Dass bei uns hier zuhause ohne Datteln so gar nichts geht, habe ich euch ja im letzten Beitrag lang und breit erklärt (entschuldigt, wenn er etwas zu lang geworden sein sollte – aber wenn es um’s Formulieren geht, kann ich mich immer so schlecht zurückhalten, das war schon in der Schule so). Regelmäßig nehmen Datteln daher auch eine prominente Stellung in unseren Backwerken ein – und diese Dattel-Sesam-Kekse hier sind ein Paradebeispiel dafür.

Das “Orientalisch” ist übrigens nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern auf dem von Mr. Grünzeug, der sofort, nachdem er den ersten Cookie mit einem Haps verschlungen hatte, meinte, dass diese Kekse hier doch wirklich wahrhaft orientalisch schmeckten. Er meine: Datteln und Sesam und so. Wenn das nicht nach Orient schreie, was denn dann?

Ich schreibe das so ausdrücklich, weil ich mich privat aktuell viel mit Orient, Okzident, Ost und West beschäftige und mich immer mehr frage, inwiefern wir eigentlich berechtigterweise vom “Orient” sprechen können (da haben auch einige Literaturtheoretiker und andere Wissenschaftler*innen ihre Hand im Spiel – zur Einführung in dieses Thema kann ich euch dieses Buch hier noch immer wärmstens empfehlen).

Diese Dattel-Sesam-Kekse, die wir mit den unglaublich leckeren Dattelbär-Datteln, die ihr bereits aus dem letzten Artikel kennt, zubereitet haben, ist aber nicht nur von der Namengebung, sondern der gesamten Gestaltung her das Ergebnis eines gemeinsamen Brainstormings von mir und dem Mr. Grünzeug. Nachdem klar war, dass ich mit solchen superguten Datteln auch ein Rezept entwickeln müsste, in dem sie gebührend im Vordergrund stünden (und nicht nur als eine Zutat unter vielen agierten, wie das ja doch zugegebenermaßen bei vielen anderen Rezepten der Fall ist), berieten wir uns angeregt, wie genau dieses Rezept denn eigentlich auszusehen habe.

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Ich muss gestehen: Die Idee mit der Dattel-Sesam-Kombination kam von mir, auch die Idee mit der linzerartigen Keksgestaltung – das Feintunung allerdings übernahm meine bessere Hälfte.

So hätte ich im Entwicklungs- und Zubereitungseifer sicherlich komplett vergessen, den Sesam für das bessere Aroma vorher in der Pfanne anzurösten. Garantiert. Auch die Idee, Rosenwasser in die Dattelschicht zu integrieren, redete der Mister mir aus – zu dominant, was ich auch relativ schnell einsah. Immerhin sollten die süßen Trockenfrüchte das Aroma zumindest teilweise mitdominieren. Und bei meinem Vorhaben, unendlich viel Sesam in die Kekse einzuarbeiten, konnte allein das schon einigermaßen schwierig werden.

Manchmal weiß ich daher nicht, was ich ohne Mr. Grünzeug machen würde (und das nicht nur, was die Rezepte-Entwicklung anbelangt). Heimlich, still und leise hat er sich zu einem sehr mächtigen Einflussinstrument in meiner Küche entwickelt – und stand er der Idee eines Gewissermaßen-Foodblogs in den Anfängen einigermaßen skeptisch gegenüber, so ist er jetzt ebenfalls vom Rezepte-Entwicklung-Fieber gepackt. Und manchmal kann ich ihn gar nicht bremsen, so schnell sprudeln die kreativen Einfälle aus ihm heraus…

Und meistens, allermeistens hat er – obwohl er von sich selbst immer denkt, er sei die personifizierte Unkreativität – die besten Ideen. Sei es die grundlegende Rezeptur, sei es die optische Gestaltung oder die letzte Würze betreffend. Vielleicht sollte mich das nicht Wunder nehmen – hat er doch schließlich eine Ausbildung im Lebensmittelbereich (vor seinen zwei Studiengängen) absolviert. Ein kleines Multitalent ist er, der Mr. Grünzeug.

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Das Rezept

(für ca. 40 kleine Doppelkekse)

Ihr braucht:

Für den Keks-Teig:

  • 2 Tassen Dinkelvollkornmehl
  • ½ TL Salz
  • 6 EL Sesam (eigentlich nur 5 EL + 1 EL für die Füllung)
  • 10 Datteln, sehr weich (bei uns: die Dattelbär-Datteln)
  • 2 TL Johannisbrotkernmehl
  • 1 TL Weinsteinbackpulver
  • 3 EL Tahin
  • ½ Tasse Wasser

Für die Dattel-Füllung:

  • 10 Datteln, sehr weich (ebenfalls Dattelbär-Datteln, Medjood gehen aber sicher auch)
  • 1 EL Tahin
  • ½ TL Zimt
  • 1 EL Sesam (von den 6 EL oben)

So geht’s:

Der Keksteig:

  • Gebt die insgesamt 6 EL Sesam in eine Pfanne und röstet sie gut an, bis sie zu duften beginnen und lustig hin- und herspringen.
  • Nehmt einen EL für die Dattelfüllung beiseite und vermengt die restlichen 5 EL Sesam zusammen mit den restlichen trockenen Zutaten in einer Rührschüssel.
  • Schneidet nun die Datteln in kleine Stückchen und arbeitet sie zusammen mit dem Tahin und dem Wasser unter.
  • Verknetet alles gut zu einem zusammenhängenden, leicht feuchten, aber festen Teigball.
  • Gebt den Keks-Teig für ungefähr 30 Minuten in den Kühlschrank.
  • Bereitet unterdessen die Dattelfüllung vor.

Die Dattelfüllung:

  • Ganz einfach: Schneidet auch hier die Datteln klein und vermengt sie mit den restlichen Zutaten für die Füllung in einer kleinen Schale zu einer festen, streichfähigen Paste (vergesst den Sesam nicht!). Ihr müsst ein wenig rühren, damit alles auch gut vermengt wird, aber es lohnt sich.
  • Fertig!

Das Keske-Machen:

  • Heizt euren Backofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vor.
  • Nehmt den Keksteig aus dem Kühlschrank und knetet ihn vor dem Ausrollen noch einmal gut durch. Am besten funktioniert das, wenn ihr immer handflächengroße Stücke abnehmt und diese nach und nach verarbeitet.
  • Rollt den Keksteig auf einer bemehlten Unterlage auf normale Keks-Ausstech-Dicke aus und beginnt das fröhliche Ausstech-Werk: ein paar Kekse bekommen ein Loch in der Mitte (das werden die Deckel), die andere Hälfte bekommt keines (das werden die Böden).
  • Setzt eure Dattel-Sesam-Kekse auf ein Backblech und gebt dieses für 12-15 Minuten (je nach Backofen und Teigdicke) in den Ofen.
  • Nehmt die fertigen Kekse heraus, setzt sie sofort auf ein Gitter und lasst sie dort etwas auskühlen.
  • Wenn sie soweit heruntergekühlt sind, dass ihr sie anfassen könnt, ohne euch zu verbrennen, gebt etwa haselnussgroße Mengen der Dattelpaste auf die Keksböden und zerdrückt sie gleichmäßig.
  • Nun nur noch den Deckel aufsetzen, etwas andrücken (vorsichtig, damit er nicht zerbricht – deswegen dürft ihr auch nicht warten, bis die Kekse vollkommen kalt sind, dann brechen sie schneller) – und fertig sind eure Dattel-Sesam-Kekse!
  • Genießen!

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Was ich beim Plätzchen-Machen ein wenig bedauert habe, ist, dass ich keine “echten” Linzer Förmchen zuhause habe – das wäre optisch sicherlich noch ein bisschen ansprechender geworden.

Und ich habe mich wirklich zusammengerissen, in der Entwicklungsphase für das Rezept hier nicht doch die Linzer-Plätzchen-Formen, die mich zu dem Zeitpunkt aus jedem Tchibo-Schaufenster anlachten, zu kaufen. Ich warte – vielleicht kaufe ich mir für nächstes Jahr solche Formen aus Metall/Weißblech. Manchmal muss man stark sein. Und so lange gibt es Blümchen. Die sind ja auch ganz niedlich.

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Diese Dattel-Sesam-Kekse in Blümchenform sind auf jeden Fall wunderbar aromatisch und nicht nur für die Winterzeit eine ausgezeichnete Plätzchen-Back-Idee. Durch ihre Zutaten sind sie gesund, gehören aber sicherlich nicht zu den leichtesten (im kalorientechnischen Sinne) Leckereien auf dem Blog – aber das muss auch mal sein.

Wichtig ist, dass ihr auf keinen Fall vergessen dürft, den Sesam anzurösten und wirklich qualitatives Tahin nutzen solltet, um das vollmundige Aroma der Samen gut entfalten zu lassen (das Tahin von Rapunzel kann ich aus verschiedenen Gründen sehr empfehlen).

Wenn ihr an einem von beidem spart, kann es sein, dass sich ein leicht bitterer Geschmack einschleicht – das ist nicht so fein und hat in Plätzchen auch gar nichts zu suchen.

Ich wünsche euch viel Freude beim Backen.

P.S.: Kekse gehen auch nach Weihnachten noch. Es ist immerhin tiefster Winter, bescheinigt mir der Blick aus dem Fenster. Allertiefster Winter.

JENNI MARR
Wanderin im Geiste, mit der Nase im nächsten Buch, nie so ganz zuhause und doch immer da.
KOMMENTARE

Dann schau ich mich ein wenig um in Deiner Rezeptesammlung. 😉 Eine Rückmeldung werde ich Dir auf jeden Fall auch geben.

Liebe Grüße
Elfie

Liebe Jenni,
die Kekse sehen so hübsch aus. <3 Fast zu schade, um sie zu essen. Aber wenn ich mir die Zutatenliste so anschaue, dann sind sie bestimmt auch mega lecker. Ich habe mit meiner Tochter gerade des Projekt "zuckerfrei" gestartet, da sie von industriellem Zucker leider extreme Schuppen bekommt. Da sie nun auf "herkömmliche" Süßigkeiten verzichten muss, ist das ein wunderbares Rezept, das ich am Wochenende mal nachbacken werde.
Liebe Grüße und vielen Dank, dass Du das Rezept mit uns teilst. 🙂
Elfie

Liebe Elfie,

das freut mich ja ganz ungemein!
Ich bin schon sehr gespannt, wie euch beiden die Kekse schmecken werden und würde mich sehr freuen, wenn du mir eine kleine Rückmeldung gibst. Habt auf jeden Fall ganz viel Spaß beim Backen! 🙂

Das Zuckerfrei-Projekt klingt nach einem schönen Vorsatz bzw. einer guten Aktion – ich glaube, es wird euch auch unabhängig von Schuppenfreiheit sehr viel bringen und ich wünsche euch, dass ihr viele tolle zuckerfreie Rezepte zusammen ausprobieren könnt! (Die von mir sind übrigens alle industriezuckerfei, so als werbende Randbemerkung. 😉 )

Liebe Grüße
Jenni

Achja, das mit den ausschweifenden Formulierungen war in der Schule auch immer schon mein Problem. Es sei denn, es hab eine Mindest-Wortzahl… dann kam ich da natürlich immer nur mit Mühe annähernd hin, weil mir entweder nichts einfällt zum Thema oder ich mich verdammt kurz gefasst habe und alle Details gestrichen wurden, da ich Angst hatte, zu viel zu schreiben bei Zusammenfassungen und sowas.

Deine Backwaren sehen alle immer so unfassbar lecker aus… aber ich komme einfach kaum zum Backen. Gerade im Moment bin ich froh, wenn ich überhaupt noch Zeit zum Kochen finde 🙁

Irgendwie habe ich vom Orient so geschmacklich aber gar keine Vorstellung, muss ich sagen. Aber da muss ich jetzt wohl Mr. Grünzeug glauben, dass die Kekse nach dieser Gegend schmecken 😉

Dass ihr dieses Rezept so in einem Gemeinschafts-Brainstorming ausgetüftelt habt, finde ich total klasse. Es ist einfach so schön zu lesen, dass ihr euch beide für diese Themen wie Ernährung und Nachhaltigkeit in ähnlichem Maße interessiert 🙂 Das klingt immer so, als würdet ihr euch perfekt ergänzen und super zusammen passen!

Und dafür, dass das Rosenwasser wegfällt, bin ich dem Herrn auch dankbar 😉 Das ist nämlich so gar nicht mein Fall… ich gehöre wohl zum seltenen Typ Mensch, der weder Geruch noch Geschmack von Rosen-Zeugs ausstehen kann.

Darf ich mal fragen, wo du Johannisbrotkernmehl kaufst? Das ist mir irgendwie noch nie außerhalb von Rezepten auf Blogs begegnet…
Und Recht hast: Kekse gehen jetzt auch perfekt – und das das ganze Jahr über bei mir!

Liebe Grüße

Liebe Tabea!

Ich freue mich, dass dir meine Rezepte immer so sehr zusagen – das ist klasse! Dass das mit dem Kochen und Backen in der Studienzeit nicht immer einfach ist, kenne ich aber allzu gut – da bist du auf jeden Fall nicht alleine, auch wenn das hier manchmal anders ausschaut. Wenn es schlecht läuft, gibt es bei mir manchmal wochenlang meine persönlich-gesunde Interpretation von Fast Food: Salat (in 500.000 Variationen á la: Wir schnibbeln rein, was da ist). Gerade, wenn’s eng wird, ist leider keine Zeit für ausgiebiges Testen, Kochen, Fotografieren und Texten, so wie ich das gerne hätte. Aber dafür kommen dann auch wieder andere Zeiten (nein, nicht die vorlesungsfreie Zeit – hallo, Hausarbeiten!).

Ja, ich bin auch richtig froh, den Mr. an meiner Seite zu wissen – wir balancieren uns wirklich sehr gut aus. Gemeinsam haben wir herzlich wenig und irgendwie ist es genau das, was uns zusammenhält. 😉

Rosenwasser finde ich – muss ich gestehen – in machen Backwerken ganz wunderbar. Aber auch nur, wenn es wirklich passt. Das will mit Bedacht ausgesucht sein, da hat Mr. Grünzeug ebenfalls recht gehabt.

Johannisbrotkernmehl bekommst du im Bioladen oder im Reformhaus. Ich kaufe meines im Unverpacktladen – und ich kann dir sagen: ein besseres Verdickungsmittel (zu 100% Natur) gibt es nicht! Ich liebe Johannisbrotkernmehl – das muss du auch unbedingt einmal testen (und nicht zurückschrecken vor dem Preis – du brauchst pro Backwerk nicht viel davon). 🙂

Liebe Grüße
Jenni

Hihi, ich habe auch so meine Fast-Food-Palette, die ich einfach rauf und runter koche im Moment 😉 Pfannkuchen, Pudding, Kartoffelspalten aus dem Ofen, Kartoffel-Möhren-Suppe, seltener Rührei mit Paprika/Tomate (Mamas Hühner legen gerade einfach nicht so gut)… und dazu dann immer eine ordentliche Portion rohes Gemüse (Möhre, Knollensellerie, Steckrübe, Paprika) oder auch Brokkoli, Blumenkohl und Wirsing in gekochter Form.

Danke für den Tipp mit dem Johannisbrotkernmehl. Das werde ich mir mal ansehen – wobei ich irgendwie auch nicht so recht weiß, wofür Verdickungsmittel überhaupt wichtig sind…

Liebe Grüße

Liebe Tabea,

ich muss gerade den Impuls unterdrücken, dir von Tofu-Scramble vorzuschwärmen (veganes Rührei).
Aber ich glaube, ich mache das diskreter und veröffentliche demnächst einfach mal ein Kichererbsen-Rührei auf dem Blog – ich will ja nicht unter den Verdacht der Missionierung fallen. 😉

Verdickungsmittel sind ganz wunderbar, wenn dir eine Soße zu flüssig geraten ist oder du gerne ohne Eier backst – dann kann Johannisbrotkernmehl die nötige Bindung zum Beispiel im Kuchenteig geben. Auch bei glutenfreien Gebäcken ist das ganz wichtig, sonst fällt dir am Ende alles zusammen und du hast mehr Krümel als zusammenhängendes Backwerk. Die kleinen Helferchen sollte man auf keinen Fall unterschätzen – sie sind eine der wichtigen Stellschrauben, auf die es unter Umständen ankommen kann. 🙂

Liebe Grüße
Jenni

Von diesem veganen Rührei habe ich in den letzten Tagen sooo viel gelesen 😉 Aber Kichererbsen-Rührei ist mir doch sympatischer, das könnte ich mir echt gut vorstellen als Frühstück 🙂

Danke, jetzt weiß ich auch, wofür ich Johannisbrotkernmehl brauchen könnte – wobei ich für Soßen gern auch einfach Mehl oder Stärke benutze, selbst wenn das nicht “sooo” gesund ist. Bei den kleinen Mengen kann man auch mal ein Auge zudrücken, finde ich.
Glutenfrei backe ich ja eher nicht, weil mir die Mehle einfach zu teuer sind. Dann lieber Dinkel-Vollkorn in Bioqualität 😉

Liebe Grüße

Oh, das mit dem Preis kann ich gut verstehen – ich backe auch am allerliebsten mit Dinkelvollkorn. Und mit Hafermehl, das macht eine wunderbar cremige Konsistenz. 🙂

Liebe Grüße
Jenni

Liebe Karo-Tina,

ich werte das einmal als ein “Gefällt mir” und freue mich sehr darüber! 😉

Liebe Grüße
Jenni

Liebe Jenni,
richtig geraten! Mir fehlt die Like-Funktion bei Deinem Blog wirklich sehr, denn immer Zustimmung zu kommentieren ist irgenwie … schwierig.
Wohlüberlegte Grüße aus dem Garten 🙂

Liebe Karo-TIna,

ich kann das absolut verstehen – aber die Ästheeeetik… 😉
Ich bin da manchmal furchtbar eigen, verzeih’ mir das bitte!

Ich mag deine Smileys gerne und finde deinen Lösungsansatz zur Gefällt-mir-Bekundung wunderbar! 🙂

Liebe Grüße
Jenni

Mhh oh ja die sehen wirklich sehr lecker aus und haben tollen Zutaten! Ich liebe ja auch Datteln, und die Dattelcreme zwischen den Keksen klingt wirklich verführerisch=)
Liebe Grüsse,
krisi

Liebe Krisi!

Es freut mich, dass dir die Kekse so gut gefallen – die Dattelpaste zwischen den Lagen ist wirklich das Highlight, aber auch der Teig kann sich durchaus sehen (und schmecken) lassen. 😉
Die Kombination aus Dattel und Sesam hat mich schon lange gereizt, daher war es nur eine Frage der Zeit, bis ich das einmal vernünftig verarbeitet haben würde.

Liebe Grüße
Jenni

Gibt es nicht den feststehenden Begriff der orientalischen Küche, die man kulturell und geographisch definieren kann? Iran, Irak, naher Osten, Nordafrika vielleicht? Oder würdest Du das eher als Quatsch abtun? Egal wie, die Kekse sehen super aus 🙂

Liebe Julia!

Das ist eine hochinteressante Frage, die nicht so einfach zu beantworten ist und zu der es die verschiedensten Positionen gibt.
Aus meiner aktuellen Perspektive würde ich das – ganz ehrlich – wirklich als nicht haltbar beschreiben. Der “Orient” ist ein Konstrukt, eine Vorstellung, die wir uns von ihm machen, mit zahlreichen Vorurteilen vollgestopft bis oben hin (vom Harem über Wasserpfeife bis hin zu Falafel und Gewürzmarkt). Es gibt sicherlich schwammig zu definierende “Kulturräume” (wobei da auch wieder nicht ganz sicher ist, was das eigentlich sein soll), aber ich für meinen Teil verwende den Begriff “Orient” sehr vorsichtig. Da schwingt einfach zu viel mit, das da eigentlich gar nicht reingehört (und er baut Grenzen auf, wo unter Umständen gar keine sind).

Zur alltagstauglichen Beschreibung von Gerichten u.ä. verwenden wir ihn allerdings schon (wie bei diesen Keksen hier), aber auch nicht ohne Beigeschmack – obwohl das auch nicht sonderlich konsequent ist.
Hach, ein Thema, über das man massenweise schreiben könnte (und über das auch schon massenweise geschrieben wurde)! 😉

Liebe Grüße
Jenni

Ach weißt du – so einen Mr. Grünzeug hätte ich auch ganz gerne, klingt nach einer wirklich netten Inspirationsquelle und Backhilfe! 😀
Und Sesam und Datteln in Kombination habe ich noch nie probiert, stelle es mir aber wirklich spannend vor!

Liebe Mara!

Oh ja, ich bin auch sehr dankbar über seine Kreativität und seine unendliche Geduld (auch und gerade beim Fotografieren, vor allem, wenn er selbst Handmodel spielen darf/muss)! Da haben wir uns beide zusammen in eine schöne Richtung entwickelt und es macht Spaß, mit ihm zusammen in der Küche zu stehen!

Datteln und Sesam passen wirklich sehr gut zusammen – die Aromen ergänzen sich zu einem sehr spannenden Erlebnis, finde ich. 🙂

Liebe Grüße
Jenni