natürlich unverpackt: eine Führung [Zero Waste in Münster]

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Wenn man sich in das zumindest annähernd plastikfreie Abenteuer zu stürzen bereit ist und das Glück hat, einen der immer zahlreicher werdenden Unverpackt-Läden in seiner Nähe zu wissen, ist das schwer beruhigend und kann die ersten Schritte Richtung verpackungsfreies Einkaufen und drastischer Müllreduzierung deutlich vereinfachen.

Natürlich unverpackt – was sonst?

Als wir (respektive: ich) es uns in den Kopf gesetzt hatten, dass von jetzt an definitiv das alltägliche Leben aber mal sowas von umgekrempelt werde, da existierten die beiden Unverpacktläden in Münster bereits einige Monate.

Einige Monate, in denen wir einigermaßen schuldbewusst um diese Läden herumgeschlichen waren (richtiger: einen Bogen gemacht hatten), da wir zum einen dachten, wir könnten uns das Einkaufen dort nicht leisten und zum anderen irgendwie noch nicht richtig bereit dafür waren. Bis wir dann beschlossen, kopfüber ins Wagnis zu springen. Gelandet sind wir weich.

Das ist nicht zuletzt unserer Unverpackt-Anlaufstelle Nummer eins zu verdanken: dem natürlich unverpackt (hier geht’s zur Website).

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Ich muss gestehen: Dieses Gefühl, als wir uns endlich überwanden, unseren inneren Schweinehund besiegten und endlich die Türglocke des Tante-Emma-mäßig anmutenden Ladens klingeln ließen, werde ich so schnell nicht vergessen. Die Atmosphäre haut mich nämlich jedes Mal wieder um, wenn ich dort einkaufen gehe.

Nichts brüllt dich an, deine Augen werden von kriegerischen Farben und spitzen Lettern verschont, die sich normalerweise dolchgleich den Weg auf deine Netzhaut bahnen und es sich am liebsten gleich in deinem Unterbewusstsein bequem machen wollen. Damit du irgendwann nicht mehr widerstehen kannst – und das Produkt kaufst.

So einfach funktioniert das leider im Supermarkt. Woanders (und ja, auch im Unverpacktladen) will man freilich auch Geld verdienen – aber zumindest nicht so, dass man eine dauerreizüberflutete und in ihren Kaufentscheidungen daher einigermaßen mundlos gemachte Konsumentenschaft dressieren will.

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Hier kamen wir rein – und: Haaaach, so viel Ruhe und Entschleunigung und Holz und Entspannung für’s Auge! Ich dachte (und denke es immer noch), dass ich meinen persönlichen Einkaufshimmel (so es den denn für Lebensmittel und Dinge des alltäglichen Gebrauchs geben mag) gefunden hatte.

Wir kamen daher immer wieder und sind bis heute begeisterte Kunden vom natürlich unverpackt. Und zwar nicht nur, weil alles so schön ausschaut und man Verpackung vermeidet – sondern auch, weil wir irgendwie immer das Gefühl hatten, man kann sich beim Einkaufen darauf verlassen, dass man das bekommt, was draufsteht auf den Abfüllbehältern und an den Plakaten an den Wänden: ehrliche, umweltfreundliche, sozial hergestellte Ware.

Dass wir diesen unseren Lieblingsladen früher oder später hier unbedingt vorstellen mussten, versteht sich daher von selbst – nur die Gelegenheit wollte bisher irgendwie noch nicht so richtig passen. Als ich dann aber mitbekam, dass Anja Minhorst (die Besitzerin des natürlich unverpackt) zum Ende der Nachhaltigkeitstage Führungen durch ihren Laden veranstaltete, wusste ich: Das war jetzt die ultimative Chance. Die umgehend genutzt wurde.

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Eine Führung durch den unverpackten EInkaufstraum

Nachdem wir kurz hin- und hergemailt hatten, stand denn auch der Termin fest – und obwohl ich eigentlich viel zu erschöpft war an dem besagten Tag, stand ich pünktlich vor Beginn der ersten geplanten Führung im Unverpacktladen und nutze die Gunst der leeren Stunde, um ein paar Bilder vom noch nicht mit eventuell nicht fotowilligen Menschen gefüllten Laden zu machen.

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Sieht das nicht wunderschön aus? Es hat etwas vom Tante-Emma-Laden, meinte meine Mama, als sie den letzten Bericht zu Münsters Unverpacktläden las. (Juhu, Mama liest meinen Blog!) Ich finde, sie hat absolut recht. Einkaufen hier ist ein Erlebnis, das zelebriert werden will.

Nach und nach trudelten ein paar Menschen (ich war in der Tat sowohl empört als auch schockiert, dass sich nicht mehr Leute für solche Aktionen und Unverpacktläden im Generellen interessieren – insgesamt waren wir sieben Geführt-werden-Willige, wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht) ein und der Rundgang durch das plastikfreie und nahezu unverpackt Einkaufen konnte beginnen.

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Und wo fängt alles an beim unverpackten Einkauf? Genau: bei der Waage.

Hier werden die mitgebrachten Behältnisse gewogen – man stellt einfach das leere Glas (oder die leere Dose oder wasauchimmer) auf die Waage und wartet einen Moment. Automatisch wird ein kleines Zettelchen ausgedruckt, das man sich auf das Behältnis kleben (und dank des neuen Klebers auch rückstandsfrei wieder entfernen) kann. Hier ist das Gefäßgewicht vermerkt, das dann an der Kasse abgezogen wird. So kauft man wirklich nur das Produkt und keine Mogelpackung ein.

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Wenn man dann mit dem Wiegen fertig ist, kann der Abfüll-Spaß auch schon beginnen. Ich fühle mich dann in der Tat immer wieder in den Kindergarten-Einkaufladen zurückversetzt – es macht einfach riesigen Spaß, an den Hebeln zu ziehen oder die Produkte in die Gläser zu schaufeln!

Man kann alles direkt anschauen, hat ein Macher-Erlebnis und irgendwie sieht das alles in den eigenen Verpackungen wesentlich schöner aus als in den knallbunten Plastikdingern aus dem Supermarkt. Ich kann gar nicht genug davon bekommen.

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Das Süßigkeiten-Regal kommt manch einem sicherlich bekannt vor, oder? Ich zumindest erinnere mich lebhaft daran, dass im Karstadt meiner Heimatstadt so eine Regalwand aufgebaut war und ich jedes Mal davon wie magisch angezogen wurde – weniger des Inhalts als der kaufmannsladenmäßigen Präsentation wegen.

Fast alle Produkte, die Anja im Laden führt, sind biozertifiziert – 95% der Ware darf das entsprechende Siegel tragen.

Aber auch nur, weil das natürlich unverpackt als Verkaufsstätte selbst die Biozertifizierung besitzt. Andernfalls dürfte das Siegel nicht auf den Produkten angebracht werden – unabhängig davon, ob sie selbst bio sind oder nicht.

Denn da die Verpackung geöffnet und entfernt wird und die Lebensmittel in eine neue Verpackung umgefüllt werden (in diesem Fall: die Abfüllbehälter), könnte es ja theoretisch auch der Fall sein, dass sich konventionelle Ware hinter der fancy Öko-Aufmachung versteckt.

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Das ist für Anja schon ausrichtungstechnisch gar kein Thema – denn: Wenn man einen Unverpacktladen eröffne mit dem Ziel, die Umwelt zu schonen, mache es wenig Sinn, pestizidverseuchtes Müsli zu verkaufen. Sehe ich genauso.

Bei wenigen Ausnahmen kommt man allerdings um den konventionellen Markt nicht herum: Berberitzen gibt es beispielsweise in der gewünschten Qualität und Verpackung nur in konventioneller Ausführung. Ähnliches gilt für einige Süßigkeiten-Sorten.

Auf der anderen Seite: Es gibt nicht nur bio im Unverpackt-Laden: Teilweise sind die Produkte noch strengeren Richtlinien unterworfen und besitzen Demeter-, Naturland- oder Bioland-Qualität – auch, wenn das auf den Abfüllbehältern nicht explizit draufsteht.

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Kaffee ist beispielsweise ein Produkt, das in diese Kategorie fällt: Anja bietet verschiedene (sehr gute!) Kaffeesorten an – die aber nicht Fair-Trade-zertifiziert sind.

Das hängt damit zusammen, dass die Lieferanten sehr kleine Landwirte sind, die vielleicht ein bis zehn Säcke Kaffeebohnen pro Jahr produzieren und davon die gesamten 365 Tage leben müssen. Der Kontakt zu ihnen wird von Anjas Zulieferern direkt gehalten – und eine entsprechende Zertifizierung wäre schlicht zu teuer.

Dabei werden sie Kaffeebohnen händisch geerntet, schonend verarbeitet und mit extrem wenig Pestizidmitteln behandelt (denn auch die könnten sich die Landwirte gar nicht leisten, selbst wenn sie wollten).

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Auch hier lohnt sich also: genauer hinschauen – und bei Bedarf einfach nachfragen. Denn das fällt mir immer wieder positiv auf: Anja ist wirklich bemüht, alles so transparent wie möglich zu halten – und beantwortet Fragen aller Art immer gerne und ausführlich. Augenwischerei gibt es hier nicht – und auch kein reingewaschenes ökologisches Gewissen. Was noch nicht perfekt ist, kann angepasst werden. Dessen ist man sich bewusst und Anja ist stets hinterher, dass das natürlich unverpackt noch ein bisschen nachhaltiger als bisher schon wird.

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Unverpackte Schönheit

Als nächstes nehmen wir die Kosmetik-Abteilung unter die Lupe (in der ich mich ja in so ziemlich jedes Produkt verknallt habe – allen voran die Aleppo-Seifen).

Anja erklärt uns, wie man Zahnputztabletten benutzt (mit etwas Wasser in den Mund nehmen, zerfallen lassen, bis sich eine Paste gebildet hat, drauflosputzen) und zeigt, dass es eigentlich für jedes konventionelle (und mit Mikroplastik vollgepumpte) Produkt eine nachhaltige, unverpackte Alternative gibt.

Viele dieser Produkte werden von kleinen Zulieferern aus Deutschland gefertigt und im natürlich unverpackt zum Verkauf angeboten – das feste Shampoo fällt zum Beispiel darunter, aber auch einige Körperseifen und die Deocreme im Glastiegel.

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An dieser Stelle hat Anja noch die sicherlich einprägsamste Message für uns: Jede und jeder kann etwas verändern – und jeder Beitrag, sei er auch noch so klein, zählt. Sie hat nämlich einmal ausgerechnet, wie viel Verpackung (und das meiste davon ist Plastik) mit dem natürlich unverpackt allein eingespart wird:

Mit den durchschnittlich 75 Kund*innen, die pro Tag bei Anja einkaufen, spart ein einziger Laden im Jahr knappe 5 Tonnen Verpackungsmüll.

Das ist schon eine ganze Menge. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die Kundenzahl nun wirklich keine ist, bei der man sich als Einzelhändler*in selig in den Schlaf wiegen würde. Da ist durchaus noch viel Luft nach oben. Vor allem im Vergleich zu den rund 617 kg Abfall (wovon dann wiederum rund 212 kg Plastikmüll sind), die ein in Deutschland lebender Mensch pro Jahr so produziert.

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Aber es ist ein aufrüttelnder Anfang – so wenige Menschen können so viel verändern! Und das, obwohl wahrscheinlich nicht alle ihren Lebensstil komplett umgekrempelt haben. Jede Handlung zählt.

Unverpackt hinter den Kulissen?

Jetzt kommt der spannendste Teil der Führung: Wir schauen uns das Lager an – wie viel Plastik werden wir dort finden? Stimmt die Mär der geifernden Kritiker*innen, dass ein Unverpacktladen nur vorne schön und ökologisch korrekt ausschaue, wohingegen erster der Blick hinter die Kulissen die Ausmaße des Plastik-Betrugs offenbare?

Selbstverständlich nicht. Jedenfalls nicht hier.

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Auf den ersten Blick sehen wir viel Papier: In den Regalen stapeln und drängen sich – mal handschriftlich, mal maschinell beschriftete – 25-kg-Säcke Reis, Dinkelmehl und viele kleinere andere, die einen Großteil der im natürlich unverpackt verkauften Produkte beinhalten.

Aber wir sehen natürlich auch Plastik: Die Nudeln beispielsweise werden vom Lieferanten konsequent in Plastik geliefert. Man stellt sich stur, meint, die Nudeln würden derart scharfkantige Ecken besitzen, dass wehrlose Papiersäcke einfach aufgeschlitzt werden würden. Was vollkommener Humbug ist, halten sie die unterschiedlichsten anderen Produkte ebenfalls aus und ist noch nichts während der Lieferung ausgelaufen oder kaputtgegangen.

Um solchen Allüren nicht länger ausgeliefert zu sein, sind Deutschlands Unverpacktläden aktuell dabei, eine Genossenschaft zu gründen. Man erhofft sich dadurch nicht nur eine engere Zusammenarbeit, sondern auch genügend Marktmacht, um die Großhändler unter Druck setzen zu können: Wir kaufen eure in Plastik verpackten Produkte nicht mehr – denkt euch eine nachhaltige Lösung aus!

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Mit dem Öl verhält es sich ähnlich: Es wird ausschließlich in Plastikkanistern mit Schraubverschluss geliefert – die nach dem Gebrauch vernichtet werden, da die Reinigung unökologischer wäre als direkt einen neuen Kasten zu benutzen. Hier freuen sich die Unverpacktläden über Menschen, die sich erbarmen, eine leichter auswaschbare Ölkanister-Alternative zu entwickeln.

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In der Küche verwertet Anja alles Gemüse aus der Auslage, das nicht mehr verkauft werden kann (weil es nicht mehr besonders ästhetisch ausschaut), aber durchaus noch essbar ist, zu wunderbar leckeren Suppen und Eintöpfen. Diese können im vorderen Teil des Ladens im Bistro selig schlürfend verspeist werden.

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Was in die Regale des natürlich unverpackt kommt

70% der im natürlich unverpackt verkauften Produkte werden von zwei Großhändlern geliefert, 30% von kleinen, lokalen und regionalen oder in ganz Deutschland ansässigen Kleinbetrieben. Die meisten Produkte im Sortiment des Unverpacktladens sind auf Kundenwunsch (wieder) aufgenommen worden – ich beispielsweise wollte unbedingt unverpackten Tofu kaufen können und nachdem ich ein paar Menschen organisiert hatte, die ihn auch garantiert abnehmen (denn die fehlende Nachfrage war der Grund, weshalb er zunächst aus dem Sortiment entfernt worden war), konnte Anja ihn wieder anbieten.

Denn das Führen und Verkaufen von Produkten im Unverpacktladen muss genau kalkuliert werden: Schnell rechnet sich eine Marge nicht – wenn beispielsweise Lebensmittel verderben oder einfach nicht abgenommen werden (und dann in der Folge irgendwann ebenfalls verderben). Abgesehen davon, dass das nun auch nicht unbedingt den ökologischen Standards entspricht, die Anja eigentlch mit ihrem Laden anstrebt.

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Was genau also die Regale im natürlich unverpackt ziert, kann man als Konsument*in sehr aktiv mit beeinflussen. Manchmal erreichen Anja auch Mails von kleinen Anbietern, die eine gute Lösung für bisher nicht lösbar scheinende Verpackungsprobleme parat haben: So werden in einer Testphase bald die aktuellen Sonett-Waschmittel-Spender, die leider auch nach einmaligem Gebrauch sofort vernichtet werden, durch wiederbefüllbare Alternativen von einer kleinen Zulieferin ersetzt. Je nachdem, wie die Kund*innen die neuen Produkte annehmen, entscheidet Anja, was im Laden verbleiben wird.

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Niemals auf den Lorbeeren ausruhen: immer neue Ideen

Ich habe es ja bereits erwähnt, möchte es aber noch einmal ausdrücklich hervorheben: Das natürlich unverpackt entwickelt sich immer weiter.

Ob neue Produkte, andere Verpackungen, neue Dienstleistungen – Anja ruht sich nicht auf ihren Lobeeren aus und versucht, das unverpackte Einkaufen auf der einen Seite immer mehr ihren ökologischen Ansprüchen gerecht zu gestalten und auf der anderen das Erlebnis (denn nichts anderes ist das Einkaufen dort) angenehmer zu gestalten. Auch, damit mehr Menschen sich trauen und den Schritt zu weniger Verpackung im Einkaufskorb gehen.

Eine neue Idee ist das Angebot eines Einkaufsservices: Der Einkaufskorb wird auf Bestellung von den Mitarbeiterinnen des natürlich unverpackt zusammengestellt und muss nur noch von den Kund*innen abgeholt werden. Das spart denjenigen Zeit, bei denen sie vielleicht gerade Mangelware ist und hält doch die Möglichkeit eines unkomplizierten und nachhaltigen Einkaufens offen.

Zu diesem Zweck führt Anja gerade eine Umfrage durch, mit deren Hilfe der Bedarf eines solchen Services ermittelt werden soll – und es wäre natürlich absolut grandios, wenn ihr ihr bei der Meinungserhebung helfen würdet!

Hier geht’s zur Umfrage!

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Abschließend noch ein paar unkommentierte Impressionen aus dem natürlich unverpackt – einfach, weil es so schön dort ist:

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Gut, nicht ganz unkommentiert: Das Kokosöl findet ihr bei dieser tollen Frau hier, die das Öl noch in einem aufwändigen Kaltpress-Verfahren herstellt und im Übrigen (genau wie Anja selbst) eine ganz tolle Persönlichkeit ist.

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Man bekommt vielleicht einen Eindruck davon: Im natürlich unverpackt gibt es ein genauso umfangreiches Sortiment wie in einem normalen Supermarkt. Nur schöner präsentiert und besser für Mensch und Umwelt. Und in höherer Qualität. (Wir haben noch nie in unserem Leben so gute Nüsse gegessen!)

Was sind eure Erfahrungen mit Unverpacktläden? Wart ihr schon einmal im natürlich unverpackt?

P.S.: Auch Elfie hat übrigens über die Führung, die direkt nach meiner stattfand, geschrieben. Wir haben uns knapp verpasst – wie ärgerlich!

37 Comments

  1. Mara 16. Juni 2017

    Ich finde solche Läden auch richtig klasse!
    In Passau gab es lange Zeit auch einen, nur hat der inzwischen leider geschlossen. Aber auch beim Einkaufen im „normalen“ Supermarkt kann man ja einiges erreichen; vor allem beim Gemüse und Obst verzichte ich dann einfach immer auf die Plastiktüten und nehme von daheim einen Stoffbeutel mit. Ist natürlich nicht ganz so ideal, wie alles in einem Unverpackt-Laden zu kaufen, aber immerhin ein kleiner Schritt!

    Und den dritten „Witcher“ muss ich auch endlich mal beenden, da hänge ich momentan irgendwo in der Mitte, weil ich erst noch „Horizon Zero Dawn“ fertig spielen möchte – kennst du das? 🙂

    Antworten
    • Jenni 18. Juni 2017

      Liebe Mara,

      ich freue mich, dass dir die Unverpacktläden auch so zusagen und du trotz mangelnder Einkaufsmöglichkeit auch versuchst, ohne dein Bestes zu geben, was plastikfreies und möglichst unverpacktes Einkaufen anbelangt. Und du hast wirklich recht: Man kann auch ohne extra Unverpacktladen wirklich schon viel einsparen – und muss nur ein bisschen mehr herumtüfteln und mehr unterschiedliche Orte zum Einkaufen aufsuchen.

      Um Perfektionismus geht es ja auch gar nicht – jedes Stück Plastik, das eingespart wird, zählt. 🙂

      Ich finde es sehr schade, dass der Laden in Passau wieder zumachen musste – da sehen wir, dass diese Läden jede Unterstützung brauchen, die sie bekommen können! Es ist schade, wenn eine so gute Idee wieder aufgegeben werden muss, weil zu wenig Menschen mitziehen.

      Ja – ich hänge auch irgendwo in der Mitte fest. 😀
      Im Moment spiele ich aber auch gar nicht – da fehlt mir schlicht die Zeit für. Das andere Spiel kenne ich gar nicht – worum genau geht es da?

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  2. hydrogenperoxid 16. Juni 2017

    Ich bin ein riesiger Fan dieses Konzepts.
    Bisher hat es so ein Laden leider noch nicht zu mir in die Nähe gewagt. Sehr schade, denn ich würde das gerne leben.
    Beim Bäcker reiche ich schon meinen Brotbeutel über die Theke und ernte bei uns regelrecht fassungslose Blicke. Ich verstehe das nicht, das ist einfach so ein schönes Konzept.

    Liebe Grüße Anni von http://hydrogenperoxid.net

    Antworten
    • Jenni 18. Juni 2017

      Liebe Anni,

      danke dir für deine Erfahrungen zum Thema – ich freue mich sehr, dass das unverpackte Einkaufen auch für dich so interessant ist.
      Es ist schade, dass du noch keine Möglichkeit hast, einen Unverpacktladen in deiner Nähe zu besuchen – aber man kann ja auch bereits ohne einen solchen Zugang viel erreichen, wie du mit dem Beispiel deiner Brottüte zeigst.
      Falls du mehr Inspiration dazu suchst, kann ich dir wärmstens dieses Buch hier ans Herz legen: https://mehralsgruenzeug.com/zero-waste-shias-bibel/
      Da findet man sehr viele Anregungen zum unverpackten Leben auch ohne Unverpacktladen. 🙂

      Schöner wäre es natürlich, wenn bald noch viel mehr Läden aufmachen würden und ein dichtes Netzwerk entsteht – die einzelnen Läden, die es bisher gibt, arbeiten stetig daran.

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  3. Saso 16. Juni 2017

    Ein toller Bericht! 🙂 In Berlin gibts auch einen Laden, nämlich original unverpackt. 😀 Keine Ahnung, ob die beiden Läden was miteinander zu tun haben, aber ich finde diese Idee super. Bisher habe ich noch keinen Laden besucht, was aber auf jeden Fall auf meiner Wunschliste ist zu tun. 😀
    Einfach toll! Danke dir für den Bericht.
    Liebe Grüße
    Saso

    Antworten
    • Jenni 18. Juni 2017

      Liebe Saso,

      in der Tat – der Laden in Berlin hat es ja zu einiger medialer Berühmtheit gebracht und ist auch wirklich toll aufgestellt. 🙂

      Es gibt mittlerweile über 40 Unverpacktläden in ganz Deutschland – hier kannst du nachschauen, wo sie sich befinden und ob einer in deiner Nähe ist: http://wastelandrebel.com/de/liste-unverpackt-laeden/
      Ein Besuch lohnt sich immer und auf jeden Fall – denn das Konzept ist rundrum unterstützenswert!

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  4. Miri 16. Juni 2017

    Schade, dass so wenig Leute dort einkaufen. Ich versuche regelmäßig dort hinzugehen, aber schaffe es oft nicht den Einkauf in meinem Alltag zu integrieren. Denke es schreckt viele Leute ab, dass sie dann eventuell in noch ein zusätzliches Geschäft müssen (es sei denn man erledigt seinen ganzen Einkauf dort, aber dafür muss man mental auch so weit sein) und viele denken auch, wie ihr damals, dass es zu teuer ist. Vielleicht könntest du mal was zu den Preisen und zu einer Einkaufsroutine schreiben. Ansonsten wird das Problem des Plastiks glaube ich auch vielfach noch verdrängt. Ich frage mich immer wieder wie man die Leute darauf aufmerksam machen kann, ohne ihnen vor den Kopf zu stoßen (gleiches Problem mit dem Thema Vegan). Habe für mich aber beschlossen erstmal bei mir anzufangen, da ist noch mehr als genug Optimierungsbedarf, und dann mit gutem
    Beispiel voranzugehen. Genug dazu , jedenfalls Danke für den tollen Artikel und deine tolle Arbeit.

    Antworten
    • Jenni 18. Juni 2017

      Liebe Miri,

      danke dir für deine Erfahrungen und Eindrücke zum Laden und zum unverpackten Einkaufen generell!

      Ich finde es auch sehr schade, dass das natürlich unverpackt noch nicht allzu viel Zulauf hat und hoffe, dass sich das im Laufe der Zeit ändert – denn da wird so, so, so viel richtig gemacht und Bedarf haben wir an solchen Läden allemal!

      Die Sache mit der Awareness bezüglich des Plastikproblems ist sicherlich eine ganz wichtige – ich denke, hier müsste noch viel, viel mehr gearbeitet werden daran, dass das Thema mehr in der Öffentlichkeit steht und immer wieder angesprochen wird. Generell ist da ja ein langsamer Wandel zu verzeichnen – ich hoffe, der wird standhalten und sich im Idealfall beschleunigen!

      Die Sache mit der Kostenaufstellung ist eine gute Idee – ich erlebe es auch häufig, dass die meisten Menschen glauben, unverpackt und bio einzukaufen sei wesentlich teurer und aufwändiger als das „normale“ einkaufen. Wir erleben das nicht so – generell geben wir im Schnitt sogar weniger für Essen aus als vorher. Wir werden mal versuchen, das genauer aufzuschlüsseln und einen Beispielmonat darzustellen – ich hoffe, wir schaffen das und das hilft dann auch, derartige Barrieren (die natürlich verständlich sind!) abzubauen.
      Danke dir für deine Anregung!

      P.S.: Bei sich selbst anzufangen, halte ich auch für den besten Schritt überhaupt! Wenn alle das machen würden, wäre schon so viel getan! 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  5. Steph 16. Juni 2017

    Toller Beitrag. Ich bin seit der Eröffnung des Unverpacktladens in unserer Stadt fast wöchentlich dort. Ein paar Sachen fehlen mit noch im Sortiment, da sollte ich wohl mal nachfragen….

    Antworten
    • Jenni 18. Juni 2017

      Hallo Steph,

      danke dir für deine liebe Rückmeldung – es freut mich, dass dir der Artikel so gut gefallen hat! Und noch mehr natürlich, dass du „deinen“ Unverpacktladen so gut unterstützt!

      Ja – Nachfragen ist da tatsächlich die beste Herangehensweise: Die meisten Läden richten das Sortiment an Kundenwünschen aus und organisieren gerne Produkte, die angefordert werden – vorausgesetzt, sie sind nach den erforderlichen Kriterien aufzutreiben.

      Liebe Grüße und viel Erfolg!
      Jenni

      Antworten
  6. Eve 16. Juni 2017

    Liebe Jenni,

    die Bilder sind ja grandios geworden! Ich kann mir richtig vorstellen, wie schön die Atmosphäre dort sein muss. In Hamburg haben wir auch Unverpackt-Läden, aber die sind von mir aus alle ziemlich weit weg, ich wohne nicht in den fancy Statdteilen hier. Außerdem scheue ich mich auch vor den Preisen ehrlich gesagt. Ich weiß, dass Veganz, als es ihn hier noch gab, extrem teuer war. Das kam für mich nicht infrage.

    Aber auch im Supermarkt schaue ich schon, ob es das Produkt (also Gemüse oder Obst) nicht auch ohne Verpackung gibt – ich sag nur, eingeschweißte Gurken. Da werd ich echt sauer. Aber wie du schon sagst, zählt jeder Schritt in die Richtung und ich hoffe, dass auch bei den großen Händlern irgendwann mal ein Umdenken stattfindet. Immerhin haben einige schon Plastiktüten verbannt. Und in Textil-Geschäften muss man sie neuerdings auch bezahlen. Ich habe sowieso schon immer meinen Beutel am Start, aber ich glaube, diese kleinen Maßnahmen helfen tatsächlich schon ein wenig beim Einsparen von Plastikmüll.

    Trotzdem liegt noch ein weiter weg vor uns allen. Ich frage mich nur manchmal, ob wir jemals zu der Lösung des Problems kommen werden, bevor hier Kriege um Wasser und andere existenzielle Ressourcen ausbrechen. We will see…

    Danke für diese tollen Eindrücke und dass du zum Nachdenken anregst.

    Liebst
    Eve von http://www.eveblogazine.com

    Antworten
    • Jenni 18. Juni 2017

      Liebe Eve,

      danke dir für deinen ausführlichen und reflektierten Kommentar!
      Ich kann gut verstehen, dass die Verfügbarkeit und das Geld Argumente sind, Unverpacktläden nicht oder selten aufzusuchen – aber mit ein bisschen Planung und bei genauem Hinsehen (Geld) entpuppt sich das alles meist als wesentlich einfacher, als man zunächst annimmt. Natürlich ist das ein wenig aufwändiger als einfach in den nächsten Supermarkt zu marschieren und sich alles einzuladen, was man gerade haben möchte – aber ich denke, das ist eigentlich hinnehmbar. 🙂

      Wir planen derzeit einen Beitrag, in dem wir die Einkaufsroutine mal genauer aufschlüsseln und dokumentieren – damit man einmal einen kleinen Einblick über die Ausgaben bekommt. Hoffentlich kriegen wir das vernünftigt auf die Reihe…

      Aber ich denke genau wie du – wenn man schon kleine Schritte machen kann, ist das wesentlich besser, als gar nicht erst anzufangen. Und darum freue ich mich im Stillen über jede Plastiktüte, die nicht in Anspruch genommen wird und jede Gurke, die nicht eingeschweißt wird (kennst du das Lichtlabel, das nun eingeführt werden soll?).

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  7. Elfie 16. Juni 2017

    Liebe Jenni, ich finde es spannend, den Unverpacktladen auch noch mal durch Deine Augen zu sehen und die Führung quasi noch einmal hier auf dem Blog mit Dir zu durchlaufen. 🙂
    Interessant ist, dass viele Menschen denken, dass das Einkaufen in so einem verpackungsfreien Laden so mega teuer sei. Obwohl auch ich es immer wieder schreibe, in Foren verbreite und auch in Gesprächen versuche zu kommunizieren, dass die Leute sich diesbezüglich irren, habe ich das Gefühl, dass es noch sehr viele gibt, die es irgendwie nicht glauben möchten. Wir haben als dreiköpfige Familie um die 200 Euro pro Woche für Bio-Lebensmittel ausgegeben. Dadurch, dass wir viele Produkte, vor allem Trockenprodukte, nun im Unverpacktladen kaufen, haben wir die Ausgaben tatsächliche auf 70-100 Euro pro Woche reduziert, bei gleichbleibender Qualität. Was mich tatsächlich auch immer wieder verwundert ist, wie unwichtig es vielen Menschen immer noch zu sein scheint, was sie ihrem Körper an Lebensmitteln zuführen. Sie geben sehr viel Geld für Statussymbole aus wie beispielsweise für ein neues, teueres Auto. Sehr viele sind aber immer noch nicht bereit, ihrem Körper „gute“ Produkte zuzuführen. Dabei kennt doch eigentlich jeder den Spruch: Du bist was du isst!

    Antworten
    • Jenni 18. Juni 2017

      Liebe Elfie,

      ich kann deine Ausführungen genau so unterschreiben: Wir werden auch immer und immer wieder gefragt, wie wir uns das eigentlich leisten könnten, unverpackt einzukaufen – wo das doch alles so teuer sei.
      Dabei wird aber auch gerne mal vergessen, dass die Sachen, die dann doch wirklich teurer sind, lange halten und sich somit im Preis wieder relativieren und dass man auf der anderen Seite ja nur kauft, was man wirklich braucht – und dann am Ende keine angebrochenen Packungen ungenutzt im Schrank herumstehen. Gerade die Trockenprodukte sind wirklich erschwinglich. Wir machen das sonst nicht – aber ich denke, ab nächstem Monat werden wir zu Dokumentationszwecken doch mal Einkaufszettel sammeln…

      Bezüglich der Ernährung und den Statussymbolen bin ich ganz bei dir – ich kann die Priorisierung, die da stattfindet, auch absolut nicht verstehen und hoffe, dass da (langsam, aber sicher) ein breites Umdenken stattfindet.

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
      • Elfie 19. Juni 2017

        Liebe Jenni,
        daran haben wir auch schon gedacht. Einfach mal einen Monat lang alles zu dokumentieren. Ich dachte daran, einen Monat lang den Einkauf zu fotografieren und daneben die Summe, die man ausgegeben hat, aufzulisten. Bisher habe ich es aber noch nicht so konsequent durchgehalten, alles zu fotografieren und die Ausgaben zu notieren.
        LG
        Elfie

        Antworten
  8. Claudi 16. Juni 2017

    Das ist ja ein tolles Konzept! Habe davon noch nie gehört. Danke für die ausführliche Vorstellung.

    Antworten
    • Jenni 18. Juni 2017

      Liebe Claudi,

      es freut mich sehr, dass ich dir mit dem Beitrag das Konzept ein wenig näherbringen konnte – vielleicht findest du in deiner Nähe ja einen Unverpacktladen? 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  9. cookiesulrike 17. Juni 2017

    Liebe Jenni,

    das sieht nach einem wahnsinnig tollen Laden aus! Der unverpackt Laden hier in Wien ist leider total weit von mir weg und echt schwer für mich zu erreichen. Deshalb bin ich sehr froh, dass der Veganz bei mir um die Ecke zumindest eine kleine Ecke mit Spendern hat. Wäre echt auch mal ein guter Ansatz für die ganzen Bio Läden zumindest einen Teil auf Spender umzustellen. Ich verstehe ja sowieso nicht wie man ein Bio Laden sein kann, der alles in tausend Verpackungen verkauft.

    Liebst,
    Ulli

    Antworten
    • Jenni 18. Juni 2017

      Liebe Ulli,

      der Laden ist in der Tat wahnsinnig toll und meine absolute Lieblings-Einkaufs-Location geworden! 🙂

      Dass deine Alternative so weit weg ist, ist natürlich schade – aber die Spender im Veganz finde ich auch sehr klasse und hoffe, dass das Angebot da demnächst noch erweitert wird!

      Generell frage ich mich ebenfalls, warum solche Stationen nicht in vielen Bioläden Alltag sind – gerade hier sollte man doch senbibler sein, was Verpackung anbelangt, nicht wahr? Dass logistische und haltbarkeitstechnische Argumente vorgebracht werden, ist für mich letzten Endes eigentlich nur Bequemlichkeit und der Ehrgeiz, möglichst viel praktische, weil schon abgepackte, Sachen an die Kund*innen zu verkaufen…

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  10. Caro 17. Juni 2017

    Hey Jenni!
    Ich finde solche Läden super – total schade, dass wir in Bielefeld noch keinen haben.
    Im Supermarkt werden ja leider nicht einmal an der Frischetheke eigene Behälter akzeptiert. Stattdessen packen sie alles dreifach in Plastik, echt blöd.
    Danke für deinen Bericht, der Laden sieht echt toll aus 🙂
    Schöne Grüße,
    Caro

    Antworten
    • Jenni 18. Juni 2017

      Liebe Caro,

      danke dir für deinen Kommentar und deine Erfahrungen – auch und gerade im „normalen“ Supermarkt. Da ist das mit dem Mitbringen der eigenen Behälter in der Tat einigermaßen knifflig – denn theoretisch hast du, wenn du den Behälter einfach auf die Theke stellst (die „reine Zone“ beginnt direkt dahinter) das Hygiene-Argument auf deiner Seite. Aber auf der anderen können die Verkäufer*innen bzw. die Ladeninhaber*innen immer selbst entscheiden, ob sie das annehmen mit den eigenen Behältern oder nicht und sind da absolut nicht an irgendein Regelwerk gebunden. Daher lehnen viele das leider noch ab.
      Vielleicht besteht die einzige Möglichkeit darin, immer wieder Gespräche zu führen und auch darzustellen, dass du weißt, wo das Problem liegt – und so Überzeugungsarbeit zu leisten.

      Ich hoffe sehr, dass auch Bielefeld bald einen Unverpacktladen bekommt!

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  11. greenayreen 17. Juni 2017

    Ein wirklich wunderbarer Artikel! Sehr angenehm und informativ geschrieben!
    Ich war vor drei Monaten in dem Laden – Liebe auf dem ersten Blick!!! Es ist leider 1,5 Std. von uns entfernt, dennoch fahren wir bald wieder hin! Hier im Ort gibt es nur ein Bioladen und zweimal in der Woche ein Markt. Müllvermeidung ist demnach nicht bei allen Produkten machbar, somit gibt es bei uns noch ein paar Ausnahmen. 🙁
    Ich wünsche mir so sehr einen Unverpackten Laden in der Nähe…es würde mehr Menschen dazu animieren Müll zu vermeiden wenn es eine verpackungsfreie Einkaufsalternative gäbe 🙂

    Antworten
    • Jenni 18. Juni 2017

      Liebe Greenayreen,

      ich danke dir für die lobenden Worte und freue mich sehr, dass dir der Artikel (und mein Schreibstil!) so gut gefällt!

      Dass das mit dir und dem natülrich unverpackt Liebe auf den ersten Blick war, kann ich absolut nachvollziehen – mit ging das ganz genauso und die Liebe ist bisher nicht wieder vergangen. 😉

      Ich denke, es ist absolut okay, wenn man nicht zu 100% verpackungsfrei bzw. müllfrei leben kann – bei wem funktioniert das schon? Bei uns auch nicht, so viel kann gesagt sein. Aber wir geben unser Bestes und darauf kommt es doch letzten Endes an, nicht wahr?

      Dass aber noch viel mehr Läden gegründet werden, das hoffe ich sehr – ich glaube, den meisten Menschen fehlt einfach nur der Zugang zum verpackungsfreien Einkaufen – denn dass Plastik doof ist, darin sind sich die meisten ja einig.

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  12. Kathi 18. Juni 2017

    Hello Jenni,

    was für ein toller Beitrag mit klasse Fotos. Ich mag das Konzept „Unverpackt“ gern und würde mir wünschen, dass es mehrere Läden davon in Deutschland gibt. Ich kenne zum Beispiel keinen in Hamburg. Ein Manko gibt es allerdings, für Wenigverdiener sind die Angeboten Waren dort auch wenig erschwinglich. Eine weitere Möglichkeit um an Unverpacktes zu kommen sind bei Obst und Gemüse die kleinen Hofläden oder Stände vom Erzeuger.

    Liebe Grüße und weiterhin frohes Schreiben
    Kathi

    Antworten
    • Jenni 18. Juni 2017

      Liebe Kathi,

      es freut mich, dass dir das Konzept des unverpackten Einkaufens auch so gut gefällt – und danke dir für die lieben Worte zum Beitrag.

      In Hamburg gibt es in der Tat mindestens einen Unverpacktladen – auf die Schnelle habe ich beispielsweise das Stückgut gefunden: https://www.stueckgut-hamburg.de/
      Wenn du noch mehr Anregungen bzw. Anlaufstellen benötigst, schau dir einmal diese Liste hier an – da wirst du sicherlich fündig: http://wastelandrebel.com/de/liste-unverpackt-laeden/.

      Die Sache mit dem Geld ist eine einigermaßen differenzierte: Auf der einen Seite sind die Waren in Unverpacktläden – die ja immerhin bio sind – natürlich nicht so günstig wie die (entschuldige) Ramschware aus dem Discounter. Aber auf der anderen Seite stehen andere Argumente: Man kauft nur, was man wirklich braucht und die Sachen, die teurer sind, halten wesentlich länger als konventionelle Produkte. Wir gehören auch nicht zu den Topverdienern (ich bin immerhin Studentin), können uns das Einkaufen dort dennoch leisten. Weil wir planen und genau wissen, was wir brauchen (und wollen).
      Ich glaube, es ist hilfreich, wenn wir darüber bald einen separaten Beitrag verfassen – denn dazu gibt es in der Tat viel zu sagen.

      Deine Anregung, direkt beim Erzeuger zu kaufen, ist Gold wert: Das ist nicht nur das beste Essen (Bio jetzt vorausgesetzt), sondern auch wirklich wesentlich günstiger! (Und man schont die Umwelt aufgrund der kurzenTansportwege.)

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  13. homemadedeliciousness 18. Juni 2017

    Liebe Jenni,
    deine Bilder sind so schön! Nach dem Naturlista-Beitrag hat mich dieser hier auch gleich auf einen kleinen Gedankenurlaub geschickt 🙂 Ich habe ich den letzten Monaten in Punkto Zero Waste geschwächelt, aber Beiträge wie deiner bringen mir frische Motivation!
    Liebe Grüße,
    Elisabeth

    Antworten
    • Jenni 18. Juni 2017

      Liebe Elisabeth,

      ich danke dir für dein dickes Bilder-Lob und freue mich sehr, dass dir die fotografischen Eindrücke so gut gefallen! Das bedeutet mir viel. 🙂

      Und genauso freue ich mich, dass der Beitrag dich wieder zum Vielleicht-etwas-genauer-Hinschauen motivieren konnte – das ist immer eine der schönsten Rückmeldungen!

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  14. Astrid 19. Juni 2017

    Liebe Jenni, toller Artikel, super schöne Fotos, sehr informativ, besonders der Blick hinter die Kulissen gefällt mir – denn da war ich als Kundin natürlich noch nicht. Finde ich super, dass Anja erlaubt hat, auch dort Fotos zu machen. Einen Absatz musst du allerdings ändern: Ein Deutscher verbraucht ja nicht 617 Tonnen Plastikmüll pro Jahr. Das wären ja 617.000 Kilogramm… Oder habe ich den Absatz irgendwie falsch gelesen? Wenn man googelt, heißt es, dass ein Deutscher pro Jahr 212 Kilogramm Plastikmüll verbraucht – was ja auch wahnsinnig viel ist in Anbetracht der Tatsache, dass Plastik fast nichts wiegt… Lg, Astrid

    Antworten
    • Jenni 19. Juni 2017

      Liebe Astrid,

      ich danke dir für deinen Hinweis – du hast natürlich absolut recht!
      Da ist mir etwas mit den Einheiten durcheinandergekommen. Richtig ist: Ein in Deutschland lebender Mensch verbraucht 617 kg Müll pro Jahr (da ist dann alles mit eingerechnet) – von dem dann rund 212 kg Plastikmüll sind. Das werde ich gleich verbessern – danke dir! 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  15. Ela 20. Juni 2017

    So ein spannender Beitrag! Danke fürs Vorstellen.. Sollte es mich mal nach Münster verschlagen, muss ich dem Laden auch einen Besuch abstatten 🙂
    Liebe Grüße,
    Ela

    Antworten
    • Jenni 20. Juni 2017

      Liebe Ela,

      danke dir vielmals – es freut mich, dass dir der Rundgang gefallen hat!
      Das musst du unbedingt machen, du wirst es nicht bereuen, definitiv nicht! 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  16. Natalie 21. Juni 2017

    Liebe Jenni,
    ich fühle mich beim Anschauen deiner Fotos direkt in den Laden versetzt (und stelle fest, dass ich wirklich unbedingt mal wieder hin muss). Dass die Atmosphäre dort eine ganz Besondere ist, kann ich nur unterschreiben. Es ist jedes Mal ein schon fast meditatives Erlebnis, bei Anja einzukaufen (und eine Suppe zu essen und einen Sojacappuccino zu schlürfen). <3
    Ganz besonders spannend war für mich natürlich der Blick hinter die Kulissen. Wirklich toll, dass Anja diese Führung angeboten hat!
    Lass uns nächste Woche unbedingt mal wieder dort hin, ja? 🙂
    Liebe Grüße,
    Natalie

    Antworten
    • Jenni 22. Juni 2017

      Liebe Natalie,

      es freut mich total, dass du dich durch die Bilder gleich in den Laden versetzt gefühlt hast – genau das war ja beabsichtigt und es ist toll, dass das bei dir als regelmäßiger Besucherin dieses Wiedererkennungs-Gefühl ausgelöst hat! 🙂

      Ich finde auch: Im natürlich unverpackt einzukaufen, das ist ein Event. Viel mehr, als nur Lebensmittel gegen Geld zu tauschen. Und das wollte ich einfangen.

      Den Blick hinter die Kulissen fand ich auch furchtbar spannend – und bin wirklich sehr froh, dass Anja da so transparent mit allem umgeht. Ich habe viel gelernt in den paar Stunden.

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  17. Nadine 30. Juni 2017

    Hi Jenni,

    echt toll der Laden bei euch. Und die Flaschen beim Öl O_O Ein Traum! Wir haben uns entschlossen auch nächste Woche mal in den Unverpackt Laden in Mainz zu fahren. Ich freu mich schon so! Bei uns in Frankfurt ist Gramm.genau doch sehr übersichtlich und als Glutenintolerante bekomme ich da leider nur wenig.

    Liebe Grüße,
    Nadine

    Antworten
    • Jenni 1. Juli 2017

      Liebe Nadine,

      oh ja – der Unverpacktladen ist echt ein absoluter Traum! Sowohl von der Auswahl als auch vom Arrangement her. Ich kaufe so gerne hier ein. 🙂

      Da wünsche ich euch aber viel Freude und gute Erfahrungen beim Einkaufen in Mainz – und hoffe, dass du dort eine vielleicht etwas größere Auswahl findest.
      Hast du denn gramm.genau schon angesprochen bezüglich der Produkte, die du dir wünschst? Meistens ist das Besorgen gar kein Problem und die Ladenbesitzer*innen freuen sich über Kundenrückmeldungen – gerade der Laden in Frankfurt muss sich ja noch ein bisschen positionieren… 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  18. […] ist also im Einkauf direkt mit inbegriffen. Einen ausführlichen Artikel über unseren Lieblingsladen mit vielen großartigen Bildern kannst du übrigens bei meiner Freundin Jenni […]

    Antworten
  19. […] in synthetischer Kleidung gibt es übrigens ganz neu diesen Beutel hier), in der Küche (hallo, Unverpacktladen!), im Bad, unterwegs. Überall können wir die richtigen und nachhaltig-meeresschützenden […]

    Antworten

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