Von altem Handwerk: Besuch in der Ölmühle Schönefeld

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28. Januar 2017

Wo, haben Mr. Grünzeug und ich uns im Laufe der letzten Jahre häufig gefragt, kommen eigentlich die Lebensmittel her, die wir tagtäglich konsumieren? Qualität ist uns immer wichtiger geworden bei den Dingen, die wortwörtlich irgendwann ein Teil von uns werden. Daher schauen wir gerne genauer hin – und lieben es, die Menschen hinter den Produkten kennenzulernen.

Zurück zu den Ursprüngen: Wo kommt unser Öl eigentlich her?

Im Unverpacktladen unseres Vertrauens (“natürlich unverpackt” in Münster) haben wir irgendwann in einem kleinen Kühlschrank Öle mit wunderbar ästhetischem Etikett gefunden. Ich finde ja generell so ziemlich alles an und in Unverpacktläden schwer ästhetisch, aber diese Fläschchen haben mich wie magisch angezogen: ein weißes, eigentlich schon fast unscheinbares Etikett auf dunklem Grund, ohne Schnickschnack.

Nach dem eingehenden Betrachten der Flaschen sowie im Gespräch mit Anja, der Besitzerin des Unverpacktladens, stellte sich heraus, dass die Ölmühle Schönefeld, von der das Öl stammt, ihren Sitz gar nicht weit von dem Ort hat, an dem ich mich gerade befand: Die Mühle steht in Münster!

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Mr. Grünzeug und ich hatten ohnehin vor, dieses Jahr vermehrt auch über lokale und regionale Besonderheiten zu schreiben und uns – wenn möglich – die Produzenten unserer Lebensmittel “in echt” anzuschauen. Und spätestens nach dem Verkosten der Öle im trauten Heim wussten wir: Das hier ist etwas ganz Besonderes. Was taten wir also?

Wochen, nachdem ich Mira Schönefeld eine Mail mit der Anfrage um einen Besuch in ihrer Mühle geschrieben hatte, passten dann nun endlich einmal alle Komponenten für eine erfolgreiche Besichtigung: Wir hatten Zeit, gute Laune, waren unternehmungslustig und hatten ohnehin einen Ausflug nach Münster geplant. Auf zur Ölmühle also!

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Idyllische Lage, aufgemöbelter Schuppen

Die Ölmühle Schönefeld liegt ein wenig versteckt, jedoch nahe bei Münsters Innenstadt – genauer: auf dem Hof Lütke Jüdefeld, ein Zentrum des biologischen Lebensmittelanbaus und -verkaufs in Münster und Umgebung. Hier bekommt unter anderem die Vollwertbäckerei Cibaria ihre Saaten und ihr Mehl her, es gibt einen Kindergarten samt Wildnisentdeckungsspielplatz und -garten, einen Naturkostladen (Slickertann inner Schoppe) – und eben Miras Ölmühle.

Die liegt gen Norden in einem kleinen Schuppen, der (wie sie uns später erzählen wird) früher eine Melkkammer gewesen ist und vor ihrer beherzten Umbauaktion alles andere als einladend ausschaute.

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Als wir den Feldweg zum Hof entlangstapfen, der das geschäftige Treiben der Wohnsiedlung inklusive des riesigen Rewe-Marktes um die Ecke auf einmal in Vergessenheit geraten und uns denken lässt, wir befänden uns mitten auf dem Land, ist es eiskalt. Das Thermometer schreit: -6°C. Eigentlich hätten wir uns einen besseren Tag aussuchen können, denken wir, während uns die Hände an der Kamera festzufrieren drohen. Aber jetzt sind wir hier – und schon beim Betreten des Hofes weiß ich: Das war die richtig Entscheidung.

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Als wir einen noch kleineren Feldweg in um den so unscheinbar ausschauenden Schuppen entlangegehen, staunen wir erst einmal nicht schlecht und fragen uns vorsichtig, ob wir hier richtig sind – wir hatten irgendwie etwas…Großes erwartet. So mit einer riesigen, automatisch rotierenden Mühle, die fürchterlich laute Geräusche von sich gibt, mit einem stechenden, durchdringenden Ölduft, der sich schon hundert Meter vom Gelände entfernt ausmachen lassen sollte.

Aber nichts dergleichen. Wir stehen vor einem hübsch dekorierten Schüppchen (wie sich herausstellt, ist Mira ein Naturtalent im Dekorieren und Umbauen) mit verschlossener, mittelblau gestrichener Tür und schauen uns um. Im Fenster hängt ein Schild, dass uns sagt, die Mühle sei geöffnet. Kann man da jetzt einfach so reinspazieren?

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Ein vorsichtiges Klopfen, ein Kopf-durch-die-Tür-Stecken, ein Hallo-ist-jemand-da-Rufen offenbart: Man kann. Wir sind noch gar nicht richtig drin, da kommt Mira herself um die Ecke, Schürze umgebunden, Ärmel hochgekrempelt, offenes Lächeln, strahlende Augen, und begrüßt uns herzlich. Wir erklären, wer wir sind, was wir machen und weshalb wir hier sind – und sind eigentlich schon mitten im Gespräch mit der jungen Frau, die ein wahrer Ausbund an Begeisterung für das ist, was sie tut.

Traditionelles Handwerk: ein Gegengewicht zum anonymen Supermarktkonsum

Mira ist hauptberuflich Goldschmiedin, erzählt sie uns. Das Ölpressen ist ein Nebenberuf, den sie aus Leidenschaft ergriffen hat und in den sie irgendwie durch Zufall hineingeraten ist: Nach einer Tumorerkrankung hat sie sich stark mit natürlichen Heilmethoden abseits von Chemotheraphie und Co. beschäftigt und ist dabei auf die wertvollen Eigenschaften der schonend verarbeiteten Öle – insbesondere des Leinöls – gestoßen. Sie hatte nichts zu verlieren, aber viel zu gewinnen und beschloss, mit Hilfe von Leinöl zu therapieren. Ein voller Erfolg – der Tumor verschwand und heute steht sie uns gesund und munter gegenüber.

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Eine unglaubliche Geschichte, die ich noch nicht so ganz fassen kann. Mit großen Augen stehe ich da und mir wird auf einmal klar, wo Miras offene, herzliche und auf eine Weise unerschütterlich-resolute Art herkommt: Sie glaubt nicht nur, sie weiß ganz sicher, dass das, was sie tut, etwas Gutes ist und dass es den Menschen helfen kann – in vielerlei Hinsicht.

Bereits im Verlauf eines einjährigen Praktikums in einer der in Deutschland mittlerweile selten gewordenen Ölmühlen, die von einem sich bereits im Ruhestand befindlichen Ehepaar geführt wird, beschloss sie, eines Tages ihre eigene kleine Mühle zu gründen – ein Wunsch, in dem ihre Mentoren sie tatkräftig unterstützen. Das ist noch gar nicht so lange her – erst seit etwas mehr als einem halben Jahr verkauft Mira in der Ölmühle Schönefeld ihre selbst- und kaltgepressten Öle.

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Regionalität als wichtige Voraussetzung

Im Sortiment hat sie Leinöl, Leindotteröl, Kokosöl, Olivenöl, Aprikosenkernöl, Hanföl, Walnussöl und Kürbiskernöl sowie aus dem Presskuchen hergestellte Mehle und Muse aus dem natürlichen Sediment. Alles selbst gepresst, alles in schonender Handarbeit hergestellt.

Und nun sehen wir auch endlich die Maschine, mit deren Hilfe das vonstatten geht: Klein und unscheinbar (und bemerkenswert leise) steht sie auf einer Werkbank. Gerade, als wir hineinschneien (beinahe im wahrsten Sinne des Wortes), stellt Mira gerade Kokosöl her. Die Maschine läuft auf vollen Touren und presst das Öl zu einem konzentrierten Span, der vorne aus der Öffnung austritt und in einen riesigen Papiersack fällt.

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Von Hand muss Mira immer mal wieder Kokosraspeln in den Trichter geben, damit sie Maschine Nahrung zum Verarbeiten hat – und anschließend geduldig warten, bis der Pressvorgang beendet ist. Beim Kokosöl, versichert sie uns, geht das vergleichsweise zügig. Hanföl beispielsweise lasse sich die Maschine nur tröpfenweise abringen – Geduld ist  bei diesem Job eine Grundtugend. Und gute Lektüre zum Zeitvertreib.

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Was uns vollkommen umhaut: Regionalität und Marke Eigenbau werden mehr als groß geschrieben bei der Unternehmerin aus Leidenschaft: Die Maschine ist von einem kleinen Hersteller aus Deutschland (dem einzigen, der Ölpressmaschinen mit integriertem Wasserkühlsystem verkauft), die Regale vom Sperrmüll (einmal aufpoliert und neue Farbe drauf) oder aus dem alten Kinderzimmer (eine alte Wickelkommode), die Tische sind aus Schulrestbeständen (Kunstunterrricht) zusammengesucht, der Großteil der Samen, die verarbeitet werden, stammen von deutschen Biolandwirten.

Die Zutaten, die sie nicht aus Deutschland beziehen kann, kauft Mira bei Kleinbauerngemeinschaften in Griechenland (Olivenöl) oder aus der Türkei (Aprikosenkerne) und Sri Lanka (Kokosraspel). Das oberste Gebot dabei: unbehandelte, natürliche und absolut biologische Lebensmittel. Ein Grundsatz, der in der Praxis manchmal schwer umzusetzen ist: Die Bauern – und damit auch Mira – sind vollkommen abhängig vom Wetter. Ein nasser Frühling und die Ernte ist hin, ein zu langer Winter, ein zu trockener Sommer – dasselbe Ergebnis. Die vollkommene Abhängigkeit von der Natur kann einerseits frustrierend, andererseits bereichernd sein: Das ist noch richtiges Landwirtschaften, authentisches Herstellen. Und genau darum macht Mira das Ganze.

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Raus aus der Anonymität – der enge Kontakt mit den Kunden als Leitprinzip

Die Anonymität des Lebensmitteleinkaufes findet sie unglaublich schade (wir übrigens auch) und hat sich entschlossen, mit ihrem kleinen Betrieb – für den sie übrigens kaum Werbung macht – eine Art Gegengewicht dazu zu bilden: Die Kund*innen kommen direkt zu ihr in den Laden, der gleichzeitig auch Produktionsort ist – sie hat nichts zu verheimlichen, sagt sie. Jeder kann kommen und schauen, wo die Saaten herkommen und wie sie produziert werden.

Als Verbraucherin ist das für mich eine unglaubliche Erleichterung, ein gutes Gefühl in Zeiten, in denen ein Lebensmittelskandal den nächsten jagt und in unserem Essen viel zu oft mehr Zusatzstoffe drinstecken als uns erzählt wird. Ein Gefühl der Sicherheit macht sich breit – es ist schön, wenn man dem Lebensmittel auf seinem Esstisch vollkommen vertrauen kann.

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Mira weiß das und setzt gezielt auf den engen Kontakt zu ihren Kund*innen: Es ist umgekehrt für sie als Unternehmerin unglaublich schön, erzählt sie uns mit einem strahlenden Lächeln (Mira lächelt generell sehr viel), den Menschen genau dieses gute Gefühl, diese Sicherheit im Einkauf zu geben – hin zum traditionellen Handwerker-Verbraucher-Kontakt. Und irgendwie auch: hin zu mehr Menschlichkeit.

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Doch bei allem Engagement und bei aller Effektivität der guten alten Mund-zu-Mund-Propaganda muss die Ölmühle auch Umsatz machen. Regelmäßig verkauft Mira daher ihre Schätze auf ausgewälten Märkten in und um Münster – unter anderem jeden Samstag von 7-12:30 Uhr auf dem Wochenmarkt in der Geiststraße. Nun soll der Biomarkt, der jeden Freitag auf dem Domplatz abgehalten wird, dazukommen. Denn hier versammelt sich natürlich das ideale und interessierte Käuferpublikum.

Das Problem an der Sache: Dafür benötigt die Unternehmerin eine Biozertifizierung. Diese ist nicht nur ziemlich teuer (je nach Kontrollaufwand schwankt der Preis zwischen 450 und 750 Euro im Jahr), sondern eigentlich auch gegen ihr Berufsethos. Denn die Siegel sind vor industriellem Hintergrund geschaffen worden, um den Kund*innen, die die Herkunft ihrer Lebensmittel nicht kennen, zumindest eine grobe Orientierung zu geben. Und genau diese benötigen Miras Kund*innen genau genommen gar nicht: Hier herrscht volle Transparenz.

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Es ist nicht das erste Mal, dass wir eine kritische Perspektive auf Biosiegel erhalten – und wir werden erneut dazu angeregt, über die gängigen Zertifizierungsmethoden nachzudenken und uns zu fragen, was genau eigentlich dahintersteckt und ob das immer gut und richtig so ist.

Kaltgepresst: kein geschützter Begriff

Was Miras Öle so hochwertig und besonders macht, dass sie in Münster schon bald kein Geheimtipp mehr ist, ist das Herstellungsverfahren mittles der oben gezeigten Maschine: Hier bedeutet kaltgepresst auch wirklich noch das, was wir als Verbraucher*innen darunter vermuten würden: Im Laufe des Verarbeitungsprozesses wird das Ausgangsmaterial nie über 37°C (Körpertemperatur) erhitzt, da nur so die wertvollen Nährstoffe (unter anderem die beispielsweise im Leinöl enthaltenen mehrfach ungesättigten Fettsäuren, aber auch viele Vitamine, Mineralien und Enzyme) beim Pressvorgang keinen Schaden nehmen.

http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/olivenoel-test-viele-olivenoele-sind-mangelhaft-1.3348456

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In der industriellen Herstellung wird mit dem Begriff kaltgepresst – der nicht geschützt ist – oft Schindluder getrieben und man merkt richtig, wie sehr Mira das aufregt. Damit der Ölherstellungsprozess möglichst schnell und billig verläuft, werden die Samen während des Pressvorgangs teilweise auf über 120°C erhitzt, vorher bereits mit Trennmitteln versetzt, die eine höhere Ölausbeute bewirken, und mit allerlei Zusatzstoffen behandelt, die eine schnellere und effizientere Verarbeitung möglich machen. Restbestände bleiben auch beim fertigen Produkt zurück – und gelangen in die Körper der Konsumenten, die vom Etikett fehlgeleitet werden und in der Überzeugung, etwas Gutes mit dem “kaltgepressten” Öl für sich zu tun, möglicherweise das genaue Gegenteil erreichen. Gekennzeichnet werden müssen die Zusatzstoffe nämlich nicht. Und leider sind noch immer viel zu wenig Menschen über die Wichtigkeit einer gewissenhaften Herstellungsweise wie Kennzeichnung der Öle informiert.

(Wunderbar passend zur Thematik der neue Artikel von der Süddeutschen zum Test von Olivenölen.)

http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/olivenoel-test-viele-olivenoele-sind-mangelhaft-1.3348456

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Ölmühle Schönefeld – ein wichtiger Beitrag zu mehr Entschleunigung in der Lebensmittelbranche

Als wir die Ölmühle nach einem schönen Gespräch und fruchtbaren Austausch (und um einen Tiegel Kokosmus und Hanfmus reicher) wieder verlassen, sind wir in beschwingter und zugleich ausgeglichener Stimmung: Es hat gutgetan, die Mühle zu besichtigen, zu schauen, wo das Öl herkommt, dem wir vertrauen und zu wissen, dass wir das mit Recht tun können.

Es war bereichernd und inspirierend, eine Vertreterin der jungen Generation von Unternehmer*innen zu treffen, bei der Profit nicht die erste Geige spielt – sondern der Mehrwert, der für die Gesellschaft und die Umwelt durch die Produktion und den Vertrieb der eigenen Produkte entsteht. Es braucht mehr solche Menschen, finden wir. Und mehr Menschen, die von diesen Menschen wissen und sie und ihre Ideale unterstützen. Ihrer eigenen Gesundheit, aber auch der Gesundheit einer fairen und grüneren Welt zuliebe.

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JENNI MARR

Wanderin im Geiste, mit der Nase im nächsten Buch, nie so ganz zuhause und doch immer da.

KOMMENTARE

[…] nicht ganz unkommentiert: Das Kokosöl findet ihr bei dieser tollen Frau hier, die das Öl noch in einem aufwändigen Kaltpress-Verfahren herstellt und im Übrigen (genau wie […]

[…] 2 EL Kokosmus (ich nutze das von der tollen Frau hier) […]

Liebe Jenni,

wieder mal ein super Blogbeitrag. Wenn ich in Münster und Umgebung bin, muss ich auch unbedingt mal in der Ölmühle vorbeischauen. Ich finde es wichtig, Menschen und Unternehmen zu unterstützen, die gute Produkte herstellen und bei denen Gewinn nicht an erster Stelle steht. Wobei ich Gewinn an sich nicht verteufele. Ich bin bereit für gute Produkte mehr Geld auszugeben und finde, dass wir die Aufgabe haben, in der Gesellschaft ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass Qualität ihren Preis hat. Menschen, die so viel Zeit und Liebe in gute Produkte stecken, müssen entsprechend entlohnt werden und sollten gut von dem, was sie herstellen leben können. Ich finde es schrecklich, dass viele Menschen bereit sind beispielsweise für ihr Auto mehr Geld auszugeben als für ihre Lebensmittel. “Du bist was du isst” muss man den Menschen, insbesondere den Kindern und Jugendlichen, wieder vor Augen führen. Denn was ich als Mutter beobachten kann ist, wie Großkonzerne und Lebensmittelindustrie versuchen durch Marketing die Kinder und Jugendliche an ihre “minderwertigen” Produkte zu gewöhnen. Traurig ist es, dass viele Menschen tatsächlich nicht mehr wissen, wie ein gutes Brot, frisch gerösteter Kaffee oder eine gute Zartbitterschokolade schmecken. Die Gesellschaft vergiftet sich selbst und das macht mich so unglaublich wütend, dass man als einzelner Mensch so wenig Mittel hat und nur schwer gegen diese korrupten Menschen, Konzerne und Unternehmen ankommt. Daher bin ich für Blogs und Menschen wie Dich dankbar. <3

Liebe Grüße
Elfie

Liebe Elfie!

Ich danke dir für deinen langen Kommentar und deine lieben Worte, das freut mich sehr! Die Ölmühle ist auf jedenjeden Fall einen Besuch (oder mehrere) wert – man bekommt gleich einen ganz anderen Bezug zu den Lebensmitteln, die man kauft. Und ich finde, du hast absolut recht: Dieser ist heutzutage wichtiger denn je, wo uns alle möglichen und unmöglichen Dinge als “Lebensmittel” (was für eine Ironie!) verkauft werden.
Dass die Lebensmittelindustrie es dabei so stark auf Kinder abgesehen hat, überrascht zwar nicht, macht mich aber dennoch wütend, wenn ich ebenso sehe, wie viele Kinder den Geschmack richtigen Essens gar nicht mehr kennenlernen und auf die Industriepampe (anders kann man es ja fast nicht mehr sagen) geeicht sind.

Dennoch: Ich glaube, da findet aktuell ein Wandel statt, den mir auch mehrere kleine Unternehmer*innen in der Bio-Branche bestätigt haben: Die Menschen wollten wieder wissen, woher ihre Lebensmittel kommen und wer sie gemacht hat. Die Nachfrage steigt stetig. Das ist an sich ein sehr gutes Zeichen – jetzt müssen wir nur noch aufpassen, dass nicht auch der Biomarkt (und andere nachhaltige Märkte) die Werte und Richtlinien des konventionellen Konsums übernehmen…

Danke dir nochmal für dein Riesenlob, das ehrt mich sehr! 🙂

Liebe Grüße
Jenni

Liebe Jenni,

du hattest absolut Recht! Ich werde es dort sowas von lieben! Und Mira wirkt wirklich unglaublich sympathisch. Wenn ich meine Klausur weg habe, werde ich sie auf jeden Fall mal besuchen. Habe mir schon die Öffnungszeiten und die Adresse notiert. 😀
Die Bilder sind übrigens mal wieder der Knaller! <3

Liebe Grüße
Natalie

Liebe Natalie,

da habe ich es doch gleich gewusst! 😉
Ihr werdet euch sicherlich sofort gut verstehen – sag’ mir unbedingt bescheid, wenn du dort gewesen bist! (Oder: VIelleicht gehen wir das nächste Mal auch gemeinsam hin…?)

Danke dir für dein liebes Kompliment – die Bilder sind mir ja immer so besonders wichtig und ich freue mich, wenn sie auch gut ausschauend rüberkommen.

Viel Erfolg dir für die letzte Klausur – ich drücke dir die Daumen, dass alles gut läuft!

Liebe Grüße
Jenni

Gerade bei solchen Alltagsprodukten ist es echt noch mal wichtiger, sich zu informieren und da auf die Qualität zu achten, da habt ihr beide Recht!
Deswegen sind mir auch z.B. Kartoffeln vom Bio-Bauern aus Mamas Bekanntenkreis und Bio-Möhren so wichtig – weil ich davon halt sooo viel esse.

Dass du allerdings so oft sogar die Hersteller kennenlernst – also wie hier beim Öl, finde ich super! Manchmal wünsche ich mir das auch….

Über Öl selbst habe ich, wenn ich ehrlich bin, noch nie nachgedacht, da ich das so gut wie gar nicht benutze – nur ein kleines bisschen zum Braten, um die Pfanne zu schonen (Ich habe nämlich kein Kokosfett und keine Butter im Haus.).
Hier in der Nähe muss irgendwo wohl auch eine Öl-Herstellung sein, denn auf einer Direktvermarktermesse 30 Minuten mit dem Auto von hier habe ich schon zwei Mal einen Stand gesehen. Dort gab es dann Rapsöl zu kaufen – aber ich habe keins mitgenommen, da ich gerade schon eine Flasche Öl im Anbruch hatte, die fast neu war. Nicht, dass das gute Zeug zuuuu alt wird. Nächstes mal werde ich aber wenigstens den Verkäufer mal fragen, wo er her kommt, und wie das Öl hergestellt wird 🙂

Dass der Hof “eurer” Ölmühle so ein breites Spektrum an tollen, ökologischen Produkten bieten kann, ist ja wirklich wundervoll. In meiner Gegend ist mir sowas leider noch nicht begegnet 🙁
Mias Ölproduktion ist aber auch echt vielfältig – die meisten dieser Öle habe ich noch nie probiert 😉 Nur Olivenöl, Rapsöl und Sonnenblumenöl kenne ich von Mama – bei mir gibt es jetzt nur noch Olive, weil ich eben so wenig verbrauche, dass ich nicht mehrere Flaschen haben mag.
Dass Leinöl aber sogar Tumoren den Gar ausmacht, wusste ich nicht. Schön, dass Mia davon erfahren hat und es probiert hat!!! 🙂

Mit einem halben Jahr ist die Mühle ja echt noch richtig jung – aber sieht so wunderhübsch auf deinen Fotos aus. Klasse finde ich übrigens auch, dass sie die “Abfälle” des Pressens als Mehle gleich auch anbietet und nicht wegwirft. Da merkt man doch, dass sie echt eine geniale Einstellung zu Lebensmitteln hat 🙂
Mias Gefühl beim Verkauf kann ich aber nachvollziehen – denn ich habe schon oft die Bratwurst und Wurstwaren meines Stiefvaters verkauft, die er selbst aus eigenen Schweinen herstellt. Da weiß man einfach, dass diese Kunden dann ein vernünftiges Produkt bekommen und das fühlt sich seehr gut an 🙂

Das Problem mit den Siegeln finde ich wirklich bescheuert… warum muss das so teuer sein? Damit nimmt man doch bestimmt vielen Landwirten die Chance, den Schritt zur verantwortungsbewussteren Produktion zu gehen, weil sie es sich nur nicht leisten können 🙁

Dass der Begriff “kaltgepresst” so missbraucht wird, wusste ich noch gar nicht – aber das ist ja furchtbar! Da wäre ich an Mias Stelle auch sauer… und als Konsument bin ich es gerade auch. Woran kann ich denn erkennen, welches Öl aus dem Supermarkt noch am hochwertigsten ist, wenn ich kein regionales Öl direkt zu kaufen bekomme?

Liebe Grüße

Liebe Tabea!

Oh ja, den Lebensmitteln auf die Spur zu kommen und nachzuverfolgen, wo sie eigentlich herkommen, ist etwas ganz Spannendes, das Serdar und ich liebend gerne machen – man begegnet unglaublich tollen Menschen mit ehrgeizigen und schönen Motivationen, das steckt richtig an und beschwingt sehr. Manchmal muss man wirklich einfach nur den Mut zusammennehmen und nachfragen – die Menschen freuen sich sehr über das Interesse. 🙂

Wir nutzen auch nicht viel Öl – maximal 1 TL für jedes Gericht -, daher hält eine entsprechende Flasche auch einigermaßen lange. Die Ausnahme bilden Teigwaren (vor allem Brote) und Backwaren (hier insbesondere Kokosöl), da brauchen wir dann schon ein bisschen mehr, damit sie gelingen. 😉 Aber im Generellen sind wir da glücklicherweise auch recht sparsam und kommen mit unseren Vorräten sehr weit. Nichtsdestotrotz ist uns eine gesunde Vielfalt wichtig – wir haben beispielsweise aktuell auch Miras Walnussöl für kalte Salate im Kühlschrank stehen und nutzen gerne auch Leinöl oder Leindotteröl. Jedes Öl hat hervorragende gesundheitsfördernde Eigenschaften, sodass wir ungerne darauf verzichten. Aber das ist natürlich immer eine Sache des persönlichen Verbrauches und ich kann mir gut vorstellen, dass für dich erst einmal Olivenöl (das ja auch wunderbar vielseitig ist) gut ausreichend ist.

Dass Miras Produktion so transparent ist, finden wir auch ganz, ganz klasse – und, dass sie sehr viel Wert auf eine vollständige und nahezu müllfreie Verwertung der gesamten Lebensmittel legt. Aus allem kann ein wertvolles Produkt hergestellt werden und fast nichts wandert einfach so in den Abfall. Ich wünschte, wesentlich mehr Firmen würden so arbeiten! (Ohne am Ende aus den Resten irgendwelche minderwertigen Produkte zusammenzuschustern, versteht sich.)

O je – das ist eine schwierige Frage! Ich glaube, als Verbraucher hat man keine absolute Sicherheit, wenn man konventionelle Öle kauft. Im verlinkten Artikel der Süddeutschen kann man davon ja einen kleinen Eindruck bekommen und die Stiftung Warentest (hier zu finden: https://www.test.de/Olivenoel-im-Test-4971053-0/) gibt da noch einmal genauere Informationen zu. Das Sicherste ist wahrscheinlich, aus biologischem Anbau und mit möglichst hoher Qualität (Demeter?) zu kaufen – und darauf zu vertrauen, dass drin ist, was draufsteht. Alternativ kann ich dir noch die App Codecheck empfehlen – dort findest du immer sehr gute Zusatzinformationen für Lebensmittel und was wirklich drin ist, aber auch die hat natürlich ihre Grenzen. Am allersichersten bist du immer noch, wenn du Öle von solchen Kleinherstellern wie Mira kaufst, wo die ganze Produktion noch transparent und so schonend wie möglich abläuft.

Liebe Grüße!
Jenni

Ab und zu habe ich es auch schon geschafft, mal direkt beim Verkäufer irgendwas zu fragen – selbst, wenn ich nichts kaufen wollte. Beispielsweise fragte ich mich jahrelang, wo der Unterschied zwischen Schepperlingen und Reibekuchenliegt… und dann fragte ich den Schepperling-Verkäufer, der mir oft auf den Direktvermarktermessen begegnete und lernte, dass ein mal mit Fett gearbeitet wird beim Braten und einer der Kartoffelteige Hefe enthält.
Brot kann ich ja leider gar nicht backen, weil der Mini-Ofen das nicht hergibt… Daher brauche ich nur etwas Fett für Pfannkuchen zum Ausbraten und für Salate als Dressingzutat.

Dass die Öle alle ihre speziellen Vorteile haben, ist mir auch bekannt – aber Mama warnt mich immer davor, dass Öl ranzig werden kann, und das möchte ich natürlich nicht, weswegen ich Olivenöl wählte, da es mir hochwertiger als Raps und Sonnenblumenkerne erschien… welches Öl ist denn deiner Meinung nach das Beste?

Das demeter-Siegel wird wohl in Zukunft noch mehr bei mir einziehen, jetzt, wo ich weiß, dass es noch wesentlich besser als das der EU ist.
Codecheck ist schon installiert, aber meist vergesse ich die App beim Einkaufen und scanne Produkte erst zu Hause, um dann total zu erschrecken 🙁

Liebe Grüße

Liebe Tabea,

das klingt ja richtig so, als hättest du schon öfter Kontakt mit lokalen Händler*innen gehabt und bist da schon einigermaßen vernetzt – das freut mich sehr! 🙂
Ich wünschte, ich würde mich auch ein wenig öfter auf dem Biomarkt in meinem Städtchen blicken lassen…

Welches Öl das beste ist, lässt sich schwer pauschal sagen, finde ich. Alle haben ihre eigenen Vorzüge, sowohl, was die Wirkstoffe als auch, was die Anwendungsbereiche anbelangt. Generell finde ich, dass gerade die regionalen Öle (Sonnenblume, Walnuss, Leinsamen und Leindotter) sehr, sehr wertvolle Sorten sind. Gerade letztere sind allerdings einigermaßen empfindlich und werden – da hast du recht – auch gerne mal ranzig (die müssen nach dem Anbruch möglichst kühl gelagert werden). Wobei: Das schnelle Ranzigwerden, hat mir Mira erzählt, hängt auch mit der unsachgemäßen Verarbeitung zusammen – durch das hohe Erhitzen werden die Mokelülstrukturen teilweise zerstört, was das schnelle Schlechtwerden zur Folge hat. Ihre Öle halten (das können wir bestätigen) wesentlich länger als konventionelle.
Wir nutzen auch viel Olivenöl – das kommt allerdings direkt vom türkischen Bauern, der ein Cousin der Mutter von Serdar ist. Die Schwiegermama-in-spe bringt jedes Jahr literweise Öl aus dem Urlaub mit – alles “bio und organic!”. 😉

Ob Demeter jetzt noch besser ist als das EU-Bio-Siegel, wage ich an dieser Stelle auch nicht zu behaupten. Das Biosiegel hat auf jeden Fall seine Tücken, derer man sich bewusst sein muss – aber inwiefern das nicht vielleicht auch auf Demeter zutrifft, weiß ich bisher noch nicht. Da wäre ein wenig mehr Recherche nötig, glaube ich. Generell ist auch das Biosiegel eine gute Leitlinie, um “gute” Produkte von den nicht so guten zu erkennen – gerade, wenn man in Supermärkten und Ähnlichem unterwegs ist. (Und da ploppt schon wieder eine Artikelidee auf… 😉 )

Liebe Grüße
Jenni

Also mein Ex-Stiefvater, für den ich manchmal Bratwurst verkaufe (Er ist Metzger mit eigenen Schweinen und Geflügel.), geht oft auf Direktvermarktermessen und da bin ich dann halt dabei. Und weil man da immer die gleichen Leute wieder trifft (Der Gewürzmann, der Schepperling-Bräter, die anderen vier Metzger, die Frau mit der Pommesbude, den Apfelwein-Mann, den “Bienenprofessor”, die Töpferfrau…) und sich dann in Phasen ohne viel Betrieb natürlich auch unterhält, kenne ich halt ein paar lokale Händler 😉

Regionalität hatte ich bei Ölen irgendwie komischerweise noch nie im Blick… aber Recht hast du natürlich, dass meine Olive da nicht optimal ist.
Davon, dass das Erhitzen für das Ranzig werden verantwortlich ist – zumindest zum Teil – höre ich gerade zum ersten Mal. Danke!

Also meine Mama achtet ja auch sehr auf bio und ist von demeter so überzeugt, weil das eben umfangreichere Standarts hat als das Siegel der EU. Und wenn da mehr Reglungen umgesetzt werden müssen, dann hatte ich immer das Gefühl, dass das auch besser ist.
Aber klar – ein Biosiegel ist mir immer lieber als keins (Es sei denn, ich kann vom Hersteller kaufen & mich versichern, dass er nur kein Geld für die Zertifizierung hat.).

Liebe Grüße

Ein richtig schöner Beitrag! Kleine – und vor allem sozusagen “begehbare” Manufakturen mag ich wirklich sehr gerne und finde sie sehr unterstützenswert. Beruflich hatte ich mich gerade auch am Rande mit Olivenöl beschäftigt, daher ist so ein toller Einblick natürlich gleich doppelt so wertvoll – vielen Dank fürs Zeigen 🙂

Liebe Grüße,
Kati

Liebe Kati!

Oh ja, solche Manufakturen liebe ich auch sehr! Bisher habe ich davon leider sehr wenige zu Gesicht bekommen und jedes Mal ist es ein bisschen wie das Öffnen eines Geschenks, wenn man wieder in einer so liebevoll geführten Werkstatt zu Besuch ist.
Ich freue mich, dass du etwas für dich aus dem Beitrag mitnehmen konntest – sowohl visuell als auch inhaltlich. Ich glaube, das große Thema “Öle” ist in der Tat ein sehr spannendes und eines, zu dem man unendlich viel schreiben könnte… 🙂

Liebe Grüße
Jenni

Liebe Jenni,

ein toller Einblick in das Handwerk! Das hat mich jetzt ziemlich neugierig gemacht und ein Besuch der Mühle wandert auch auf meine To-Do-Liste, wenn ich das nächste Mal in der Nähe bin. 🙂

Übrigens sind das richtig tolle Fotos geworden! Und eure “Wir”-Seite habe ich mir gestern auch schon angeguckt und fand es richtig toll, dass Serdar jetzt auch offiziell mit von der Partie ist. 😉

Weiter so!

Alles Liebe
Kim

Liebe Kim!

Ich danke dir für deine lieben Worte – es freut mich riesig, dass dir der Artikel so gut gefallen hat, dass du gewissermaßen am liebsten sofort in der Mühle vorbeischauen wollen würdest!

Die Fotos freuen mich ebenfalls sehr – obwohl das gar keine richtige Kunst war, denn Mira hat es mir mit ihrem Deko-Talent wirklich sehr einfach gemacht, schöne Motive zu finden. 😉
Da sieht alles wunderschön aus, ich konnte mich gar nicht sattsehen!

Dass ist toll – dass Serdar mit ins Boot kommt, war mehr als überfällig, machen wir doch sowieso immer alles zusammen (vom Reisen über das Kochen und Diskutieren). Er gehört einfach dazu, nicht nur im Hintergrund, sondern auch im Rampenlicht. 🙂

Liebe Grüße
Jenni

Liebe Jenni,
danke für die tollen und interessanten Einblicke! Ich hatte mir bis jetzt noch nie Gedanken darüber gemacht wie Öle eigentlich entstehen und wie viel Arbeit doch dahinter steckt. Beim Lesen konnte man richtig Miras Leidenschaft für das ganze Projekt spüren 🙂 Die Produkte werden bisher nur im Laden und auf Märkten verkauft, oder?
Ganz liebe Grüße
Jess // http://theliveliest.com/

Liebe Jess!

Ich freue mich, dass dir der Bericht so gut gefallen hat und du ein bisschen in eine neue Welt hineinschnuppern konntest. Ich muss gestehen, dass ich mir auch lange Zeit keine Gedanken darüber gemacht habe, wo meine Öle eigentlich herkommen und auf welche Qualitätsmerkmale ich achten könnte – wir haben bei dem Besuch definitiv Einiges dazugelernt! 🙂

Ja, die Öle sind bisher nur auf den Märkten und in Miras Ölmühle selbst erhältlich.

Liebe Grüße
Jenni