Introvertiert und hochsensibel: kein Grund, sich falsch zu fühlen

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8. Juli 2018

Es gibt Menschen, die scheinbar andauernd aktiv sind, gerne und viel reden, es lieben, neue Menschen zu treffen, sich auszutauschen, zu kommunizieren, Nächte durchzufeiern in zu lauten Clubs und mit zu vielen Fremden. Die darin aufgehen, Kontakte zu knüpfen und zu pflegen und mit dem Alleinsein eher auf Kriegsfuß stehen. So jemand bin ich – so viel kann ich mittlerweile sagen – definitiv nicht.

Nein, ich bin nicht schüchtern

Und ich würde lügen, wenn ich direkt danach behaupten würde, dass ich damit durchgängig im Einklang lebte und es für mich total okay sei, nicht zu der aktiv-kommunikativen Spezies zu gehören, die Sinneseindrücke genüsslich verzehrt wie ich Schokotorte an ausgewählten Tagen und die soziale Abgeschiedenheit als Isolationshaft empfindet.

Denn das Gegenteil ist der Fall: Ich feiere die Tage, an denen ich allein mit mir und meinen Gedanken sein kann. Die sind mir dabei manchmal schon zuviel – und weitere Sinneseindrücke (von wem auch immer hervorgerufen) sind in solchen Stunden mehr als deplatziert. Damit soll niemandem zu nahe getreten sein. Aber selbst den Liebsten muss ich nicht 24/7 um mich haben.

Eine Pflanze geht bei zu viel Wasser ein. Nach einem Gießtag brauche ich unter Umständen viele Stunden, bis die nächste Wasserladung notwendig ist. Ich bin die, die zuhause zwischen Bücherhaufen, vollgekritzelten Papierseiten, aufgeribbelten Wollknäulen, Skizzen, Prosa- und Gedichtfragmenten sitzen und sich wie in einem Palast fühlen kann.

Stille als Währung. Gegen kein Gold der Welt aufzuwiegen.

Ich bin die, die allein oder in trauter Zweisamkeit in Museen und vor allem in Botanische Gärten geht. Eine von denen, die Empfindungen lange verarbeiten und Eindrücke von außen dreimal durch alle Gehirnwindungen und durch gefühlt den gesamten Körper laufen lassen muss, bevor sie bereit ist, sie kommunikativ zu verarbeiten.

Die zuviel kriegt, wenn sie telefonieren oder skypen muss, von zwei Fremden auf einmal überfordert ist (weil sie sich nicht genau genug auf eine Person einlassen kann) und für die ein Schritt aus der Haustür sich manchmal anfühlt wie der Aufbruch in eine Wildwasser-Expedition.

Die lange zum Antworten braucht, weil die richtigen Worte (im Sinne von treffsicher sowohl auf logischer als auch empathischer Ebene) nicht immer auf Anhieb zur Zungenspitze rutschen wollen und sich dabei unwillkürlich fragt, ob das Zögern als verlangsamtes Denken, also mangelnde Intelligenz, aufgefasst werden könnte.

Ich bin aber auch die, die in einer Diskussion – hat sie sich erst einmal mit dem Gedanken angefreundet, jetzt zeitweise im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen und einen guten Tag erwischt – klar, sachlich und (sagt man mir jedenfalls nach) messerscharf argumentieren und sich richtig in Fahrt reden kann.

Ich bin auch die, die weiß, wer sie ist (wenn auch nicht unbedingt, was sie will, aber wer weiß das schon), was sie kann und können möchte. Die über genügend Selbstbewusstsein verfügt, um angetanes Unrecht sofort zu erkennen und angemessen kategorisieren zu können – und wenn nötig, auch entsprechend darauf zu reagieren.

Schüchternheit war lange Zeit eine Begleiterin in meiner Kindheit – im Laufe der Jahre ist jedoch fast ausschließlich die Introversion übrig geblieben.

(Natürlich gibt es auch Situationen, in denen ich schüchtern bin – aber sie sind nicht die Regel und schon gar nicht so dominant, dass sie als Zeichen eines Charaktermerkmals fungieren könnten.)

Sabine arbeitet den Unterschied zwischen Introversion und Schüchternheit sehr schön heraus – denn nicht jede*r Introvertierte ist automatisch schüchtern:

Nicht immer, wenn ich still bin, bin ich auch schüchtern. Zwar sehen die beiden Eigenschaften von außen gleich aus – sie fühlen sich aber grundverschieden an. Jemand, der vor allem schüchtern ist, leidet darunter und würde sich gerne mehr trauen. Ich fühle mich meistens extrem wohl dabei, still zu sein, weil ich in dem Moment kein Bedürfnis habe zu reden. Ich bin in erster Linie introvertiert. Aber in Folge dessen manchmal auch schüchtern.

Der springende Unterschied zwischen Introversion und Schüchternheit ist der, dass sich Introvertierte, die nicht zusätzlich auch schüchtern sind, eigentlich die meiste Zeit ganz wohl in ihrer Haut und mit ihren Verhaltensweisen fühlen. Sie sind eben nicht nur so, dass sie nicht drei Nächte hintereinander feiern gehen und sofort nach dem ersten Kontakt mit dir auf best friend machen können. Sie wollen es auch gar nicht.

Introvertiert: das Alleinsein genießen

Als Introvertierte habe ich eine unsichtbare Mauer um mich herum – wobei das auch wieder ein unpassendes Bild ist, vermittelt sie doch das schneckenhausartige Zurückgezogensein einer Schüchternden. Diese Mauer ist vielleicht besser beschrieben als semipermeable Membran: einige Dinge können hinein und hinaus, andere bleiben (erstmal) außen vor (und innen drin).

In meinem Fall bedeutet das: Menschen, die ähnlich still und nicht laut und energiezehrend (weil aufmerksamkeitsfordernd) sind, kommen wesentlich eher und besser hinein und hinaus. Mit ihnen kommt schneller ein Band zustande, der Funken springt besser über. Weil man sich irgendwie versteht und nach dem ersten Beschnuppern fühlt, dass man nicht das (seinerseits extrem energieraubende) Spiel der seicht dahinplätschelnden Konversation auf Teufel komm’ raus mitspielen muss.

Wohingegen die größeren Brocken auch zugleich diejenigen sind, denen der Zutritt zu etwas mehr Unbefangenheit aufgrund der Angespanntheit, die die permanente soziale Auseinandersetzung mit ihnen erfordert, zunächst verwehrt wird.

Das klingt irgendwie diskriminierend. Letzten Endes handelt es sich dabei allerdings um eine Art reflexartigen Schutzmechanismus, der mich davor bewahrt, mit meinem in freier Wildbahn sowieso immer am Rande der Notreserven stehenden Energiehaushalt über die rote Markierung hinauszuschießen.

Denn an manchen Tagen ist es – ich beschrieb es – bereits eine Leistung, sich unter Menschen zu begeben.

Dann auch noch eine Kommunikation zustande zu bringen, in der man aufgrund der konventionell verordneten Offenheit und Reaktionsfreudigkeit als sympathisch (und nicht etwa: arrogant, depressiv oder eben schüchtern) eingestuft wird – das grenzt an Meisterschaftlichkeit.

Und ich merke immer wieder (und ignoriere diesen Fakt manchmal ebenso gezielt wie latent masochistisch), dass ich nach sozial aktiven Tagen mindestens einen nur für mich brauche. Um Gedanken und Gefühle von der Achterbahn und aus meinem Kopf rauszuholen und irgendwas Produktives mit ihnen zu veranstalten. Meist fließt das in etwas Musisch-Künstlerisches ein – die klassische Form der Verarbeitung.

Introvertierte genießen das Alleinsein als Möglichkeit, ihre Akkus wieder aufzuladen, den Zustand der physischen und psychischen Müdigkeit, der sich nach einem anstrengenden, menschengefüllten Tag einstellt, wieder abzuschütteln und wieder ein bisschen mehr in die eigene Mitte zu finden.

Das unterscheidet sie von Nicht-Introvertierten, die das Alleinsein schnell mit Einsamkeit in Verbindung bringen und die Stille häufig schlecht aushalten können. Doch Alleinsein wandelt sich erst zur Einsamkeit, wenn man es negativ konnotiert – es ist eine Frage der Einstellung, wie so vieles.

Für mich ist das Alleinsein eine hohe Form des Glücks.

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Und dann wieder diese Frage: Was stimmt nicht mit mir?

Damit wir uns an dieser Stelle nicht falsch verstehen: Entgegen des obrigen Zitats leide ich als Introvertierte durchaus immer mal wieder daran, so zu sein wie ich bin. Und frage mich, was eigentlich so schwierig daran ist, so vermeintlich leicht und offen und aktiv und interessiert und permanent kommunizierend durch das Leben zu gehen. Und warum ich es nicht hinbekomme – egal, wie sehr ich mich bemühe.

Eine Fortschrittsgesellschaft hat – so scheint es leider ziemlich oft – keinen oder nur wenig Platz für Introvertierte. Sie brauchen zu lange, sie sind nicht flexibel genug, sie knüpfen nicht schnell genug relevante Kontakte und wirken überhaupt irgendwie eigenbrötlerisch. In einer Welt der Teams, Skype-Gespräche, Start-Ups und der permantenten Reizüberflutung sind aber – ebenfalls scheinbar – gerade Menschen gesucht, die schnell kommunizieren und Bindungen aufbauen (und wieder fallenlassen) können, die im Takt der Zeit pulsieren.

Wir leben in einem Wertesystem, das vom »Ideal der Extraversion« geprägt ist […] – dem allgegenwärtigen Glauben, der Idealmensch sei gesellig, ein Alphatier und fühlte sich im Rampenlicht wohl.” (Susan Cain – Still: 15)

Man hat schlicht keine Zeit, tief zu schürfen und meist auch keine für Zögerlichkeiten und emotional-strategisches Taktieren. Akkus sollten im Idealfall nicht mühselig wieder aufgeladen werden müssen, sondern immer einsatzbereit sein. Zu einhundert Prozent.

Und auch im unmittelbaren Umfeld (dasjenige, das einen nicht näher kennt) wirkt das Verhalten, das ich an den Tag lege, manchmal befremdlich bis erheiternd.

Wenn es mir mitten in einem eigentlich schönen Abend zuviel wird, weil ich gefühlt keine Luft mehr bekomme, ich mich nicht mehr auf das Gespräch konzentrieren kann, weil meine Gedanken Kapriolen schlagen und meine Emotionen Salsa tanzen (unabhängig davon, wer mir da jetzt gegenüber sitzt), ziehe ich mich merklich zurück. Und auf jemanden, der oder die mich nicht kennt, mag das durchaus so wirken, als sei ich plötzlich desinteressiert oder habe er oder sie etwas Falsches gesagt oder getan. Weder das eine noch das andere ist der Fall.

Es ist schlicht und ergreifend so, dass ich am liebsten meinen Mantel packen und zur Tür rausstürmen würde. Frische Luft! Klarer Kopf!

Nur funktioniert das meistens nicht wie gewünscht und ich fühle mich angeeist an die in diesem Moment als viel zu starr empfundenen Konventionen gesellschaftlichen Zusammenlebens.

Das hat wahrscheinlich auch damit zu tun, dass ich – wie einige Introvertierte – zusätzlich wahrscheinlich außerdem hochsensibel bin. Ein Wort, das mir erst im Laufe des letzten Jahres begegnet ist und mit dem ich mich immer stärker auseinandersetze, erklärt es (und das, was dahintersteckt) so viel von mir selbst.

Meistens benutzen Menschen Small Talk, um mit einem Fremden warm zu werden, und erst wenn sie sich wohlfühlen, lassen sie sich ernsthafter auf den anderen ein. Hochsensible scheinen umgekehrt vorzugehen. Sie »genießen oberflächliche Gespräche erst, nachdem sie eine Unterhaltung mit Tiefgang hatten«, sagt Strickland. »Wenn sensible Menschen Rahmenbedingungen haben, in denen ihre Authentizität genährt wird, lachen und scherzen sie genauso viel wie alle anderen auch.« (Susan Cain – Still: 238)

Nach Susan Cain sind 70% der Hochsensiblen introvertiert (ebd., 227).

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Trotzdem fängt in solchen Momenten nach wie vor die Urteilsmaschine im Kopf zu rattern an und raunt mir ins Ohr, ich solle mich nicht so anstellen, wenigstens zusammenreißen, was sollen die Leute denken.

Die Folge: Ich strenge mich an, sozialkompartibel zu bleiben – und habe das Gefühl, dass mir das Lächeln auf dem Gesicht festgetackert ist. Meine gesamte Aufmerksamkeit richtet sich darauf, das Richtige zu sagen, an den passenden Stellen zu nicken und anerkennende/interessierte/erstaunte Geräusche von mir zu geben und ja nicht den leistesten Eindruck zu erwecken, dass mir das gerade hier alles mal wieder zuviel wird.

In solchen Momenten kann man sich selbst stark infrage stellen.

Denn manchmal möchte man ja doch, dass das Gegenüber davon nichts mitbekommt. Und eigentlich findet man den Gesprächspartner spannend – und würde selbst ebenfalls gerne für spannend (oder höchstens aufmerksam) gehalten werden. Die Anstrengung, die damit verbunden ist, eines oder vielleicht auch beide dieser Ziele zu erreichen, ist manchmal hingegen unverhältnismäßig. Und daran kann man echt zu knabbern haben.

Der Weg dahin, für sich klarzubekommen, dass man ganz okay und auch vollkommen richtig so ist, wie man nun einmal ist, ist ein steiniger – ob man nun introvertiert und/oder hochsensibel ist oder nicht. Das ist kein Geheimnis.

Dennoch: Manchmal wünschte ich, die Dinge würden glatter und flüssiger laufen – und kann wenig dagegen tun, dass meine Zentralverwaltung im Gehirn mich regelmäßig als Mimose abstempelt.

Ich glaube, der beste Weg, sich mit der Introversion und der Hochsensibilität anzufreunden, ist (wie bei allen Dingen), sich damit auseinanderzusetzen und das, was einem mitgegeben wurde, anzunehmen und aktiv für sich und die anderen zu nutzen.

Es als Geschenk zu betrachten, nicht als Makel, gegen den es zu kämpfen gilt.

Diejenigen, die sich im Leben verwirklicht haben – und ihrer Familie, der Gesellschaft und letztlich sich selbst etwas zurückgeben -, finden in ihren Stoplersteinen einen Sinn. (Cain: 403)

Zum Informieren und Weiterlesen /-hören:

Outfit-Details:

Falls ihr weitere Literaturempfehlungen in diesem Bereich habt, sind sie gern gesehen!

Was sind eure Erfahrungen mit Introversion und Hochsensibilität – vielleicht aus eurer Perspektive als ebenfalls “Betroffene*r” oder auch als Außenstehende*r?

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JENNI MARR
Wanderin im Geiste, mit der Nase im nächsten Buch, nie so ganz zuhause und doch immer da.
KOMMENTARE

[…] und das Tunnelblicken eine Art der schonungsvollen, reizfilternden Tagesverarbeitung sein (Stichwort: Hochsensibilität), weil noch mehr Gefühle – vor allem, wenn es sich um fremde oder fiktiv-fremde handelt […]

Liebe Jenni,

ich beschäftige mich schon seit einigen Jahren mit den Themen Hochsensibilität (und kann an dieser Stelle das Buch von Elaine Aron, Sind Sie hochsensinel […] sehr empfehlen), Hochbegabung/Scanner (auch schön zu lesen: Barbara Sher, Du musst Dich nicht entscheiden, wenn Du tausend Träume hast […]) und Introvertiertheit ( … Anne Heintze, Auf die leise Weise […] … ). Ich bin jetzt 42 Jahre alt und habe erst vor vielleicht 5 oder 6 Jahren für mich entdeckt, dass ich nicht “zu wenig” von all dem bin, was die anderen sind, sondern einfach nur anders. Wenn nicht sogar viel mehr, von dem was die anderen nicht sind. Seitdem lerne ich jeden Tag, mal schmerzhaft aber meistens ungeheuer bereichernd, eine neue Facette an mir kennen, die entdeckt und ausgelebt werden will. Auf meine Weise. Nach all den Jahren der Selbstfindung, der Recherchen und den schönen aber auch den schmerzhaften Momenten, bin ich erst kürzlich auf Deinen Artikel dazu gestoßen. Was soll ich sagen. Ich war so begeistert, dass Du in nur einem Artikel all die Erfahrungen der letzten Jahre mit so unglaublich schönen und richtigen Worten auf den Punkt bringst. Ich kann mich nur allen, die den Artikel kommentiert haben, anschließen und mich bei Dir von Herzen für Deine Offenheit bedanken. Es tut gut, einmal mehr zu spüren, dass man nicht alleine ist und … im Gegenteil, dass es immer mehr Menschen gibt, die offene und richtige Worte finden, um den Leisen unter uns Gehör zu verschaffen. Danke. Das macht Mut.
Ich als Althistorikerin weiß, dass Menschen mit unserer Gabe in anderen Zeiten als Priester hoch angesehen und geachtet waren und Könige uns um Rat gefragt hätten. Heute ist die Gesellschaft eine andere. Aber wir machen unsere Sache gut … wir sind halt keine Krieger, aber wir sind Hüter und davon braucht die Welt mehr denn je! Du, liebe Jenni, bist das beste Vorbild dafür. Liebe Grüße und … weiter so. Christina.

Liebe Christina,
ich danke dir für die ausführliche Rückmeldung und deine schönen Anregungen zum Weiterlesen!
Davon habe ich mir gleich einige Titel notiert – ich möchte mich da auf jeden Fall noch weiter einlesen, da mich der wissenschaftliche Hintergrund natürlich brennend interessiert.
Ich freue mich riesig, dass mein Artikel dir auch weiterhelfen konnte, obwohl du schon so tief in die Thematik eingearbeitet bist – das wiederum ist ein tolles Kompliment für mich und bestätigt mich darin, das, was ich tue, weiterzuführen. Diese Motivation ist ein toller Antrieb. 🙂
Von der Sache mit der Beratungsfunktion in früheren Zeiten habe ich auch schon gelesen – das finde ich sehr spannend.
Und ich danke dir herzlich für deine abschließenden Sätze! ❤️

Liebe Grüße an dich!
Jenni

Hallo Jenni,
für mich ist Hochsensibilität sogar eine Stärke! Klar macht es an dem ein oder anderen Punkt das Leben schwerer, aber letztendlich bedeutet Sensibilität eine bessere Wahrnehmungsfähigkeit, und es ergeben sich auch persönliche Talente und Fähigkeiten daraus, wenn man diese Sensibilität in die richtigen Bahnen lenkt! Und sich schützt. Alles Gute dir!

Hallo Andreas,
ich mag deine Perspektive auf die Hochsensibilität sehr. Mittlerweile ist das auch meine – jedenfalls meistens. Ich bin dankbar dafür, mehr wahrnehmen zu können. Ich glaube, ich würde nicht so über die Welt denken und mir vielleicht auch weniger Gedanken machen, wenn dem nicht so wäre.
An manchen Tagen ist die Hochsensibilität nach wie vor anstrengend – aber du hast recht: Wenn man lernt, damit umzugehen, verwandelt sie sich in eine Stärke. 🙂

Liebe Grüße an dich!
Jenni

Liebe Jenni,
ich bin auch erst vor kurzem über den Begriff der Hochsensibilität gestolpert und war geradezu erleichtert, endlich einen Begriff für mich zu haben und zu verstehen, dass es vielen ganz ähnlich geht. Es hat damit angefangen, dass ich laute Geräusche nicht mehr ertragen konnte, kein Radio im Auto mehr hören konnte und meine sozialen Medien habe ich wegen der ständigen Reizüberflutung durch die Bank weg gelöscht. Es ging einfach nicht mehr. Und ich habe mich schon gefragt, was zur Hölle nicht mit mir stimmt. Dann kam dieser Begriff um die Ecke und ich habe viele Bücher gelesen und allein die Erkenntnis das es dafür einen Namen gibt war schon unendlich erleichtert. Ich finde es toll wie offen du damit umgehst und es ist für mich bereichernd von dir zu lesen. Schön dass du dich (meistens) so annimmst wie du bist. Und es tut gut zu hören, dass ich nicht allein bin mit meiner Abneigung gegen Partys, große Menschenansammlungen und der Kontakt mit Fremden Leuten. Danke, dass du mir zeigst dass ich normal bin 🙂

Liebe Anna,
ich kann deine Erleichterung sehr gut nachvollziehen – mir ging es ganz genauso: Endlich hatte ich einen Begriff dafür!
Das macht die Sache deutlich einfacher, finde ich.
Ich freue mich riesig, dass der Artikel dich ein wenig inspirieren konnte. So offen damit umzugehen, war für mich auch zunächst nicht einfach, aber mittlerweile denke ich: So what? Die Gesellschaft ist divers und sie soll es bleiben – deswegen muss man unbedingt über solche Dinge sprechen – gerade, weil Introvertiert-Hochsensible sonst ja gerne mal untergehen. Und natürlich ist das auch aus einer egoistischen Motivation heraus entstanden: Die bildliche und texthelle Verarbeitung ist für mich ein bisschen wie Therapie, es tut gut, das kreativ zur Ader zu lassen. 🙂
Oh, wenn du viele Bücher in dem Bereich gelesen hast, hast du dann noch Literaturtipps für uns? Das würde mich (und einige andere bestimmt auch) sehr interessieren!

Liebe Grüße an dich!
Jenni

Liebe Jenni, was für ein toller Blogbeitrag in Wort und Bild! Ich kommentiere als jemand, der es sich nie so richtig vorstellen konnte, warum Menschen keine Lust auf andere Menschen haben. Ich glaube, was wirklich hilft, ist zu reflektieren wie du und dann zu erzählen, warum derjenige es einfach als Belastung empfindet und nicht dass es mangelndes Interesse am Gegenüber ist. Das trägt viel zum Verständnis bei. Ich selbst kann das alles jetzt auch ein bisschen mehr verstehen, war ich doch immer große Netzwerkerin, rethorisch begabte Erzählerin – merke ich jetzt seit dem Tod meiner Mama, dass genau die Trauer so etwas in mir auslöst, dass ich es als unheimlich anstrengend empfinde, einfach alles wie bisher am laufen zu halten. Socializing geht mir nicht mehr wie selbst von der Hand. Ich brauche mehr Zeit für mich, treffe gerne liebe Freunde, aber bin auch gerne alleine. Was ivh früher mühelos, ohne es zu merken Treffpunkte vorgeschlagen und Menschen zusammen koordiniert habe, fühlt sich auf einmal wie Arbeit an. Bei mir ist es wahrscheinlich nur eine Phase, man weiß nie was der Verlust eines Menschen langfristig am Charakter ändert, aber jetzt merke ich, wie anstrengend das alles sein kann und kann das Alleine mit Büchern, Texten und dem zuhause sein wollen sehr gut nachvollziehen.. auf sich selbst schauen ist wichtig, gut dass du deine Bedürfnisse so gut kennst! Alles liebe *thea

Liebe Thea,
ich danke dir für deine lieben Worte und freue mich, hier unter diesem Beitrag noch einmal eine andere Perspektive vorzufinden, die ich wirklich spannend finde.
Ich selbst kann mir nämlich überhaupt nicht vorstellen, extrovertiert zu sein (obwohl ich das in manchen Situationen natürlich auch bin, aber dann eher geschauspielert und weil ich weiß, dass die Konventionen das jetzt von mir erfordern – oder ich unter guten Freund*innen bin).
Es ist schön zu lesen, dass durch den Text ein paar Dinge für vielleicht nicht so sehr Introvertierte deutlich geworden sind – es geht wirklich nicht um Menschenabweisung oder gar -hass, sondern um die Belastung, die mit den ganzen äußeren Reizen einhergeht. Sogar ein netter Tag im Café ist für mich am Ende einfach nur anstrengend und ich brauche die Ruhe, um alles zu ordnen und runterzukommen.
Das mit dem Tod deiner Mama habe ich mitbekommen und tut mir sehr leid. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie hart es sein muss, seine Mutter zu verlieren, geschweige denn noch so jung.
Ich finde es wichtig und richtig, dass du dich selbst jetzt genau beobachtest und dir die Zeit nimmst, die du brauchst, um dem ganzen Verarbeitungsprozess Raum zu geben. Recht hast du: Man weiß nie, wie sich Menschen langfristig ändern und unabhängig davon wünsche ich dir einfach nur, dass du nach vorne schauen und einen guten Umgang (sofern das möglich ist, Worte sind in diesem Zusammenhang schwer zu finden) damit finden kannst.

Liebe Grüße an dich!
Jenni

Was für ein schöner Beitrag 🙂
Ich bin ebenso introvertiert und komme gut damit klar. Ich bin gerne mal alleine, habe auch kein Problem mit der Stille und auch schweigsame Minuten mit dem Gegenüber stressen mich nicht. Im Gegenteil. Ich finde es angenehm, auch einfach mal nichts zu sagen, wenn man gerade nichts zu sagen hat. Man kann ja auch so einfach das Beisammensein genießen…
Schade finde ich, dass man als introvertierter Mensch nie so akzeptiert wird, wie man ist. Wie oft ich mir schon bei der Arbeit anhören durfte, dass ich ja noch ein bisschen mehr aus mir raus kommen solle. Dass man trotzdem eine qualitativ hochwertige Arbeit leistet, zuverlässig arbeitet, stets pünktlich ist etc. – das wird dann mal so nebenbei erwähnt und gehuldigt, aber das Hauptaugenmerk liegt darauf, dass man am Frühstückstisch nicht von der letzten Partynacht erzählt. Sehr traurig.

Liebe Ginni,
ich danke dir für deine lieben Worte und deine eigenen Erfahrungen zum Thema – auch wenn sie natürlich nicht gerade positiv ausfallen.
Diese Reaktionen kenne ich sehr gut – vor allem hat man früher meine Introversion und Hochsensibilität fast immer mit Schüchternheit verwechselt. So oft, dass ich selbst dachte, ich sei schüchtern. Im Rückblick zweifle ich stark daran: Es gibt natürlich immer mal wieder Phasen, in denen auch ich schüchtern bin, aber generell war ich immer schon mehr introvertiert und hochsensibel als alles andere.
Die Rede von “Komm mal aus deinem Schneckenhaus raus” hat dann natürlich eher weniger zur Persönlichkeitsentwicklung beigetragen. 😀
Deine Beschreibungen zum ruhigen Beisammensein kann ich so unterschreiben – es braucht nicht immer (viele) Worte.

Liebe Grüße an dich!
Jenni

Wie schön du das geschrieben hast, liebe Jenni. Ich kenne das nur zu gut, für manche Menschen ist ein Public Viewing das Größte und sie brauchen ganz viele Eindrücke und Impulse von aussen. Ich hingegen bin ein hoch sensibler Mensch und reagiere auf die kleinsten Impulse. Deshalb bin ich auch froh, wenn ich einfach mal für mich sein kann und meine Gedanken spinnen und Ruhe genießen kann.

Liebst,
Ulli

Liebe Ulli,
ich danke dir für deine lobenden Worte und freue mich sehr, dass dir der Artikel so gut gefällt! 🙂
Ich kann deine Beschreibungen total gut nachvollziehen – Ruhe und Alleinsein sind für mich zum Krafttanken auch absolut essentiell. Es ist schön, dass wir das erkennen und uns dann die entsprechenden Räume für’s Zurückziehen schaffen können.

Liebe Grüße an dich!
Jenni

Liebe Jenni,
es tut immer wieder gut, zu lesen, dass es anderen genauso geht!
Früher hab ich mich auch ständig gefragt, was mit mir nicht stimmt. Alle waren so umtriebig, andauernd unterwegs und “laut”. Ich wollte auch immer so sein, aber diese “Schauspielerei” wie Laurel und du es schon beschrieben habt, hat mich als Introvertierte selbstverständlich nie glücklich gemacht. Mein eigenes Ding zuhause und allein durchzuziehen hat sich dann aber auch irgendwie falsch angefühlt. Dafür bin ich jetzt umso glücklicher, dass ich weiß, wer und wie ich bin und was ich dadurch gut oder besser kann als Extrovertierte. Vor allem im Beruf hab ich mich immer schlecht gefühlt, weil ich nie so sein konnte wie die anderen. Aber jetzt finde ich es eigentlich ganz toll, diejenige zu sein, die im Büro die Stellung hält, den Überblick hat, die reinste Freude daran hat Rechnungen zu bezahlen und notfalls den anderen ihren Kopf hinterherträgt 😀
Ob ich hochsensibel bin, bin ich mir noch nicht so ganz sicher. Ich hab immer wieder Phasen, in denen mich Sinneseindrücke übermannen. Für mich ist das aber noch ganz neu. Aufgrund eines Kindheitstraumas war ich quasi bisher total abgestumpft und konnte Empfindungen und Gefühle nicht richtig registrieren. Aber dank einer Therapie – und meinem eigenen Interesse ganz viel Achtsamkeit in mein Leben zu bringen – bin ich nun viel sensibler. Meistens hört man ja nur, dass Hochsensibilität alles so schwierig macht. Für mich ist es aber etwas total positives! Durch mein das Trauma weiß ich das nun alles so unendlich zu schätzen und denke mir immer, dass es ein wahres Geschenk ist, Dinge zu fühlen, riechen, hören etc., die anderen Menschen nicht auffallen oder sogar verborgen bleiben. Wie viel reicher das Leben dadurch ist! 🙂
Liebe Grüße
Ramona

Liebe Ramona,
ich freue mich sehr, dass dir dieser Artikel ein wenig weitergeholfen hat – und sei es auch nur, dass man sich selbst darin wiederfindet und erleichtert ist, dass es auch anderen so geht. 🙂
Das ist für mich auch ein ganz wesentlicher Faktor gewesen, seitdem ich mich damit beschäftige: O mein Gott! Ich bin ja nicht allein! Das ist sehr erleichternd.
Die Sache mit deinem Trauma tut mir leid – und ich bin froh, dass du Hilfe bekommst, die Dinge zu verarbeiten und dadurch ein bisschen weiter auf dem Weg zu dir selbst finden kannst. Das (habe ich mittlerweile festgestellt) ist eine in Intensität und Aufwand nicht zu unterschätzende Aufgabe, die wahrscheinlich niemals mit einem Haken auf der To-Do-Liste versehen werden kann. 😉

Dass du die positiven Seiten von Hochsensibilität noch einmal so hervorhebst, finde ich sehr gut. Generell bin ich auch froh, mehr wahrnehmen und empfinden zu können – ich bilde mir ein, dass es eine der Haupttriebfedern für meine künstlerische Arbeit in Text und Bild ist. Ich weiß nicht, ob ich das tun könnte, was ich tue, wenn ich nicht so empfänglich für Sinneseindrücke wäre.
(Was natürlich nicht heißen soll, dass alle, die nicht hochsensibel sind, nicht Künstler*innen sein können!)

Das Leben ist reicher, das stimmt. Intensiver, wenn auch auf eine stille, aber überwältigende Art. 🙂

Liebe Grüße an dich!
Jenni

Liebe Jenni,

Ein wunderbarer Beitrag, mit dessen Inhalt ich mich stark identifizieren kann. Ich brauche gar keine einzelnen Punkten gesondert nennen- ich kenne das alles. Introvertiertheit und Hochsensibilität sind Merkmale, die mich schon mein ganzes Leben begleiten.
Ich habe eine riesige Familie und muss mich beispielsweise bei großen Festen, wie Weihnachten oder Ostern, nach spätestens ein paar Stunden in mein Zimmer zurückziehen und kurz Ruhe tanken. Am liebsten ebenfalls ein paar Stunden, aber ich will dann nicht ganz asozial sein.
Bei fremden Leuten ist das Maß an Energie, das ich verbrauche, während ich mit ihnen zusammen bin, noch viel höher, deswegen vermeide ich das oft ganz und habe einfach keine Lust darauf, fort zu gehen oder viele neue Leute auf einmal zu treffen. Ich zwinge mich aber manchmal dazu oder versuche mich in solche Situationen zu begeben, die ich nicht mehr absagen kann. Wahrscheinlich aus gesellschaftlichem Zwang.

Dann gibt es aber noch eine Seite. Ich habe mir, wahrscheinlich durch meine Großfamilie, die ein bisschen konservativ (im Sinne von Traditionen und Benehmen) ist, für gesellschaftliche Anlässe und große Familienfeste eine sehr dicke Haut angelegt. Ich habe es sozusagen minimal gelernt, “extrovertiert” zu sein. Ich kann so eine Stunde lang super mit jedem Small-Talk führen, immer lächeln, und das alles sogar meistens ganz nett finden. Irgendwann kippt das aber immer und ich ziehe mich auch dann zurück. Das betrifft aber wieder nur die Großfamilie, also Leute, die ich kenne. Bei Fremden wäre das wieder viel schwieriger.

Wenn ich aber nur eine oder zwei Personen neu kennen lerne, die mich interessieren und von denen ich merke, dass sie liebe Menschen sind (eigentlich das Wichtigste), dann ist alles einfacher. 🙂
Meine beste Freundin ist, glaube ich, der einzige Mensch, der mir im Zusammensein Energie geben kann, statt zu nehmen.

Aber das ist ein Riesenthema und von Hochsensibilität will ich jetzt gar nicht anfangen. Es war sehr spannend, ein wenig mehr darüber zu lesen, habe ich mich bis jetzt doch nur selbst mit mir und meiner Art auseinandergesetzt und keine Bücher darüber gelesen oder ähnliches.
Danke für die vielen Tipps- das Buch von Susan Cain steht noch auf meiner Leseliste!

Liebe Grüße und eine schöne Woche,
Laurel

Hey Laurel,
ich danke dir für deine lieben Worte zum Artikel und deine eigenen Erfahrungen!
Ich habe auch eine gigantisch große Familie und früher bei den Familienfesten war ich glücklicherweise noch zu klein, um den ganzen Trubel so richtig mitzubekommen (mittlerweile gibt es keine Feste mehr, was an sich natürlich auch schade ist).
Deine Strategie empfinde ich allerdings als sehr gesunden Kompromiss – man erleichtert sich die Sache ein wenig, ohne alle anderen vor den Kopf zu stoßen.
Was du bezüglich des Extrovertiert-Sein-Lernens schreibst, kenne ich auch gut und viele andere Introvertierte ebenfalls. Cain geht in ihrem Buch auch darauf ein und meint, dass vielen Introvertierten gar keine andere Wahl bleibt, als Extrovertierte zu schauspielern, vor allem in bestimmten Berufsfeldern. Das kann – je nach Intensität – unfassbar anstrengend sein. Vor allem, wenn die betreffenden Personen unter Umständen selbst noch gar nicht so genau wissen, dass sie eigentlich tendenziell introvertierter sind, weil sie eben schon immer geschauspielert haben.
Ich mache das auch ab und zu, wenn ich einen guten Tag habe – halte das aber nie länger als wenige Stunden durch, weil ich mir dann schnell selbst zuwider werde. Das heißt natürlich nicht, dass ich Extrovertierte doof finde – aber zu mir passt diese Art, aufzutreten, einfach nicht und ich habe das Gefühl, durchgängig alle Leute (inklusive mir) zu belügen, wenn ich so schauspielere. Und bevor ich darüber dann schlechte Laune und wieder die Existenz-Frage Warum-kann-ich-denn-nicht-so-sein? bekomme, versuche ich es lieber gar nicht erst. 😀
Ich glaube, das ist so ähnlich wie das, was du beschreibst.
Bei kurzen Begegnungen ist das Schauspielern allerdings durchaus von Vorteil – wenn es darum geht, minutenweise zu überzeugen. Das ist irgendwie immer ein situationsabhängiges Abwägen, bei dem ich auch herrlich inkonsequent bin. 🙂

Ich freue mich auch sehr, dass es mittlerweile eine größere Basis gibt, sich mit dem Themenfeld ernsthaft (und unabhängig von esoterischem Geschwurbel) zu beschäftigen. Da kommt im Moment einiges.
Das Buch von Susan Cain wird dir auf jeden Fall gefallen, da bin ich sicher!

Liebe Grüße an dich!
Jenni

Sehr schön geschrieben, und oftmals musste ich still für mich nicken. Die Stelle mit dem krampfhaften Versuch, mit festgetackertem Lächeln und Kopfbewegungen den angeregten Gesprächspartner zu mimen, kommt mir extrem bekannt vor. Ich dachte viele Jahre mit mir wäre Etwas ganz und gar verkehrt. Jetzt, mit über 50, immer mehr “coming outs” ähnlich getakteter Personen zu lesen, lässt mir einen großen Stein vom Herzen plumpsen. Vielen Dank für den Text!
LG Gabi

Liebe Gabi,
ich danke dir für deine lieben Worte zum Text.
Es tut mir ein bisschen weh, dass vor den sozialen Medien und vor der von dir beschriebenen “Coming-Out-Welle” so viele Menschen gedacht haben, dass etwas mit ihnen nicht stimmen könnte. Dabei ist Diversität doch so wichtig. Und ich bin froh, dass solche Themen nun immer mehr Gehör finden – gerade, weil das Internet ja die perfekte Erfindung für Introvertierte ist. 🙂

Liebe Grüße
Jenni

Hallo zusammen
Hab einen Tipp für alle, die mehr zum Thema Introvertiertheit/Schüchternheit lesen wollen: Melina schreibt auf ihrem Blog vanilla-mind.de darüber und hat außerdem das Buch “Verstecken gilt nicht” veröffentlicht. Sie gibt Tipps wie man Herausforderungen im Alltag trotz sensiblem/introvertiertem Charakter gut bewältigen kann.

Liebe Bettina,
ach! danke, dass du mich daran erinnerst!
Melina gehört natürlich auf jeden Fall in die Empfehlungs-Liste – ich folge ihr selbst schon eine ganze Weile und liebe ihre Gedanken zum Thema.
Beim Schreiben hatte ich noch dran gedacht, aber dann ist es irgendwie untergegangen…

Liebe Grüße
Jenni