Manchmal habe ich ja einigermaßen merkwürdige Gedanken, wenn ich in der Küche stehe. Zu diesen merkwürdigen Gedanken gehört sicherlich auch, mit den Zutaten, die normalerweise in meine Goldene Milch wandern würden, Kekse zu backen – sodass ich am Ende des Backprozesses die Ofentür öffne und würzig duftende Kurkuma-Kekse in den Händen halte.

Passenderweise entstanden eben diese Kekse direkt im selben In-der-Küche-werkel-Flow, in dem ich unter anderem die Goldene Milch für den Blog hier herrichtete, fotografierte und besonders hübsch drapierte. Alle Gewürze standen – wie das nun einmal so ist – noch verteilt in der Küche herum (das Fotografieren ist natürlich immer von wesentlich höherer Priorität als das Aufräumen im Anschluss) und als ich mich so umsah in diesem Kurkuma-Kardamom-Zimt-Schlachtfeld, da fragte ich mich, ob man denn nicht vielleicht auch etwas Feines aus diesen Komponenten backen könnte.

Dazu muss gesagt werden: Wir hatten bereits eine kleine Weile (die uns Leidenden wie eine Ewigkeit vorkam) keine Kekse oder Kuchen oder sonstiges Gebäck in unserer Küche begrüßen dürfen – ich hatte zum einen keine Zeit und zum anderen ausnahmsweise keine rechte Lust zum Rezepte-Kreieren gehabt. Dass das auch irgendwann einmal passieren könnte, hätte ich vor einigen Monaten selbst noch gar nicht vermutet – aber manchmal braucht man eine kleine kreative Pause, bevor es mit neuen Ideen und frischer Motivation weitergehen kann. Und dann gibt es eben eine zeitlang nur Nüsse und Trockenfrüchte pur zum Naschen. Das haben wir auch ganz gut überlebt.

Kurkuma-Kekse, Gewürz-Kekse, winterliche Kekse, goldene milch kekse, herbstliche Kekse

Aber als ich dann nun inmitten meines kreativen Kurkuma-Chaos in der Küche stand (und nebenbei ein scharfes Auge darauf hatte, nirgendwo irgendwelche sonnengelben Flecken, die vielleicht hübsch anzusehen, aber extrem hartnäckig wären, zu hinterlassen), machte ich mich im Schnellverfahren auf kreative Ideensuche.

Und da ich wusste, dass meine Koch- und Backbücher eine solche Idee nicht hergeben würden (ein bisschen kennt man seine Werke ja doch, auch wenn man nicht allzu oft hineinsieht), tippte ich meine Idee in Pinterest ein. Wenn ihr ehrlich bin: Ich weiß nicht mehr genau, welches Schlagwort ich wählte – wohl aber, dass ich am Ende bei den Golden Milk Scones von Giselle gelandet (und habe ihren Blog gleich abonniert). Das war eine Idee, die perfekt das traf, was ich suchte!

Natürlich konnte ich mich mal wieder nicht an das Rezept halten. Eigentlich ist das gut für mich und euch – denn nur aufgrund dieser Eigenschaft kann ich euch hier in der Rezepte-Kategorie immer wieder neue Inhalte präsentieren. Wie sähe das denn aus, wenn ich nur kopieren würde – wäre das nicht furchtbar langweilig? Ich meine: Ich mache sehr gerne gute Sachen nach und stelle sie euch vor (die Goldene Milch ist da wahrscheinlich ein Parade-Beispiel), aber ich liebe es auch, mir immer wieder etwas Neues einfallen zu lassen.

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Okay, ich gebe es zu: So ausgefallen ist die Idee, aus Kurkuma-Scones Kurkuma-Kekse zu machen, nun auch wieder nicht. Aber manchmal machen auch die kleinen Dinge einen mehr oder weniger großen Unterschied. Natürlich könnt ihr mit dem Rezept hier auch Scones backen, wenn ihr das möchtet – ich glaube, am Ende kommt es eigentlich nur darauf an, wie dick ihr den Teig ausrollt und in wie viele Stücke ihr ihn teilt. Macht ihr weniger und dickere sowie größere Stücke, dann seid ihr sicherlich schon ziemlich nahe dran an der Scone-Variante.

Das Rezept

(für ca. 25 Kekse)

Ihr braucht:

  • 2 Tassen Dinkelvollkornmehl
  • 1 TL Kurkuma, gemahlen
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Kardamom
  • 3 EL Birkenzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Schwarzen Pfeffer
  • 1 Tasse Wasser + 2 Handvoll Kokoschips
  • 1 EL Kokosöl (fest)

So geht’s:

  • Heizt euren Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vor.
  • Vermengt in einer großen Rührschüssel alle trockenen Zutaten miteinander.
  • Gebt nun das Wasser zusammen mit den Kokosflocken in den Mixer und vermixt alles zu einer weißen Kokosmilch.
  • Gebt die Kokosmilch und das Kokosöl zu der Trockenmischung und verknetet alles zu einem glatten, zusammenhängenden Teig.
  • Rollt den Teig auf einer bemehlten Oberfläche etwas dicker aus und schneidet ihn mit einem Messer oder einem Teigschneider in ungefähr 25 gleich große Rechtecke (es können natürlich auch je nach Wunsch mehr oder weniger Kekse werden).
  • Setzt eure Kurkuma-Kekse nun auf ein Blech und gebt dieses in die Mitte eures vorgeheizten Backofens.
  • Lasst eure Kurkuma-Kekse nun für die nächsten 25 Minuten backen, bis sie an den Rändern leicht dunkelgelblich werden.
  • Herausnehmen und bei Bedarf vor dem Genießen abkühlen lassen.
  • Goldene-Milch-artig losnaschen!

[recipe title="Summer Pasta with Basil, Tomatoes and Cheese" servings="4-6" time="2hr 30mins" difficulty="easy" image="https://en-support.files.wordpress.com/2014/01/food-dinner-pasta-broccoli.jpg" description="A fresh, light, Italian-inspired pasta recipe perfect for a late summer dinner."]

Hach, diese Kekse sind genau richtig und erinnern mich so an die Goldene Milch (kein Wunder, wurden doch genau dieselben Gewürze verwendet)! Ich muss gestehen, dass ich nicht an mich halten konnte und gemeinsam mit Mr. Grünzeug noch am selben Tag den ganzen Keksteller vernichtet habe (also nicht den Teller an sich – aber das, was sich darauf befand). Sie waren einfach zu lecker!

Vielleicht haben einige von euch es bereits bemerkt: In diesem Rezept hier habe ich ausnahmsweise nicht mit meinem heiß geliebten Dattelmus, sondern mit Birkenzucker gesüßt. Das war so ziemlich das erste Mal seit ungefähr einem halben Jahr, glaube ich und rührt daher, dass ich genau für diese Zeitspanne vergessen hatte, dass ich noch Birkenzucker im Regel stehen hatte.

Ich war stets so automatisiert auf mein Dattelmus gepolt, wenn ich irgendetwas gesüßt habe (sei es nun Porridge oder Kekse oder Kuchen oder irgendwelche anderen süßen Speisen), dass mir gar nicht in den Sinn kam, etwas anderes zu nutzen – mit dem Ergebnis, dass der Birkenzucker einsam in der Ecke vor sich hinstaubte in seinem Gläschen.

Schließlich erinnerte ich mich dann doch endlich (wir hatten Besuch und dieser Besuch fragte nach Zucker für seinen Kaffee – woraufhin wir kurzzeitig mittelmäßig überfordert waren, trinke ich doch keinen Kaffee und Mr. Grünzeug seinen konsequent schwarz und haben wir bereits seit ungefähr einem Jahr keinen weißen Zucker mehr im Haus) an ihn, den eigentlich doch auch ganz lieb gewonnenen Birkenzucker.

Und ich sah ein, dass es am besten wäre, ihn nun doch endlich einmal richtig aufzubrauchen, bevor er wieder so lange Zeit unbeachtet in der Ecke stünde – und verbuk ihn in diesen Kurkuma-Keksen hier (es war in der Tat nicht mehr allzu viel übrig – noch ein Grund mehr, ihn aufzubrauchen).

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Soweit also die kurze lange Geschichte zum Birkenzucker und warum er hier ausnahmsweise zum Einsatz kommt. Ich kann ganz schön lange und viel über eigentlich ziemlich nebensächliche Dinge schreiben, nicht wahr? Aber diese Anmerkung war mir wichtig – allgemeine Transparenz und so.

Edit: Mittlerweile habe ich eingesehen, dass ein ständiger Birkenzucker-Vorrat im Hause doch nicht das Unintelligenteste ist und nutze ihn (vor allem, weil die Qualität der Süße noch einmal eine ganz andere ist als beim Dattelmus) auch immer mal wieder ganz gerne für Backwerke.

Ihr könnt natürlich wie gehabt Dattelmus anstelle des Birkenzuckers auch für die Kurkuma-Kekse hier verwenden – dann müsstet ihr allerdings bei der Flüssigkeitszugabe etwas vorsichtiger sein und schauen, dass ihr vielleicht nicht gleich die ganze Kokosmilch hinzugießt. Schaut einfach, wie viel der Teig aufnehmen kann, dann seid ihr auf der sicheren Seite.

Habt viel Freude beim Backen!

JENNI MARR
Wanderin im Geiste, mit der Nase im nächsten Buch, nie so ganz zuhause und doch immer da.
KOMMENTARE

Hallo,

danke für dein Rezept. Habe die Kekse auch mal ausprobiert.

Leider sind sie bei mir auch nicht so geworden, wie sie auf deinen Bilder aussehen. Etwas zäh und hart, obwohl ich mich ans Rezept gehalten habe. Vom Geschmack waren sie ganz gut, würde aber eventuell noch etwas mehr dran machen. Hatte eh schon etwas mehr gemacht.

Meine Mitbewohnerin fand sie allerdings ganz lecker, auch wenn sie erst nicht verstanden hatte, ob das Kekse oder Brot sein soll.

Ich werde sie nochmal machen, aber mit einem etwas anderem Teig, weil ich deine Idee super finde. 🙂

Viele Grüße,

Yvonne

Liebe Yvonne,
ich danke dir für deine ehrliche Rückmeldung!
Ich freue mich, dass sie immerhin gefallen haben und denke, ich werde das Rezept demnächst auch nochmal anpassen. Mittlerweile habe ich ja doch einiges dazugelernt seit Veröffentlichung und werde da ein paar Verbesserungen vornehmen. 🙂

Liebe Grüße an dich!
Jenni

Heute habe ich die Kekse gebacken. Sie sind etwas dunkel, und ich dachte schon argwöhnisch: Na, wie werden die wohl schmecken?
Ausgezeichnet sind sie! Ein blitzschnelles Rezept mit Zutaten, die ich immer im Haus habe und sehr gern mag. Die werde ich bestimmt öfter machen. Danke fürs Rezept!

Bei mir waren die Kekse leider ein Reinfall. Viel zu hart. Ich hatte sie knapp 20 min bei 175 °C im Ofen, hatte etwas mehr Mehl genommen, weil der Teig sonst zu flüssig gewesen wäre und auch mehr Kokosöl, weil mir 1 EL zu wenig erschien. Das Ergebnis war wenig ereulich. Beim nächsten Blech hatte ich dann zu dem übrigen Teig noch eine ordentliche Portion Kokosöl gegeben und auch Backpulver, was dann zumindest essbare Kekse hervorbrachte, wenn ich mir auch unter lecker eigentlich was anderes vorstelle.
Also die Idee Kekse nach Art der Goldenen Milch zu backen, finde ich an sich sehr gut, aber nächstes Mal werde ich einen normalen Plätzchenteig, der auch Eier enthält als Grundlage nehmen und dann halt einfach die Gewürze hinzufügen.

Liebe Nina,

es tut mir leid, dass du mit den Keksen keine guten Erfahrungen gemacht hast.
Mittlerweile ist es nun schon ein bisschen her, dass ich sie selbst das letzte Mal gemacht habe – allerdings ist da alles problemlos verlaufen (sonst hätte ich das Rezept nicht online gestellt).
Ich werde aber nach dieser Anregung demnächst noch einmal selbst backen und schauen, ob ich mich nicht vielleicht irgendwo vertippt habe…

Liebe Grüße und danke dir für die Rückmeldung!
Jenni

Wow! Das klingt aber mal so richtig, richtig lecker! Das werde ich auf jeden Fall ausprobieren. Goldene Milch finde ich nämlich auch schon so lecker.
Liebst, Bina
stryleTZ

Liebe Bina,

danke dir für deine lieben Worte – schön, dass dir das Rezept vom Lesen her schon einmal so gut gefällt! 🙂
Ich bin gespannt, wie dir die Kekse schmecken – wenn du Goldene Milch magst, ist das auf jeden Fall schonmal eine sehr gute Ausgangslage… 😉

Liebe Grüße
Jenni

Liebe Jenni,

das liest sich wie ein wahr gewordener Traum – Kekse mit dem Geschmack von Goldener Milch! <3
Ich werde demnächst wohl mal ganz egoistisch Plätzchen mit Weizen- oder Dinkelmehl backen. Reismehl in Omas Vanillekipferl hat sich bisher nicht behaupten können und ich möchte SO gerne richtig leckere Kipferl haben! Dann back ich in einem Schwung auch die Kurkuma-Kekse mit. Birkenzucker hab ich ja jetzt auch. 🙂

Liebe Grüße,
Natalie

Liebe Natalie,

ach, das freut mich, dass dich diese Kekse so begeistern! 🙂
Reismehl ist auch eine sehr schwierige Mehlsorte – ich habe letztens meine eigenen Plätzchen (die ich modifizieren wollte) nicht damit hinbekommen, weil ich zu viel auf einmal wollte und viel am Rezept geändert habe. Sehr empfindliches Mehl – da ist Dinkel um einiges dankbarer. (Übrigens werde ich morgen erst einmal meinen Vorrat säckeweise auffüllen müssen…Weihnachtsbäckerei und so. 😉 )

Ich bin auf jeden Falls sehr gespannt, wie dir die Kekse schmecken werden – berichte mir unbedingt!

Liebe Grüße
Jenni

Hallo liebe Jenni,
na das ist wirklich mal eine außergwöhnliche Idee find ich! Hab zumindest noch nie von so einem Rezept gehört und würde es zu gern direkt mal probieren (bin immer so faul in der Küche XD)! Ich persönlich bin nämlich ein großer Fan der goldenen Milch und finde, sie wirkt (auch leicht abgewandelt bei mir ohne Walnüsse zB) Wunder, wenn eine kleine Erkältung im Anmarsch ist. Der Gedanke, diese vielleicht auch mit Keksen bekämpfen zu können, gefällt mir wirklich sehr- besonders, wenn die auch noch so lecker sind wie du sie beschreibst! 🙂

Alles Liebe,
Corinna
http://www.kissenundkarma.de

Liebe Corinna,

danke dir für deine lieben Worte!

Ja, das kann ich auch sehr gut nachvollziehen – es wirkt zwar nicht gerade so, aber manchmal habe ich auch keine großartige Lust, lange in der Küche zu stehen und komplizierte Sachen dort zu veranstalten. Da bist du also nicht allein. 😉

Dass du die Goldene Milch so gerne magst, wundert mich ehrlich gesagt irgendwie nicht – ich hatte schon beinahe damit gerechnet und freue mich sehr, denn ich schätze sie auch als Krankheitsbekämpfungsmittel hoch. Aber da gehen die Geschmäcker ja seeeehr weit auseinander. 😉

Liebe Grüße
Jenni

Huhu Jenni,
die sonnige Farbe der Kekse ist wirklich fein – genau das Richtige bei diesem trüb-grauen Wetter :-).
Ich bin noch gar kein Fan von Kurkuma-Milch, mein bisher einziger Versuch, sie zuzubereiten, endete damit, dass ich das Getränk kaum herunterbekommen habe. Das will was heißen, denn ich liebe die verwendeten Gewürze. Vielleicht muss ich mich nächstes Mal vorsichtiger herantasten und die Gewürze noch viel sparsamer dosieren?
Da scheinen diese Kekse eine “sicherere” Variante zu sein ;-). Und Birkenzucker finde ich übrigens auch eine sinnvolle Bereicherung in der Küche, er hat einfach noch einmal eine ganz andere Süße als Dattelmus, Ahornsirup & Co. Zudem ist Zucker in trockener und nicht flüssiger Form manchmal durchaus von Vorteil, wie ich finde.
Liebe Grüße
Bianca

Liebe Bianca!

Oh, das mit der Goldenen Milch und dem Problem beim Genießen kann ich dir sehr gut nachfühlen! Mir ging das damals bei meinem ersten Versuch auch so, ganz ehrlich. Ich glaube, das ist schlicht eine Gewöhnungssache – und man sollte sich wirklich sehr, sehr behutsam herantasten. Die Mengenangabe, die ich im verlinkten Rezept gegeben habe, ist auch eher für Hartgesottene (daher habe ich weiter unten ja auch dazugeschrieben, dass man mit weniger anfangen sollte, wenn man das noch nicht gewohnt ist).

Es gibt aber auch viele Menschen, habe ich festgestellt, die sich mit dem Geschmack nie so richtig anfreunden können – was aber auch vollkommen okay ist. 🙂

Ich habe mich beim Abfassen dieser Zeilen übrigens auch daran erinnert, dass du mich einmal gefragt hattest, ob ich denn nun nur noch mit Dattelmus süßen würde und ich ganz plump meinte, dass dem so wäre. Mittlerweile habe ich in der Tat eingesehen, dass Birkenzucker eine sehr gute Bereicherung ist und bleiben wird. 😉

Liebe Grüße
Jenni

Huhu Jenni,
ich habe die goldene Milch erst einmal probiert und ihr danach keine weitere Chance gegeben (war aber nicht dein Rezept, sondern ein anderes ;-)). Mir hat die Kombination aus Kurkuma, Ingwer und Pfeffer darin viel zu dominant geschmeckt – ich hatte das Gefühl, eigentlich ein herzhaftes Curry zu essen/trinken. Das hat meinen Geschmackssinn völlig überrumpelt. Daher finde ich den Rat, sich gaaaanz langsam heranzutasten, auch so gut. Und so werde ich dieses Getränk sicherlich auch noch einmal probieren, das kann ich irgendwie so nicht auf mir sitzen lassen ;-).

Ah, dann hat der Birkenzucker also doch einen kleinen Stammplatz in deiner Küche erobert. Finde ich gut :-). Ich muss ihn jedoch fast immer mit anderem Zucker mischen (Kokosblütenzucker), weil ich den Geschmack dann weicher finde. Hm, schwierig zu beschreiben ;-). Dafür verwende ich übrigens nun häufiger Dattelmus zum Süßen …

Liebe Grüße
Bianca

Liebe Bianca,

das ist ja ganz herzallerliebst, wie wir uns da gegenseitig beeinflusst haben! 😀 Schön, wenn ein Austausch so anregend sein kann!

Weil ich so furchtbar neugierig bin, habe ich mir heute auch zum ersten Mal Kokosblütenzucker gekauft und gerade auch das erste Dessert im Kühlschrank reifen (wenn’s gut wird, präsentiere ich es euch bald als Weihnachtsmenü-Ausklang 😉 ). Ich finde, er löst sich ganz fantastisch auf und schmeckt gut karamellig. Nun müsste ich nur noch einmal nachlesen, wie das mit dem Blutzuckerspiegel und dem allgemeinen Nährstoffprofil ist – und vielleicht kann er sich ebenfalls einen Stammplatz hier sichern (ich habe ihn nämlich – juhu! – in Papierverpackung ergattern können! 🙂

Liebe Grüße
Jenni

Huhu Jenni,
ich finde es auch toll, wie wir Bloggermädels uns doch immer wieder inspirieren. So macht das Bloggen gleich nochmal so viel Freude :-).

Mensch, das freut mich, dass sich die Anschaffung des Kokosblütenzuckers für dich gelohnt hat und er dir schmeckt. Ich mag diese karamellig-malzige Note auch sehr gern. Soweit ich weiß, hat Kokosblütenzucker einen recht niedrigen glykämischen Index (irgendwo um die 35, was vergleichbar mit dem von Äpfeln und Birnen ist) und soll demnach den Blutzuckerspiegel nicht so schnell ansteigen lassen. Dennoch sind Äpfel und Birnen sicherlich gesünder ;-), aber wenn man schon zu Zucker greift, warum dann nicht die “gesündesten” Alternativen ausprobieren?

Auf dein Dessert, das du ausprobiert hast, bin ich gespannt – ich hoffe, es ist gelungen?

Liebe Grüße
Bianca

Hallo Jenni,
die probier ich aus. 🙂
Verfressene Grüße aus dem Garten 🙂

Liebe Karo-Tina,

das freut mich natürlich sehr – ich bin sehr gespannt, wie sie dir gefallen! 🙂

Liebe Grüße
Jenni

Nach deinem Post über Goldene Milch und die Auswirkungen von Kurkuma habe ich mit ja das Gewürz besorgt… und in der Milch konnte es mich leider noch nicht überzeugen. Dennoch wollte ich nicht aufgeben und hatte ähnliche komische Einfälle wie du: Bei mir wurden es Pfannkuchen. Die waren zwar essbar, aber noch mal brauche ich sie auch nicht… es gibt einfach besseres. Vielleicht probiere ich aber deine Kekse auch noch aus, denn irgendwas will ich mit dem Gewürz ja doch gern noch zubereiten, statt es “vergammeln” zu lassen.
Kann ich da statt der Kokoschips auch -flocken nehmen? Die hätte ich nämlich zu Hause, weil ich die gern in Müsli und Joghurt mische… und den Unterschied zu Kokoschips kenne ich nicht…

Die Unlust zu backen kenne ich nur zu gut… auch wenn es bei mir gerade eher das Kochen ist, woran es hakt… das greife ich auch lieber zu Nüssen, Kernen und Trockenfrüchten… wer braucht schon warmes Essen, wenn er auch sowas haben kann? 😉
Aber dass der ganze Teller dann so schnell weg war, wundert mich nicht. Bei uns verschwanden manchmal auch ganze Plätzchenbleche bereits in den ersten Stunden nach dem Backen 😉 Wenn es schmeckt, muss man halt zuschlagen, bevor die Mitbewohner einem alles wegessen können!

Kochbücher habe ich aber gar keine… ich suche einfach immer direkt im Internet oder lasse mir Rezepte von Familie / Bekannten geben, wenn ich bei denen was leckeres esse. Aus Back- und Kochbüchern etwas nachzumachen, reizt mich aber irgendwie nie…
Aber ich muss sagen, dass du das mit der Inspiration und dem etwas-eigenes-daraus-machen super raus hast. Sonst habe ich keinen Blog, der immer so einfallsreiche Rezepte präsentiert, in meiner Leseliste.

Tja, und zu deinen Fotos kann ich nur sagen: Die machen Lust, die Kekse zu probieren! Und irgendwie ist es doch cool, wie dieses Kurkuma so stark den Teig einfärben kann 🙂

Und was den Birkenzucker angeht, überlege ich gerade, mir auch mal welchen zu kaufen. Momentan nehme ich nur Honig zum Süßen oder so wenig weißen Zucker wie irgendwie möglich… Ist Birkenzucker denn wirklich gesunder?

Liebe Grüße

Liebe Tabea!

Oh ja, da sprichst du etwas Wichtiges an: Kurkuma ist ein Gewürz, das sicherlich polarisiert. Die einen lieben und vergöttern es und alles, was daraus hergestellt wird – und die anderen können so gar nichts damit anfangen.
Sämtliche Goldene-Milch-Rezepte weisen daher auch diese beiden Lager in den Kommentaren auf – ob einem so etwas schmeckt, ist sicherlich auch stark gewöhnungsabhängig, ich musste mich da auch erst einmal herantasten. Aber ich kenne auch viele Menschen, die mit Goldener Milch nie warm werden – und das ist auch völlig in Ordnung.

Kurkuma an sich ist aber niemals eine Fehlanschaffung – dieses Gewürz hat es wirklich in sich. Es reichen schon ganz, ganz kleine Mengen – zum Beispiel im nächsten Curry oder im Wintereintopf -, um einem Gericht nicht nur Pfiff zu geben, sondern auch das Nährstoffprofil aufzuwerten (vor allem in Kombination mit schwarzem Pfeffer). Wenn du Gerichte nicht so gerne magst, in denen es die Hauptrolle spielt, versuche es einmal mit Kurkuma auf dem Nebenschauplatz. 🙂

In diesen Keksen hier schmeckst du es auch nicht so dominant heraus, da es zusammen mit vielen anderen Gewürzen verarbeitet wird – wenn du aber sehr süße Kekse magst (obwohl ich ja weiß, dass dem nicht so ist), solltest du aber die Süßungsmenge heraufsetzen. Vielleicht gut zu wissen im Hinblick auf Familie/Bekannte/Freunde als Versuchskaninchen. 😉

Birkenzucker ist – zumindest meines Erachtens und meiner Informationslage nach – so ziemlich die gesündeste Süßungsalternative nach Datteln und Trockenfrüchten im Allgemeinen. Es ist gut für die Zähne (wirkt gegen Karies und hat generell eine antibakterielle Eigenschaft) und kann auch als natürlicher Whitener eingesetzt werden (es gibt auch Zahnkreide aus Birkenzucker zu kaufen). Das “Zucker” im Wort hat natürlich einen alarmierenden Beiklang – generell kannst du Birkenzucker aber in Maßen bedenkenlos verwenden (Fun fact: Er hat sogar 40% weniger Kalorien als normaler Zucker. 😉 ).

Danke dir übrigens für die lieben Worte zu meiner Kreativität – das freut mich natürlich sehr! (Obwohl ich manchmal auch wirklich Lust habe, was so richtig Traditionell-Langweiliges zu machen – das wird es demnächst daher wohl auch des Öfteren hier geben. 😉 )

Liebe Grüße
Jenni

Dann werde ich mein Kurkuma jetzt wohl auf deinen Rat hin in Suppen und sowas mischen – vielleicht passt es ja in meine Kartoffel-Möhren-Suppe, weil ich da auch immer Curry mit rein werfe?

Danke, dass du noch mal auf das Süßungsmittel bei den Keksen hinweist. Dann mache ich beim Testen einfach den Teig mit deiner Menge, forme ein paar Kekse und gebe dann noch etwas süßes Zeug in den Teig für die anderen Esser 🙂

Danke für die Erklärung zum Birkenzucker – jetzt weiß ich, was ich nächstes Mal mit in die Einkaufstasche lege 😉 Irgendwie hat mich das “Zucker” im Namen immer abgeschreckt… woher kommt denn diese Bezeichnung eigentlich? Nur vom süßlichen Geschmack?

Manchmal braucht man einfach was traditionelles zu essen, das stimmt. Kein Wunder also, dass ich z.B. Pellkartoffeln total liebe, auch wenn es ja heutzutage so hippe Dinge wie Süßkartoffelpommes gibt 😉 Also, auch auf die “langweiligen” Gerichte von dir bin ich gespannt!

Liebe Grüße

mhh die sehen wirklich sehr gut aus. Ich liebe ja goldene Milch und kann mir die Gewürze ganz wunderbar in den Keksen vorstellen, sind ja sogar weihnachtslich, hihi;)
Ich verwende auch gerne Birkenzucker, in Abwechslung mit Ahorn- oder Dattelsirup. Aber ich finde letztere eben nicht in jedem Rezept geeignet!
Liebe Grüsse,
Krisi

Liebe Krisi,

oh, dann teilen wir die Liebe zur Goldenen Milch aber beide, das freut mich! 🙂
Du hast recht – Dattelmus wird wohl immer mein Favorit bleiben, aber nicht in allen Rezepten passt es perfekt hinein und für diejenigen, die es etwas süßer mögen, ist Birkenzucker auf jeden Fall auch generell eine sehr gute Alternative.

P.S.: Du hast recht – die Gewürzkombination ist in der Tat einigermaßen weihnachtlich – das war mir beim Kreieren noch gar nicht so richtig aufgefallen. 🙂

Liebe Grüße
Jenni

Oh, die Kekse klingen wirklich super! Besonders weil es bei mir in letzter Zeit ständig Goldene Milch gibt. Und das mit dem Aufräumen nach dem Fotografieren kenn ich nur allzu gut – Schön zu wissen, dass es nicht nur mir da so geht. (;

Liebe Grüße!

Liebe Johanna!

Ja, dass du sehr verliebt in die Goldene Milch bist, kann man wirklich sehr leicht erkennen, wenn man dir eine Weile auf Instagram und Co. folgt. 😉
Dass diese Kekse deinen Geschmack treffen, freut mich daher natürlich ganz besonders!

Oh ja, das Küchenchaos ist so eine Sache, die ich beim Werkeln vermutlich niemals in den Griff bekommen werde… 😀

Liebe Grüße
Jenni

Das hört sich ja interessant an. Sollte ich auch mal ausprobieren. Liebe Grüße, Bettina

Liebe Bettina,

freut mich, dass dir das Rezept zusagt. Ich bin gespannt, wie sie dir schmecken, solltest du sie einmal ausprobieren. 🙂

Liebe Grüße
Jenni