(Anzeige) Urban Jungle an der Wand mit Posterlounge

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20. Juni 2018

Pflanzen haben gefühlt jeden Winkel unserer Wohnung erobert – vor allem in lebendiger Form, mittlerweile aber auch als für immer eingefangene Modelle an den Wänden. Dabei setzen wir vor allem auf die alten, üppigen Farben und an die Gemälde alter Botaniker*innen (kennt ihr schon Maria Sibylla Merian?) und lassen die satten Farben in unseren ansonsten eher schlicht gehaltenen Räumen wirken.

Weniger Möbel – mehr Raum für Kunst

Seitdem wir umfassend aussortiert haben (wir sind übrigens immer noch dabei), haben wir den freien Raum, den wir auch durch das Weggeben diverser Möbelstücke erworben haben, sehr zu schätzen gelernt und genießen es, dass nicht jede Ecke mit irgendeinem Gegenstand ausgefüllt ist (wohl aber mit Pflanzen, aber das ist eine andere Geschichte).

Das Weiß und das Leere haben eine ganz eigene Ästhetik, die man erst schätzen lernen muss.

Jedenfalls war das bei uns ein Prozess, beginnend mit dem komischen Gefühl “dass das jetzt alles so leer da ist” bis hin zum Krisekriegen, wenn zuviel Dinge sich in einem Raum befinden. Weil die Antennen dann doch ganz schnell feinfühlig geworden sind, was ein Zuviel betrifft.

Lange Zeit haben wir uns daher auch gar nicht groß mit unseren weißen Wänden (wir finden dunkelgrün gestrichene Wände in anderen Wohnungen, die uns auf Instagram und Pinterest begegnen, übrigens auch wunderschön, können uns das für unsere eigenen vier Wände allerdings nicht vorstellen – Reizüberflutung und so) beschäftigt. Beziehungsweise: mit dem, was man an sie dranhängen könnte.

Als dann nach und nach andere ablenkende Farben und Formen, die von herumstehenden Gegenständen rührten, aus dem Sichtfeld verschwanden und den Blick für den Raum als solchen freigaben, kam dann nach und nach ganz natürlich der Wunsch, auch die Vertikalen mit Schönem zu schmücken. Aber passend zu unserem Lebensstil – natürlich, am besten in Material und Abbild.

Dieser Logik entsprechend hängen getrocknete Pflanzen, lebende Pflanzen und Efeu-Kränze in unserer Wohnung, neben von bewunderten Illustrator*innen angefertigten Postkarten und eigenen künstlerischen Versuchen (der Coco ist von mir) in ausgewählten Collagen an unseren weißen Wohnungshintergründen, bevorzugt in Verbindung mit Juteband, Holzrahmen und Flechtkörben.

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Botanische Prints von Posterlounge

Neu eingezogen sind allerdings auch zwei botanische Prints von Posterlounge, die perfekt in die vorbereitete Umgebung gepasst haben und meinem Wunsch nach leicht vergangenheits-verklärendem Botanik-Input mehr als entsprechen.

Passend ist die Feigenstudie mit der Geigenfeige (ficus lyrata) kombiniert. Kennt ihr eigentlich schon die abenteuerliche Geschichte ihrer Anschaffung?

Mr. ficus lyrata und ich

Also: Lange schon habe ich die Pflanzenpracht auf dem Instagram-Account von Winkel van Sinkel in Hamburg bewundert und pflanzomaniegetreu große Augen bei fast allen Exemplaren und Arrangements, die dort zu sehen sind, bekommen. Der Vorsatz, irgendwann ganz dringend dort vorbeizuschauen, stand sowas von fest.

Und die Gelegenheit ergab sich, als wir für eine Messe (ich glaube, es war die Veggieworld) eine Stippvisite in Hamburg machten – während der ich Serdar so lange auf die Nerven gefallen bin mit dem Wunsch, bei Winkel van Sinkel vorbeizuschauen, dass er dann doch irgendwann resigniert und sich seinem Schicksal gefügt hat (nicht, ohne beim Stöbern dann selbst den allergrößten Spaß zu haben).

Wir hätten ungelogen am liebsten den ganzen Laden mitgenommen oder wären gleich selbst dort eingezogen – mussten uns aber natur- und geldbeutelgemäß am Riemen reißen und nahmen drei Pflanzen (unter anderem eben den Ficus) mit.

Nun ist die Geigenfeige aber eine sehr sensible (um nicht zu sagen: penible) Pflanze, die fast nichts mehr hasst als Standortveränderungen.

Unser Transport schloss aber nun mindestens drei solcher Bewegungen ein: aus dem Laden ins Auto, im Auto auch noch warten (!) bis zur Ankunft zuhause (während der Fahrt mit Zugluft!) und anschließend vom Auto in die Wohnung an den finalen Bestimmungsort.

Ich habe noch nie so Angst um eine Pflanze gehabt. Die Vorstellung, dass dem Ficus etwas passiert sein und er geschädigt-beleidigt beschließen könnte, sich seiner Blätter zu entledigen, war mir ein Graus.

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Glücklicherweise ist alles gutgegangen. Die Geigenfeige erfreut sich bester Gesundheit und ist aktuell in einer Phase stetiger und euphorischer Blattproduktion. Wir beide kommen sehr gut zurecht, Mr. Ficus und ich. Ich nenne ihn ganz kreativ Großer.

Pflege-Tipps: Die Geigenfeige mag einen sehr hellen Standort, aber ohne direkte Sonnenbestrahlung nachmittags – das verbrennt die Blätter.

Sie braucht regelmäßig Wasser (ich gieße zweimal pro Woche reichlich, wenn die obere Schicht des Substrats angetrocknet ist) und möchte (wie gesagt) nicht so gerne hin- und herbewegt werden.

Wenn die unteren Blätter abfallen oder braune Flecken bekommen, ist am Gießverhalten etwas nicht okay (zu viel oder zu wenig Wasser). Wie viele andere Pflanzen liebt der Ficus das regelmäßige Abwischen der Blätter mit einem feuchten Tuch und das Besprühen mit Wasser.

Kunstwerke von Georg Dionysius Ehret

Seitdem bei mir das Urban-Jungle-Fieber ausgebrochen ist, lese ich mit neu entfachter Begeisterung Bücher über Darwin, Botanik und Zoologie.

Solche Dinge haben mich schon immer sehr interessiert (wie so vieles) und ich war wirklich ganz kurz davor, Biologie zu studieren. (Dann habe ich gemerkt, dass man viel Chemie und Physik benötigt und den Gedanken ganz schnell wieder verworfen.)

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Die Zeichnungen in den entsprechenden Büchern haben es mir aber nach wie vor angetan, unter anderem. Neben den faszinierenden Theorien und der Aufbruchsstimmung, die man mitunter zwischen den enthusiastischen Zeilen der Forscher (meistens waren es ja ausschließlich Männer) herauslesen kann.

Besonders einprägsam finde ich die Bilder von Ernst Haeckel, der sich unter anderem jahrzehntelang der Erforschung von Medusen gewidmet und faszinierende Kunstwerke geschaffen hat (seine politische Einstellung ist hingegen mit Vorsicht zu genießen und sollte gerade bei Botanikern dieser Zeit immer mitgedacht werden).

Bevor ich mich im Shop von Posterlounge in seine botanischen Bilder verliebt habe, kannte ich Georg Dionysius Ehret noch nicht, muss ich zugeben. Seine Werke erinnerten mich stilistisch allerdings sofort an Haeckel und ähnliche Künstler*innen und ich wusste, dass sowohl der Feigenprint als auch die Papaya bei mir einziehen würden.

(Zu Haeckel gibt es übrigens auch ganz wunderbare Prints bei Posterlounge zu erwerben. Die waren mir dann allerdings doch ein bisschen zu arg bunt bzw. pompös, weshalb ich mich auf das Betrachten der haeckelschen Bilder in Büchern beschränke.)

Drucken auf Holz

Das Papaya-Bild habe ich in der Holz-Version gewählt, damit ich es an die Wand oder auf Möbelstücke als eigenständigen Eyecatcher stellen kann. Meine Wahl fiel auch deswegen auf den Holz-Druck, weil das von Posterlounge verwendete Holz FSC-zertifiziert (den entsprechenden Nachweis der Druckerei habe ich auf Anfrage erhalten) ist.

Was bei der Bestellung von Holzdrucken zu beachten ist, ist die eventuell veränderte Wirkung der Farben auf dem natürlichen Untergrund, der beim Drucken ein wenig von derselben einzieht und deswegen beispielsweise weiße Großflächen nicht strahlend, sondern eher eierschalenfarben wirken. Den Unterschied empfinde ich persönlich jedoch nicht als störend.

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Ich liebe den leicht üppigen Flair, den beide Bilder an die sonst so weißen Wände bringen und die Räume trotz reduzierter Einrichtung warm, aber nicht übervoll wirken lassen und das Träumen, zu dem sie beim Betrachten einladen. Denken an Entdeckerstolz, Aufbruchsstimmung, wissenschaftlichen Forscherdrang, akribisches Festhalten der eigenen Beobachtung.

Es ist schön, einige Bilder aus den liebsten Büchern an den Wänden wiederzufinden und im Alltag auch hier immer mal wieder kurz innezuhalten und die Augen neben den lebenden auch auf den für die Ewigkeit festgehaltenen Pflanzen ruhen zu lassen.

Die Schwärmerei für die Natur kommt von der Unbewohnbarkeit der Städte. (Bertold Brecht)

Im Moment habe ich allerdings auch Vorlieben für minimalistische (wer hätte es geahnt?) Bilder entwickelt und liebe beispielsweise Ein-Strich-Zeichnungen, die ja genau das Gegenteil von den prächtigen botanischen Kunstwerken sind. Und ich finde, das muss sich auch so gar nicht ausschließen oder widersprechen. Wände haben wir ja genug.

Gutscheincode für euch

Falls das bei euch auch der Fall sein sollte und ihr Lust habt, euch oder eure Lieben mit schöner Kunst zu beschenken, habe ich einen Code für euch, mit dem ihr auf euren nächsten Einkauf bis zum 8.7.2018 bei Posterlounge 20% Nachlass erhaltet. Wählt weise, die Entscheidung fällt ohnehin schwer.

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Was ist euer liebster Kunst-Stil an euren heimischen Wänden? 

(Transparenz: Dieser Beitrag ist in freundlicher Kooperation mit Posterlounge entstanden. Vielen Dank für die schöne Zusammenarbeit!)

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JENNI MARR

Wanderin im Geiste, mit der Nase im nächsten Buch, nie so ganz zuhause und doch immer da.

KOMMENTARE

Euer Urban Jungle sieht absolut wunderschön aus! Grün und Weiß passen zueinander einfach perfekt.

Oh Gott ich bin eben auf deinen Blog gestoßen.. ich bin nicht nur völlig begeistert von der Einrichtung deines Zimmers, sondern auch von dem wundervollen Layout deines Blogs und die Themen über die du schreibst.. ich glaube dein Blog wird noch zu meinem neuen Lieblingsblog werden, haha 😀
Alles Liebe, Lea von http://leachristin.com

Liebe Lea,
ich danke dir für deine lieben Worte und freue mich sehr, dass du hierher gefunden hast und das alles hier so schön findest. Das macht viel Mut und Freude zum Weitermachen und ist ein sehr, sehr schönes Lob! ❤️
Schau’ dich gerne um und lies dich ein wenig durch – ich freue mich, dass du hier bist.

Liebe Grüße an dich!
Jenni