Digital Detox – Wenn der Lärm zuviel wird.

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19. Januar 2017

Alle wollen es. Gerade jetzt kurz nach dem Jahreswechsel steht es auf so mancher To-Do-Liste für das neue Jahr und fast allen, die sich dieses glorreiche Ziel gesetzt haben, sind zwei Dinge klar: Sie sind eigentlich schon viel zu spät dran damit und das Durchhalten wird verdammt schwer. Digital Detox ist der Endgegner des reizüberfluteten Ruhewünschenden.

Lasst mich doch alle zufrieden!

Ja, ich weiß: Das gehört sich nicht. Das sagt man nicht. Man denkt es nicht einmal. Man hat – jedenfalls nach den Prinzipien des modernen, aufgeschlossenen, immer gut gelaunten jungen Menschen, der durch die Werbebilder geistert wie ein Phantom, das wir nervig am Rande unseres Gesichtsfeld wahrnehmen und doch nicht zu fassen bekommen – prinzipiell jeden sozialen Kontakt gut zu finden. Sich zu freuen über WhatsApp-Nachrichten und Freundschaftsanfragen über Facebook, die lange (immer noch?) als Messlatte der individuellen Beliebtheit galten. Schier aus dem Häuschen zu geraten über all’ die vielen Möglichkeiten, die das Internet uns bietet, nie gekannte Formen der sozialen Interaktion auszuleben.

Man will wer sein, ist die unausgesprochene Voraussetzung, die diesem Phantombild, das man in der Straßenbahn in realem Habitat so wenig antrifft wie im Büro oder der Universtität, den Boden bereitet hat. Und wenn man wer sein will, dann geht das nur, wenn man ständig netzwerkt.

Steht so in jedem Managerführer, wird jedem Einzelhandelsunternehmen und seit neuestem auch jedem Bloggenden im WWW eingebläut: Zeige dich, connecte, schrei’ die Welt an: Hier! Bin! Ich!

Finde! Mich! Gut! Der zweite, direkt folgende Satz. Aber nicht ausgeschrien. Ist auch unnötig, wo mittlerweile doch jeder diesen implizit immer mitgelieferten Impetus verstanden hat, so im Zeitalter der Digital Natives und der, die es ihnen gleichtun wollen (oder müssen).

Die praktische Folge dieses Gemochtwerdenwollens und Sichzeigenmüssens: ständige Onlinepräsenz. Ich könnte ja was verpassen. Diese eine Neuigkeit, auf die ich reagieren, dieses Foto, das ich unbedingt herzen, diesen Tweet, den ich unbedingt teilen muss. Oder – noch viel schlimmer: Diese vielen Leute da draußen, diese Coolen, diese Meinungsmacher, diese Leser, diese Inspirateuere, diese Menschen mit dem perfekten Leben, das man vielleicht auch gerne hätte – die könnten alle vergessen, dass es mich ja auch noch gibt. Ich muss mich zeigen, präsent blieben im viel zu vergesslichen Gedächtnis dieser Menschen, damit ich nicht untergehe im Studel der Bilderflut.

Digital Detox, digitaler Minimalismus, Abschalten, Achtsamkeit, Nachhaltigkeit sich selbst gegenüber, Ruhe, Entspannung, Digitales Fasten, Social Media Fasten

Und wenn das bedeutet, eine halbe Stunde früher aufzustehen, um in Ruhe Instagram zu checken. Schnell in der Bahn noch die erforderlichen zwanzig Pins pro Tag gepinnt, WhatsApp beantwortet, Facebook-Timeline durchgescrollt, Likes verteilt wie Kusshände. Hier und hier und hier. Hier bin ich. Nehmt mich wahr.

Und die Freude, wenn genau das dann passiert! Reaktionen! Auf mich! Auf das, was ich tue oder auf das, was ich like oder teile oder mag oder…

Moment.

Halt, stopp. Das Gewissen streckt dir, die Trillerpfeife im Mund, den Polizistenhut zurechtgerückt, Arm ausgestreckt, die Hand vor deiner Brust und stoppt deinen Dauerlauf. Er jetzt merkst du, wie sehr du außer Atem bist. Dabei hat der Tag noch gar nicht angefangen.

Digital Detox – Radikalkur einer Sucht

Und du weißt, dass diese Begegnung mit deinem Gewissen schon längst überfällig war. Eigentlich hast du nur drauf gewartet, auf diese Unterbechung deiner Social-Media-Achterbahnfahrt, von der du weder weißt, wohin sie führen, noch was sie für einen Sinn ergeben soll. Du weißt nur: Du bist dabei – und irgendwie fühlt sich das gut an, dieses Dabeisein.

Obwohl du, leitet das Gewissen (die Hand hängt immer noch am ausgesteckten Arm vor deiner Brust in der Luft) ein, ganz genau weißt, dass dich das so richtig und ganz eigentlich gar nicht glücklich macht. Dieses Von-Kommentar-zu-Kommentar-Hetzen. Dieses Herzen-um-sich-Schmeißen und Wieder-zurück-ergattern-Wollen. Wenn du ehrlich zu dir selbst bist, frisst das ganz schön viel deiner Ressourcen.

Und die könntest du für dich verwenden. Nur für dich. Klingt das nicht toll? Wann, fragt das Gewissen weiter (meine Güte, hat das Muckis in den Armen!), hast du eigentlich zum letzten Mal so richtig entspannt auf dem Sofa gelümmelt und ein Buch gelesen, eine Tasse heißen Kakao in der Hand – ohne das mit Hashtag #cozyevening zu posten? Wann bist du das letzte Mal im Schnee gewandert, ohne dass die halbe Welt davon wusste? Wann hast du – du spürt, jetzt kommt der Höhepunkt – eigentlich zum letzten Mal dein Handy zuhause gelassen? So für ein paar Tage?

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Du traust dich gar nicht, auf diese Fragen zu antworten, auf die letzte schon gar nicht. Der Polizistenarm hängt immer noch in der Luft und hindert dich am Weitergehen. Schon mal, fragt der Körper, der am Arm dranhängt, schon mal was von Digital Detox gehört? Nee?

Is’ ganz einfach, so in der Theorie. Du machst nur ein bisschen Fasten von dem ganzen Onlinetrubel, der deine Energie auffrisst – widersprich nicht, ich seh’s doch! Zu nichts Vernünftigem zu gebrauchen mehr bist du! Flow-Erlebnisse? Pah, ein Fremdwort geworden für dich!

Also, verdreht das Gewissen die Augen, fangen wir nochmal an. Digital Detox meint – ganz grob gesagt – Fasten. Eine Fastenkur für deine Seele. Klingt gut, oder? Ist das ein Nicken,  ein zaghaftes? Immerhin. Also weiter.

Ziel ist (der Arm ist bestimmt aus Stahl oder so), dass du dir selbst wieder näher kommst. Ein bisschen Abstand gewinnst von diesem Wirbelsturm da draußen. Wie, das Gewissen klingt jetzt richtig empört, kann man eigentlich jeden Tag freiwillig in einen Wirbelsturm hineinlaufen? Kannst du mir das mal erklären? Nee, kannste natürlich nicht. Ist ja auch ziemlich irrational, so ein Verhalten.

Wie auch immer, seufzt dein Gegenüber, du musst aufhören damit. Wie, fragst du mich? Seh’ ich aus wie ein Orakel? Kann ich sehen, was für dich am besten ist? Finde es raus! Du bist allein hineingekommen – find alleine wieder raus aus deiner Misere! Auf einmal erscheint dir der Sprecher ähnlich stahlhart wie sein immer noch in der Luft schwebender gottverdammter Arm. Fiesling.

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Wichtig ist, lässt dieser Fiesling sich jetzt doch zu einer Erklärung herab, dass du konsequent bleibst. Egal, wie du das angehen willst, dieses Abstandfinden – bleib’ konsequent. Du kannst dir ein großes oder ein kleines Ziel setzen. Vielleicht: Nur ein Mal am Tag in dieses WWW zu gehen oder nur einmal diese Fotoplattform besuchen. Oder du willst gleich den knallharten Entzug, den haben wir auch. Gibt’s im Sonderpaket mit ganz viel Zeit obendrauf. Wirst dich wundern, wie lang die Tage auf einmal wieder sind!

Nu’ – wie hätten wa’s gern?

P.S.: Ich habe mich für das Detox-Light-Paket entschieden. Das fand das Gewissen nur so lala, aber es hat den Mund gehalten und mich passieren lassen. Aber das ist unter anderem der Grund, dass besagte Fotoplattform nicht mehr jeden Tag, sondern nur, wenn mir danach ist, bespielt wird, beispielsweise. Und nun – der Fiesling hatte recht – bekomme ich auch endlich wieder Luft. Ich bin dann mal Kakao trinken.

P.P.S.: Social Media und das Internet generell sind natürlich nicht nur zu verteufeln, Gott bewahre. Wenn ich das so sehen würde, gäbe es diesen Blog nicht. Ich liebe den Austausch mit euch und die Tatsache, dass ich durch das Internet so wahnsinnig viel lernen durfte und dieser Prozess noch lange nicht abgeschlossen ist. Und ja, auch ich möchte gut gefunden werden mit dem, was ich produziere und hänge mich diesbezüglich rein. Aber die Dosis macht das Gift – das gilt auch für die Onlinepräsenz, so toll und bunt und schön sie auch ist.

JENNI MARR
Wanderin im Geiste, mit der Nase im nächsten Buch, nie so ganz zuhause und doch immer da.
KOMMENTARE

[…] der jüngeren Generation): Digital Detox. Da nehme ich mich ganz dezidiert nicht aus – auch ich liebe diese bewussten Auszeiten vom ständigen Online-Sein und genieße zeitweilig den Rückzug in das, was vor nicht allzu langer Zeit so selbstverständlich […]

Liebe Jenni,
ich danke Dir für diesen wertvollen Beitrag, super geschrieben! Dieses Thema scheint überall präsent zu sein und dennoch fällt es den meisten Menschen (mich eingeschlossen) schwer, von dem ständigen Online-sein-müssen loszukommen. Da ich ja auch berufsbedingt ständig online bin, fühle ich mich hin und wieder etwas überlastet… Auch Deine Gedanken zum Umgang mit den social media Portalen, das ewige Liken und (hoffentlich) geliked werden, kann ich sehr gut nachvollziehen. Das alles ist eigentlich so gar nicht mein Ding, aber man macht es mit…
Ich habe gerade auch einen Blogbeitrag zu diesem Thema veröffentlicht (Dich habe ich übrigens darin verlinkt) und war erstaunt über die Reaktionen: so viele teilen diese Gedanken! Und das ist wiederum das Positive am Internet: diese community 🙂 . Ich möchte in Zukunft eine gesunde Balance für mich finden und das wünsche ich auch Dir und allen anderen auch.
hab noch einen schönen Abend,
liebe Grüße von Sharon

Liebe Sharon!

Ich kann deine Gedanken absolut unterschreiben und freue mich, dass ich da nicht allein mit meiner Kritik bin. Im Gegenteil: Ich habe den starken Eindruck, dass viele Blogger*innen sich zur Zeit ernsthaft mit dem ganzen Druck per Social Media auseinandersetzen und dass das Zurückfahren des Stresses und das Abschalten (im wahrsten Sinne des Wortes) wieder ein großes Thema geworden ist. Das freut mich sehr – ich denke, das haben wir dringend nötig.

Deinen Artikel werde ich mir gleich einmal durchlesen – gesehen hatte ich ihn schon, aber leider noch keine Zeit für ihn gehabt. Das wird jetzt geändert! 🙂

Liebe Grüße
Jenni

Liebe Jenni, ja, diesen Eindruck habe ich tatsächlich auch und ich finde es sehr gut, dass so eine Art “Welle” entstehen kann. Es tut gut, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Bitte mach Dir keinen Stress wegen meines Blogposts, Du weißt ja, wir wollen es ruhiger angehen 🙂 Liebe Grüße, Sharon

Das hast du wirklich sehr schön geschrieben, liebe Jenni!
Und wahr ist es leider auch noch. Man hetzt hin und her zwischen verschiedenen Apps, hat 10000Fotos auf dem Handy, denkt im Alltag oft “Oh, das könnte ich auf Instagram posten.” Und merkt gar nicht mehr wie das echte Leben an einem vorbei läuft.
Immer öfter schießt man Fotos, weil man muss, weil man noch welche für einen Beitrag braucht und nicht weil man will. Traurig, oder?

Leider erfordert Instagram genau das, wenn man weiterkommen möchte. Die Follower kommen nicht von alleine (wie früher?!) Und kleine Blogs haben es so so schwer gesehen zu hören.
Auch ich möchte der Welt (genau wie du) etwas mitteilen, abseits von neuen Outfits oder Trends. Allerdings ist es auch schwer den Spaß daran nicht zu verlieren, wenn man sein eigenes Leben und die Internetpräsenz unter einen Hut bekommen will.

Ich finde es wunderbar, dass du dies thematisierst und ich glaube es geht so vielen genauso. Du gibst ihnen eine Stimme. Danke!

Liebste Grüße,
Katrin

Liebe Katrin!

Ich freue mich sehr, dass dir der Beitrag gefallen hat und du ein wenig für dich daraus mitnehmen konntest. Genau dafür wurde er geschrieben und es ist immer schön zu lesen, dass die Worte bei jemandem ankommen und sich jemand anderes dieselben Gedanken macht wie man selbst. 🙂

Ich kann diese Zerrissenheit sehr gut nachvollziehen und habe manchmal Phasen, in denen es mir ganz genauso geht. Man möchte natürlich wachsen und Anerkennung für die Arbeit erhalten, die man täglich verrichtet (und in unserem Bereich drückt die sich nun einmal in Likes/Klicks/Herzchen aus) und da ist es zu verlockend, sich mitreißen zu lassen von diesem Mahlstrom. Aber ich habe in der letzten Zeit gemerkt, dass mich das auf Dauer nicht glücklich macht – und das ist es ja letzten Endes, was den Blog und alles drumherum am Laufen hält: mein Glück. Aus dem sich dann letzten Endes die ganze Kreativität ergibt. Darum schütze ich es – auch wenn das heißt, einfach mal weniger zu posten oder länger offline zu sein. Das ist für’s Dranbleiben unglaublich wichtig.
Ich hoffe, du findest den von dir gewünschten Weg auch – und hast bald ebenfalls ein gutes Gewissen beim Auch-mal-nichts-Tun. Du machst ebenfalls so tolle Arbeit, dass du dir das auf jeden Fall erlauben darfst! 🙂

Liebe Grüße
Jenni

Liebe Jenni,

ein wunderschöner Beitrag über ein ganz wichtiges Thema.

Danke!

Liebe Alina,

es freut mich sehr, dass du das so siehst – ganz herzlichen Dank!

Liebe Grüße
Jenni

Liebste Jenni,

du hast mich nicht nur sehr erwischt, du hast mich auch (wieder einmal) unglaublich inspiriert.
Hab Dank für deine Art des Schreibens,
hab Dank für deine Ideen und Beitrag,
hab Dank für deine Ansichten und hab Dank, dass du so bist, wie du bist! <3

Liebe Franzi!

Oh, WAS für ein lieber Kommentar! Ich habe mich riesig gefreut über deine warmen Worte – das erhellt den Tag ungemein, ich danke dir! 🙂

Damit du’s weißt: Ich bin auch immer wunderbar inspiriert, wenn ich vom Stöbern bei dir wiederkomme… 😉
Und ich hoffe, auch du bleibst so wunderbar kreativ und ideenreich, wie du bist!

Liebe Grüße
Jenni

Deinen Artikel habe ich seit seiner Veröffentlichung am Laptop offen, bin aber erst jetzt zum Lesen gekommen. Oh, da schreibst du was Wahres! Ich habe in meinem 2wöchigen Urlaub über Weihnachten/Silvester einen Digital Detox probiert – mein Fazit: es machte mir keinen Spaß ohne 😀 Ich hab für mich gemerkt, dass mein Problem woanders, mehr in mir selbst liegt. Aber ich habe noch nicht rausgefunden, wie ich es lösen kann. Hoffe, du hast da mehr Erfolg!

Liebe Grüße
Angie

PS: An dem zweiten Kakaofoto kann ich mich einfach nicht satt sehen – so schön, ich möchte im Kakao versinken!

Liebe Angie!

Oh ja, das kann ich auch gut nachvollziehen – man hat ja auch wirklich Spaß am Schreiben, am Teilen, am Kreativsein! Sonst würde man ja diese viele Arbeit gar nicht in seinen Blog stecken. Und ich finde es toll, dass das Onlinesein für dich gar nicht das Problem ist und du da eine gute Balance schon für dich herausgefunden hast! Das ist gar nicht selbstverständlich – natürlich erschwert es dann die Suche nach dem eigentlichen Quell eventueller Unzufriedenheit, wenn dieser große Vielleicht-Faktor schon ausgeräumt ist…

Ich bin überzeugt, dass wir da beide auf unsere Art und Weise erfolgreich sein werden! 🙂

P.S.: Danke dir – das freut mich riesig! Ich glaube, ich habe die schöne Nachmittagsstimmung gut eingefangen – die hat mich nämlich umgehend zur Kamera geifen lassen… 😉

Liebe Grüße
Jenni

Oh was ein Beitrag !
Da hab ich ja garnicht mitbekommen, dass du im Detox bist /gehst 🙂
Aber ich gebe dir recht, oft vergisst man wirklich, dass tatsächliche Leben vorlauter online-sein !

Liebe Grüße,
Vivi <3
vanillaholica.com

Liebe Vivi!

Es freut mich sehr, dass dir der Artikel gefallen hat!
Ich bin im Light-Detox, das auch keine Phase, sondern im Idealfall Dauerzustand sein sollte. Vielleicht ist es ganz gut, dass man das nicht so merkt, dann scheint das ja Früchte zu tragen und bestätigt mich in der Ansicht, dass ich nichts verpasse und auch nicht verpasst werde. 😉

Liebe Grüße
Jenni

Wahre Worte ….

Ich machte neulich am Bodensee Urlaub und hatte keinen starken Handyempfang ergo keine Datenverbindung. Dieses offline Gefühl war am Anfang komisch, nach einem Tag war es traumhaft. Ich/wir konnten uns ganz auf Erholung konzentrieren. Das verfügbare Wlan wurde nicht genutzt. Das Gefühl des “digitalen Detox” habe ich mittlerweile in meinem privaten Alltag integriert: Facbook runter vom iPhone, Instagram ganz selten, WhatsApp stumm stellen und fertig ist die Ruhe :).

Hallo Felix!

Das klingt ja richtig traumhaft – sowohl der Urlaub als auch das tolle Gefühl danach!
Manchmal braucht man solche Aha-Erlebnisse, um so richtig zu merken, wie sehr dieses ganze Onlinesein eigentlich Druck aufbauen kann. Ich freue mich sehr für dich, dass du da deinen individuellen Weg gefunden hast!

Aktuell bei mir ein ganz häufig frequentierter Button: “Nicht stören.” Alles aus, gnadenlos und konsequent. Herrlich! 🙂

Liebe Grüße
Jenni

“Lass mich in Ruhe” ist für mich etwas, was ich ab und zu ausspreche – und zwar mit bestem Gewissen. Wenn ich mies drauf bin oder gestresst, kapsele ich mich gerne ab, um meine Mitmenschen vor dann schnell entstehenden unfreundlicheren Gesprächen zu schützen. Und jeder, der mich kennt, weiß, dass es sehr wichtig ist, dass man mich dann auch nicht anspricht, sondern erst ein bis zwei Stunden wartet.

Und in Facebook-Freunden habe ich meinen Wert auch noch nie gemessen… dafür war ich immer schon zu unbeliebt und nicht der richtige Mensch für soziale Netzwerke.

Dass sich so viele zwar einerseits selbst ständig in die Onlinewelt stürzen, aber auf der anderen Seite nach einer Auszeit davon sehnen, finde ich etwas paradox. Wenn ich gerade keine Lust auf etwas habe, lasse ich das einfach. Außerdem finde ich es sinnvoller, einfach nur wenige Netzwerke zu nutzen und weniger Leuten zu folgen, als sich dann immer wieder komplett aus diesen Dingen am liebsten ausklinken zu wollen.

Über Reaktionen freue ich mich zwar auch – aber es müssen nicht viele sein. Ein liebes Kommentar zu meinen Blogposts ist schon sooo wundervoll, dass das auch für zwei Tage vollkommen ausreicht 😉
Und auch wenn ich auf Twitter rumgeistere – für mich ist das kein Zwang, sondern eine nette Beschäftigung und irgendwie ein netter Austausch mit Menschen, die mir sympathisch sind.

Also ohne mein Handy bin ich zwar so gut wie nie unterwegs, aber oft schaue ich stundenlang nicht drauf & meinen Alltag verbreite ich auch in der Regel nicht im Netz. Von daher finde ich einen Detox auch nicht nötig – denn warum sollte ich mir etwas verbieten, was mich glücklich macht?
Außerdem finde ich es doof, wenn ich dann an folgenden Tagen so viele schöne Blogposts in der Leseliste habe, aber gar nicht so viel Zeit, um die zu lesen… das macht mich dann traurig, weil ich doch auch zeitnah meinen Lieblingsbloggern Kommentare hinterlassen möchte.

Dass du für dich einen Weg gefunden hast, wieder zu atmen, finde ich sehr schön!

Liebe Grüße

Liebe Tabea!

Ich freue mich zu lesen, dass du ein so gesundes Verhältnis zum Digitalen pflegst und dass du diesen Grenzraum für dich gut abstecken und auch vor anderen verteidigen kannst. Das ist nicht selbstverständlich und vor allem in der direkten Auseinandersetzung mit anderen Menschen erfordert das manchmal auch einiges an Mut. Ich bin auch ein Mensch, der unendlich viel Zeit für sich braucht und die nehme ich mir auch rücksichtslos – aus dem einfachen Grund, dass alles andere weder für mich noch für alle Beteiligten gut wäre. Und wie du schreibst: Die meisten Menschen, die engeren Kontakt mit mir haben, kennen mich diesbezüglich schon so gut, dass das eher selten zum Stein des Anstoßes wird. 🙂

Ja, ein Paradox ist es tatsächlich. Ich denke, das hat viel mit Vergleichen zu tun. Was macht xy? Wie bekommt er/sie das in der kurzen Zeit hin, mit den schönen Bildern, mit dem guten Content…und so weiter. Das ist, glaube ich, der eigentliche Grund und die Wurzel, an der man arbeiten muss: Man ist gut so, wie man ist. Fertig.
Dann klappt das auch mit der Selbstliebe bezüglich des zu hohen Onlinekonsums.

Liebe Grüße
Jenni

Ja, Mut erfordert das wohl wirklich ein kleines bisschen… aber irgendwie bin ich es gewöhnt, mich bei derartigen Dingen auszugrenzen, weil ich z.B. erst in der 7. Klasse Internetzugang bekam und auch mein erstes Handy erst, nachdem ich meinen Klassenkameraden über ein Jahr dabei zugesehen hatte, wie sie an ihrem herumspielen.

Diese Zeit für mich allein brauche ich auch ganz dringend – zumindest habe ich das im letzten Jahr gemerkt, seit mein Freund mit mir Schluss gemacht hatte damals.

Vergleiche können wohl echt ein sehr starkes Gift sein… Und gerade durch das Internt werden sie ja leider immer häufiger und man bekommt einfach noch mehr perfektes Zeug präsentiert, weil gerade das eben mehr geteilt wird und so. Im privaten offline-Umkreis hat man selten so viele so ausgeprägte Talente vor Augen wie auf dem Computerbildschirm.

Liebe Grüße

Unter der Woche tagsüber, da kann ich nicht “detoxen”. Da ich aber in meiner Arbeit diesen ganzen Socialising-Kram betreibe (Pixelschubse sein ftw! 😀 ), lockert es meinen Tag eher auf, als ihn einzuschränken.

Abends, sofern ich nicht verabredet bin und noch was zu klären habe, lasse ich das Handy auch gerne mal daheim, wenn ich noch einkaufe gehe etc. Ganz bewusst. Weil ich weder Lust hab, immer erreichbar zu sein, NOCH die Verpflichtung dazu habe. Diese Grenzen muss man aber selbst setzen und dann auch verteidigen! Klar kam es schon vor, dass der Chef mal um 10 Uhr anrief und noch etwas wollte – sowas sind aber absolute Einzelfälle und ich reagiere auch nur, wenn es mir gerade passt. Insofern sehe ich das Thema hier relativ entspannt.

Anders sieht es aus, wenn man nach einem Offline-Wochenende oder gar Urlaub gefühlt unglaublich viel “nachzuholen” hat – das stresst mich dann auch enorm. Aber ansonsten plädiere ich für mehr Mut, sich einfach mal zurückzuziehen 🙂
Ich muss sagen, auf FB herrscht seit einiger Zeit viel weniger Aktivität bei Freunden und Bekannten, den Großteil des Newsfeeds machen Nachrichten aus. Und das finde ich gut so. Der Hype nimmt langsam ab, und man verpasst auch nicht so arg viel, wenn man sich aus den restlichen Netzwerken zurückzieht. Instagram nutze ich “privat” nicht, sondern nur im Rahmen des Blogs, aber da merke ich schon, wie leicht man da in ein “Ist mein Leben #hashtagwert”-Hamsterrad verfällt.

Insofern: mehr Selbstbewusstein, sich bewusst diesem #fomo zu stellen 😀

Liebe Grüße.
Kati

Liebe Kati!

Wenn man beruflich mit der Materie viel beschäftigt ist, dann kann ich dir absolut nachfühlen, dass man eigentlich nur zwei Möglichkeiten hat: Entweder ganz drin aufzugehen oder sich bewusst die Grenze zwischen Beruflich und Privat zu setzen. Ich glaube, das Letztere hast du getan und freue mich, dass du so gut damit fährst. Das ist wahrscheinlich auch eine Sache, die man erst einmal lernen muss – wie du schon schreibst: die Grenze verteidigen.

Ich glaube, es ist wichtig, das eigene Verhalten immer mal wieder einer Reflexion zu unterziehen: Passt das wirklich, was ich gerade mache? Will ich das wirklich? Oder brauche ich mehr Ruhe? Manchmal hat man ja auch Phasen, in denen man fröhlich dabei ist und richtig aufgeht in dem Wirbel, das kann dann ja auch ganz schön sein. Aber man muss wissen, wann es auch mal wieder genug ist.

P.S.: Was ist #fomo? Mein liebster Hashtag – auch an dieser Stelle passend – ist aktuell: #malwiederkeineahnungvondermaterie

Da gebe ich dir in allen Punkten völlig Recht 🙂
“Fomo” ist “The Fear Of Missing Out”. Ein recht neue Erscheinung, die beschreibt, was man fühlt, wenn man die Party- und Urlaubsbilder anderer Leute auf Social Media-Kanälen sieht und sich dann denkt, ach mensch, ich gammel schon wieder nur auf der Couch…

Danke dir ganz herzlich – wieder etwas gelernt! 😉

oh, und warum ich diesen Kommentar nach Feierabend schreibe? …Prüfungsphase, Prokrastination olè! 😀

Liebe Jenni,

Ich habe schon lange keine Lust diese ganzen Spielchen mitzuspielen. Ich hänge zwar auch noch viel zu viel vorm Handy aber diese ganze Spielerei die man in seine gefühlt 100 social media accounts stecken muss, immer zur perfekten Uhrezeit mit dem perfekten Foto, nicht zu viel aber auch nicht zu wenig und bitte schön regelmäßig…sorry, aber da habe ich gar keine Lust drauf. Alles damit es vielleicht 100 follower mehr sind? Ich kenne das Gefühl auch zu gut, dass man sein Selbstwertgefühl oder seine Bestätigung über likes bekommt aber im Endeffekt ist das alles doch Quatsch. Lieber fünf follower die einem wirklich was wiedergeben als 100, die einfach nur wahllos liken. Von daher, find ich super dein Ansatz. Einfach das machen worauf man Lust hat und der Rest kann einem den Buckel runter rutschen.

Liebe Grüße und genieß deinen Kakao!

Liebe Ineke!

Oh ja – das fand ich ja auch direkt so sympathisch an dir und deinem Blog: Du machst einfach dein Ding, no matter what. Das ist für mich eine Wahnsinns-Inspiration, das kannst du dir gar nicht vorstellen. 🙂
Ich sehe das nämlich ganz genauso wie du: Ich habe meine Leser*innen sehr, sehr gerne – aber vor allem, weil ich weiß, dass sie gerne herkommen und sich gerne mit dem auseinandersetzen, was ich schreibe. Fake Follower sind leider nicht mehr als eine Zahl – und sich darüber zu definieren, wäre sehr schade, wenn man doch im gleichen Zug so viele echte Menschen mit guter Inspiration erreichen kann.

P.S.: Der Kakao war großartig!

Liebe Grüße
Jenni

Kenne ich tatsächlich sehr gut. Und dieses schlimme Gefühl immer unter Strom zu stehen. Genau aus diesem Grund habe ich es für mich entdeckt, mir Zeit für mich zu nehmen. Klingt erst total selbstverständlich. Aber ist es oft nicht.

Allerliebste Grüße,
HOLYKATTA || INSTAGRAM || FACEBOOK

Hallo Katta!

Ich freue mich, dass du für dich Zeitfenster gefunden hast, die nur dir gehören – denn du hast absolut recht: Selbstverständlich ist das leider absolut nicht. Umso wichtiger allerdings!

Liebe Grüße
Jenni

Liebe Jenni,

Ein literarisch gesehen extrem spannender Beitrag! Dein Stil ist wunderbar!
Und den Inhalt betreffend kann ich dir nur zustimmen. Ich selbst war nie extrem abhängig und wenn ich mal irgendwo einen Tag lang kein Internet habe, stört es mich oft nicht im Geringsten.
Ich kenne diesen Drang also gar nicht wirklich. Aber ich weiß, dass er da ist, dass er viele betrifft und natürlich versuche auch ich, immer meine besten Fotos hochzuladen und lustige Tweets oder Beiträge zu schreiben. Ich will dabei aber nicht lügen und schreibe auch, wenn etwas absolut nicht gepasst hat, wenn es mir irgendwie schlecht geht oder ähnliches.

Ein wunderbarer Beitrag, den ich mir heute Abend noch einmal ein Ruhe durchlesen werde. Bin gerade an der Uni und habe nur 10 Minuten Pause 🙂

Alles Liebe,
Laurel

Hallo Laurel!

Ich danke dir für deine lieben Worte und deine eigenen Erfahrungen zum Thema! Es ist schön zu lesen, dass du dich von dem ganzen Trubel ein wenig distanzieren kannst – ich glaube, das ist schon beinahe Luxusgut geworden, wenn ich mich vorsichtig nach links und rechts (und im Spiegel) umschaue.
Authentizität ist mir allerdings auch unglaublich wichtig – die steht immer an allererster Stelle. Ich finde es wichtig, auch Dinge und Zustände zu kritisieren – ob sie nun die äußeren oder inneren Umstände betreffen.

Mich freut es sehr, dass der Beitragsstil gefällt – es war eine Art Experiment und ich war mir ein wenig unsciher über den Ausgang, daher freut mich das besonders! 🙂

Liebe Grüße
Jenni

Erfrischender Artikel! Das Thema gewinnt in letzter Zeit auch in meinem Leben an Bedeutung. Obwohl es ziemlich schwierig ist umzusetzen – beruflich habe ich eigentlich ständig mit Computer und Social Media zu tun. Trotzdem tut es gut, sich z.B. mal einen ganzen Tag Auszeit zu nehmen. Danach fühl ich mich fast wie neugeboren 😉

Liebe Grüße, Eva
http://www.thesophisticatedsisters.com/

Liebe Eva!

Es freut mich sehr, dass dir der Artikel gefallen hat!
Ich kann mir gut vorstellen, dass das mit dem Digital Detoxen nicht ganz so einfach ist, wenn man jeden Tag mit Onlinepräsenz zu tun hat und das dann gewissermaßen nicht zur Kür, sondern zur Pflicht gehört.
Aber ich glaube, auch da kann man sich Freiräume schaffen und ich finde es toll, dass du diese für dich auslotest!

Liebe Grüße
Jenni

Hach Jenni, das hast du toll geschrieben. Ich finde gar nicht viele Worte, bin aber von deinem Stil, vom Thema und der Message ganz begeistert 🙂

Liebe Bianca,

ich danke dir für eben diese lieben Worte und freue mich sehr, dass dir der Text so gut gefallen hat – und dass du auch einfach so ein paar Worte dalässt, um mir genau das zu sagen. Das ist für mich die schönste Rückmeldung. 🙂

Liebe Grüße
Jenni

Oh diese Kakaofotos! ♥
Ich musste, deinen Artikel mit einer Tasse grünem Tee in der Hand lesend, ziemlich oft und ziemlich kräftig nicken und nachdenken und habe mich in meinem heutigen Start in den Tag total bestärkt gefühlt.
Ich schaue nach dem Aufwachen oft als erstes aufs Handy und bringe dann Ewigkeiten damit zu, meine Facebook Timeline durchzuscrollen. Das habe ich heute nicht gemacht. Handy war auf Flugmodus und der Laptop war nur dazu an, damit mich meine Lieblings-Online-Yogalehrerin durch meine morgendliche Session geleiten konnte.
Ich hab mich morgens lange nicht mehr so gut gefühlt, wie heute und ich werde das jetzt so beibehalten: Morgens herrscht Digitalverbot.
Deinen Schreibstil finde ich übrigens ganz wundervoll. Mein Gewissen hat auch Arme aus Stahl. 🙂
Ich freu mich auf nachher! Wir werden die Bib sowas von rocken (auch wenn ich befürchte dass der Lüfter meines Laptops durch den ganzen Raum dröhnen wird) 😀

Liebe Natalie!

Oh, ich freue mich immer wahnsinnig, wenn du mir berichtest, dass meine Texte deinen regelmäßigen Start in den Tag bilden – das ist (gerade, wenn du jetzt das Onlineverbot einführst) eine richtige Ehre!
Das mit dem Flugmodus bzw. dem Nicht-stören-Modus ziehe ich aktuell tagelang durch – ich kann dieses Piepsen und Klingln und nicht einmal das Vibrieren zwischendurch nicht mehr haben. Das lenkt so furchtbar ab und es ist erschreckend, wie schnell man sich an dieses Abgelenktwerden gewöhnt…

Nun ja, das mit der Bib war ja eher so semierfolgreich. 😀
Kurz, aber intensiv, sag ich nur. Ich glaube, das probieren wir nächste Woche nochmal. 😉

Liebe Grüße
Jenni

Hachja, ich liebe es einfach, mir beim Frühstück ein bisschen Inspiration zu holen und dein Blog ist da halt eine der ersten Adressen für. 🙂
Das mit dem Lernen probieren wir definitiv nochmal. Ich hab ja nach morgen schließlich noch eine weitere Klausur, die geschrieben werden will. 😉

Ein sehr guter Beitrag! Ich muss auch echt mal so einen “Detox” machen, und wenn nur für ein Wochenende. Letztens erst war ich einen Tag ohne Handy in einer Therme unterwegs und es war wirklich eine spürbare Wohltat.

Liebe Isabell,

ich danke dir für deine lieben Worte und freue mich, dass du ebenfalls positive Erfahrungen mit dem Abschalten machst – du hast das perfekte Wort dafür gefunden: Es ist wirklich nichts als eine Wohltat.

Liebe Grüße
Jenni

Schönes Entspannen, meine Liebe 🙂 Dein Kakao schaut schon mal köstlich aus!
Liebe Grüße,
Elisabeth

Liebe Elisabeth,

oh, da danke ich dir ganz herzlich – sowohl für’s Wünschen als auch für das Kompliment!
Das Gemütlichmachen habe ich in der letzten Zeit wahrlich zelebriert! 😉

Liebe Grüße
Jenni

Liebe Jenni,

Ich mag den Stil deines Beitrags total, vom Thema ganz zu schweigen!

Auch ich hab letztes Jahr bemerkt, wie sehr dieses “Onlineleben” an mir zehrt und habe öfter mal “digital detox” eingelegt. Einmal eine Woche ganz ohne Internet, dann Mal einen Monat nur 2 Stubden am Tag usw. Habe damals auch darüber auf dem Blog geschrieben… Ich habe danach viel bewusster online agiert und nicht mehr nur so “rumgedaddelt”. Es tut wirklich gut, einfach mal einen Ganz zurück zu schrauben und auch mal an sich zu denken! Super, dass du das aufgreifst! Und nochmal zum Stil des Textes – sehr anschaulich und metaphorisch – das gefällt mir total gut!

Liebe Grüße
Anna

Liebe Anna!

Ich danke dir für dein liebes Lob und freue mich besonders, dass dir der Stil des Textes so gut gefällt. Das war auch ein wenig ein kleines Experiment und ich war mir nicht sicher, ob es gelungen ist. Daher ist mir diese Rückmeldung sehr wichtig. 🙂

Ja, ich habe auf deinem Blog von deinem Selbstversuch gelesen und auch, dass du dich immer mal wieder damit auseinandersetzt – das finde ich richtig gut, denn es zeigt, dass du dich da nie aus dem Fokus verlierst (was ja in Social Media) sehr schnell mal passieren kann). Dabei ist gerade der Abstand so wichtig – das hast du schön beschrieben!

Liebe Grüße
Jenni