Urban Jungle Bloggers: Wohnen in Grün [Rezension]

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Ich weiß nicht, wann mich zuletzt ein Buch so nachhaltig mit Kribbeln in den Fingerspitzen und dem unwiderstehlichen Drang, endlich loszulegen, endlich etwas zu tun, zurückgelassen hat. Fest steht: Wenn das Buch Wohnen in Grün der Urban Jungle Bloggers eines kann, dann ist es das: genau dieses Bedürfnis auszulösen.

Vom schwarzen Daumen und gutem Vorsatz

In allerkrassester Stärke. So Ich-stürme-jetzt-die-Gartenabteilung-im-Baumarkt-mäßig. Aber Moment – von vorn, bitte.

Vor einigen Monaten bin ich auf diese pflanzenversessene Internetgemeinde gestoßen, die fleißig Sukkulenten und Kakteen (nein, das ist nicht dasselbe – wie ich auch spätestens nach der Lektüre dieses Buches weiß) anordnet, Vintage-Hocker und -Truhen sammelt wie man das früher mit Briefmarken gemacht hat und das alles in wunderschöne Kunstwerke gießt, die sich auf Instagram unter den entsprechenden Hashtags bewundern lassen.

So schnell hatte ich noch niemals meinen Namen samt E-Mail-Adresse in eine Newsletter-Box getippt. Mann, sah das gut aus! Wenn ich das schon nicht nachmachen konnte, so wollte ich doch regelmäßig von sattgrüner Inspiration überwältigt werden.

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Und ich wurde. Mit jeder digitalen Post, die mir ins Briefkästchen flog, wuchsen sowohl mein Erstaunen über das, was mit Pflanzen alles möglich ist (da sieht auf einmal jede Wohnung richtig gut aus!) als auch meine Bewunderung für das ästhetische Auge der vielen Urban Jungle Bloggers.

Und es kribbelte mich in den Fingerspitzen, ganz zart: Könntest du nicht vielleicht auch…nein. Nee, das ist nicht dein Gebiet. Du machst Food. Vielleicht noch so’n bisschen Gedankenkram, eine tiefgründige Überlegung hier und eine kritische Reflexion dort, und das war’s. Schuster, bleib‘ bei deinen Leisten.

Aber, ach: Rebellion! Der freiheitsliebende, sich selbst ausdrückende Geist steigt auf die Barrikaden! Schreit: Wie ich dieses Sprichwort hasse! Warum sollte der Schuster das tun? Vielleicht kann er ja viel besser malen als schustern – und wenn er nicht zumindest halbwegs regelmäßig den Pinsel in die Hand nimmt, wird er das niemals wissen. Er wird immer glauben, lediglich schustern zu können. Ist zwar ein feines Handwerk – aber was dem Schuster alles für Gelegenheiten und Freuden entgangen wären!

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Kurzum: Ich habe es ja auch hier einigermaßen verklausuliert, wie ich nun einmal manchmal bin, angekündigt – hier gibt es in Zukunft auch mehr aus der Design-Interior-Einrichtungs-Ecke zu sehen.

Weil ich (und mit mir der gute Mr. Grünzeug) mich stetig weiterentwickle. Und weil ich nicht bei meinen Leisten bleiben, sondern immer etwas Neues ausprobieren möchte. Ich brauche die Abwechslung, die Herausforderung, den Selbstausdruck. Und wenn das sich nun auch um die Fragen nach der geupcycleten Kommode oder dem perfekten Wandbehang drehen mag, dann soll es so sein.

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Oder eben um die Frage, wie ich mich denn nun am besten mit Pflanzen einrichte. Denn – ich gestehe es nun offen und frei heraus: Ich habe einen schwarzen Daumen. So richtig, richtig tiefstschwarz. Gähnender-Abgrund-Schwarz.

Das Einzige, was bei mir überlebt, sind Kakteen. Und sogar die gehen manchmal ein. Ich bin hoffnungslos, was Pflanzen angeht.

Aber ich wäre nicht ich, wenn ich nicht aktiv die Herausforderung suchen würde. Daher lautete einer meiner Vorsätze für das neue Jahr auch: Du lernst – gottverdammich – dieses Jahr, wie man vernünftig mit Zimmerpflanzen umgeht. Du musst ja keine Gärtnerin werden. Aber anfangen zumindest, das wär‘ doch was.

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Und da zündete bei mir etwas kurz: Was wäre als Einführung in dieses Thema für einen Komplett-Neuling wie mich da besser geeignet als das kürzlich erschienene Buch der Urban Jungle Bloggers – als Wohnen in Grün?

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Pflanzeninspiration at it’s best: Wohnen in Grün

Und ich bin sehr froh, dass es kurzgezündet hat. Denn dieses Buch ist ein Fest. Besser kann man es nicht beschreiben: Wohnen in Grün ist ein Fest auf die Pflanzen und die Liebe der Menschen zu ihnen.

Auf knapp 170 Seiten wird das Grün in aller Pracht gefeiert –  mit einer umwerfenden Gestaltung, wunderschönen Bildern von liebevoll arrangierten Pflanzenoasen und ihren Besitzer*innen, die man am liebsten umgehend auf eine Tasse Soja-Latte einladen würde, und reichlich Informations-Input.

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Die Herausgeber Igor vom happy interior blog und Judith von Joelix.com haben insgesamt fünf Familien aus der ganzen Welt (Dänemark, Frankreich, Heidelberg, Istanbul) besucht und ihre Liebe zu den Pflanzen porträtiert.

Herausgekommen sind wundervoll einfühlsame und inspirierende Bilderstrecken, die so viel über die Bewohner*innen verraten und die voller Leben sind. Man möchte stundenlang in einem Bild versinken, so schön sind die Aufnahmen.

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Und immer im Fokus: die grünen Mitbewohner.

Arrangiert, drapiert, in möglichsten und unmöglichsten Winkeln versteckt oder ganz offen und raumgreifend in Szene gesetzt: Wohnen in Grün strotzt nur so vor grüner Einrichtungs-Inspiration. Für Menschen, die (wie ich) schon mit der Frage überfordert sind, wo eine singuläre, seit sieben Jahren im Familienbesitz befindliche Pflanze denn nun am besten stehen soll – eine wahre Goldgrube.

Ich habe es früher nicht für möglich gehalten, aber: Dieses Buch habe ich langsam, ganz langsam, durchgearbeitet. Jedes Bild habe ich genau studiert – wie wurden die Sachen dort angerichtet, dass es mich so anspricht? Was haben die Menschen, die dahinterstecken, sich womöglich dabei gedacht? Wie könnte ich das für mich umsetzen? Gibt mir das etwas mit, dieses Bild?

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Und ich habe so viel mitgenommen. Ihr merkt es wahrscheinlich schon: Ich habe ein neues Lieblingsbuch. Beziehungsweise: einen Neuzugang im Lieblingsbücherstapel.

Denn mit den Homestories der einzelnen Familien hört es noch lange nicht auf: Wohnen in Grün zeigt nicht nur, wie andere das machen – sondern wie man selbst das auch hinbekommen kann.

Angefangen bei der Frage, welche Pflanzen für Einsteiger*innen (an diesen Stellen habe ich fleißig mitgeschrieben) am besten geeignet (sprich: absolut härtefallresistent) sind bis zu umfangreichen Tipps zum individuellen Styling jeder der vorgestellten Pflanzen: Wo wirkt eine Monstera Deliciosa am besten? Wie arrangiere ich am besten Sukkulenten? Was macht einen guten grünen Wohnstil aus?

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Mit dabei auch immer umfangreiche Pflegetipps, damit die grünen Lieblinge sich nicht so schnell wieder von uns verabschieden, wie sie eingezogen sind.

Fazit: neues Lieblingsbuch!

Ich möchte dieses Werk am liebsten gar nicht mehr aus den Händen legen. Jeden Abend schaue ich aktuell wieder hinein und obwohl ich diese ganzen Bilder mittlerweile sehr gut kenne, gibt es immer wieder etwas, das ich beim bisherigen Durchschauen übersehen hatte. Etwas, das auch besonderer Aufmerksamkeit bedarf, ein kleines Detail oder eine große Offensichtlichkeit.

Die Liebe zu den Pflanzen und auch die Liebe zu dem Projekt selbst ist auf jeder Seit in Wohnen in Grün spürbar – und das verleiht dem Buch eine ganz eigene… Atmosphäre, möchte man schon fast sagen.

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Und ich bin nicht nur theoretisch, sondern auch ganz praktisch am nächsten Tag, nachdem ich das Buch durchgelesen hatte, zum örtlichen Gartenbaumarkt gepilgert (daraus stammen übrigens auch die restlichen Bilder in diesem Beitrag).

Was fand ich Gartenbaumärkte früher ätzend langweilig! An diesem Tag habe ich mich eine geschlagene Stunde darin aufgehalten – und wäre am liebsten noch länger geblieben. Das Problem: Ich hätte zu viele Pflanzen mitgenommen. Dabei wollte ich doch eigentlich nur meinen Kakteen-Sukkulenten-Kreis neu bestücken…(Das ist übrigens der, in dem mir die Kakteen erwähnterweise verendet sind.)

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Und bevor ich noch schnell mal eben die Monstera Deliciosa, die mich da aus dem ganzen Dschungel-Grün anlachte (und die ich mir beim nächsten Besuch definitiv mitnehmen werde) doch noch einstecken und ihr ein endgültiges (im Sinne von: sicheres) Zuhause schenken konnte, bin ich mit meinen drei Bogenhanf-Jungen, zwei lebenden Steinen (die heißen wirklich so!) und einer Kaktee in wunderschönem Weiß zur Kasse marschiert (nicht, ohne mir in den Finger gestochen zu haben – gehört ja auch irgendwie dazu).

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Den ganzen restlichen Abend habe ich damit verbracht, die riesige Glasschale mit den neuen Pflänzchen zu bestücken, die alten Kakteen zu retten, so sie denn noch zu retten waren und in eine alte Kuchenform umzupflanzen oder auf das Wohnzimmerfensterbrett zu verfrachten. Schaut gleich ganz anders aus, der Raum. So mit ein bisschen Grün.

Und meine Liste mit Dingen, die ich (nicht nur, aber auch) pflanzentechnisch in der Wohnung ändern möchte, sprengt fast meinen Kopf – und ich freue mich darauf, jeden einzelnen Punkt anzugehen.

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Und wenn ihr jetzt auch Lust auf Pflanzen, Grün und ganz viel Inspiration zum Wohnen, Staunen und Nachmachen habt, könnt ihr das Buch hier beim Callway-Verlag bestellen (oder über euren örtlichen Buchhändler kaufen).

P.S.: Laut Igor und Judith kann man übrigens gar keinen schwarzen Daumen haben. Das sei ein Märchen, schreiben sie. Jeder kann mit Pflanzen umgehen. Man muss nur lernen, wie es geht. Dewegen gibt es dieses Buch.

*Das Rezensionsexemplar wurde mir freundlicherweise vom Callway-Verlag zur Verfügung gestellt. Ich bedanke mich herzlich – auf meine Beurteilung des Buches hat das allerdings keinerlei Auswirkungen.

28 Comments

  1. cookiesulrike 22. März 2017

    Liebe Jenni,

    ich kann dich nur zu gut verstehen. Als ich die Urban Jungle Bloggers vor gut einem Jahr entdeckt habe ging es mir genau wie dir, ich war einfach nur fasziniert von dem vielen Grün und wollte direkt anpflanzen was geht. haha.
    Dieses Jahr hab ich schon früh begonnen meine kleinen Pflänzchen für die Terrasse zu ziehen und freue mich schon extrem auch noch Basilikum und Co selbst gezogen zu haben.

    Alles Liebe,
    Ulli

    Antworten
    • Jenni 22. März 2017

      Liebe Ulli,

      ich freue mich, dass ich nicht die Einzige zu sein scheine, die von den Urban Jungle Bloggers und ihrer Kreativität gewissermaßen überrollt wurde. Manchmal braucht man solche Schübe – und ich bin dankbar, wenn ich sie durch die Weiten des Internet oder ein gutes Buch erhalte. 🙂

      Eine Terrasse besitzen wir leider (noch?) nicht und daher habe ich es dieses Jahr auch noch nicht in Angriff genommen, selbst etwas zu ziehen. Ich wollte mich demnächst allerdings einmal mit der Fensterbank-Gärtnerei befassen. Aber zunächst muss ich das mit den Zimmerpflanzen selbst auf die Reihe bekommen, dann kann das nächste Projekt folgen. 😉

      Ich freue mich aber sehr für dich, dass das mit den Pflänzchen so gut klappt bei dir!

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
      • cookiesulrike 22. März 2017

        Was ich dir als geheimtipp geben kann: Kurkuma ziehen!!!! Ich hab eine Knolle in einem Glas wasser keimen lassen (so wie man es mit Avocados macht) und nun hat die Knolle schon ein riesiges Blatt! Habs nun eingepflanzt und bin super gespannt, was draus wird.

        Liebst,
        Ulli

        Antworten
        • Jenni 22. März 2017

          Liebe Ulli,

          das ist wirklich ein toller Geheimtipp – das werde ich auf jeden Fall ausprobieren, vielen Dank dir dafür! 🙂
          Ich wünsche dir, dass du mit einem tollen Gewächs belohnt wirst und drücke dir die grünen Daumen!

          Liebe Grüße
          Jenni

          Antworten
  2. Kati | 50percentgreen 22. März 2017

    Ach, super! Dank deinem Beitrag weiß ich jetzt, wie diese „Pflanze mit den runden Dingern“ heißt, die ich gestern im Baumarkt vergeblich gesucht habe 😀 chinesicher Geldbaum, soso.

    Ich finde Wohnen im Grünen auch richtig toll, mit Katzen, die alles Grüne liebend gern annagen (obwohl sie natürlich ihr eigenes Katzengras haben…) ist es aber eine echte Herausforderung, und mein Daumen ist ebenso schwarz. Eine kleine Sukkulente durfte gestern aber doch mit 🙂

    Antworten
    • Jenni 22. März 2017

      Liebe Kati,

      ja, der chinesische Geldbaum ist auch eine Pflanze, die sich großer Beliebtheit erfreut – seitdem ich eine Instagram-Story mit meinem kleinen Pflänzchen gepostet habe, werde ich auch mit Fragen zum Namen derselben gelöchert.
      Diese Sorte ist auch besonders schön, finde ich. Ich hoffe, du findest bald ein passendes Pflänzchen für dich!

      Sukkulenten sind da ja auch die absolut gelingsicheren und überlebensresistenten Alternativen zu komplizierteren Pflanzen – heißt es jedenfalls immer (auch die bekomme ich aber bisher noch kaputt – ich hoffe, das ändert sich jetzt endlich einmal 😉 ).

      Ich glaube aber, am Ende macht es doch die Übung, wenn es darum geht, einen schwarzen in einen grünen Daumen umzuwandeln. Ich wünsche dir dabei auf jeden Fall ganz viel Erfolg! 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  3. Marie 22. März 2017

    Ich habe auch einen richtig schwarzen Daumen 🙂 Wenn meine Mutter mir Blumen mitbringt, sind es meist Orchideen. Die Blumen für Faule & doch bekomme ich es hin, dass sie mir eingehen. Dabei muss man mit denen genau so wenig machen, wie mit Kakteen 🙂 Das Buch hört sich demnach auch für mich sehr interessant an!

    Lieben Gruß ♥

    Antworten
    • Jenni 22. März 2017

      Liebe Marie,

      ich freue mich, dass das Buch für dich eine gute Idee ist und wünsche dir viel Freude beim Lesen und Inspiration- und Wissenholen!
      Ich bin überzeugt, dass du auch bald einen grünen Daumen entwickelt haben wirst – man muss einfach anfangen und immer ein bisschen dazulernen, dann wird das sicherlich, da bin ich sehr überzeugt von. 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  4. GreenySherry 23. März 2017

    Liebe Jenni,
    ich kann Deine Begeisterung förmlich spüren und totaaal gut nachvollziehen, ich liebe Pflanzen (meine Geldbäumchen kennst Du ja schon 😉) und auch ich kann mich nicht von dem Urban Jungle Hype fernhalten. Die Bilder der begrünten Wohnungen sind aber wirklich eine Augenweide und das Buch klingt sehr interessant, ich hab mich auch mal in diesen Newsletter eingetragen hihi. Danke für den Tipp!
    Hach, mir kribbelt es jetzt auch wieder in den Fingern, würde auch ma liebsten direkt loslegen! Ich pflanze auch total gerne Kräuter und eigenes Gemüse auf der Terasse an, v.a. Zucchini sind relativ pflegeleicht und sehen hübsch aus.
    Haha, ich verbringe immer Ewigkeiten in Pflanzenabteilungen – sehr zum Leidwesen meines Mannes😂. Aber alleine das satte Grün ist doch echt eine Wohltat für Augen und Seele, die Farbe beruhigt einfach total.
    Für Sukkulenten (und Kakteen) kann ich aus eigener Erfahrung den Tipp geben, lieber zu wenig gießen als zu viel, etwa 1x im Monat düngen und im Sommer sind sie gerne draußen an der frischen Luft. Meine „Babies“ begleiten mich so schon seit gut 10 Jahren und ab und zu blühen sie sogar – das ist Freude pur 😃.
    Also ich finds sehr gut, dass Du NICHT bei deinen Leisten geblieben bist. Ich wünsche Dir ganz viel Freude mit Deinem Urban Jungle Unterfangen und freue mich auf weitere Updates.
    Liebe und grüne Grüße
    Sharon

    Antworten
    • Jenni 24. März 2017

      Liebe Sharon,

      ach, ich kann es dir nachfühlen, dieses Verliebtsein – sowas von! 🙂

      Die Community rund um die Urban Jungle Bloggers ist wirklich unglaublich inspirierend – ich liebe diese Riesenportion Natürlichkeit, die man dort immer verpasst bekommt. Und viele von ihnen haben einen ganz individuellen Wohnstil aus Alt, Upgecyclet, Vintage und Neuware – das finde ich immer schwer beeindruckend, wie diese Menschen liebevoll und mit einem unglaublich guten Auge für’s Detail alles ein- und anrichten können. Da kann man sehr, sehr viel lernen.

      Eine Terrasse haben wir leider nicht – aber ich habe mir fest vorgenommen, in naher Zukunft zumindest die Küchenfensterbank zu begrünen. Bisher stehen da nur Sukkulenten herum (immerhin – das war bis vor wenigen Wochen auch nicht der Fall!), und mein Ziel sind zumindest ein paar Kräuter (sowas Einfaches wie Kresse wäre ja ein feiner Start) und vielleicht ein Tomatenbäumchen oder so. Wenn sich das drinnen machen lässt, mal schauen.

      Danke für deinen tollen Sukkulenten-Tipp – das habe ich auch mehrfach im Buch gelesen: Die meisten Menschen gießen zu beherzt, weshalb die Pflanzen dann früher oder später eingehen. Da brauche ich mir dann wohl eher keine Gedanken drum zu machen… 😀
      Das mit dem Düngen muss ich noch für mich auseinanderdividieren – die Flüssigdünger sagen mir nicht zu (zu viel Chemie und Plastikverpackung). Ich schaue mich einmal um, was es für natürliche Möglichkeiten gibt – da habe ich noch so gar keine Ahnung, ehrlich gesagt. Aber ich bin motiviert, zu lernen. 🙂

      Liebe Grüße und dir ebenfalls viel Freude in deinem grünen Paradies!
      Jenni

      Antworten
      • GreenySherry 28. März 2017

        Liebe Jenni,

        das klingt doch super, ich finde in jeder Wohnung ist Platz für Begrünung und ich wünsche Dir ganz viel Spaß mit Deinem Fensterbank-Jungle :-). Oh ja, Kresse ist super und schmeckt so gut, muss ich auch nochmal anpflanzen. Das Pflanzen macht so viel Freude und ist auch total meditativ, wie ich finde.

        Ja mit dem Thema natürlich düngen möchte ich mich auch noch befassen, leider habe ich bisher auch nur den Flüssigdünger in Plastikflaschen bekommen können. Wir haben einiges vor ;-).

        Hab noch einen schönen Tag,
        liebe Grüße
        Sharon

        Antworten
  5. Hallo Jenni!

    Ich habe Dir auf FB und per Mail eine Nachricht geschrieben und wollte nur mal nachfragen, ob sie angekommen ist?

    lg
    Maria

    Antworten
    • Jenni 24. März 2017

      Liebe Maria,

      alles gut – die Nachrichten sind angekommen.
      Entschuldige, dass ich nicht allzu schnell darauf geantwortet habe – hier hing ich die letzten Tage stundenlang in irgendwelchen Büchern und Exzerpten fest – nun hast du allerdings meine Antwort im Postfach. 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  6. Tabea 25. März 2017

    Also ich muss zugeben, dass ich absolut keinen grünen Daumen habe – ich habe sogar schon eine als Unkraut gewachsene Brennnessel wieder vertrocknen lassen… Daher habe ich auch monatelang nur einen Kaktus in der Wohnung gehabt.
    Aber irgendwie wollte ich letztens auch mehr grün haben – also habe ich Zitronenmelisse gekauft und sie und Petersilie in kleine Töpfe gesät – und hoffe, dass sie was werden. Im Zitronenmelisse-Topf sind nun drei Mini-Pflänzchen – hoffentlich nicht nur Unkraut!!! 😉 Und wenn die Kräuter endlich was werden, dann will ich eine Tomate, weil ich das Zeug im Sommer so oft esse und damit sicher viel Geld sparen würde 🙂

    Pflanzen-Inspiration brauche ich also kaum – eigentlich will ich nur praktisches Grünzeug, dass Essen liefert 😉 Freut mich aber, dass dich das Buch so begeistert. Nur die Tipps gegen schwarze Daumen, die könnte ich wohl dringend brauchen…

    Liebe Grüße

    Antworten
    • Jenni 26. März 2017

      Liebe Tabea,

      ich muss sagen, dass ich Pflanzen, die einen offensichtlichen praktischen Nutzen erfüllen, auch sehr gerne mag. Aktuell versuche ich mich an Chili und Tomaten auf der Fensterbank – ich bin gespannt, was das geben wird (und ob das überhaupt was geben wird).
      Auf der anderen Seite finde ich auch, dass Zimmerpflanzen auch sehr praktisch sind – auf ihre ganz eigene Art und Weise: Sie reinigen die Luft und verwandeln jeden Raum in einen wärmeren und belebteren Ort – man merkt sofort den Unterschied zwischen einem Haus, in dem es Grün gibt und einem, bei dem das nicht der Fall ist.
      So betrachtet, sind eigentlich alle Pflanzen praktisch. 🙂

      Ganz viele Tipps zur Pflege ausgewählter vorgestellter Pflanzen und auch einige Basic-Tipps für Anfänger*innen gibt es natürlich ebenfalls im Buch – obwohl die Autoren (wie gesagt) nicht der Auffassung sind, dass es so etwas wie einen schwarzen Daumen gibt – sondern nur, dass man in diesen Fällen entweder zu wenig Wissen oder zu wenig Disziplin zum Umsetzen dieses Wissens hat. Das finde ich irgendwie sympathisch (und bei mir lag es bisher definitiv an einer Kombination aus beiden Faktoren) – heißt das doch, dass wir Schwarzdäumlinge nicht unrettbar verloren sind.

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
      • Tabea 26. März 2017

        Oh Tomate und Chili klingt spannend – genau das will ich doch eigentlich auch schaffen 😉 Der Tomaten-Kauf ist schon fest geplant… ich weiß nur nicht, ob ich Samen oder einen Setzling will. Was würdest du nehmen?

        Ja, wegen dem Raumklima, also der Luftfeuchtigkeit und dem Sauerstoff, wurde bei mir der „Ich will GRÜNZEUG“-Schub auch ausgelöst. Da wollte ich nur wissen, wie man gesunde Arbeitsplätze gestaltet und da kam dieser Tipp mit Pflanzen 🙂

        Meine mangelnde Distiplin beim Gießen nenne ich „schwarzer Daumen“. Was soll ich denn machen, wenn ich das Gießen vergesse??? 🙁 Aber ich versuche einfach, mich zu bessern… und kaufe mir demnächst vielleicht ein Buch über Gemüseanbau, denn das reizt mich eben einfach mehr, als Pflanzen die „nur“ die Luft verbessern.

        Liebe Grüße

        Antworten
        • Jenni 27. März 2017

          Liebe Tabea,

          bezüglich der Frage nach Samen oder Setzling bin ich ein wenig überfordert, wenn ich ehrlich bin – aber ich glaube, ein Setzling bietet weniger Möglichkeiten, Fehler zu machen, oder? Ich kann mir vorstellen, dass gerade die Zeit zwischen Aussaat und Erscheinen des Setzlings doch eine Zeit ist, in der die Fehlerquote doch sehr hoch, die Toleranz der Pflanzen allerdings sehr niedrig sein kann.
          Ich habe mich allerdings trotzdem für Samen entschieden, da ich einfach wissen wolle (so Selbstchallenge-mäßig), ob ich das auch hinbekommen kann. Und weil ich glaube, dass das noch einmal ein ganz anderes Gefühl ist, das selbstgezogen zu haben aus einem einzigen Korn. 🙂

          Wenn du das Gießen vergisst, kannst du die Pflanzen mit einem Schnürsenkel mit einem Glas Wasser verbinden. Die Pflanze holt sich dann das, was sie braucht und du musst keine Angst zu haben, etwas falsch zu machen. Das machen auch viele Menschen so, wenn sie in den Urlaub fahren und die Sicherheit ihrer Lieblinge garantieren wollen.

          P.S.: Danke für den Artikel-Idee-Input: Ich speichere mir gleich einmal ab, irgendwann einmal etwas zum gesunden Arbeitsplatz zu schreiben. 😉

          Liebe Grüße
          Jenni

          Antworten
          • Tabea 27. März 2017

            Ich weiß nicht, bei Setzlingen habe ich halt Angst, dass sie die „Klimaänderung“ und die neue Pflege (weniger professionell) nicht vertragen. Und bei Samen hat man ja für weniger Geld mehr Versuche frei sozusagen 😉

            Deine Entscheidung für Samen als Selbstbeweis kann ich voll nachvollziehen – rate mal, wer seinen Mandarinenkern von gestern noch einpflanzen will 😀

            Das mit dem Schnürsenkel klingt interessant, aber so richtig vorstellen kann ich mir das nicht. Da ist doch die Erde dazwischen?

            Auf deinen Artikel über Arbeitsplätze bin ich aber gespannt, denn dir fällt da sicher mehr ein als hell, ordentlich, gerade sitzen, Pflanzen, hin und wieder bewegen, viel trinken.

            Liebe Grüße

            Antworten
            • Jenni 28. März 2017

              Liebe Tabea!

              Ach, deine Überlegungen kann ich auch gut nachvollziehen – aber ich glaube, gerade, wenn man noch nicht so viel Erfahrung in solchen Dingen hat, ist Überlegen gar keine gute Idee – jedenfalls zu langes Überlegen. Einfach machen – Fehlschläge wird es in den ersten Phasen sicherlich einige geben, egal wie ich mich entscheide und wie sehr ich meine Entscheidungen auch abszusichern versuche.
              Vielleicht probierst du einen Mix aus Saaten und Setzlingen? 🙂

              Genau – da ist Erde dazwischen, aber die Pflanze saugt das Wasser durch den Schnürsenkel hindurch und nimmt immer so viel, wie sie gerade braucht. Das ist eigentlich keine so komplizierte Sache, aber dennoch sehr faszinierend und ein Beweis dafür, dass man die grünen Mitbewohner nicht unterschätzen sollte. 🙂

              Liebe Grüße
              Jenni


  7. blattgruen.me 28. März 2017

    Gleich vorweg: Bogenhanf ist unkaputtbar! 🙂 Ich hatte in unserer alten Wohnung glücklicherweise mal wochenlang auf unsere Spaghettipflanze (ich nenne sie liebevoll Carl Gustav Jung) vergessen. In dieser Zeit hat er so viel neues Grün gebildet, dass es fast ein wenig unheimlich war!
    Falls du, als mittlerweile buchgeschulte Frau Grünzeug, zufällig Tipps für Pflanzen im Badezimmer ohne Fenster, dafür mit zumindest wenig Tageslicht geben kannst – Ich bin hellhörig.

    Antworten
    • Jenni 31. März 2017

      Liebe Tanja,

      danke dir für deinen grandiosen Tipp mit dem Bogenhanf – das kann ich so nur unterschreiben: Wir haben auch ein Exemplar davon (allerdings nicht mit so einem fancy Namen ausgestattet – wir müssen das dringend einmal ändern und unseren Pflanzen auch Namen geben!). Unser Bogenhanf hat auch schon so manch krasse Dürreperiode mitmachen müssen und standhaft überlebt – das rechne ich ihm hoch an!

      So ganz die Expertin bin ich da ja noch nicht, aber ich habe gelesen, dass Farne sich ganz toll im nicht ganz so hellen Bad machen sollen, da sie schattige Plätze lieben und auch sehr gut mit der hohen Luftfeuchtigkeit umgehen können. Bei uns steht jedenfalls seit geraumer Zeit ein Farnexemplar dort und bisher bestätigt sich diese These. 😉
      Auch toll soll das Einblatt im Bad funktionieren, da es ohnehin einigermaßen anspruchslos ist, was den Standort anbelangt – aber da widersprechen sich die Quellen teilweise. Dennoch werde ich es auch damit einmal versuchen – ich denke, das wird funktionieren, da bin ich hoffnungslos optimistisch.
      Aber Farne sind so das ultimative Stichwort, wenn es um Badezimmerpflanzen geht. 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  8. Miu 2. April 2017

    Was für ein schöner, grüner Post! Ich freue mich auf mehr 😉

    Antworten
    • Jenni 3. April 2017

      Liebe Miu,

      danke dir für deine lieben Worte – das freut mich sehr! 🙂
      Ich arbeite gerade daran…da kommt auf jeden Fall noch mehr!

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  9. […] zum Thema Urban Jungle – ja, das ist was anderes –  findet Ihr  einen sehr schönen Beitrag der lieben Jenni auf mehralsgrünzeug. Dazu steht in meiner Wohnung auch noch ein grünes Update […]

    Antworten
  10. Purple Avocado 11. April 2017

    Liebe Jenny!
    Endlich komme ich dazu deine Rezension zu Urban Jungle zu lesen.

    Vor Monaten sprang mit das Buchcover auf Igor Josifs Instagram entgegen. Das nächste Mal dann auf der Frankfurter Buchmesse. Und allein das Cover löste bei mir das aus, was du in diesem tollen Beitrag so beschreibst.

    Meine Balkonpflanzen bestehen nur noch aus Staub und Trockenheit und meine Kräuter gehen mir in einer faszinierenden Regelmäßigkeit ein.
    Die einzige Pflanze, die nicht kleinzukriegen ist is meine Monstera.
    Und dennoch habe ich auch so richtig Lust meine Mini 1-Zimmer-Wohnung mit Pflanzen vollzustellen und zu hängen.
    Hm, ich glaube ich muss mir das Buch dann wohl auch mal zulegen, was?

    liebe Grüße,
    Sabrina

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    • Jenni 11. April 2017

      Liebe Sabrina,

      ich würde dir vor allem bei der aktuellen Situation deiner Lieblinge das Buch auf jeden Fall wärmstens ans Herz legen!
      Ich war vorher auch notorische Pflanzengießvergesserin – aber seitdem ich das Buch gelesen habe, habe ich nicht ein einziges Mal vergessen, sämtliche Pflanzen (mittlerweile haben sich da doch einige angesammelt 😉 ) zu gießen. Der Geheimtipp ist Routine: Sonntags ist Pflanzentag.

      Und: Ich bin gerade erfolgreich dabei Tomatenpflanzen und eine Lavendelpflanze zu ziehen – wenn das mal kein Grüner-Daumen-Erfolg ist, dann weiß ich es auch nicht! 😀

      Ich wünsche dir viel Freude beim Hegen und Pflegen deiner grünen Lieblinge!

      Liebe Grüße
      Jenni

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  11. […] ich spätestens seit der Lektüre des Urban-Jungle-Books absolut vernarrt in Pflanzen und von der fixen Idee besessen bin, es doch endlich mit der […]

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