[Rezension] Die Milch macht’s!

glass, milk

Milch ist ungesund. Wenn euch das jemand sagt – was haltet ihr dann von ihm oder ihr? Glaubt ihr, die betreffende Person sei nicht mehr ganz richtig im Kopf, leide vermutlich unter Paranoia oder sei dem militanten Veganismus verfallen? Was ist, wenn sie Recht hat?

Wenn Milch tatsächlich ungesund ist? Wenn Milch wirklich gar nicht für den Menschen gedacht ist? Wenn Milch mehr krank macht, als die meisten von uns derzeit glauben? Wenn der Kalzium-Mythos nur eines ist – ein Märchen?

Solche spannenden und hochaktuellen Fragen werden von Alissa Hamilton im populärwissenschaftlichen Buch „Die Milch macht’s! Wie ein Grundnahrungsmittel unsere Gesundheit ruiniert“ behandelt.

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Der Inhalt

In „Die Milch macht’s“ wird ein wundervoller Rundumschlag über die gesundheitlichen Auswirkungen des besonders in den USA überzogenen Milchkonsums geliefert. Obwohl die Autorin (Ernährungswissenschaftlerin und Wissenschaftsjournalistin) ihre biografischen Wurzeln sowohl in Yale als auch in Toronto hat und sich ihre Ausführungen auf den Milchmarkt und -konsum in den USA beziehen, macht dieses Buch vor allem eines mit uns: Es regt uns zum Nachdenken an – auch in Deutschland.

Denn viele der Fakten, die präsentiert werden lassen sich (wie von einem Kommentar der Redaktion am Ende des Werkes auch bestätigt wird) problemlos auf die Situation hierzulande anwenden.

Doch schauen wir erst einmal, worum es im Detail eigentlich geht.

Es geht um:

  • die Auswirkungen der Milch auf die Gesundheit unserer Kinder, aufgehängt an der plakativen und gerade deshalb so eingängigen Frage: „Ich habe Oscar nie Milch gegeben. Er ist jetzt zwei. Was soll ich bloß tun???“
  • die zahlreichen Mythen, die sich um Milch als Lieferanten gleich mehrerer „essenzieller Nährstoffe“ drehen
  • die nicht haltbaren Behauptungen, dass Milch ein tolles Diätmittel sei
  • die Dinge, die in Milch eigentlich wirklich enthalten sind
glass, milk

Worum es außerdem geht:

  • Die langanhaltenden gesundheitlichen Vorteile einer pflanzlichen Ernährung.
  • Die Tatsache, dass viele pflanzliche Lebensmittel wesentlich bessere Kalziumlieferanten sind als es Milch je sein könnte.
  • Tolle Rezeptideen.
  • Die falsche Einstellung, Laktoseintoleranz als körperlichen Mangel zu betrachten.
  • Die Macht der Milchlobby in den USA.

Das erklärte Ziel der Autorin: Aufzuzeigen, dass wir von Kindesbeinen an mit einer wissenschaftlich nicht haltbaren und eigentlich völlig unnatürlichen Milchpolitik konfrontiert werden, die in den USA durch die staatlich subventionierte Kampagne „Got Milk?“ ständig befeuert wird und in Deutschland bis ins Jahr 2009 ein Pendant in Form der „Milch ist meine Stärke“- Kampagne hatte. Der Werbeslogan dieses Programms, das von der Centralen Marketinggesellschaft der deutschen Agrarindustrie (CMA) ins Leben gerufen wurde, lautete titelgebend: „Die Milch macht’s!“.

 

Was lernen wir unter anderem?

  • Ein Glas Milch enthält so viel Zucker wie in einem Milchschokoriegel steckt, nämlich satte 13 g.
  • In den USA ist es erlaubt, Milch mit künstlichem Vitamin D anzureichern.
  • Omnivoren nehmen ohnehin schon zu viel Protein zu sich und müssen sich um die, die in der Milch enthalten sind, keine Sorgen machen.
  • Milch ist kein Garant für Kalzium im Körper, sondern vielmehr einer für Kalziumabbau.
  • Ein Glas warme Milch am Abend ist nicht schlaffördernd, weil es Milch ist, sondern, weil es sich um ein warmes Getränk handelt. Tee tut es auch.
  • In den USA dürfen den Milchkühen gezielt Hormone ins Futter gemischt werden. Wo landen diese? In der Milch.
  • Milch steht in dringendem Verdacht, Diabetes zu fördern.
  • Die Ernährungsrichtlinien, die sowohl in den USA (MyPlate) als auch in Deutschland vorgegeben werden, sind bezogen auf die Milchprodukte, die eine eigene Gruppe für sich beanspruchen dürfen und deren empfohlene Verzehrsration in den USA maßlos überdimensioniert ist, schlicht falsch und einer gesunden Ernährung abträglich.

food, cereals, breakfast

Ein kleiner Einblick in die Problematik

Besonders der letzte Punkt auf dieser Liste ist hochinteressant – stellen die offiziell herausgegebenen Ernährungsrichtlinien von MyPlate und von der DGE doch die erste und von vielen für seriös gehaltene Anlaufstelle dar, wenn es um Ernährungsfragen geht. Doch genau diese Anlaufstellen machen am Ende nur eines mit uns, wenn wir uns (zumindest in den USA) an sie halten: Sie machen uns krank.

Schauen wir hier einmal in aller Kürze, was Hamilton in ihrem Buch wunderbar ausführlich darstellt.

Im Folgenden sehen wir die schematische Darstellung der Ernährungsempfehlungen von MyPlate, die offizielle Internetplattform der USA (vom USDA betrieben), wenn es um Ernährungsfragen geht:

MyPlateKreis

So sieht die Ernährungsempfehlung von MyPlate aus – der hellblaue Kreis symbolisiert die Gruppe der Milchprodukte.

Bereits durch die grafische Darstellung eindeutig exponiert, wird auf der Internetseite von MyPlate mit einer Vehemenz für den Konsum von Milchprodukten für eine gesunde und ausgewogene Ernährung geworben, die den kritischen Konsumenten und die kritische Konsumentin frösteln lässt. Insbesondere, wenn man sich die empfohlene tägliche Verzehrmenge an Milch vor Augen führt:

MyPlateVerzehrempfehlung

Ein besonderes Schmankerl, das Hamilton zurecht als höchst gefährdend und nahezu schizophren einstuft: Laktoseintoleranten Menschen wird ebenfalls der Verzehr von Milchprodukten empfohlen. Frei nach dem Motto: „So schlimm kann es ja nicht sein – nehmen Sie vielleicht etwas weniger und die magenschonenderen Varianten, dann wird das schon. Aber Hauptsache, Sie konsumieren Milch!“

Wenn hier eines ganz deutlich wird, dann, dass da eine mächtige Lobby großes Interesse daran hat, um jeden Preis ihre Produkte zu verkaufen – notwendigerweise auch zu dem der Konsument* innen-Gesundheit.

Das illustriert Hamilton beispielsweise mit folgender Bemerkung:

„Während die Verkaufszahlen von Milch sinken, verbündet sich die Milchindustrie mit anderen mächtigen Lebensmittelunternehmen, etwa Coca-Cola, um den Flüssigmilchabsatz zu steigern und den Markt neu zu beleben. Ihr Ziel: Milch wieder zu einem Getränk zu machen, was für Erwachsene in jeder Lebensphase wichtig ist.“ (S. 111)

Milch gehört nicht nur dazu, sie ist „essenziell“ und unverzichtbar. So auch die Botschaft auf der deutschen Seite am Beispiel des Ernährungskreises der DGE:

DGE-Ernährungskreis

DGE-Ernährungskreis®
Copyright: Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V., Bonn

Auch hier finden wir die Milchprodukte in einer separaten Gruppe – der auf der Kreisskala sogar mehr Platz eingeräumt wird als dem Obst!

Soweit soll der kurze, aber hoffentlich prägnante Einblick in die vielschichtigen Zusammenhänge, die die Autorin in „Die Milch macht’s!“ ausbreitet, ausreichen.

Der Lösungsansatz: Esst Pflanzen!

Auch wenn Hamilton kein Veganer* innen-Manifest geschrieben hat (schon gar kein ethisches), betont sie an den verschiedensten Stellen immer wieder, wie wertvoll und reichhaltiger die pflanzlichen Alternativen (nicht nur Pflanzendrinks, sondern auch Salat, Grünkohl und zahlreiche Gewürze) im Vergleich mit der Milch sind und fährt erfreulicherweise generell die Stoßrichtung des Veganismus. So zitiert sie beispielsweise sie China-Study heran, um ihre Ausführungen zu belegen und verweist immer wieder auf wissenschaftliche Erkenntnisse, die den deutlichen gesundheitlichen Vorteil pflanzlicher Kost gegenüber einer milchproduktelastigen belegen.

Avocado

„Essen Sie grünes Gemüse, Samen und Gewürze, und Sie haben einen meilenweiten Vorsprung vor jedem, der Milch den Vorzug gibt.“ (S. 80)

Auch nebenbei fallen immer wieder Verweise in Richtung Veganismus – unter anderem, wenn die herausragenden Erfolge veganer Spitzensportler* innen in einer Randbemerkung erwähnt werden.

Der rote Faden der pflanzlichen Argumentation zieht sich durch das gesamte Buch – überzeugend und mit zahlreichen wissenschaftlichen Belegen, die zu einem knapp 40-seitigen kleinstgedruckten Anhang zusammengefasst sind. Da fällt mir spontan nur eines ein: Schön!

Herzallerliebst: Es gibt Rezepte!

Ich muss gestehen, dass ich vieles von diesem Buch erwartet habe – wohl aber nicht, dass ich mittendrin Rezepte finden würde.

Doch genau das war der Fall: Etwas plötzlich und entsprechend überrumpelt sah ich mich auf einmal mit einem Rezeptekapitel konfrontiert, das vier milchfreie Menüs vom Frühstück über das Mittag- bis zum Abendessen beinhaltet. Und freudig habe ich festgestellt, dass alle diese Rezepte (bis auf zwei Ausnahmen) veganfreundlich sind und somit ausprobiert werden können.

Sehr gut finde ich diesen Ansatz, weil er zu der trockenen Theorie gleich die schnell und unkompliziert umsetzbare Praxis liefert. So wird den Leser* innen gleich verdeutlicht: Hier wird nicht nur heiße Luft geredet – das, was ihr hier lest, stimmt auch und ihr könnt das jetzt sofort umsetzen!

Damit dieses Umsetzen auch funktioniert, sind die Rezepte für einen veganen Haushalt absolut nicht anschaffungsintensiv: Die meisten Zutaten befinden sich ohnehin im Haus, sodass sofort losgekocht werden kann. (Das Einzige, das ich nicht Zuhause hatte, mir auf eindringliche Empfehlung der Autorin aber umgehend besorgt habe, ist Carob-Pulver. Eine ausgezeichnete Kalziumquelle und besser als Kakao, glaubt man Hamilton.)

Ein Beispielrezept: Frühstücksbrei für Champions

Da ich eine Frühstücksfanatikerin bin (wer mir auf Instagram folgt, wird das bereits wissen), war das erste Rezept, das ich ausprobiert habe, natürlich ein Frühstücksbrei. Aber keiner von der klassischen Sorte – in doppelter Hinsicht: Er wird weder gekocht (und eignet sich daher bestens für eine rohvegane Ernährung) noch ist er sonderlich süß.

Im Gegenteil – er ist durch die reichhaltige Mischung an Gewürzen sehr intensiv würzig und beinahe etwas herb. Ich habe die Rezeptur etwas abgewandelt und unter anderem eine Banane untergemischt, weil ich es sonst doch als etwas allzu herb empfunden habe. Doch auch mit der veränderten Rezeptur solltet ihr kein allzu süßes Erlebnis erwarten – dafür aber ein neuartiges. Und eines, das satt macht.

Die Milch macht's - Frühstücksbrei für Champions

  • Schwierigkeit: einfach
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Ihr braucht:

  • 1 TL Nelken, gemahlen
  • 1 TL Kardamom, gemahlen
  • 1 TL Zimt
  • 2 EL Leinsamen
  • 2 EL Chiasamen
  • 1/4 TL Muskat, gemahlen
  • 1/4 TL Anis, gemahlen
  • 1/2 cm Ingwer, frisch und in dünne Scheiben geschnitten
  • 1/2 TL geriebene Zitronenschale (Bio!)
  • 1 Banane
  • 1 Glas Pflanzendrink oder Wasser

So geht’s:

  1. Vermengt in einer großen Rührschüssel alle trockenen Zutaten miteinander.
  2. Gebt nun die Flüssigkeit eurer Wahl hinzu und verrührt alles gut miteinander.
  3. Lasst die Mischung nun für mindestens 20 Minuten quellen. Ihr könnt zwischendurch kurz umrühren, damit keine Klumpen entstehen.
  4. Gebt nun die Banane zur fertig gequollenen Samen-Gewürz-Mischung und püriert alles gut mit dem Zauberstab. Es entsteht ein kompakter Brei.
  5. Füllt euren Frühstücksbrei für Champions nun in eine Früstücksschüssel und dekoriert ihn nach Wahl. Ich habe hier einen Klecks Kokosmilch und ein paar Bananenscheiben verwendet.
  6. Genießen!

Ich schreibe es noch einmal ganz ausdrücklich: Das ist kein süßer Frühstücksbrei! Ich musste mich im Laufe des Frühstücks ein bisschen daran gewöhnen, aber wenn man ein paar Bisschen gekostet hat, entfalten die Gewürze ihre Aromen richtig und ich fand die fehlende Süße gar nicht mehr schlimm.

Probiert es aus, wenn euch der Sinn nach etwas Abwechslung in der Schüssel steht – es lohnt sich!

Kritik?

Jetzt habe ich schon wieder so viel geschrieben und so viel gelobt. Gibt es denn auch Dinge, die mir nicht so gut gefallen haben?

idea, bulb, thinking

Ja – zwei sogar. Eine ist eher persönliches Empfinden, die andere plausibel zu rechtfertigen.

Ding Nummer eins: Zu Beginn der Lektüre musste ich mich etwas an den Schreibstil der Autorin gewöhnen – ein sehr flotter, manchmal sogar regelrecht flapsiger Umgangston, den ich in einem Buch dieser Couleur nicht erwartet hätte und der mir ehrlich gesagt zunächst auch nicht besonders zugesagt hat.

Je weiter ich allerdings im Buch voranschritt, desto mehr gewöhnte ich mich an diesen Stil und desto weniger störte ich mich folglich daran. Das mag unter anderem auch darin begründet liegen, dass die inhaltlichen Vorzüge stark überwiegen und Fragen der Stilistik aufgrund der Wichtigkeit des behandelten Themas überdeckt.

Ding Nummer zwei: Ist bereits ein größeres. Denn obgleich ich sehr froh bin, dieses Buch gelesen zu haben und nun meiner Sammlung hinzufügen zu dürfen und ich wirklich wichtige und neue Einsichten bezüglich der Milchproduktion gewonnen habe, hat mir doch ein wesentlicher Aspekt gefehlt – und das ist der ethische.

nature, dog, pet

Das verwundert insofern nicht, als dass ich ethische Veganerin bin. In „Die Milch macht’s!“ werden zahlreiche Gründe geliefert, warum wir auf Milch und alle daraus hergestellten Produkte verzichten sollten – ethische gehören allerdings nur am Rand dazu und werden höchstens in Nebenbemerkungen gestreift. Dabei, so könnte man argumentieren, machen diese doch einen ganz entscheidenden Anteil einer bewussten Entscheidung gegen die Milch aus.

Man könnte allerdings auch argumentieren (und ich habe dem Lesen den deutlichen Eindruck bekommen, dass Hamilton das tun würde): Allein mit dieser Thematik ließen und lassen sich ganze Bücher füllen.

Und man hätte recht. Es ist daher natürlich die Frage, inwieweit ein Buch, dass über eine begrenztes Seitenkontingent verfügt und irgendwo auch einen roten Faden beibehalten muss, diesen Aspekt der Ethik in aller Ausführlichkeit ebenfalls noch zusätzlich abdecken kann. Und mit welcher Qualität dies geschehen würde. Von dieser Perspektive aus betrachtet, ist der Schwerpunkt vermutlich genau so, wie er ist, richtig gesetzt worden.

Fazit: Kaufen oder nicht kaufen?

„Die Nahrungsgruppe Milch führt in so viele unentrinnbare Sackgassen, von Pizzaketten über mitternächtliche Heißhungerattacken auf Eiscreme-Familienpackungen bis hin zu verseuchtem Wasser. Öffnen Sie Ihre Küche aber dem magischen Reich der Pflanzen, können Sie nichts falsch machen. Alle Wege führen in Richtung Liebe und Wohlstand.“ (S. 302)

Muss dazu noch mehr gesagt werden?

Für die Neugierigen unter euch gibt es hier eine Leseprobe zum Reinschnuppern. Ich kann euch aber nur mitgeben: Dieses Buch lohnt sich wirklich!

Herzliche Grüße!


* Für diese Rezension wurde mir freundlicherweise ein Exemplar vom Riemann-Verlag zur Verfügung gestellt. Ich bedanke mich ganz herzlich! Die Bewertung hat dies allerdings in keiner Form beeinflusst.

32 Comments

  1. The vegan Foodnerd 21. Februar 2016

    Liebe Jenni, danke für diese ausführliche Rezension. Das Buch kommt auf jeden Fall in meine Sammlung. Schon seit einigen Jahren besitze und empfehle ich zu dem Thema das Buch „Milch besser nicht“. Kann ich dir als Zusatzlektüre wärmstens empfehlen. Dass die DGE mit ihren Empfehlungen sehr hinterherhinkt, ist ja kein Geheimnis mehr… Wer in der Ernährungsberatung seine Empfehlungen noch daran orientiert arbeitet m.E. Nicht sorgfältig (leider sehr verbreitet, wie auch das Kalorienzählen).
    Liebe Grüße, Anja

    Antworten
    • Grünzeug 22. Februar 2016

      Hallo Anja!

      Es freut mich, dass dir die Rezension gefällt und dich angeregt hat, dir das Buch einmal genauer anzuschauen. 🙂
      Ich danke dir für deine weiterführende Buchempfehlung – das werde ich mir mit Sicherheit auch noch einmal zu Gemüte führen!

      Ja, bezüglich der DGE besteht da leider noch Einiges an Nachholbedarf, was viele Stellschrauben der gesunden Ernährung angeht. Da sind viele andere Länder wesentlich weiter als Deutschland. Wir wollen hoffen, dass sich das bald ändert…

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  2. MaryLyan 21. Februar 2016

    Huhuu Jenni,

    vielen lieben Dank für deine ausführliche Rezension. Von dem Buch hatte ich bis dato noch nix gehört, dank dir steht es jetzt aber mit auf meiner Wishlist.

    Ich selbst war ja einer der größten Milchfans bevor ich auf pflanzliche Kost umgestellt habe und dachte ehrlich gesagt, dass der Verzicht auf Milch die größte Herausforderung für mich sein wird. Witziger weise ist das überhaupt nicht der Fall. Die Milch fehlt mir kein bisschen und ich bin froh, dass keine mehr zu mir nehme 🙂

    Liebe Grüße,
    Melanie

    Antworten
    • Grünzeug 22. Februar 2016

      Hallo Melanie!

      Toll, dass dir die Vorstellung so gut gefallen hat, dass du das Buch auf deine Liste gesetzt hast – das ist es definitiv wert! 🙂

      Ich muss gestehen, dass es mir in Punkto Milch ebenso ging – und ich dann vom Überangebot der Pflanzenmilchalternativen (sowohl gekauft als auch selbstgemacht) beinahe umgehauen wurde. Es geht (vor allem bei der Milch!) so einfach auch anders – nur leider wissen die Wenigsten davon…

      Ich freue mich ebenfalls, dass ich ihr abgeschworen habe – und vermisse sie keinen Tag. 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  3. marliesgierls 21. Februar 2016

    Liebe Jenny, auch wenn ich das Buch nicht kenne, beschreibst Du mir nichts Neues, da ich die Diskussion über die Milch schon Jahre verfolge. Die Lobby macht´s! Ich lebe hier im Dorf unter den Milchbauern und den Landwirten, kann viele ihrer Probleme verstehen, auch die Unmöglichkeit da raus zu kommen, es sind immer (fast immer) die schuld, die das sagen haben, und das ist in der Agrarpolitik, insbesondere EU, ein Alptraum.Eine ganz verkorkste Sache, da was zu erreichen, heißt eigentlich das ganze System niedermachen ( klingt jetzt nach Baader-Meinhof, Rote Armee Fraktion) aber ich weiß wirklich nicht, wie man Pharma-Industrie, Lebensmittelkonzerne den ganzen Wust, beikommen soll.
    Aber die vegane Bewegung geht in die richtige Richtung, das glaube ich fest.
    War übrigens letzte Woche beim Arzt, und welch ein Wunder, er war nicht entsetzt, dass ich vegan bin, trotz meiner Beschwerden (Gewichtsverlust…)
    Einen schönen Sonntag noch, liebe Grüße Marlies

    Antworten
    • marliesgierls 22. Februar 2016

      Nachsatz: Baader-Meinhof und RAF war nicht ernst gemeint, ich hoffe Du verstehst, wie ich es gemeint habe. Habe schon Ärger mit meinem Mann bekommen, der sagte, so etwas dürfe ich nicht schreiben. Da hat er wohl Recht.

      Antworten
    • Grünzeug 22. Februar 2016

      Hallo Marlies!

      Ja, ich habe mir bereits gedacht, dass du da top-informiert bist. 🙂
      Es ist wirklich keine leichte Sache, da durch die ganzen Systeme durchzusteigen – und viele Verbraucher*innen machen sich daher auch gar nicht die Mühe damit. Das kann ich auf der einen Seite nachvollziehen – auf der anderen ist es leider unglaublich bequem und hilft niemandem (weder den Menschen selbst noch den Tieren) weiter.

      Die Anspielung habe ich richtig verstanden, keine Sorge. 😉
      Ich bin derselben Ansicht wie du – wenn es noch einen Weg gibt, da herauszukommen, dann, das System „Milch“ abzuschaffen. Denn es weder gesund noch natürlich und hat nichts mehr mit der Bauernhofidylle gemeinsam, das uns in der Werbung suggeriert wird (selbst dann lebten die Kühe nicht für unsere Milchbedürfnisse, aber das ist eine andere Sache). Dass die vegane Bewegung da auf dem (einzig) richtigen Weg ist, davon bin ich ebenfalls überzeugt.

      P.S.: Ist Gewichtsverlust eine schlechte Nebenwirkung? 😉

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
      • marliesgierls 22. Februar 2016

        Meine vegane Ernährung hat nichts mit dem Gewichtsverlust zu tun, aber ich kann nicht mehr dagegen an essen, die Krankheit muss noch richtig diagnostiziert werden, eine seltenere Autoimmunkr. ist wahrscheinlich, muss mich noch etwas gedulden.
        Liebe Grüße Marlies

        Antworten
  4. Esther 21. Februar 2016

    Hallo Jenny,
    ausführlich wie immer! Ich habe das Gefühl, das Buch nicht mehr lesen zu müssen, denn du hast das hier so umfassend vorgestellt und die Gründe sind ja mittlerweile bekannt. 😉 Danke!
    Als ich eine Video von Gary ansah hat er so unglaubliche Formulierungen für Milch und Honig verwendet, dass ich alleine deswegen schon Abstand nehmen würde. Kennst du sicher: https://youtu.be/UROxRLbVils
    Es ist interessant, dass viele englischsprachige Bücher so einen eigenen Sprachstil haben. Ich finde das auch immer etwas befremdlich. Oft komme ich mir auch vor, als würden Leser für blöd gehalten, weil ständig alles wiederholt wird oder in mini Schritten erklärt wird. Ich bin leider noch immer von Menschen umgeben, die Milch täglich trinken. Natürlich die gute, teure, frische,ökologische, regionale in der Pfandflasche. Ich finde es dennoch schwierig zu verstehen, denn wie können Menschen annehmen, dass die Milch von glücklichen Kühen auf der Wiese kommt?
    Ich wollte auch noch ein Buch vorstellen und dir senden, das wird allerdings nix mehr. Die Zeit rennt einfach so davon.
    LG Esther

    Antworten
    • Grünzeug 22. Februar 2016

      Hallo Esther!

      Es freut mich sehr, dass dir der Beitrag gefallen hat! 🙂
      Aber das Buch kannst du trotzdem gerne lesen – das, was ich hier beschrieben habe, ist nur ein kleiner Abriss von dem, was letztendlich behandelt wird.

      Oh – das Video kannte ich noch nicht, werde es mir aber gleich nach dem Beantworten deines Kommentares anschauen. Danke für die Empfehlung!

      Das mit dem befremdlichen Sprachstil ist Mr. Grünzeug, der aus arbeitstechnischen Gründen viel englische Literatur liest, auch schon aufgefallen. Er mag das, weil es ihm hilft, komplizierte technische Zusammenhänge besser zu verstehen – aber ich finde das in geistes- oder populärwissenschaftlichen Abhandlungen ebenfalls eher anstrengend und leserunfreundlich. Aber das hat wohl viel mit der Lesetradition zu tun. 🙂

      Ja, das verstehe ich leider auch nicht. Ich denke, das Bild der Wiesenidylle hat sich dermaßen in die Köpfe der Menschen eingegraben, dass es dort nicht mehr (oder nur sehr schwer) hinauszubekommen ist. Da hat die Werbung inklusive der Lobby großartige Arbeit geleistet…

      Ach, es ist doch noch fast ein Monat Zeit (das Event endet am 31.3.2016)! Bis dahin schaffst du es doch mit Sicherheit, ein Buch vorzustellen, oder? 🙂
      Ich würde mich riesig freuen – und die anderen bestimmt auch!

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  5. SkinnyMode 21. Februar 2016

    Wie immer, ein toller Post. Ich werde mir das Buch auf jeden Fall auch besorgen und an viele, viele Bekannte weiterschenken 😉
    Ich denke, vor allem für Nichtveganer ist es eventuell von Vorteil, wenn nicht primär auf die ethischen Aspekte eingegangen wird. Fleischesse verdrehen eh sofort die Augen und hören weg, sobald dieses Thema aufgegriffen wird… Mit wissenschaftlichen Fakten sind diese eher zum umdenken anzuregen.
    Vielen Dank für die Rezension <3
    Paulina

    Antworten
    • Grünzeug 22. Februar 2016

      Hallo Paulina!

      Danke für dein liebes Lob – es freut mich sehr, dass dir die Rezension gefallen hat und du dir das Buch nun auch besorgen möchtest! 🙂
      Eine tolle Idee, es an Freunde, Bekannte und Verwandte weiterzuverschenken – es ist in der Tat ein schöner Augenöffner.

      Du hast absolut recht – aus dieser Perspektive hatte ich es noch gar nicht betrachtet: Mit gesundheitsbezogenen Argumenten können sicherlich viel mehr Menschen überzeugt werden als mit ethischen. So wird die typische anti-vegane Abwehrhaltung vielleicht gar nicht erst aktiviert. Danke für diesen Denkanstoß! 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  6. widerstandistzweckmaessig 21. Februar 2016

    Hallo Jenni!

    Aus persönlicher Erfahrung vermeide ich Milch so gut es geht. Sie tut mir einfach nicht so gut.

    Auch aus Sicht der TCM wird Milch sehr kritisch betrachtet. Das hat dann letztendlich den Anstoß gegeben, sie weg zu lassen.

    Die ethischen Aspekte sind bei Milch besonders schwierig finde ich. Wichtig ist in dem Zusammenhang zu sagen, es ist nicht damit getan keine Milch zu trinken, denn z.B. Käse enthält unglaubliche Mengen an Milch!

    lg
    Maria

    Antworten
    • Grünzeug 22. Februar 2016

      Hallo Maria!

      Ich habe ähnliche Erfahrungen mit dem Milchkonsum gemacht – die mir aber erst rückblickend klargeworden sind, nachdem ich die Milch aus ethischen Gründen aus meiner Ernährung gestrichen hatte.
      Ich finde es eine gute Entscheidung, dass du ebenfalls ohne Milchprodukte lebst.

      Bezüglich der Ethik hast du natürlich absolut recht – es geht sowohl in meiner Rezension als auch in dem Buch selbst nicht nur um die Flüssigmilch, sondern um die gesamte Gruppe der Milchprodukte. Der Einfachheit halber wird allerdings verkürzt von „Milch“ gesprochen – Käse, Joghurt und Ähnliches sind allerdings stets miteinbezogen.
      Und für eine pflanzliche Ernährung sind ohnehin alle Milchprodukte ethisch äußerst fragwürdig und damit gar nicht infragekommend. 😉

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  7. Tabea 21. Februar 2016

    Wenn alle Buchrezensionen so umfangreich und detailliert und sinnvoll wären wie deine, würde ich wohl deutlich mehr Bücher kaufen, weil ich überzeugt worden bin 😉
    Vielleicht muss ich meinen Joghurt und Käsekonsum doch noch überdenken, aber ich mag das Zeug so unheimlich gerne und lehne industrielle Ersatzprodukte nunmal ab… 🙁
    Liebe Grüße und Danke, dass du dir mit der Rezension solche Mühe gegeben hast!

    Antworten
    • Grünzeug 22. Februar 2016

      Hallo Tabea!

      Ich danke dir für deine lieben Worte – es freut mich sehr, dass meine Rezension dich überzeugen konnte! 🙂

      Es ist gar nicht so schwer, auf Milchprodukte zu verzichten, wie man anfangs glaubt. Und das sage ich – Milch-, Joghurt, – und Käseabhängige, die ich vor meiner veganen Lebensweise lange Zeit war. Man entdeckt ziemlich schnell günstige Alternativen, die nicht nur gut schmecken, sondern auch gesund sind. Du kannst dafür natürlich auf industriell hergestellte Produkte zurückgreifen (und musst da dann ziemlich genau auf die Inhaltsstoffe achten), musst es aber nicht. Allerlei Nussmilch kannst du zum Beispiel selbst ganz einfach zuhause herstellen. Du brauchst nur einen Mixer und ein Handtuch – schon kann’s losgehen! 🙂 Ohne Chemie, ohne Zucker und Schnickschnack.
      (Vielleicht sollte ich dazu auch mal etwas schreiben…)
      Probier‘ es doch einmal versuchsweise aus – du wirst überrascht sein! 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  8. Bee 22. Februar 2016

    Deine Buchbesprechung spricht mich sowohl von der Schreibweise als auch inhaltlich sehr an. Ich liebe Bücher, die sich solche Themen vornehmen. Gerade in den USA ist die Lobby für Milch riesig, genauso wie die Lobby für Fleisch. Und die Lobbies sind mächtig, man kann sich dem in den USA auch kaum entziehen. Obwohl viele Supermärkte auch ein großes Angebot an Soja haben, aber das kann man auch besser nicht verzehren, denn auch dahinter steckt die Interessengemeinschaft der genmanipulierten Saatgut-Produzenten. Leider sind nur sehr wenige Amerikaner so informiert wie wir…

    Ich freue mich immer über so einen Post wie deiner hier.

    Liebe Grüße, Bee

    Antworten
    • Grünzeug 22. Februar 2016

      Hallo Bete!

      Danke dir für dein großes Lob – das bedeutet mir viel! <3

      Ich lese auch mit Freuden und großer Vorliebe Bücher, die sich mit Themen wie diesem hier beschäftigen – vor allem, seitdem ich vegan lebe. Ich finde, man kann einfach nicht genug über die Zusammenhängen wissen. Und trotzdem offenbaren sich einem immer wieder neue, erschreckende Fakten.

      Ich hoffe, durch solche Bücher wie "Die Milch macht's!" wird ein Teil dazu beigetragen, die Bevölkerung mündiger in ihren Konsumentscheidungen zu machen – und, dass sie daher viel gelesen werden.

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  9. healthylena 22. Februar 2016

    Danke für diesen wichtigen Artikel und die Rezension des Buches. Ich hoffe wirklich, dass immer mehr Menschen auf dieses Thema aufmerksam werden und diesem Trugschluss, dass Milch ja so gesund sei nicht mehr glauben.

    Liebe Grüße
    Lena | http://www.healthylena.de

    Antworten
    • Grünzeug 22. Februar 2016

      Hallo Lena!

      Danke für dein liebes Lob! 🙂
      Da kann ich nur mit dir mitgehen – genau dasselbe hoffe ich auch und möchte es mit dieser Rezension bestärken.
      Milch ist längst nicht (mehr) Bauernhofidylle – und war noch nie für den Menschen gemacht. Es wird Zeit, dass das Denken in den Köpfen der Menschen sich wandelt.

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  10. glattgelockt 22. Februar 2016

    Ein sehr schöner Beitrag. Bis vor ein paar Monaten gab es bei uns viele Milchprodukte. Wir lieben Käse, Joghurt und Milch. Mittlerweile beschränkt sich Milch auf ein Minimum. Etwas über der Pizza oder mal ein Löffel griechischer Joghurt (denn da habe ich keinen Ersatz gefunden leider). Je gesünder man sich ernähren möchte desto eher kommt man automatisch in die Richtung weniger tierische Produkte zu verwenden

    Antworten
    • Grünzeug 22. Februar 2016

      Danke für dein Lob – es freut mich sehr, dass dir der Beitrag gefällt! 🙂

      Schön, dass ihr den Milchkonsum zuhause so drastisch reduzieren konntet – das ist ein wichtiger Schritt, sowohl aus gesundheitlicher als auch aus ethischer Perspektive.

      Bezüglich es Pizzakäses gibt es mittlerweile einige pflanzliche Ersatzmöglichkeiten. Falls du (wie ich) nicht viel von Fertigprodukten hältst, kannst du es ja mal mit veganem Mozzarella auf Flohsamenschalenbasis versuchen – vielleicht funktioniert das ganz gut? Der griechische Joghurt könnte vielleicht durch Kokosjoghurt oder selbstgemachten Sojajoghurt ersetzt werden? Auch wenn das Geschmackserlebnis nicht 1:1 nachgebildet werden kann, finde ich doch, dass ein Ersatz sich lohnt – und mit der Zeit gewöhnt man sich an alles. 🙂
      Ich war früher Meisterin im Milchproduktekonsumieren und habe den Verbrauch über Nacht auf 0 heruntergeschraubt. Pflanzenmilch und -Jogurt reichen als Alternative vollkommen aus.

      Aber jeder macht da seine und ihre eigenen Erfahrungen – und das ist total richtig so. Ich bin gespannt, wohin euch eure im Laufe eurer Reise führen werden. 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
      • glattgelockt 22. Februar 2016

        Wir haben zuvor wirklich täglich Massen an Käse, Joghurt und Milch zu uns genommen. Ich hätte immer gedacht, dass es mir schwer fallen würde darauf zu verzichten. Aber wenn man kein Brot mehr hat braucht man auch keinen Käse. Statt Joghurt gibt es Smoothie und Milch kann man durch Pflanzenmilch ersetzen. Geht alles super und ist genau so lecker. Von dem Mozzarella habe ich schon gelesen, gibt auch einen auf Reisbasis. Aber ich denke wenn man sich hin und wieder ein bisschen Kuhmilch gönnt (in welcher Form auch immer) ist es wie ein Stück Schokolade. Die Dosierung machts

        Antworten
        • Grünzeug 23. Februar 2016

          Ja, aus gesundheitlicher Perspektive hast du da mit Sicherheit recht. 🙂
          Als ethische Veganerin sehe ich das natürlich nicht ganz genauso, aber das ist ja nicht schlimm – wie gesagt: Ich finde, ihr macht das schon klasse!

          Liebe Grüße
          Jenni

          Antworten
          • glattgelockt 23. Februar 2016

            Ja das stimmt, aus deinem Blickwinkel verstehe ich es. Na mal sehen, kommt Zeit kommt Alternative 😉

            Antworten
  11. Monika 1. März 2016

    Hallo Jenni,
    zu diesem Thema hab ich Dir auch einen ganz tollen Link.
    Auch viel Informatives zum Thema Milch.
    http://www.milchlos.de
    lg Monika

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    • Grünzeug 1. März 2016

      Hallo Monika!

      Das ist eine tolle zusätzliche Quelle – danke dir für diesen Hinweis! 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

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  12. Bettina Schneider 6. März 2016

    Liebe Jenni,
    bin heute über deinen Blog „gestolpert“ und habe mich spontan von dir anstecken lassen und deinen Mandelkuchen gebacken. Sehr lecker, super einfach und und nicht so süß. Mal was ganz anderes. Ich werde ihn demnächst mal doppelt backen und mit Obst füllen. Ich habe der Milch absagen müssen, weil ich eine Milchallergie habe – und heute bin ich froh darum, wenn ich all die Sachen lese. Durch das Lassen Müssen war der Ausstieg auch recht einfach. Ich mache heute auch viel mehr selbst, weil ich keine Luste habe, immer Sojajoghurt zu futtern. Meinen Joghurt stelle ich aus Haselnüssen, Mandeln oder Kokusnussmilch her. Allerdings fehlt mir leider oft die Zeit, ich würde gerne noch viel mehr ausprobieren. Einige deiner Ideen sind in jedem Falle auf meine To-Do-Liste gerutscht!
    LG
    Bettina

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    • Grünzeug 6. März 2016

      Hallo Bettina!

      Das sind aber liebe Worte – ich danke dir! <3
      Und ich freue mich sehr, dass ich dich bereits schon ein bisschen inspirieren konnte – und natürlich, dass dir der Mandelkuchen so gut geschmeckt hat! 🙂

      Das mit der Milchallergie ist natürlich vordergründig eher ungünstig – doch es ist schön, dass du sie als Anreiz nehmen konntest, dich näher mit der Thematik "Milch" auseinanderzusetzen. Und ich stimme dir absolut zu: Je mehr ich lese, desto weniger bin ich gewillt, jemals wieder zu diesen Produkten zurückzukehren. Und ich glaube, das ist gut so. 🙂

      Ja, das mit den vielen Ideen kenne ich auch – toll, dass du deinen Joghurt selbst herstellst und stets andere Sorten machst. So kommt definitiv keine Langeweile auf und man hat ein Produkt, bei dem man ganz sicher weiß, was drin ist. Ich experimentiere aktuell auch mit einer Joghurtkultur und bin gespannt, ob sie etwas wird. Bei den ersten Versuchen ist das ja immer etwas ungewiss… 😉

      Liebe Grüße!
      Jenni

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  13. […] sehr gutes Buch über die Milch und ihre gesundheitlichen […]

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  14. Janine2610 19. März 2017

    Hallo liebe Jenny,
    ich habe »Die Milch macht’s!« auch eben erst gelesen und auf meinem Blog rezensiert und auf der Suche nach weiteren Rezensionen zu diesem Buch, bin ich auf deinen Blog gestoßen. Ich hoffe, es ist für dich in Ordnung, dass ich deine Rezension in meiner (ganz unten) unter der Überschrift »Weitere Rezensionen zu vorgestelltem Buch« verlinkt habe. Falls nicht, melde dich einfach kurz bei mir, dann lösche ich dich wieder raus. Hier wäre der Link zu meiner Rezension: http://janine2610.blogspot.co.at/2017/03/rezension-die-milch-machts-alissa.html

    Alles Liebe,
    Janine

    Antworten
    • Jenni 20. März 2017

      Liebe Janine,

      ich freue mich, dass du das Buch auch gelesen hast und danke dir für die Verlinkung – natürlich ist das absolut okay! 🙂
      Danke dir, dass du mich extra darauf hingewiesen hast – ich schaue mir auch gleich einmal deine Rezension genauer an.

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten

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