Minimalismus-Fallen: 3 Dinge, die du beim Ausmisten vermeiden solltest

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23. Juni 2017

Minimalismus und Aussortieren sind feine Sachen: Man befreit sich von überflüssigem Ballast, man rümpelt mal wieder so richtig aus, beschäftigt sich (vielleicht zum ersten Mal nach langer, langer Zeit) intensiv mit sich selbst und dem, was man eigentlich ertwartet vom Leben – und stellt nebenbei auch noch das eigene Verhältnis zum Konsum grundlegend infrage. Das Problem: Ganz so einfach ist das dann doch wieder nicht.

Minimalismus-Fallen: Wo Licht ist…

Sagt einem nur keiner. Will man auch gar nicht wissen, wenn man so im Umpack-und-Sortier-Fieber ist. Wenn man überall eigentlich nur noch den sinnlos angesammelten Plunder der letzten Jahre (Jahrzehnte?) sieht, alles am besten von jetzt auf gleich umgeändert haben würde und sich ganz toll und wunderbar und leicht und überhaupt wie ein neuer Mensch vorkommt beim Umkrempeln dessen, was einen an Dingen umgibt.

Das Minimalism-Game ist lustig, man entert leicht, wenn die ersten Hürden überwunden sind und gerät in eine Art Ausmist-Euphorie – die unter Umständen sogar ziemlich lange anhalten kann und in der jeder Gegenstand, der das Haus verlässt, einen Glücksgefühl-Kick auslöst.

Aber: Da gibt es ja auch noch Mitmenschen. Und das liebe Geld. Und die dumme Sache mit der Diskrepanz von Instagramfiltern, pinteresting Boards und der schnöden Realität.

Ein paar Aspekte sind daher zu beachten, wenige, aber genaue Überlegungen anzustellen – bevor man sich in Leben-umkrempel-Abenteuer stürzt und auch, während man freudig auf Hormon-Wellen, ausgelöst durch Flohmarktverkäufe und Sperrmüllabholungen, reitet.

In die folgenden drei Minimalismus-Fallen bin ich selbst getappt (und bin alles andere als stolz drauf). Ich möchte nie wieder hineinstraucheln – und am liebsten auch nicht, dass dir das passiert.

Here we go.

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1. Du willst alles auf einmal.

Du hast da dieses Buch gelesen. Vielleicht war es das von Marie Kondo? Vielleicht bist du auch auf die Minimalists gestoßen oder hast hier ein paar Blogartikel zum Thema durchstöbert (vielleicht diesen hier? oder diesen? oder den?) – und jetzt bist du hochmotiviert, hast das Gefühl, du müsstest unbedingt etwas in deinem Leben verändern und alles jetzt sofort anpacken!

Das ist wunderbar! Ich freue mich für dich!

Es war sicherlich vorherzusehen und du hast es logischerweise auch schon geahnt: Jetzt kommt das große, allseits unbeliebte ABER. In Großbuchstaben und am besten auch noch fett, kursiv und unterstrichen. Wenn das im Textbild keinen Fast-Augenkrebs verursachen würde. Und dieses ABER besteht seinerseits nur aus einem Ein-Wort-Einwand, einer Ermahnung – nein, vielmehr einem gut gemeinten Rat: ruhig.

Bleib’ ruhig. Einatmen. Ausatmen. Namasté. Oder so ähnlich.

Denn bevor du loslegst, darfst du dir eine (ganz entscheidende!) Frage stellen: Was erwarte ich eigentlich davon? Was will ich bezwecken mit meiner geplanten Ausmist-Aktion?

Ich weiß: Wenn einen gerade die Motivation nach womöglich jahrelanger Aufschieberitis das erste Mal umfassend gepackt und auf glühende Kohlen gesetzt hat, kann man gar nicht schnell genug das ganze Haus in ein Klamotten-und-überflüssige-Dinge-Schlachtfeld verwandeln, die Jahreskarte auf dem örtlichen Flohmarkt nicht früh genug beantragt und sich selbst vorsorglich nicht kräftig genug auf die Schulter geklopft haben.

Das Problem an der Sache (worüber niemand so häufig und gerne spricht): Ausmisten kostet. Weniger Geld (das vielleicht auch ein bisschen – das kommt ganz drauf an, was du mit den ausrangierten Sachen im Endeffekt machst; am besten fährt es dir allerdings zusätzliches Taschengeld ein) – als vielmehr: Zeit und Energie.

Vor allem das Letztere ist ein nicht zu unterschätzender Aspekt: Wenn du dich an deinen letzten Umzug zurückerinnerst, hast du vielleicht noch eine diffuse Vorstellung davon, wie kaputt du am Ende des ganzen Unternehmens warst (und wie du dir geschworen hast, nie, nie nie! wieder umzuziehen).

So ähnlich ist das bei groß angelegten Ausmist-Aktionen auch: Das ist im Prinzip wie ein Umzug, nur im eigenen Hause. Und in einer ein bisschen stressigeren Version. Denn das meiste, was du bisher besessen hast, zieht in die Hände anderer Menschen um. Und dafür, dass das auch zuverlässig passiert, hast du zu sorgen.

Das bedeutet im Klartext:

  • Wenn du Treppen hast: Treppenlaufmarathon (und schmerzende Oberschenkel)
  • Kistenschleppen
  • Bücken, auf dem Boden herumkriechen, aufspringen, wieder hinknien – repeat
  • Füße plattlaufen auf dem Weg zur örtlichen Second-Hand-Sammelstelle (oder Caritas oder dem Roten Kreuz) zum Klamottenspenden
  • Beine in den Bauch stehen auf Flohmärkten
  • Organisation von Käufern auf Online-Plattformen, Abwicklung des Kaufes
  • Und nicht zu vergessen: Das ständige Umherwälzen im Kopf – was brauche ich, was nicht, was kann ich stattdessen…?

Versteh’ mich nicht falsch: Ich möchte dir das Unterfangen auf gar keinen Fall madig machen – ganz im Gegenteil! (Auch wenn sich das gerade nicht besonders überzeugend lesen mag.)

Es ist toll und klasse, dass du dich entschieden hast, dir selbst und deiner Wohnung oder deinem Haus ein neues Ich zu verpassen – aber du darfst nicht vergessen, dass das nicht über Nacht funktionieren kann. So ist der ganze (in deinen Augen nun) Krempel ja auch nicht ins Haus gelangt – das hat auch seine Zeit gedauert.

Daher: Sei lieb zu dir (und den Sachen) und gönne dir Zeit. Das ist so immens wichtig! Ich erinnere mich noch zu gut, wie ich am Ende von krass anstengenden Wochenenden voller Treppenlaufen, Kistenschleppen und Ein- und Auspacken total kaputt auf dem Sofa saß und mich gefragt habe, wo die Zeit eigentlich hin ist – und warum ich mir das überhaupt antue. So ganz im Ernst.

Gezweifelt habe ich an der Richtigkeit des Ganzen nie – aber ich hätte es deutlich entspannter und schöner haben können, das Gehenlassen und Neu-Erfinden. Gut Ding will Weile haben. Das ist wirklich so.

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2. Du respektierst die Mitmenschen in deinem Haushalt nicht.

Wenn dich das Fieber gepackt hast, du überall nun nur noch überflüssig Angehäufes herumstehen siehst, das eigentlich gar nicht so wirklich geliebt wird und im ehrlichsten Sinn nichts weiter als ein Staubfänger ist, möchtest du am liebsten sofort alles spenden oder verkaufen. Hauptsache, schnell weg mit dem ganzen Zeug.

Dass dir die Schuppen von den Augen gefallen sind und dir das Ausmaß deiner aktuellen, nun nicht mehr unbedingt zufriedenstellenden, weil vielleicht viel zu vollgestopften und überfüllten Wohnungssituation offenbart haben, ist eine tolle Sache.

Das Problem (wenn du nicht gerade in einer Single-Wohnung lebst): Eventuell machen deine Mitbewohner*innen oder wahlweise auch dein*e Partner*in nicht dieselbe Entwicklung durch wie du.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sie gewissermaßen über Nacht dasselbe Aha-Erlebnis gehabt haben, tendiert (wenn wir einmal ganz ehrlich bleiben wollen) gegen Null.

Generell zeichnen sich menschliche Lebensgemeinschaften (auf welcher Grundlage sie auch immer basieren mögen) dadurch aus, dass unter den Teilnehmer*innen jeweils unterschiedliche Entwicklungsstände vorherrschen – gerade das macht das Zusammenleben spannend, aufregend und abwechslungsreich.

Aber unter anderem auch spannungsgeladen. Zum Beispiel, wenn du unbedingt Kommode xy loswerden möchtest, weil sie ungenutzt herumsteht – aber dummerweise ein lieb gewonnenes Stück deiner besten Freundin ist.

Oder weil dir die Klamottensammlung deines Partners auf die Nerven geht, du ganz genau weißt, was der eigentlich schon seit einer halben Ewigkeit nicht mehr getragen hat und definitiv auch nicht mehr tragen wird – und die entsprechenden (aus deiner Perspektive!) überflüssigen Teile still und heimlich entsorgst, um nervenkostümaufreibenden Auseinandersetzungen über Sinn und Zweck dieser Dinge aus dem Weg zu gehen.

So verständlich solche emotionalen Zustände im Eifer des Lebens-Umkrempelns-Wahns (denn um nichts weniger handelt es sich hier) sind: Tu’ das nicht. Bitte.

Es gibt wenig Respektloseres, als sich am Eigentum anderer Menschen zu vergreifen. Wie gut das auch gemeint sein mag. In dem Moment, in dem du für andere Menschen entscheidest, was für ihn oder sie behaltenswert ist, greifst du fundamental und irreversibel in sein/ihr Leben ein. Und überschreitest eine unsichtbare, tiefrote Markierung. (Wenn es sich nicht gerade um dein in solchen Entscheidungen vielleicht – aber nicht zwingend! – noch nicht besonders gefestigtes Kleinkind handelt.)

Das Zusammenleben kann nur auf einer Basis absoluten Vertrauens entspannt und harmonisch funktionieren. Wenn du eigenmächtig anderer Menschen Dinge entsorgst, riskierst du einen tiefen Bruch gerade dieser essentiellen Grundzutat eines schönen Zusammenlebens.

Das muss nicht sein. Besser: Sich gemeinsam entwickeln, Schritt für Schritt. So viel Zeit und Nerven das unter Umständen auch kosten mag.

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Du hast perfektionistische Vorstellungen vom Minimalist-Sein.

Nicht gut. Gar nicht gut. Kennst du diese Menschen, die so krass perfektionistisch sind, dass sie sich selbst eigentlich andauernd im Wege stehen – und das nicht einmal merken? Ich weiß nicht, wie viele dieser Exemplare es in deinem Freundes- und Bekanntenkreis gibt (vielleicht gehörst du sogar selbst dazu?), aber ich kann dir aus der Perspektive eines genau solchen Menschen versichern: Das Leben ist furchtbar anstrengend, wenn man alles perfekt machen will.

Und damit kommen wir wieder bogenschlagend (so funktioniert ein richtig guter Text!) zum Anfang zurück: Das kostest sehr viel Energie.

Ich weiß, ich weiß: Man hätte das alles am liebsten schon gestern gemacht, dieses Weggeben, Verschenken, Gerümpel-aus-der-Wohnung-Schaffen, dieses Selbst-wieder-neu-Erfinden.

Was du dabei allerdings nie aus den Augen verlieren solltest: Hau-ruck-Aktionen können befreiend sein, weil man den krassen Unterschied gewissermaßen im mentalen Vorher-Nachher-Vergleich vor dem inneren Auge stets visualisiert hat. Und das genaue Beobachten seiner Selbst sowie das Abklopfen der vorhandenen Gegenstände auf Tauglichkeit, in der neuen, minimalistischen Wohnung verbleiben zu dürfen, kann einen befriedigenden Charakter haben, ein schönes, kontrolliertes Gefühl vermitteln.

Denn darum geht es ja auch irgendwie beim Minimalisieren: Um das Wiedererlangen einer Kontrolle über uns selbst und das, was wir in unsere vier Wände in Zeiten des unglaublich ungebändigten Überflusses lassen. Es ist ein Akt der Selbstbestimmung.

Aber wenn der sich darin äußerst, dass du abends von Zimmer zu Zimmer stromerst, die Regale mit den Augen nach Aussortierbarem abscannst und dich diebisch freust, wenn du wieder ein Teil für die Spendenkiste entdeckt hast – dann läuft da etwas falsch.

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Es geht nicht um eine definierte Maximalanzahl von Gegenständen, anhand derer duch dich “Minimalist*in” schimpfen darfst. Es geht auch nicht um ein möglichst spartanisches, kasteiungsähnliches Leben. Sondern um das Finden von dir selbst – und deinen Bedürfnissen. Und wie soll das funktionieren, wenn du deine Handlungen in Fehler und gute Taten einteilst?

Denn die Wertung nach Fehlern und Richtigmachen impliziert bereits den Bezug auf ein außenliegendes System – eines, das seinen Bezugspunkt nicht in dir selbst hat und dementsprechend auch keine Hilfe auf dem Weg zum Finden deines (wie auch immer gearteten) neuen Ichs sein wird. Wenn du in Fehlern denkst, denkst du mit dem Blick von Anderen auf dich selbst. Was zu erwarten wäre – und ob du diesen Erwartungen entsprichst.

Fehler gibt es nicht. Nicht in diesem Zusammenhang. Nur Stationen auf deinem Weg. Und auf diesem ist das Ziel nicht definiert, weder für jemand anderen noch für dich. Kennst du das berühmte chinesische Sprichwort, das so oft und immer und immer und immer wieder zitiert wird? Das mit dem Weg und dem Ziel und so? Ja? Dann versuche, in seinem Sinne zu handeln – und gut zu dir zu sein.

Was sind deine Tipps zum erfolgreichen Ausmisten – und die Minimalismus-Fallen, auf die man aus deiner Perspektive besonders achten sollte?

JENNI MARR

Wanderin im Geiste, mit der Nase im nächsten Buch, nie so ganz zuhause und doch immer da.

KOMMENTARE

Hallo Jenni
Vielen Dank für deinen Beitrag. Im Internet (und ich denke auch anderswo) hört und liest man nur von den positiven Seiten des Ausmistens. Dass es viel Arbeit ist und einem emotional an die Grenzen bringen kann, sagt niemand (ausser du).
Das mit der Energie und der Zeit, die es mich kostet, hat mich wirklich überrascht. Nur hab ich keine andere Wahl. Mein Mann hat uns verlassen und ist ausgezogen, wie wenn er in die Ferien fahren würde: 2 Koffer mit seinen Kleidern, seinen Kulturbeutel und ein paar seiner Lieblings-DVDs hat er gepackt. Einmal das Auto gefüllt und weg war er. Den Rest hat er sich neu gekauft. Und ich steh jetzt in dem riesen Haus und muss zusehen, wie ich mich verkleinere, da ich nächstens mit meinen drei Kindern in eine kleine Wohnung ziehen muss. Das geht an die Psyche, vor allem diese Deadline. Ich muss ja fertig werden! Dann gehört mir noch nicht mal alles. Teilweise weiss ich noch nicht mal was es ist. Wie peinlich. Das stell ich dann ins Internet, umsonst für Selbstabholer. So bin ich das meiste schon los geworden. Aber das ins Internet stellen kostet eben auch Zeit! Wenigstens hab ich jetzt voll die Motivation und würde am liebsten schon übermorgen umziehen. Ich hoffe, danach hab ich dann wieder mehr Zeit für meine Kinder.
So, jetzt hab ich genug gejammert. Auf ans Ausmisten. Vielen Dank fürs Zuhören.

Natascha

Liebe Natascha,
ich danke dir für deinen offenen Kommentar und freue mich sehr, dass der Artikel Facetten aufzeigt, die dir bislang bei anderen Beiträgen gefehlt haben – das ist natürlich noch einmal ganz besonders schön, wenn man so einen Zusatz liefern kann. 🙂
Die Sache mit dem Zeitfaktor kann ich so gut nachvollziehen – gerade, was das Wiederverkaufen übers Internet anbelangt. Das hat mich auch immer wahnsinnig gemacht, wie viel Energie dabei verloren geht und dazu geführt, dass ich mir mittlerweile sehr genau überlege, was ich mir kaufe und immer im Hinterkopf behalte, dass ich das dann ja auch irgendwann wieder verkaufen und loswerden muss.
Doch ich freue mich, dass du so viel Motivation hast – das macht alles natürlich noch einmal deutlich einfacher!
Ich wünsche dir für deinen weiteren Ausmist-Weg sowie für das Leben generell viel Erfolg!

Liebe Grüße an dich!
Jenni

[…] Alltagszeug: 10 Ansätze, mit denen man Stress reduzieren kann & wie Schuhe das Outfit beeinflussen & über die Sinnhaftigkeit des Digital Detox & 3 Fallen, in die man beim Ausmisten tappen kann […]

Was für ein toller Artikel (den ich in meiner Pause vom Schrankausmisten lese :D). Ich habe manchmal wirklich Phasen wo ich am liebsten so gut wie alles weggeben möchte. Wir haben so eine Technikkiste die recht groß ist. Ich weiß nicht was da drin ist, und ich benutze den Kram nie. Meinem Mann sehe ich auch nie was benutzen, aber er meint es muss bleiben, weil da wohl wichtige Sachen drin sind, die man aber nicht oft braucht. Kommt in der Küche auch oft vor finde ich.
Ich leibe Bücher besitze sie gerne, lese sie gerne, wollte eine kleine Bibliothek, aber manchmal denke ich oh sind das viele, weg damit! Aber dann erinnere ich mich, dass Bücher wirklich ein Schatz sind, den ich mein Leben lang bei mir haben möchte.
Unser Schrank war jetzt aber mal wieder dran. Mein Mann hat so viele kaputte Sachen die er 10 Jahre oder so hatte, die mussten jetzt mal weg. Und ich bin mittlerweile an einem Punkt an dem ich auch Secondhandkleidung aussortieren möchte, die ich nie trage und nur behalte, weil sie nachhaltig geshoppt wurden, Ja, ja.

Liebe Grüße!

[…] Minimalismus: bei Sabine gibts ein lesenwertes FAQ zum Thema an sich, Jenni beschäftigt sich mit drei Fallen, in die man am Anfang gerne mal tappt. Auf erleichtert.net geht es in eine philosophischere […]

Hallo Jenni!

Mir hat sehr geholfen, dass ich nichts mehr verkaufe, was ich nicht mehr haben will, sondern alles verschenke. Am stressigsten habe ich die Sache mit dem Verkaufen empfunden, als ich damals das ganze Plastikzeug verbannt habe. Der Zeitaufwand war echt riesig und der “Gewinn” im Verhältnis nicht so groß. Ich habe mir für das Geld zwar den Ersatz am Flohmarkt besorgen können, aber es wäre viel einfacher gegangen.

Jetzt bin ich auch wieder am Ausmisten, aber es stresst mich gar nicht. Allerdings lasse ich mir auch viel Zeit dafür. Es muss wirklich nicht alles auf einmal sein!

lg
Maria

Liebe Maria,

da hast du recht – das ist auch ein echt wichtiger Punkt!
Wir sind auch ziemlich schnell dazu übergegangen, fast alles zu spenden, was wir nicht mehr brauchen (Ausnahmen bilden nur große und einigermaßen wertvolle Dinge – wie nagelneue Möbelstücke) – das nimmt wirklich einen großen Teil des Stresses raus und macht das Ausmisten um einiges entspannter.

Mittlerweile sind wir auch bei einem entspannten Ausmisten angekommen – es ist eher so der Status Wir-haben-im-Blick-was-wir-haben-und-haben-wollen. Immer mal wieder fragen wir uns, was wir wirklich brauchen und nehmen uns eine andere Ecke unserer Wohnung vor – ganz entspannt und ohne Druck. 🙂

Liebe Grüße
Jenni

[…] Alltagszeug: 10 Ansätze, mit denen man Stress reduzieren kann & wie Schuhe das Outfit beeinflussen & über die Sinnhaftigkeit des Digital Detox & 3 Fallen, in die man beim Ausmisten tappen kann […]

Oh ja, diesen Rausch kenn ich nur zu gut 🙂 Ich bin auf die Minimalists gestoßen, hab mir die Doku angesehen, ein Buch gekauft und höre mir regelmäßig ihre Podcasts an – die übrigens super inspirierend und lustig sind! Und am liebsten möchte ich auch alles auf einmal zerreißen und bin richtig gestresst, wenn ich sehe wie viel Zeug ich habe …

Aber wie du so schön sagst, es kostet total viel Energie – hab meinen Kleiderschrank aussortiert (und darüber übrigens auch einen Blogpost geschrieben, falls du neugierig bist) – und habe nur 1/3 meines Kleiderschranks behalten. Danach war ich aber fix und fertig … Einerseits möchte ich das Ausmisten so schnell wie möglich hinter mich bringen, andererseits möchte ich auch zwischendurch das Leben genießen und nicht jedes Wochenende mit Ausmisten verbringen … Weil an 2 Tagen ist das halt leider nicht getan.

Ich hab mir jetzt eine Liste geschrieben, wie ich Schritt für Schritt vorgehen möchte. Und diese hilft mir ganz gut. Kleine Schritte führen ans Ziel 🙂

Alles Liebe,
Simone

Liebe Simone,

ich danke dir für deine eigenen Erfahrungen zum Thema!

Die Minimalists sind wirklich eine tolle Inspirationsquelle – ich lese den Blog vor allem auch sehr gerne und mag die entspannte Art, mit der sie ihren Lebensstil vermitteln. Das macht wirklich gleich Lust auf das eigene Anpacken. 🙂

Dein Fazit mit den kleinen Schritten kann ich genauso unterschreiben!
Am Anfang hat man vielleicht noch die Energie – aber nach der Zeit merkt man, dass man einen Gang zurückschalten muss. Und das ist auch vollkommen okay. Das ist alles ein Prozess.

Deinen Artikel schaue ich mir sehr gerne an – danke dir für den Hinweis!

Eine Liste ist eine sehr gute Idee – an sowas habe ich noch gar nicht gedacht. Für die Organisation aber sicherlich von Vorteil – eine tolle Anregung!

Liebe Grüße
Jenni

ich bin vollkommen bei dir. ich denke, wir sind auf einem guten weg und scheitern ist immer teil eines prozesses. ohne fehler keine entwicklung, keine optimierung. ich denke auch, extreme sind nie gut. man muss sich einpendeln, das dauert seine zeit und dabei passieren eben missgeschicke. wir halten das aus und wir verstehen uns dadurch selbst besser. schließlich sind wir sozialisiert, wir sind gewohnheitstiere und wir brauchen zeit um uns an die neuen blickwinkel zu gewöhnen. nichts funktioniert von heute auf morgen. auch hier müssen wir nachhaltig und langfristig denken. tagtäglich sind wir versuchungen ausgeliefert und tagtäglich müssen wir uns für oder gegen sie entscheiden, aber auch wenn wir eben nicht immer richtig liegen, geht es doch darum, zu begreifen, was sich hinter unserer entscheidung, hinter unserer handlung in wahrheit verbirgt. nicht mehr und nicht weniger! ich habe etwas ähnliches dazu geschrieben und ich würde mich sehr über dein feedback freuen:
http://www.wasteisover.de/zerowaste-fehler-lifestyle-versuchung-alternative/

Liebe Anna,

das hast du sehr schön formuliert. Auch der verlinkte Beitrag gefällt mir sehr gut und erinnert mich an eine Situation, die mir vor einiger Zeit passiert ist und zu der ich gleich mal einen Entwurf anlege – denn sie erzählt so viel.

Danke dir für die Inspiration und deine bestärkenden Worte!

Liebe Grüße
Jenni

Jenni, sehr gerne! ich glaube, erfahrungen teilen ist der beste weg nach vorne! Ich bin sehr gespannt auf deinen neuen text und vielleicht arbeiten wir in zukunft ja mal gemeinsam an etwas. mach weiter so!

Liebe Jenni,

du hast mich ertappt! Ich habe diese Fehler auch schon alle hinter mir mit dem Ergebnis, dass ich total unzufrieden war, weil ich das alles in meinen Augen nicht schnell genug hinbekommen habe. Und dann hat man auch noch Sachen weggegeben, die man nach genauer Überlegung eigentlich gerne behalten hätte. Sooo ärgerlich! Und die Motivation weiterzumachen, ist auch irgendwie dahin. Mit dem Status quo bin ich aber auch nicht glücklich. Momentan setze ich sowieso andere Prioritäten und verdränge dieses Thema einfach.

Aber die Idee mit der langsamen Schiene finde ich gut, ich weiß nur nicht, ob ich das kann. Ich verfalle gemeinhin schnell in Euphorien jeglicher Art und bin kaum zu bremsen, bis ich irgendwann den Spaß an der Sache verliere. Und das kommt relativ schnell bei so Sachen wie Ausmisten. Aber ich gebe nicht auf und werde es mal auf die entschleunigte Tour versuchen.

Übrigens kann ich Laurel nur recht geben!

Liebst
Eve von http://www.eveblogazine.com

Liebe Eve,

oh, das war doch gar nicht meine Absicht, das Dich-Erwischen!

Ich freue mich aber, dass der Text in dir etwas angeregt hat – und bin gespannt auf das Ergebnis!
Langsames Ausmisten ist eigentlich wirklich die beste und in jedem Sinne nachhaltigste Lösung – das habe ich nach meiner eigenen anfänglichen Euphorie sehr zügig erfahren müssen. Man wird aber mit der Zeit (falls du dich wirklich nicht bremsen kannst) sowieso automatisch langsamer und behäbiger – einfach, weil einem zum einen die Energie irgendwann nicht mehr so zur Verfügung steht (auf Dauer ist das echt ziemlich anstregendend, auch mental) und zum anderen, weil man ja doch irgendwann an einen Punkt gelangt, an dem man eigentlich zufrieden ist bzw. zufrieden zu werden beginnt und nur noch Kleinigkeiten justiert oder immer mal wieder einzelne Teilbereiche überfliegt und anpasst. In dem Stadium befinden wir uns momentan: Der gröbste Berg ist hinter uns, wir konzentieren uns auf ein paar Bücher hier, ein paar Klamotten da und machen langsam. Das ist sehr entspannend. 🙂

Danke dir für deine Einschätzung bezüglich des Schreibens – ich werde ein Buchprojekt auf jeden Fall in Planung bringen!

Liebe Grüße
Jenni

Liebe Jenni,

Hach, zum Inhalt möchte ich gar nicht soviel sagen, der betrifft mich gerade nicht so, weil ich kurz vor einem Umzug stehe und mich erstmal gar nicht auf Minimalismus konzentrieren kann.
Nein, vielmehr habe ich mal wieder deinen Schreibstil genossen. Herrlich, wie du einen hin und wieder leicht selbstironisch, dann aber ganz gekonnt und sehr freundlich, wie mit einem kurzen Lächeln, einem Wink mit deiner imaginären Schreibfeder spüren lässt, wie einfach und lässig dir Stilmittel einfallen, Worte in den Sinn kommen, und du Sätze konstruierst, die es eine Freude machen, deine Texte zu lesen. (Ich glaube nicht, dass jeder das bemerkt- ist also nicht negativ und mich bringt es zum Schmunzeln.) Ich merke beim Lesen, wie dich der Spaß, diese Geschichte zu “fabrizieren” in seinen Bann gezogen und dich nicht mehr so ganz losgelassen hat. Vielleicht spielt sich all das nur in meinen Gedanken ab und in Wahrheit mühst du dich ab und brauchst ewig lang für solche Texte. Aber irgendetwas sagt mir, dass dem nicht so ist. Und ein ganz klein wenig befallen mich Schuldgefühle nach der Lektüre einer deiner Beiträge. Weil ich mir, wenn ich mal gestresst bin, nicht halb so viel Mühe für einen Text gebe, wie du dir.
Ich freue mich auf dein erstes Buch.

Laurel

Lieber Laurel,

ganz ehrlich: Ich weiß gar nicht, wohin mit mir bei so viel Lob. Gut, dass ich das (noch?) nicht von Angesicht zu Angesicht bekomme – ich gehöre nämlich zu den Menschen, die da furchtbar schlecht mit umgehen können. 😀

Danke vielmals dir auf jeden Fall für deine lieben und so lobenden Worte – und für das Verständnis. Denn so, wie du es beschreibst, habe ich mich beim Verfassen des Textes auf jeden Fall gefühlt. Ein Rauf- und Runterlaufen auf der Tastatur war das – und hat unheimlichen Spaß gemacht. Ich muss gestehen, dass ich auch immer nur schreibe (jedenfalls für die Öffentlichkeit), wenn ich in so einer oder ähnlichen Stimmung bin. Sonst mache ich den Rechner gar nicht erst auf – kommt sowieso nur mäßig Zufriedenstellendes bei heraus, für das ich mich spätestens nach dem Klick auf “Veröffentlichen” schämen würde.

Das ist jetzt übrigens gar kein Angriff – ich mag deine Texte sehr und habe (ganz im Gegenteil zu deiner Schilderung) das Gefühl, dass du dir ebenfalls sehr viel Mühe mit deinem Inhalt gibst. 🙂

Achja – da freue ich mich auch schon drauf. Eine Skizze habe ich schon in der digitalen Schublade…

Liebe Grüße
Jenni

Hallo Jenni,

hach, danke für diesen ehrlichen Beitrag! Und für diese pragmatische Sichtweise, die mir auf den ganzen dich eher immer sehr euphorischen Minimalismus-Blogs sonst fehlt…

Minimalismus darf halt nicht zum Selbstzweck werden. So, wie ich das Konzept verstehe und lebe, heißt es: nicht möglichst wenig besitzen, sondern möglichst wenig Überflüssiges anhäufen. Was genau nun wirklich überflüssig ist und was nicht, das ist allerdings des Pudels Kern. Eine Zeitlang habe ich es daran festgemacht, wie lange ich etwas nicht mehr benutzt habe. Aber – für manche Dinge muss halt einfach die richtige Zeit kommen. Und da würde ich mich nachher wahnsinnig über mich selbst ärgern, wenn ich sie in einer Hoppla-di-hopp-Aktion weggegeben hätte, bloß weil ich sie drei, vier Monate nicht mehr in der Hand hatte.

Liebe Grüße
Anne

Liebe Anne,

danke dir für deine positive Rückmeldung zum Beitag – das freut mich sehr.

Ich denke, du hast die gesündeste Haltung gegenüber dem eigenen Besitz und dem Minimalismus-Ding sehr gut auf den Punkt gebracht: Es geht in der Tat nicht darum, wie viel ich habe – sondern, wie mir dieser Besitz nützlich sein kann. Wir haben beispielsweise auch eine Bohrmaschine – nicht, weil wir sie lieben und jeden Tag benutzen (obwohl – bei Serdar bin ich mir bezüglich der Liebe da nicht so sicher), sondern weil wir unglaublich dankbar sind, sie dazuhaben, wenn wir sonntagnachts auf die dumme Idee kommen, ein Loch in die Wand zu bohren. Oder Gardinenstangen anzubringen. (Ist alles schon vorgekommen.)

Manchmal muss sich eine solche reflektierte Haltung allerdings auch entwickeln – und ich kann sehr gut nachempfinden, wenn man sich erstmal voller Euphorie in das, was man selbst unter der Minimalismus-Challenge versteht, hineinstürzt.

Liebe Grüße
Jenni

Ach ja… dieses Aussortier-Rausch habe ich bisher noch nicht so recht erlebt, außer bei meinem Bücherregal. Manchmal würde ich aber so gern noch mehr loswerden, nur die Angst, es noch zu brauchen, steht mir im Weg. Aber es gibt auch noch ein Problem: Ich will nicht so viel wegwerfen, was noch in Ordnung / funktionstüchtig ist. Leider findet sich aber für vieles gerade kein Abnehmer.

Die Frage, was ich mir vom Ausmisten erhoffe, habe ich noch nie direkt überdacht – aber ich glaube, ich erhoffe mir mehr Ordnung und weniger lange Suchzeiten nach dem Zeug, was ich wirklich oft benutzen will.

Die Zeit zum weiteren Aussortieren fehlt mir aber leider gerade total, deswegen geht es nicht vorwärts und ich versuche nur, meinen Besitz von weiteren Neuzuwächsen zu verschonen…

Jetzt, wo ich deinen Text so lese, überlege ich, eine Weile lang täglich einen Gegenstand wegzugeben… Im Zweifelsfall eben in den Müll. Ich habe einfach so viel, was ich loswerden will…

Das zweite Problem habe ich ja gerade nicht, aber ich kann mir gut vorstellen, wie das in Haushalten mit mehr als einer Person abläuft… Ich finde es da wie du auch wichtig, wirklich nur die eigenen Dinge wegzugeben. Ich würde nämlich jeden kurzzeitig hassen, der meine Sachen anfasst und dann auch noch wegwirft/verkauft/verschenkt.

Die dritte Falle hatte ich noch gar nicht so vor Augen – aber es klingt plausibel. Ich strebe es auch gar nicht an, nur eine gewisse Anzahl von Dingen zu besitzen. Mein Optimalmaß, was ich erreichen möchte, ist “nur Dinge, die ich auch benutze oder die eine sehr große persönliche Bedeutung haben”.

Liebe Grüße

Liebe Tabea,

es klingt so, als würdest du mit einem gesunden und reflektierten Verständnis von dir und den Dingen, die dich umgeben und idealerweise umgeben sollen, an die Sache mit dem Ausmisten herangehen. Das finde ich sehr gut.

Dass man manchmal nicht in dem Umfang vorwärts kommt, wie man das gerne hätte, kann ich sehr gut nachvollziehen – irgendwas kommt ja immer dazwischen. In dem Fall sind solche täglichen kleinen Aufgaben wirklich eine gute Sache, um am Ball zu bleiben und trotz Arbeit immer mal wieder ein Stückchen vorwärts zu kommen. Das läppert sich nämlich doch schneller als man denken würde. 🙂
Auf der Seite der Minimalists, die ich oben verlinkt habe, gibt es ja auch so ein Minimalismus-Spiel, das mit einem Gegenstand pro Tag beginnt und sich pro Tag immer ein bisschen steigert: Am zweiten Tag sortiert man zwei Gegenstände aus, am dritten drei und so weiter (das Spiel geht einen Monat). Vielleicht wäre das was für dich? Irgendwann werden die Teile, die man aussortiert, dann doch mehr und brauchen etwas mehr Zeit – aber es sagt ja niemand, dass man nicht den fünften Tag immer und immer wieder wiederholen kann… 😉

Liebe Grüße
Jenni

Liebe Jenni, ohh ich weiss genau wovon du da sprichst… Mir ging es ganz genauso. In alle Fallen bin ich auch hinein getappt. Echt verrückt, wenn man darüber nachdenkt ist es doch eigentlich ganz einfach – aber trotzdem verbockt man es! 🙁
Ich finde es sehr gut, dass du auf das Thema eingehst und nicht nur die positiven Aspekte des Minimalismus-Hype aufzeigst.. Und ganz ehrlich: mir ist es auch schon passiert, dass ich freudestrahlend unnötige alte Werkzeuge verschenkt habe, Geschirr losgeworden bin und kurze Zeit später hätte ich es dringend wieder gebraucht. Man darf da nicht in einen Wahn verfallen und nur noch “weg weg weg!” denken sondern muss auch irgendwo mal einen Punkt machen, was wirklich unnötig ist und was man vielleicht doch nochmal brauchen wird..

Danke für den tollen Beitrag!
Liebe Grüße,
Ela

Liebe Ela,

danke dir für deine eigenen Erfahrungen zum Thema – ich finde es gut, dass du auch zum In-das-Falle-Hineintappen sprechen und im Rückblick für dich reflektieren kannst.

Du hast absolut recht: Man gerät schnell in so einen Rausch und will am besten alles schnell, schnell, schnell weghaben, um den weißgetünchten Ideal des Minimalismus zu entsprechen, das durch die It-Medien geistert. Da kann man schonmal schnell den Bezug zur Realität und der Sache mit dem Schritt-für-Schritt verlieren.
Das war bei mir auch wirklich zu Beginn ein Problem – und ich denke, dass man da echt viel mehr drüber sprechen sollte. Ist halt nicht alles nur rosarot (oder in dem Falle: blütenweiß), wie immer. 🙂

Liebe Grüße
Jenni