Seit mehreren Jahren schwöre ich mittlerweile auf Naturkosmetik. Im Zuge eines Wandels zu mehr Bewusstheit und Nachhaltigkeit in meinem Leben bin ich quasi gar nicht drum herum gekommen, mich mit Naturkosmetik und generell natürlicheren Wegen, mich zu pflegen, zu beschäftigen.

Der Griff zu entsprechend zertifizierten Produkten in Biomarkt und Drogerie gehört für mich nun zum Alltag. Eine Rückkehr zu konventionellen Labels ist für mich derzeit nicht denkbar – die Vorteile von natürlicher Kosmetik überwiegen für mich persönlich alle eventuellen Nachteile.

Unterschiede und Gemeinsamkeiten: Konventionelle Kosmetik und Naturkosmetik

Und genau das ist der Punkt, an dem viele Gesprächspartner*innen nachfragen, die nicht aus der Nachhaltigkeits-Bubble kommen und unter Umständen nur Randerfahrungen mit Naturkosmetik gemacht haben:

Was ist denn jetzt eigentlich der Unterschied zwischen Naturkosmetik und normaler Kosmetik? Warum brauchen wir denn so Öko-Zeug? Und noch direkter: Wozu kaufst du denn jetzt schon wieder nach Extrawurst ein?

Hm, gute Frage. Ist besser für meine Haut, sage ich dann. Weil da nur natürliche Stoffe drin sind. Idealerweise kein Mikroplastik enthalten ist und keine Tierversuche für die Produktion und zum Testen des Produkts durchgeführt werden.

Aha, meint mein Gegenüber dann. Das wirft in der Regel schon ein gutes Licht auf die vermeintlichen Extrawurst-Produkte (auf die ich ja auch im Lebensmittel- und Fashion-Bereich ausgewichen bin). Sind die betreffenden Personen allerdings entweder besonders wissbegierig im positiven Sinne oder möchten (im negativeren Sinne) gerne ein wenig bohren und sticheln, dann reichen ihnen diese Randangaben nicht.

Da brauche ich dann mehr – und vor allem: detailliertere – Informationen, die ich nach situativer Abwägung mehr oder weniger schwer verdaulich servieren kann.

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Was ist überhaupt Kosmetik?

Bevor wir weitersprechen, brauchen wir erst einmal eine Begriffsdefinition vom Gesprächsgegenstand. Wir haben alle ein Bild vor Augen, wenn wir von Kosmetik sprechen – aber zur Sicherheit orientieren wir uns einmal an der Definition des Bundesinstituts für Risikobewertung:

Kosmetische Mittel sind nicht nur dekorative Kosmetika wie Lippenstift oder Make-Up, sondern alle Stoffe und Zubereitungen, die ausschließlich oder überwiegend dazu bestimmt sind, zu kosmetischen Zwecken äußerlich am Körper des Menschen oder in seiner Mundhöhle angewendet zu werden. Dazu gehören auch Sonnenmilch, Seifen und Körperpflegemittel. Gemeinsam ist diesen Produkten laut Definition der EU-Kosmetikverordnung, dass sie zur Reinigung, zur Erhaltung eines guten Zustandes, zum Parfümieren oder zur Veränderung des Aussehens dienen – immer bezogen auf das Körperäußere (z.B. Haut, Haare, Fingernägel), die Zähne oder die Schleimhäute der Mundhöhle. (Bundesinstitut für Risikobewertung)

Jetzt können wir uns guten Gewissens den Detailfragen widmen.

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Die gemeinsame Basis: Gesetze

Die erste gute Nachricht ist, dass Kosmetik-Firmen – egal, ob es sich jetzt um konventionelle oder ökologische handelt – nicht wild irgendwie drauflos produzieren und die Ergebnisse ihres unkontrollierten Werkelns an die Kund*innen bringen können.  Es gibt Gesetze. Und die reglen ziemlich konkret, welche Kriterien eine Firma bei der Produktion von Kosmetik einhalten muss.

Innerhalb Europas gibt es eine verbindliche Regelung, an die sich alle Mitgliedsstaaten der EU halten müssen, wenn die Kosmetikprodukte vertreiben wollen: Verordnung (EG) Nr. 1223/2009.

In dieser Verordnung sind unter anderem folgende Punkte festgehalten:

  •  Bevor ein Produkt auf den Markt gebracht wird, müssen die Hersteller die jeweiligen Inhaltsstoffe in einem Meldesystem hinterlegen – für den Fall, dass mit und nach der Markteinführung Schwierigkeiten hinsichtlich der Wirkungsweise und/oder Verträglichkeit auftreten.
  • Bei den Angaben zu den Inhaltsstoffen müssen Nanopartikel deutlich mit dem Zusatz nano gekennzeichnet werden, sobald sie produktverändernde Eigenschaften besitzen.
  • Duftstoffe, die für ihr hohes allergenes Potenzial bekannt sind, müssen transparent in der Inhaltsstoffe-Liste aufgeführt werden. Sollten schwerwiegende allergische Beschwerden durch die Anwendung eines kosmetischen Produkts auftreten, sind Händler, Hersteller und Importeure dazu verpflichtet, das an die jeweils zuständige Behörde zu melden.

Diese Vorgaben gelten übrigens auch, wenn Kosmetik über das Internet aus Nicht-EU-Ländern bestellt wird. Die Vertreibenden auf den Plattformen fungieren in diesem Fall als Importeure und müssen sich an die Vorgaben des EU-Rechts halten. (Mehr dazu gibt es auch beim Bundesamt für Justiz nachzulesen.) Außerdem unterliegen kosmetische Mittel zusätzlich dem übergeordneten Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB). Hier sind vor allem Regelungen, die vor Verbraucher*innen-Täschung schützen sollen, hinterlegt.

Doch das sind lediglich Mindeststandards.

Was in konventionellen Kosmetikprodukten immer noch enthalten sein darf:

  • Parabene: Besonders gerne als Konservierungsmittel genutzt. Gelten als hormonell wirksam und potenziell krebsauslösend.
  • chemische UV-Filter: ebenfalls hormonell wirksam
  • Formaldehydabspalter: Diese Stoffe bilden unter bestimmten Bedingungen Formaldehyd, das ebenfalls als stark allergen und krebserregend gilt.
  • Erdöl: In anderem Gewand als Mineralöl, Paraffin, oder Vaseline in den Produkten zu finden.
  • Parfum (synthetische Duftstoffe / Duftverstärker): Wie viele Stoffe genau unter dieser Bezeichnung geführt werden, ist nicht eindeutig. Klar ist: Einige dieser Stoffe reichern sich im menschlichen Körper an und wirken erbgutverändernd.
  • Synthetische Emulgatoren (v.a. Tenside): Haben zumeist ebenfalls allergenes Potenzial, stören die Hautbarriere und können in Verbindung mit anderen Stoffen krebsauslösend sein.

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Was ist der Unterschied zwischen Naturnaher Kosmetik und Naturkosmetik?

First things first: Konventionelle Kosmetik (etwa die von den großen Beauty-Brands, die man an gefühlt jeder Ecke beworben sieht) erfüllt die oben erwähnten gesetzlichen Vorgaben für kosmetische Produkte. Manchmal auch mehr, in der Regel aber eher nicht.

Naturnahe Kosmetik wird häufig mit Naturkosmetik verwechselt (und das ist auch aus Marketing-Perspektive so gewollt), ist aber bei Weitem nicht dasselbe.

Naturnahe Kosmetik

Es gibt bisher keine rechtlich bindende Unterscheidung – außerdem sind die beiden Begriffe nicht juristisch geschützt. Generell kann man allerdings Folgendes festhalten:

Bei Naturnaher Kosmetik wird zugunsten von natürlichen Alternativen auf einige synthetische Stoffe verzichtet. Die strengen Kriterien von Naturkosmetik können damit allerdings nicht erfüllt werden – vor allem, weil unter anderem oft noch synthetische Filter und Tenside enthalten sind.

Bekannte naturnahe Marken sind beispielsweise Yves Rocher, The Body Shop, Asop oder Lush.

 Ob es sich bei einer Marke oder einem Produkt um Naturkosmetik oder Naturnahe Kosmetik handelt, kann man unter anderem schnell mit Codecheck überprüfen. 

Was bei Naturnaher Kosmetik noch erlaubt ist: 

  • chemische Inhaltsstoffe
  • Parabene
  • Mineralöl
  • synthetische Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe
  • Tierversuche (die sind zwar offiziell spätestens seit 2013 in der EU verboten, aber es gibt Schlupflöcher)

Weil nun einmal keine Begriffe definiert sind, verläuft die Grenze von Naturnaher Kosmetik und Greenwashing meist fließend.

Es gibt keine eindeutigen Kriterien für die Herkunft oder Herstellung von Inhaltsstoffen und keine Kontrolle der Mengen der verwendeten Stoffe im Fertigprodukt. Naturinspirierte Kosmetik kann auch rein synthetische Stoffe enthalten, die der Verbraucher nicht von authentischen natürlichen und biologischen Produkten erwartet. (NaturkosmetikCamp)

Falls Produkte von naturnahen Firmen infrage kommen, sollte man ganz genau auf die Zutatenlisten schauen – sich allerdings auch generell bewusst sein, dass der natürlich-nachhaltige Aspekt, den man vielleicht sucht, hier nicht im Vordergrund steht.

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Naturkosmetik

Als Naturkosmetik dürfen nur Produkte bezeichnet werden, bei denen alle Inhaltsstoffe (bis auf sehr wenige, eindeutig festgelegte Ausnahmen) einen natürlichen Ursprung besitzen und die in festgelegten Verfahren verarbeitet wurden. Tenside werden beispielsweise mit speziellen natürlichen Verfahren aus Zucker oder Kokosöl hergestellt. Die Gewährleistung hierfür geben unabhängige Naturkosmetik-Siegel.

Da die Inhaltsstoffe natürlichen Ursprungs sind (und nicht wie bei konventioneller Kosmetik im Labor hergestellt werden), kann es sein, dass es manchmal zu natürlich bedingten leichten Schwankungen in der Formulierung der Produkte kommt (je nachdem, wie beispielsweise die Ernte in dieser Saison verlaufen ist). 

Bei den Inhaltsstoffen in Naturkosmetik-Produkten kann es sich allerdings auch immer um chemisch hergestellte Varianten natürlicher Stoffe handeln – das liegt eben unter anderem daran, dass der Begriff als solcher nicht geschützt ist. 

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Wie erkenne ich hochwertige Naturkosmetik?

Generell gilt: Wer ganz sicher gehen möchte, kauft ihre*seine Kosmetik nur im Bioladen des Vertrauens ein. Denn dort darf ausschließlich zertifizierte Naturkosmetik angeboten werden.

Weil der nächste Biomarkt aber nun eben nicht immer um die Ecke liegt und auch Drogerien und/oder Online-Shops ihren Reiz haben, lohnt es sich, über die wichtigsten Siegel für Naturkosmetik bescheid zu wissen.

Eine sehr gute Übersicht zu den wichtigsten Siegeln inklusive der Stoffe, die jeweils nicht in den Produkten enthalten sein dürfen, gibt es hier.

Hochwertige Naturkosmetik (mit biologischen Inhaltsstoffen) können wir unter anderem an dem NaTrue-Siegel und dem Demeter-Siegel erkennen.

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Ein Beispiel: STUDIO BOTANIC

Ein Label, von Anfang an versucht, so viel wie möglich richtig zu machen, ist STUDIO BOTANIC.

Wenn ihr mir auf Instagram folgt, wisst ihr, dass ich zumindest die Handcreme schon seit Beginn des letzten Winters verwende und nicht überzeugter von dem Produkt sein könnte.

Mittlerweile hat sich das Sortiment deutlich erweitert: Es gibt eine Gesichtscreme, eine Aufbau-Salbe (mein absoluter Favorit!) und – ganz neu – jetzt auch eine Flüssigseife.

STUDIO BOTANIC hat den für kleine Firmen aufwändigen und kostenintensiven Zertifizierungsprozess auf sich genommen, um uns Verbrauchenden maximale Sicherheit bieten zu können. Jetzt ist das Label nach NaTrue-Standards sowie mit der Veganblume, dem Cruelty Free Bunny und dem FSC-Siegel zertifiziert.

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Ich muss gestehen: Ganz am Anfang habe ich mich mit der Verpackung sehr schwergetan. Die besteht aus Aluminium – einem nicht ganz unproblematischen Stoff. Nach einem langen und konstruktiven Mailverkehr mit STUDIO BOTANIC und nachdem ich die Produkte ausführlich selbst getestet habe, bin ich diesbezüglich milder gestimmt.

Als unproblematisch empfinde ich die Verpackung nach wie vor nicht – aber ich kann sehr gut nachvollziehen, warum diese Form für die entsprechenden Kosmetika gewählt wurde.

(Die Motivation dafür erklärt das Label in diesem Artikel hier.) 

Falls ihr Anregungen, Fragen und generell nähere Erläuterungen wünscht, die über den verlinkten Artikel hinausgehen, schreibt gerne an STUDIO BOTANIC – die Bereitschaft für einen konstruktiven und fairen Austausch und der Wille, Dinge noch nachhaltiger zu gestalten, sind auf jeden Fall da.

STUDIO BOTANIC möchte nichts weniger als eine neue Generation von Naturkosmetikherstellern sein: der Anspruch ist Weniger ist mehr – und zwar überall. In der Rezeptur, dem zeitlos-minimalistischen Design und der klar-unverschnörkelten Außenkommunikation.

Die Produkte werden nach folgenden Kriterien designed: 

  • Vegane, qualitativ hochwertige sowie rein natürliche Rohstoffe.
  • Die sehr gute Verträglichkeit jedes einzelnen Inhaltsstoffes.
  • Den geringen Einsatz von ätherischen Ölen oder natürlichen Parfums für einen dezenten botanischen Duft.
  • Den Verzicht überflüssiger, reizender oder nicht natürlicher Inhaltsstoffe.
  • Die Zertifizierung für natürliche und vegane Formulierungen und den Verzicht auf Tierversuche.
  • Ehrlichkeit und Transparenz.
  • Produkte, deren Funktions- und Wirkungsweisen leicht und klar verständlich sind.

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Und wo wir gerade von Design sprechen: Das Verpackungsdesign der STUDIO-BOTANIC-Produkte gehört zu dem schönsten, das mir im Nachhaltigkeit-Sortiment (und im Kosmetik-Bereich generell) bisher untergenommen ist.

Besonders gut gefällt mir abgesehen von dem ästhetisch-minimalistischen Grundkonzept die Tatsache, dass durch die Symbole auf der Außenverpackung und den Rückseiten der Tuben sowie der Vermeidung von gender-spezifischen Farb- oder Bildschemata jede*r von den Produkten angesprochen wird. Tatsächlich sind schon einige meiner männlichen Bekannten und Freunde sehr neugierig (vor allem auf die Handcreme und die Aufbausalbe, die ich überallhin mitnehme) und im zweiten Schritt sehr überzeugte Anwender geworden.

Das hängt auch damit zusammen, dass die Produkte von STUDIO BOTANIC halten, was sie versprechen:

Sie pflegen optimal bei fast jedem Hauttypen und ziehen unfassbar schnell ein. Sodass man bei der Handcreme beispielsweise – als Millenial, der mit seiner Laptop-Tastatur und dem Handy-Bildschirm quasi verwachsen ist – wenige Minuten später konzentriert mit der gerade unterbrochenen Arbeit fortfahren kann.

Außerdem durften die Formulierungen zwar, aber das sehr dezent und so, dass die meisten Menschen den Duft mögen (wer kann schon Pfefferminz- und Mandarinenöl oder Rosenblütenextrakt widerstehen?).

Leere Kosmetikversprechen, zweifelhafte oder überflüssige Inhaltsstoffe und Wirkungen, unverständliche Produktnamen und Bezeichnungen, zu viel Parfum oder ätherische Öle, ein schrilles Design, ein beschränkter Zugang zum Produkt sowie alternative Kosmetikfakten – auf all das können wir gut und gerne verzichten. Denn wir wissen: Es geht auch anders. Ohne Tierversuche, ohne chemische Zusätze, ohne tierische Inhaltsstoffe. (Manifest von STUDIO BOTANIC)

Damit man sich beim Kauf, aber auch vor der Verwendung schnell einen Überblick über die wichtigsten Inhaltsstoffe verschaffen kann, sind diese auf jeder Außenverpackung für das jeweilige Produkt (zusätzlich zur vollständigen INCI-Liste) mit kleinen Icons angegeben:

  • Handcreme: Avocadoöl, veganes Wachs, Zitrusextrakte
  • Gesichtscreme: Hanföl, veganes Wachs, Olivenöl
  • Aufbausalbe: Olivenöl, veganes Wachs, Rosenblütenextrakt

Zu den Inhaltsstoffen hat STUDIO BOTANIC außerdem einen ausführlichen Guide auf der Website veröffentlicht: Wozu ist das eigentlich da, was kann es und wo kommt es her? 

Und weil STUDIO BOTANIC unter anderem durch das Label der Vegan Society zertifiziert ist, sind alle Produkte des Unternehmens selbstverständlich vegan und tierversuchsfrei.

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Was mich außerdem im Hinblick auf das Verpackungs-Thema riesig freut: Die Produkte sind sehr ergiebig. 

Mittlerweile habe ich die Handcreme mehrfach verschenkt und nutze selbst immer noch die Tube, die ich vor einigen Monaten angebrochen habe. Dasselbe bei der Aufbausalbe (die übrigens prima für trockene Stellen am Knie, den Knöcheln, im Gesicht, am Ellenbogen und sonstwo geeignet ist): kleine Mengen des jeweiligen Produkts reichen in der Regel aus, sodass man nicht alle zwei Wochen nachkaufen muss.

Mein absoluter Favorit ist und bleibt jedoch die Aufbausalbe, die als Cold Cream angelegt ist und die ich – wie erwähnt – für so ziemlich alles nutze: Hände, Körper, Gesicht, Lippen – wahrscheinlich wird das ein neuer Allrounder für das ganze Jahr werden. Ich bin jedenfalls gerade sehr happy damit.

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Ab Mai neu dabei: die Handseife

Ganz neu im Sortiment wird STUDIO BOTANIC demnächst die pflegende Handseife mit Hamamelisblattextrakt, veganem Glycerin und veganen Wachssubstanzen führen. Die Seife duftet durch Zitronengrasöl schön frisch und trocknet durch die leicht rückfettende Wirkung die Hände nicht so schnell aus wie andere Seifen.

(Okay, was bitte ist Hamamelisblattextrakt? Das erfährst du hier.

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Wenn ihr auf der Suche nach einem glücklich machenden Naturkosmetik-Label seid, kann ich euch STUDIO BOTANIC wärmstens ans Herz legen.

Garantiert nicht nur naturnah, sondern mittendrin.

(Die Firmenphilosophie von STUDIO BOTANIC beinhaltet neben der Reduktion im Generellen auch die starke Selektion von Vertriebspartner*innen: Außer auf Amazon – wo ich vom Kaufen abrate – gibt es sie bei Lovely Day Botanicals und Mangolds zu erwerben. Weitere Concept Stores und Naturkosmetikläden in Deutschland sollen folgen.)

Zum Weiterlesen: 

JENNI MARR

Wanderin im Geiste, mit der Nase im nächsten Buch, nie so ganz zuhause und doch immer da.

KOMMENTARE

Liebe Nicole,
danke dir für deine Rückmeldung!
Ich freue mich sehr, dass dir der Artikel ein wenig weiterhelfen konnte – denn leider ist es in den meisten Fällen dann doch ein wenig komplizierter, als die meisten Firmen einen Glauben machen wollen. Schön, wenn dadurch ein bisschen mehr Transparenz für dich geschaffen wurde! 🙂

Liebe Grüße
Jenni

Vielen Dank für den ausführlichen Beitrag. Insbesondere den Link zu den “Schlupflöchern” fand ich sehr hilfreich. Ich hatte bisher auch immer das Argument im Kopf, dass Tierversuche in der EU verboten sind und man da also auf der sicheren Seite ist. Die Problematik mit dem chinesichem Markt ist mir auch bekannt. Ich kaufe seitdem in den seltensten Fälle die bekannten großen Marken. Mein Konsum an Kosmetika und anderen Pflegeprodukten ist dadurch deutlich gesunken. Auch ein Weg Abfall zu vermeiden 🙂