganz nett sein kann, wenn der Keksvorrat einen nicht eine ganze Woche, sondern vielleicht nur zwei Tage (oder eben einen Abend) begleitet. So kann man schneller neu backen (wenn man denn möchte) und wird von trockenen Keksüberresten verschont.

Wie oft ich aber am Ende gerade deswegen diese Kekse backen musste, habe ich dann aber lieber doch nicht nachgezählt. Doch schlimm fand ich das nicht, liebe ich sie doch ebenfalls heiß und innig – auch ich kann zu leckeren Schoko-Cookies nicht nein sagen. Vor allem, wenn sie so unkompliziert gemacht sind.

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Wer von euch es gerne glutenfrei mag, kann die Haferflocken durch glutenfreie Haferflocken (die gibt es im Reformhaus oder im Bioladen zu kaufen) ersetzen und hat so spielend leicht eine für ihn auch passende Variante (es sei denn, ihr müsst sehr genau darauf achten – dann müsstet ihr schauen, ob die Nussmuse nicht vielleicht auch Spuren von Gluten enthalten und ein entsprechend unbedenkliches wählen).

Liebt ihr Schoko-Cookies auch so sehr? Was ist euer liebstes Keksrezept?

JENNI MARR

Wanderin im Geiste, mit der Nase im nächsten Buch, nie so ganz zuhause und doch immer da.

KOMMENTARE

[…] dieser Kekse benötigt ihr (wie fast immer bei meinen Keks-Rezepten – schaut doch einmal hier) lediglich 5 Minuten, das Backen ist nach einem kurzen Scroll über Instagram erledigt und das […]

[…] ich Kekse selber machen, weil die so eine kurze Backzeit haben und gut zu portionieren sind. Bei Jenny von Mehr als Grünzeug habe ich einfaches Keksrezept gefunden, das ich etwas verändert und weihnachtlich gewürzt habe. […]

[…] Rezept für zweierlei Schoko-Cookies kam mir genau recht, als ich meinen Zuckerkonsum wieder stark eingeschränkt habe. Ganz ehrlich: So […]

Liebe Jenni,
bei solchen Keksen würde ich auch ganz kleinkindmäßig zu quengeln anfangen, wenn sie nicht im Hause wären 🙂 Toll sehen sie aus, besonders die ganzen Haselnüsse im Teig gefallen mir sehr gut.
Alles Liebe,
Julia

Liebe Julia,

das freut mich aber sehr – dann ist das kleinkindliche Gehabe hier ja nicht nur auf einen Menschen beschränkt.
Wobei: Gegen ein bisschen Futterleidenschaft ist ja auch nichts einzuwenden. 😉
Nüsse im Teig mögen wir hier auch ganz besonders gerne – das sieht nicht nur spannend aus, sondern verleiht noch einmal einen ganz besonderen Crunch.

Liebe keksige Grüße
Jenni

Liebe Jenni, deine Cookies sehen ja supergut aus! Nach Sri lanka habe ich sowieso totalen Schokoladenentzug, da kommt mir dein Rezept gerade recht.. 😉
Auch schön fotografiert mit den zwei Farben, gefällt mir sehr!
Liebe Grüße,
Ela

Liebe Ela,

das freut mich sehr – Schokoladenentzug kommt doch schneller als man denken sollte… 😀
Ich wünsche dir viel Freude beim Backen, falls die Cookies den Weg auf deine Backliste schaffen!

Liebe Grüße
Jenni

Ohh die sehen aber lecker aus!! Könnte man das Johannesbrotkernmehl und das Kastanienmehl auch ersetzten? z.B. durch Kokosmehl?
Liebe Grüsse
Manuela

Liebe Manuela,

freut mich sehr, dass dir die Cookies gefallen! 🙂

Das Kastanienmehl kannst du theoretisch ersetzen – praktisch habe ich die Kekse so aber noch nicht gebacken.
Mein Vorschlag wäre (um den nussigen Geschmack zu erhalten), 4 EL Dinkelvollkornmehl mit 2 EL gemahlenen Nüssen zu vermengen und das als Kastanienmehlersatz zu nutzen. Dann bräuchtest du wahrscheinlich auch das Johannisbrotkernmehl nicht mehr, da das für die Bindung zuständig ist (und das Dinkelmehl den Part ja nun übernimmt).
Komplett würde ich beides nicht mit Kokosmehl ersetzen, da Kokosmehl zum einen sehr trocken ist und du zum anderen ein Bindemittel benötigst – wenn schon kein Johannisbrotkernmehl, dann Apfelmark oder einen anderen Ersatz.

Generell bin ich ja stark für’s Experimentieren – kann dir aber bei deinem Vorschlag nicht garantieren, dass dein Endergebnis (das ja dann ein komplett neuer Keks sein wird 😉 ) dich zufriedenstellen wird.

Ich hoffe, das hat dir ein wenig weitergeholfen. 🙂

Liebe Grüße
Jenni

Ohhh!! Mmhh…. Die sehen toll aus! Wie gerne würde ich jetzt einen davon knuspern… 🙂

Liebe Tanja,

das freut mich aber sehr – lass’ dich nicht davon abhalten, das Rezept und ich laden dich zum Nachmachen ein! 😉

Liebe Grüße
Jenni

Tolle Bilder! Diese Variante werde ich auf jeden Fall probieren. Danke für das Rezept!

Hallo Liam,

danke dir für die liebe Rückmeldung – ich bin gespannt, wie die Kekse dir schmecken werden! 🙂

Liebe Grüße
Jenni

So ein Bild früh am Morgen ist wirklich fies! Die muss ich unbedingt mal ausprobieren und dein Tipp, wie man das Kastanienmehl ersetzen kann, ist dafür perfekt. Ich möchte nämlich gern erst alle Vorräte aufbrauchen, bevor ich neue kauf, sonst wirds irgendwann unübersichtlich im Backschrank 😀

LG, Katja

Liebe Katja,

das kann ich vollkommen nachvollziehen. Ist ja auch unverschämt sowas hier. Also echt. Aber weißt du was?
Ich freue mich ernsthaft darüber, dass sie dir gefallen und ebenfalls schon darauf, dass du die Kekse nachbackst. 🙂

Ja, ich glaube, dass man das Kastanienmehl auf diese Art ersetzen kann, bin mir da aber wie gesagt nicht zu 100% sicher, da ich das selbst in der Kombination noch nicht ausprobiert habe (das kann ich gar nicht oft genug sagen, um eventuellen Enttäuschungen vorzubeugen).
Die Sache mit den vollen Küchenschränken kann ich ebenfalls sehr gut nachvollziehen – das geht mir ganz genauso.

Liebe Grüße und ein wunderbares Wochenende wünsche ich dir!
Jenni

Kopiert bei amerikanischen Foodblogger*innen, kopiert bei amerikanischen Foodblogger*innen! 😀

Liebe Keksgrüße!
Jenni

Hallo Jenni
Magst mir mal bitte zwei rüber reichen 😉 wird abgespeichert
Liebe Grüße

Liebe Tanja,

sehr gerne! 😉
Freut mich sehr, dass dir das Rezept gefällt – ich wünsche dir viel Freude beim Nachbacken!

Liebe Grüße
Jenni

Hallo Jenni,

jetzt, wo ich gerade diese Kekse von dir auf dem Foto sehe, kommt mir da mal wieder eine Backfrage in den Sinn, die du mir vielleicht beantworten kannst: Müsste man nicht statt Datteln auch Rosinen einweichen können und dann zu Püree verarbeiten können, um Kekse zu süßen? Das habe ich mich schon vor einer Weile mal gefragt, aber es dann wieder vergessen…

Also von Weihnachtsplätzchen habe ich mich noch nicht verabschiedet, sondern in meine letzte Kreation gleich ordentlich Zimt, Nelken und Kardamom reingeworfen 😉 Aber Cookies sind natürlich spitze – die liebe ich!

Ganze vier Löffel machen die Cookies dreckig? HILFE, das ist doch über die Hälfte meines Bestandes… ich brauche echt dringend mehr Besteck, denn das geht mir immer als erstes aus, sodass ich spülen muss.

Also Serdar (ich nehme mal an, dass das ein Synonym für “Herrn Grünzeug” ist) kann ich gut verstehen – manchmal braucht man einfach schokoladige Cookies nach zu viel gesundem Essen 😉

Soll ich dir verraten, welche Kese ich gerade vermisse? So bröselige runde aus der Italien-Woche von Lidl… die ich jetzt allein schon wegen der Zutatenliste nicht mehr kaufen würde.

Also ich mag ja auch kleine Cookies sehr gern… denn dann kann ich gleich drei oder vier auf ein Mal essen 😉 Und kleine Rezepte sind auch super für 1-Personen-Haushalte wie meinen… doof nur, dass ich kein Kastanienmehl habe. Kann man das durch normales ersetzen?
Und warum brauchen die hellen Cookies länger? Das ist ja interessant…

Liebe Grüße

Liebe Tabea,

das ist eine sehr berechtigte Frage und wäre sicherlich auch eine schöne Alternative zu den Datteln, die ja ökologisch sicherlich noch ein bisschen problematischer sind als Rosinen. Ich habe das mehrfach probiert und ich muss für mich sagen: Bei mir kann Rosinenmus nicht das Dattelmus oder Datteln gernell zu 100% ersetzen. Der Geschmack ist doch ein wenig anders, wesentlich kräftiger und nicht so schön karamellig. Außerdem ist das Pürree bei mir nie so schön geworden wie das mit Datteln der Fall ist (aber das liegt vermutlich auch daran, dass ich bisher noch nicht umfassend experimentiert habe). Ich denke, prinzipiell kann man das versuchen und für sich schauen, ob diese Alternative passt oder eher nicht. Ich werde das auf jeden Fall noch ein paar Mal testen und schauen, ob ich mich nicht vielleicht doch damit anfreunden kann.

Nun ja – das mit dem vier Löffeln und der Hälfte des Bestandes ist sicherlich eher die Ausnahme. Eigentlich hatte ich die Zahl gerade angeführt, um zu zeigen, wie wenig dreckig gemacht werden muss… 😀
Genau – Mr. Grünzeug heißt Serdar. Oder umgekehrt. Den habe ich nun ebenfalls auf dem Blog mit eingeführt (das kannst du auf der Wir-Seite nachschauen), weil wir das witzlos fanden, dass ich da alleine hinterstehe, wo das Baby hier doch nur durch seine tatkräftige Unterstützung existieren kann. 🙂

Diese italienischen Kekse – meinst du vielleicht Cantuccini?

Das Kastanienmehl könntest du theoretisch (ich habe das noch nicht getestet) durch einen Mix aus ca. 4 EL gemahlenen Nüssen und 2 EL Dinkelvollkornmehl ersetzen. Das Wichtige ist ja, den nussigen Geschmack beizubehalten. Aber wie gesagt: keine Gewähr – das habe ich so noch nicht ausprobiert.

Warum die hellen länger brauchen, weiß ich nicht so genau – ich denke, es liegt daran, dass sie feuchter sind als die dunklen (das Kakaopulver fehlt).

Liebe Grüße
Jenni

Danke für deine Einschätzung zu der Rosinenfrage. Also sollte ich das höchstens dann probieren, wenn ich einen starken Rosinengeschmack im Gebäck haben möchte.
Was für Probleme hattest du denn mit dem Pürree?

Hihi, ja, normale Haushalte besitzen wohl deutlich mehr Besteck -… viele haben ja sogar 1-2 Sätze für den Alltag und einen für guten Besuch 😀

Schön, dass du Serdar zum offiziellen Teil deines Blogs werden lassen hast – er kommt ja doch in den meisten Posts vor 😉 Zumindest bei den Rezepten hat er ja ständig irgendwie die Finger im Spiel.

Nee, Cantuccini meine ich nicht, die sind mir inzwischen zu süß. Da liebe ich nur diese knackige Konsitenz dran 😉
Ich meinte irgendwelche bestempelten… ich habe mal ein wenig gegooglet und “Tarallucci” gefunden, die denen sehr ähnlich sehen.

Danke für den Mehl-Ersatz-Tipp! Ich habe immer das Problem, dass ich bei Spezialmehlen nicht einschätzen kann, ob die für Geschmack, Konsistenz oder/und Inhaltsstoffe wichtig sind.

Liebe Grüße

Liebe Tabea,

mein Rosinen-Pürree würde irgendwie immer wesentlich flüssiger als ich es vom Dattelmus gewohnt war und schmeckte etwas stechender (so, als ob die Gärung eingesetzt hätte). Du merkst schon: Ich erinnere mich nicht allzu gerne an diese Versuche zurück. 😉
Aber ich denke, das kommt wirklich ganz auf den eigenen Geschmack an – und vielleicht stellst du dich ja besser an als ich es bisher getan habe und es wird richtig gut?

Ach, wir haben auch nicht so viel Besteck – das klassische: 6 Teile von jedem, das muss reichen. Wenn wir mehr als fünf Gäste haben, wird’s kritisch. 😀
(Ansonsten kann ich dann ja noch mit dem Löffel anstelle der Gabel…aber spätestens dann haben wir ein Problem. Oder müssen öfter spülen. Oder beides.)

Cantuccini liebe ich auch sehr – ich habe an Weihnachten welche gebacken, zwei ganze Dosen voll (aber nicht geschafft, das Rezept zu verbloggen). Die Kruste ist genail!
Von Trallalucci habe ich noch nicht gehört – aber der Name klingt so lustig, dass ich mir das gleich einmal anschauen (und vielleicht nachbacken) werde. 🙂

Das mit den Mehlen lernt man mit der Zeit – ich musste auch eine ganze Weile herumprobieren, bis ich ein Gefühl für die Sorten bekommen habe. Und noch heute mache ich manchmal was falsch, weil ich mich verschätze. Kommt Zeit, kommt Rat.

Liebe Grüße
Jenni

Yeah – da ist das Wochenende gerettet! 😀

Liebe Grüße
Jenni

Hmmm die hören sich aber sehr lecker an… 🙂
Gibt es auch eine Alternative zum Kastanienmehl? Sonst hätte ich nämlich alles daheim und könnte bald loslegen.

LG und ein schönes Wochenende,
Anna

Liebe Anna,

du könntest das Kastanienmehl durch einen Mix aus gemahlenen Nüssen und etwas Dinkelmehl ersetzten – ich denke, das müsste ganz gut gehen. Es kommt dabei ja wesentlich auf das tolle Nussaroma, das das Kastanienmehl liefert, an. Vielleicht wären 4 EL gemahlene Nüsse und 2 EL Dinkelvollkornmehl eine Alternative? Das könnte ich mir zumindest vorstellen – ausprobiert habe ich es aber ehrlich gesagt noch nicht und ich bin gespannt auf dein Ergebnis!

Liebe Grüße
Jenni

Deine Bilder sehen mittlerweile richtig high quality aus ;D Super!

Alles liebe Joana

Liebe Joana,

aus deien Munde ist das ein goldenes Kompliment – danke dir ganz herzlich! 🙂
Da ist sicherlich noch Luft nach oben, aber es wird auf jeden Fall so langsam…

Liebe Grüße
Jenni

Liebe Jenni,

mein Name ist Ulrike und ich bin anynomer Cookieholiker. Bitte zeig mir in Zukunft nicht schon in aller Früh solcher Bilder, denn sonst muss ich von meinem Bildschirm abbeißen :-p

Liebst,
Ulli

Liebe Ulli,

ich hoffe, deiner Sucht kann Abhilfe geschaffen werden – wie wäre es mit diesen Keksen hier? 😉
Aber natürlich möchte ich auf der anderen Seite nicht für eventuelle technische Schäden verantwortlich sein…Vielleicht hast du nächstes Mal einfach schon einen Teller voller Cookies neben dir, wenn du hier vorbeischaust. 😉

Keksige Grüße
Jenni

Hi ????. Super Rezept, wird direkt am Wochenende erledigt. Einen Frage noch: kann ich die Nüsse einfach weglassen, oder muss ich sie ersetzen? Mein Kind hat eine Nuss Allergie, deshalb gehen Nüsse gar nicht.
Schöne Grüße Karin

Liebe Karin,

freut mich, dass dich die Kekse gleich so ansprechen! 🙂

Die Haselnüsse kannst du eigentlich ohne Bedenken weglassen – sie dienen nur dem Crunch und bringen eine zusätzliche Geschmacksnote in den Teig. Wesentlich für die Konsistenz sind sie allerdings nicht.
Anders sieht das bei dem Nussmus aus – das ist für den Teig schon enorm wichtig. Und wenn dein Kind auf Nüsse allergisch ist, ist das wahrscheinlich auch problematisch…Vielleicht kannst du versuchen, es mit Pflanzenöl zu ersetzen (dann aber vermutlich ca. 1-1,5 EL weniger, da das ja wesentlich flüssiger als Nussmus ist). Das habe ich allerdings noch nicht getestet und kann dir daher nicht versprechen, dass das Ergebnis identisch sein wird.

Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen weiterhelfen und wünsche dir viel Freude beim Experimentieren!

Liebe Grüße
Jenni

Liebe Jenni, du hast Im Rezept Mandelmuß, und Mandeln gehen, Kokosnuss geht auch. Ich kann also auch Kokosnuss nehmen. Oder ist das zu “trocken”??????
Grüße Karin

Liebe Karin,

oh, das ist gut. Dann haben wir da schon einmal eine Sorge weniger. 🙂
Ich bin mir nicht sicher, was du nun durch Kokos ersetzen möchtest – wenn es das Kastanienmehl ist, bin ich mir nicht sicher ob du das Mehl 1:1 durch Kokosmehl ersetzen kannst – ich befürchte, das wird in der Tat zu trocken werden.
Mit Kokosraspeln anstelle der Nüsse könntest du allerdings schon arbeiten – da dann aber auch immer ein bisschen schauen, ob das nicht zu trocken wird und sich eventuell herantasten mit der Menge.

Ich hoffe, das konnte dir weiterhelfen.

Liebe Grüße
Jenni

Hallo Jenni, du bist echt schnell mit antworten. Super, danke.
Ich möchte das Nussmuß durch KokosMUß ersetzen. Aber das ist, glaube ich, von der Konsistenz anders. Ich bin nicht so mutig mit “einfach testen”.
Liebe Grüße Karin

Liebe Karin,

das kann ich voll und ganz verstehen (nicht nachvollziehen, da ich da ja ganz anders gepolt bin – aber verstehen auf jeden Fall). 🙂

Ich würde das Nussmus nicht durch Kokosmus ersetzen, wenn ich ehrlich bin. Denn die Konsistenz ist wirklich sehr unterschiedlich und dann hast du natürlich auch den nussigen Geschmack, der die Kekse auszeichnet, nicht dabei.
Ich habe noch nicht allzu oft mit Kokosmus in Keksen gebacken, aber die vage Befürchtung, dass die dann auch sehr fettig werden dürften – da habe ich (allerdings mit Kokosöl) mich gerne schon mal in der Portionierung vertan.

Die Kekse werde ich aber auf jeden Fall bald nochmal backen und dann probiere ich das mit dem Kokosmus einmal aus (da kenn’ ich nichts 😉 ). Wenn du magst, kann ich dir dann berichten (auch wenn dir das jetzt aktuell vermutlich leider eher wenig weiterhelfen wird).

Liebe Grüße
Jenni