Gesundheitsgefahr Plastik

Plastik

Plastik ist eine Gesundheitsgefahr.

Das ist nicht nur ein Attention-Grabber, sondern Realität.

Spätestens, nachdem ich mir endlich einmal den Film „Plastic Planet“ zu Gemüte geführt hatte, hatte ich einen ungefähren Eindruck davon bekommen, was es eigentlich für uns Menschen bedeutet, tagtäglich von Plastik umgeben zu sein. Und spätestens seit der Ansicht dieses Filmes (die ich jedem und jeder wärmstens empfehlen kann) wusste ich: Darüber muss ich mehr wissen!

Was ist Plastik überhaupt?

Um sich näher mit einem Phänomen befassen (und sich später darüber aufregen) zu können, ist es sinnvoll, wenn man zu Beginn weiß, womit man es eigentlich zu tun hat. Was ist eigentlich Plastik?

Kunststoffe (Termoplaste, Plastik) sind Stoffe, die überwiegend aus Makromolekülen bestehen und sich vor allem durch ihre Formbarkeit, Elastizität, Temperaturbeständigkeit, Härte und insgesamt einer hohen Widerstandsfähigkeit gegenüber äußeren Einflüssen auszeichnen. (1)

Je nachdem, wo Grenzlinien bezüglich verschiedener Eigenschaften von Kunststoff gezogen werden, findet die Unterteilung in verschiedene Kleingruppen anders statt – die gängiste Methode, Plastiksorten genauer voneinander zu unterscheiden, ist allerdings jene, die sich am mechanisch-termischen Verhalten der Kunststoffe orientiert: Wie verhalten sich die Kunststoffe bei Umgebungstemperatur, wo liegt ihr Schmelzpunkt?

Durch diese Einteilung kommt man auf drei grobe Großklassen von Kunststoffen:

  • Thermoplaste (ein Großteil des uns umgebenden Plastiks – verwendet u.a. in der Verpackungsindustrie, in der Automobil- und Bauindustrie)
  • Duroplaste (hohe mechanische und chemische Beständigkeit, kommen häufig für Elektroinstallationen zum Einsatz)
  • Elastomere (formbare Kunststoffe, Kautschuk und sämtliche Gummimaterialien)

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Und obwohl sich diese Unterklassen der Kunststoffe voneinander stark sowohl im chemischen Aufbau als auch in der praktischen Verwendung unterscheiden, gibt es eine Reihe von Gemeinsamkeiten, die dazu geführt haben, dass sich der Mensch überhaupt immer noch jeden Tag mit ihnen umgibt – und das auch noch freiwillig.

 Denn zunächst scheinen Kunststoffe unglaublich praktisch zu sein und vereinen eine Menge nützlicher Eigenschaften in sich, die sie zu perfekten Kandidaten für viele unterschiedliche Einsatzbereiche machen. 

Sie sind wesentlich leichter als andere Materialien, die für vergleichbare Aufgaben stellvertretend herangezogen werden könnten (beispielsweise Glas oder Metall), sie sind relativ hart und stabil (sie brechen nicht so leicht), verglichen mit anderen organischen Stoffen sind sie relativ beständig gegenüber anorganischen Einflüssen (Säure, Laugen, Salzlösungen), besitzen eine niedrige Verarbeitungstemperatur (zwischen 200° und 300°) und sind daher mit wesentlich geringerem Aufwand als beispielsweise Metall herzustellen und besitzen niedrige Leitfähigkeiten (bezogen auf Wärme und Elektrizität), was sie zu hervorragenden Dämmungs- und Isolationsmaterialien macht.

Gesundheitsgefahr Plastik

Der Begriff Plastik kommt übrigens aus dem Griechischen und bedeutet „geformte/formende Kunst“ – wir erinnern uns an die zweite, etwas romantischere Verwendungsweise für Plastik, wenn wir uns beispielsweise auf antike Plastiken, Darstellungen von Mensch und/oder Tier beziehen.

Gesundheitsgefahr Plastik

Als man bereits im 16. Jahrhundert (aber eher im 17. Jahrhundert) die ersten Trippelschrittchen auf dem Gebiet der Kunststoffe machte, indem man die Nützlichkeit von Kautschuk und anderen gummiartigen Materialien für den Alltag entdeckte, war die Euphorie groß: Was man damit alles anstellen konnte!

Lang ist die Liste der Erfindungen, die seitdem gemacht wurden, lang ist die Liste der Chemiker*innen, die auf diesem Gebiet tätig waren und sind. Lang ist auch die Liste der Plastikprodukte, die nach und nach immer mehr Einzug in unser Leben gehalten haben – heutzutage können wir uns ein Leben ohne sie gar nicht mehr vorstellen.

Die Plastikindustrie ist ein riesiger Wirtschaftszweig: Laut „Plastic Planet“ (der immerhin im Jahr 2009 gedreht wurde) macht die Industrie 800 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr. In Europa verdienen 1 Million Menschen ihr Gehalt in und durch die Plastikindustrie.

Das Plastik-Problem des Plastik-Planeten

Diese Unsummen an Geld und Arbeitskraft, die in diesem Industriezweig stecken, kann man sich gar nicht vorstellen. Wohl aber, dass das in Verbindung mit den obene genannten Eigenschaften, die die Kunststoffe zu so besonderen Materialien machen, zu Problemen kommen muss.

Und diese Probleme sind schon lange da.

  • Das dringlichste Problem: Bis heute gibt es keine umweltfreundliche Lösung zum Abbau von Plastik – eine Plastiktüte, die wir mal eben im Supermarkt mitnehmen, braucht über 400 Jahre, bis sie sich zersetzt hat. Und das heißt nicht: Bis sie wiederverwertet werden kann. Sie löst sich lediglich in immer kleinere Bestandteile (Mikroplastic) auf. Wir sehen es nicht – aber das heißt nicht, dass es nicht (mehr) da ist.
  • Plastik (in Makro- und Mikroform) müllt die Umwelt zu. Bilder von plastikverseuchten Stränden, Meere als Mülldeponie, verstümmelte Meereslebewesen und Vögel.
  • Verseuchte Landstriche, vor allem in sogenannten Entwicklungsländern, mit Plastikmüll – riesige Mülldeponien auf Kalkutta. Aber auch in Deutschland weiß man nicht, wohin damit.
  • Plastik hat verheerenden Einfluss auf die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt.

Wir können in diesem einen Artikel nicht auf alle der angesprochenen Probleme, die sich mit dem Plastikkonsum verbinden, eingehen. Aber der Anfang soll gemacht werden: Was bedeutet diese riesige Plastikmenge, der wir jeden Tag ausgesetzt sind, eigentlich für unseren Körper?

Problem Nummer 1: Weichmacher

Jeder Deutsche, jede Deutsche verbraucht pro Jahr etwa 24 Kilogramm Plastik (das, wie gesagt, nicht abgebaut werden kann). Das ist nicht nur ökologisch ein riesiges Problem (im wahrsten Sinne des Wortes), sondern auch gesundheitlich äußerst bedenklich.

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Nach und nach kommen immer mehr Einflüsse, die Plastik und die darin enthaltenen Teil- und Zusatzkomponenten auf den menschlichen Körper haben, ans Tageslicht.

 Eine wesentliche Rolle in diesen immer zahlreicher werdenden Erkenntnissen spielen die sogenannten Weichmacher.  

Diese Stoffe sorgen dafür, dass die Kunststoffteile, die wir im Alltag benutzen wollen, weich, geschmeidig und formbar bleiben. Den Großteil dieser Weichmacher stellt die Gruppe der Phtalate dar.

Es gibt über 600 bekannte Weichmacher, über 200 davon gelten als gesundheitlich bedenklich. (3)

Weichmacher stellen einen wesentlichen Teil der Plastikindustrie dar – der Markt bommt: Allein für das Jahr 2018 werden geschätzte 7,6 Millionen Tonnen an Weichmachern produziert werden; man muss die rasant wachsende Nachfrage decken.

Das Problem an den Weichmachern: Wir sehen sie nicht. Jedenfalls nicht unmittelbar – sie lachen uns nicht in Form eines riesigen Totenkopfes auf dem jeweiligen Gegenstand entgegen. Wir haben da vielleicht so eine unterschwellige Ahnung – aber benutzen tun wir die Plastikschale trotzdem. Sie ist halt praktisch.

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Dabei gelangen Weichmacher, von uns unbemerkt, in unsere direkte Umgebung – und in unseren Körper. Denn viele unserer Alltagsprodukte werden mit Phtalaten versetzt, um die Kunststoffe länger haltbar zu machen: Flip-Flops, Bodenbeläge, Duschvorhänge, Kinderspielzeug, Schuhsohlen, Textilien, Lacke, Farben, Kosmetika, Tablettenkapseln…

 Das Gefährliche an Weichmachern ist, dass sie eine hormonähnliche Struktur aufweisen, die mit dem weiblichen Geschlechtshormon Östrogen verwandt ist – vom menschlichen Körper also als körpereigenes Geschlechtshormon wahrgenommen werden.  

Der Körper – und insbesondere der männliche – reagiert umgehend darauf: Die Spermienproduktion verringert sich maßgeblich, das kann bis zur Unfruchtbarkeit führen. Im Film „Plastic Planet“ wird sehr anschaulich von einer bestimmten Fischsorte berichtet, welche in einem mit Weichmachern angereichertem Fluss auf einmal eine neue Geschlechtsgattung hervorbrachte: Intersex-Fische, Fische, auf die sich die Kunststoffe derart ausgewirkt hatten, dass sie kein eindeutig bestimmbares Geschlecht mehr aufwiesen. Wir dürfen uns überlegen, was das für den Menschen bedeuten könnte.

Längst ist außerdem nachgewiesen, dass Weichmacher über die Haut aufgenommen werden können – und im Körperfett gelagert werden. Die Folge: Wir werden dick. Und können nicht einmal etwas dafür, jedenfalls nicht im klassischen Sinne von falschem Essverhalten und Bewegungsmangel.

Besonders problematisch wird es, wenn es um unseren Nachwuchs geht – der ja bereits in frühester Entwicklungsstufe mit dem Fettgewebe der Mutter im engen Austausch und Kontakt steht: Eventuelle Phtalate, die sich im Fettgewebe der Mutter angereichert haben, werden im Laufe der Schwangerschaft auf das Kind übertragen und haben reichlich Gelegenheit, sich dort ebenfalls anzureichern, noch bevor das Kind überhaupt sein erstes Plastikspielzeug in der Hand hatte.

Gesundheitsgefahr Plastik

Außerdem im Gepäck der Weichmacher enthalten: Förderung des Krebsrisikos, Verdacht auf Veränderung der menschlichen DNA, Förderung von Diabetes, Unkonzentriertheit, Abfallen des IQ, Athma und Allgerien.

Dabei ist zum einen nur ein Bruchteil der bisher bekannten Phtalate überhaupt einer eingehenden chemischen Untersuchung unterzogen worden – und zum anderen kennt man auch nur einen Bruchteil der Weichmacher, die in der Plastikindustrie überhaupt eingesetzt werden. Die zuständigen Firmen rücken ihre Rezepturen nämlich nicht heraus – man argumentiert hier mit Betriebs- und Wirtschaftsgeheimnis.

 Es ist also eigentlich noch immer vollkommen unklar, welche Auswirkungen diese Kunststoffe eigentlich genau auf unsere Gesundheit haben – aber das Wenige, was wir bisher wissen, lässt nichts Gutes erahnen.  

Gesundheitsgefahr Plastik

Wesentlich für unser Konsumverhalten sollte auch Folgendes sein: Es gibt in verschiedenen Ländern unterschiedlich strenge Kriterien, was den Schwellenwert und die Verwendung von Weichmachern anbelangt – in Zeiten der Globalisierung ein wichtiger Aspekt.

Insbesondere, wenn es ans Eingemachte geht: Bis 2007 konnte man sich einen Großteil der Belastung durch einen bestimmten Weichmacher (DEHP) auch über die Ernährung zuziehen: Fettreiche, industriell verarbeitete Lebensmittel wurden bevorzugt in Verpackungen, die diesen Stoff enthielten, verpackt. Nachdem untersucht worden war, dass Personen, die sich bevorzugt von diesen Lebensmitteln ernährten, eine erhöhte Belastung mit Weichmachern aufwiesen, wurde ein entsprechendes Gesetz erlassen und politisch gegengesteuert. (4) Wenn dann aber Importprodukte in viel höherem Wert belastet sind, nutzen die eigenen strengeren Auflagen herzlich wenig.

Problem Nummer 2: BPA

BPA ist die Abkürzung für Bisphenol A – eines der am meisten diskutierten Kunststoffe auf dem Markt. Zurecht: Es ist eine der weltweit am meisten produzierten Industriechemikalien – pro Jahr werden 3,8 Millionen Tonnen davon hergestellt.

„BPA wird oft als Weichmacher für Plastikprodukte bezeichnet, genau genommen aber ist es schlicht ein Grundbaustein des Kunststoffes Polycarbonat.“ (5)

BPA greift extrem stark und schnell in den Hormonhaushalt ein – schon geringste Mengen genügen, um das empfindliche Gleichgewicht im menschlichen Körper zu belasten. Das gilt insbesondere für die Kleinen unter uns: Besonders gerne wurde und wird BPA in Kinderspielzeug, in Babytrinkflaschen und Küchenutensilien verarbeitet – in Gegenständen, die immer und permanent in Kontakt mit dem Mund und/oder der Nahrungsaufnahme stehen (wir denken nur daran, wie oft alles, was da in unseren Augen nicht hingehört, in Babys Mund landet).

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Gelangt BPA in unseren Körper (in unseren Blutkreislauf, in unsere Fettzellen), richtet es nach bisherigen Erkenntnissen ähnliches Unheil an wie die Weichmacher: Es fördert Fettleibigkeit, steigert das Krebsrisiko und steht unter anderem im Verdacht, Schädigungen des Zentralen Nervensystems auszulösen. Seit 2010 ist daher in Deutschland zumindest die Verwendung von BPA in Babytrinkflaschen untersagt – andere Mitgliedsstaaten der EU, unter anderem Dänemark und Schweden, forcieren aktuell ein ganzheitliches Verbot dieses Kunststoffs. (3)

Wichtig: Wie das mit Studien immer so ist, so sind auch diejenigen, die sich mit den Auswirkungen von BPA und Weichmachern generell befassen, hoch umstritten. Viele Daten, die erhoben wurden, wurden gezielt um Umweltorganisationen ermittelt – die unmittelbar im Verdacht stehen, Ergebnisse überzuinterpretieren. In der Regel wird in Skeptikerkreisen vorsichtig von einem „möglichen Zusammenhang“ von BPA und Phtalaten und verschiedenen Beeinträchtigungen der menschlichen Gesundheit gesprochen. Man sei sich nicht sicher, ob entsprechende Versuche/Beobachtungen an Tieren auch auf den Menschen übertragbar seien – und überhaupt sei die Datenlage ja sehr dürftig. Ich bin allerdings der Meinung: Allein schon der Verdacht ist grauenvoll, allein schon die Möglichkeit sollte uns stark zum Nachdenken anregen – denn hier steht zu viel auf dem Spiel.

Der Grund, weshalb BPA trotz aller Bedenken noch immer nicht verboten ist, liegt darin, dass die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) einen höheren Grenzwert für BPA-belastete Produkte vorgibt, als in vielen Studien bereits als bedenklich eingestuft worden ist. Noch immer scheint hier die Meinung, die Dosis mache das Gift, vorzuherrschen – obwohl längst das Gegenteil vermutet wird.

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Wie kann man sich schützen?

Die schlechte Nachricht vorweg: Einen umfassenden Schutz gibt es nicht.

In einer Welt, die von Plastik regelrecht überflutet wird, die ein Plastic Planet ist, können wir uns den Auswirkungen dieser Kunststoffe nicht entziehen – so sehr wir das gerne wollten und so sehr wir uns auch bemühen.

Aber wir können achtsam durch unseren Alltag gehen, eventuelle Plastik-Fallen aufspüren und jene Elemente vermeiden, zu denen es Alternativen gibt und/oder die wir eigentlich – wenn wir ehrlich sind – gar nicht brauchen.

Hier einige Anregungen:

  • Die Plastikzahnbürste durch eine abbaubare Alternative ersetzten – es gibt mittlerweile viele Anbieter, bei denen man Bambuszahnbürsten kaufen kann.
  • Von Plastikflaschen auf Wasserflaschen umsteigen – gab es je eine schönere Flasche als die Soulbottle?
  • Die Plastiktüte im Supermarkt links liegen lassen und auf den supercoolen, nachhaltigen Hipster-Jutebeutel umsteigen.
  • Um Materialien, die „chemisch“ oder „nach Plastik“ riechen, einen großen Bogen machen – hier haben bereits Weichmacher begonnen, sich zu lösen!
  • Keine Plastik-Küchenutensilien verwenden – wie schnell ist ein Kratzer hineingekommen! Und jede Beschädigung erleichtert es unliebsamen Stoffen, sich vom Material zu lösen…
  • Auf Plastikspielzeug verzichten – es gibt wunderschöne Spielsachen aus Holz!
  • Unverpackt einkaufen, wenn möglich. Obst und Gemüse finden sich auch ohne Verpackung im Supermarkt oder noch besser: auf dem regionalen Markt. Bei anderen Lebensmitteln und Dingen des alltäglichen Gebrauchs helfen Unverpackt-Läden aus. (Anmerkung: Natürlich kann man als Konsument’in nicht kontrollieren, inwieweit die unverpackt gekauften Sachen nicht doch auf dem Transportweg irgendwann einmal mit Plastik in Berührung gekommen sind – doch die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass diese Produkte nicht ganz so viel Zeit in Plastikbehältern verbracht haben wie die konventionell eingeschweißten.)

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Abgesehen von den vielen kleinen einzelnen Dingen, die man selbst für einen geringeren Plastikkonsum tun kann, ist in Industriekreisen ein ganz neues Stichwort im Umlauf: Bioplastik.

Damit sind Kunststoffe aus „natürlichen Materialien“ gemeint – solche, die auf pflanzlicher Basis hergestellt werden. Im Gespräch sind dabei unter anderem Bernsteinsäure und – ganz generell – Mais. Die Verpackungsindustrie wittert eine Marktlücke – und ein Milliardengeschäft. Bereits jetzt werben einige Müllbeutelhersteller mit 100% Bioplastik, genauso wie Verpackungsunternehmen, die ihre Kunststoffpellets nun aus Maisstärke anbieten.

 Die grundlegende Frage ist, ob das Ausweichen auf einen anderen Rohstoff das Problem löst – oder ob da vielmehr Symptome als die eigentliche Wurzel des Übels bekämpft werden.  

Denn – und das müssen wir uns dringend vor Augen führen: Mais ist eigentlich ein Lebensmittel. Wenn es nun nur dafür angebaut wird, damit wir in den westlichen Industrienationen ein gutes Gewissen beim Wegwerfen und Konsumieren haben, dann ist das schief und falsch gedacht. Menschen auf der anderen Seite der Erde haben darunter zu leiden – dieselbe Menge Mais, die für die Produktion „nachhaltiger“ Verpackungspellets herhalten muss, könnte theoretisch auch zur Lebensmittelgewinnung genutzt werden – und damit ganz praktisch Menschen satt machen.

Gesundheitsgefahr Plastik

Wenn wir auf Bioplastik ausweichen, verschieben wir das Problem nur, aber wir lösen es nicht. Das Problem heißt zwar auch Plastikmüll und damit einhergehend Gesundheitsgefährdung – aber im Kern heißt es doch eigentlich Konsumwahnsinn.

Weiterführende Informationen

Ich habe mir wirklich Mühe gegeben – aber ich kann beim besten Willen nicht alle Informationen, die es zu diesem Thema gibt, in einem Artikel bündeln. (Außerdem würdet ihr ihn auch mit Sicherheit nicht zu Ende lesen.)

Doch ich hoffe, ihr habt mittlerweile einen kleinen Eindruck davon bekommen, dass die Sache mit dem Plastik eine ist, die zu einem ernsten Problem für uns geworden ist – und es weiterhin bleiben wird.

Falls ihr euch noch weiter informieren möchtet, könnt ihr erste Anlaufstellen unter den folgenden Links finden:

  • Der Film „Plastic Planet“ gibt einen wunderbaren Überblick über die Thematik und rüttelt auf – gibt es ausnahmsweise kostenlos und vollkommen legal bei der Bundeszentrale für Politische Bildung zum Anschauen.
  • Sehr aufschlussreich und informativ ist außerdem die Info-Broschüre des BUND zum Thema Plastik – die gibt es zum Lesen und Herunterladen hier.
  • Eine weitere Broschüre, die sich dezidiert mit abbaubarem Bioplastik auseinandersetzt, findet ihr hier.
  • Auf der Website des Bundesinstituts für Risikobewertung kann man sich umfassend über einzelne Kunststoffe, aber auch andere Materialien und ihre Ausswirkungen auf die menschliche Gesundheit informieren.
  • Wenn ihr zu einem genauen Produkt Informationen bezüglich bedenklicher Stoffe haben möchtet, könnt ihr schauen, ob es in der Giftdatenbank des BUND gelistet ist.

Wie steht ihr zum Thema 'Plastik'?
Worauf achtet ihr? Wart ihr euch der Folgen von Plastikkonsum bewusst?

Gesundheitsgefahr Plastik

P.S.: Weil es thematisch perfekt zu einer nachhaltigen Link-Parade passt, reiche ich diesen Beitrag bei Einab ein – schaut einmal dort vorbei, es haben sich schon wieder viele spannende Informationen rund um nachhaltiges Leben eingefunden!

Quellen:

(1) https://de.wikipedia.org/wiki/Kunststoff

(2) https://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/chemie/120615_bund_chemie_achtung_plastik_broschuere.pdf

(3) http://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/gesundheit/themenuebersicht/gesund-im-alltag/plastik-weichmacher-kunststoff-bisphenol-umwelt100.html

(4) http://www.welt.de/gesundheit/article125155672/Die-unsichtbare-Gefahr-aus-dem-Plastikmuell.html

(5) http://www.zeit.de/2012/14/N-Bisphenol

31 Comments

  1. Anni 4. August 2016

    Hey Jenni, auch hier nochmal ich schon wieder 😀
    Dein Beitrag ist großartig und ich würde ihn gerne auf meiner Facebook-Seite teilen, ist das für dich in Ordnung?
    Plastic Planet habe ich auch erst letzte Woche gesehen und war unglaublich erschrocken. 🙁 Dass Plastik schlecht für uns ist, ist mir bereits bewusst gewesen, aber wie viel Schaden damit angerichtet wird… unglaublich.

    Antworten
    • Jenni 4. August 2016

      Liebe Anni!

      Hello again. 😉

      Auch hier danke ich dir ganz herzlich für dein liebes Lob – und ich freue mich, dass du den Beitrag teilen möchtest! Das darfst du selbstverständlich gerne tun, ich würde mich sehr darüber freuen. 🙂
      Ich muss gestehen, dass mir im Zuge der Recherchen auch immer unwohler zumute wurde – man mag eigentlich gar nichts mehr mit Plastik im Hause haben, wenn man das so liest, obwohl es sich leider nicht vollkommen vermeiden lässt, dass man damit in Kontakt kommt. Aber das Nachdenken darüber ist auf jeden Fall schon ein erster Schritt in die richtige Richtung. 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  2. freiveganlife 4. August 2016

    Der Beitrag und dein Blog sind genial!!!!!! Er ist sehr schön gestaltet und die Informationen sind sehr gut hervorgetragen und aufgearbeitet. Danke für die nützlichen Informationen 🙂

    LG Svenja

    P.S: Vielleicht könntest du so lange Artikel in zwei Artikel aufgliedern? So informationsreich wie die Texte sind, oder gerade deswegen, ist es schwer (zumindest für mich) alles aufzunehmen 😉

    Antworten
    • Jenni 5. August 2016

      Liebe Svenja!

      Ich danke dir für dein dickes Lob – das freut mich wahnsinnig! Schön, dass es dir hier so gut gefällt! 🙂
      Deine Anmerkung ist ein guter Tipp, über den ich auf jeden Fall nachdenken werde – das war mir so noch gar nicht bewusst – danke dir!

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
      • freiveganlife 5. August 2016

        Hallo Jenni,
        es ist halt schade wenn Artikel eigentlich sehr spannend sind, aber dann doch so lange. Klar, man könnte nur die Hälfte lesen und dann später nochmal drauf zurück kommen. Aber ich glaube es Verhält sich bei einem Blog anders, als wie bei einem Buch. Einmal aufgehört, ist aufgehört. – Na und es ist ja auch praktisch einen langen Artikel in 2 oder 3 aufzugliedern. Dann hast du gleich einen Artikel, für Phasen wo du nicht so viel Zeit hast du schreiben 😉

        LG Svenja

        Antworten
        • Tabea 15. August 2016

          Jetzt wo ich das Kommentar lese, fällt mir auf, dass ich Svenja nur zustimmen kann. Mir fällt es auch schwer, mitten im Artikel aufzuhören…
          Bei deinem Blog habe ich daher inzwischen das Problem, dass ich weiß, wie spannend und ausführlich deine Beiträge sind. Da will ich sie nicht nur überfliegen und brauche folglich ein bisschen Zeit… und bis ich die habe vergehen meist mehrere Tage, obwohl ich am liebsten sofort lesen würde.

          Liebe Grüße

          Antworten
          • Jenni 16. August 2016

            Liebe Svenja, liebe Tabea!

            Ich danke euch für eure Anregungen!
            Ich kann es sehr gut nachvollziehen, dass solche langen Artikel mal nicht eben zwischen Tür und Angel gelesen sind – und ich euch da manchmal auch einiges abverlange.
            Umso dankbarer bin ich natürlich, dass ihr sie trotzdem zu Ende lest. 🙂
            Es ist dann ja auch nicht schlimm, wenn die Artikel ein bisschen warten, oder nicht? Etwas in mir sträubt sich ehrlich gesagt, solche Artikel in zwei oder mehrere aufzuteilen, weil ich finde, dass dann die Informationen nicht mehr gebündelt zusammenstehen und ich meine Leser*innen auch nicht über mehrere Links zum gewünschten Inhalt weiterschicken möchte. Das hätte dann ein bisschen etwas von Clickbait – und das möchte ich gerne vermeiden. 🙂
            Wäre das auch in eurem Sinne – oder wäre es für euch wirklich einfacher, wenn die langen Artikel gesplittet würden?

            Liebe Grüße!
            Jenni

            Antworten
  3. Micha 4. August 2016

    Wow, toller Artikel, echt ausführlich.
    Im normalen Leben verzichte ich schon sehr erfolgreich auf Kunststoffe, bis auf den Lebensmittelbereich. Grade dort müsste ich als Veganer schon auf einiges verzichten. Ich bin ja froh, dass es Seitanwürste zum grillen gibt, oder Räuchertofu oder veganen Fleischsalat. Klar gibts Aufstriche im Glas, aber immer nur Aufstriche oder Gemüse grillen – das wäre auch furchtbar. Genauso beim Frühstücksmüsli: Haferflocken bekomme ich lose, aber die passenden Schokomonde dazu gibts eben nur in Plastik. Fast alle Lebensmittel sind in Plastik eingeschweißt, dabei kaufen wir schon in einer sehr vorbildlichen Bio-Genossenschaft ein. Es quält mich selbst, dass ich in dem Bereich nicht völlig vom Plastik wegkomme, aber vieles gibts eben nicht anders. Spaghetti, Kokosflocken, Kekse… Ich hoffe, dass da die Nachfrage noch deutlich steigen wird nach losem Zeugs.

    Antworten
    • Jenni 5. August 2016

      Hallo Micha!

      Danke dir für deine lieben Worte – es freut mich sehr, dass dir der Artikel gefällt! 🙂
      Ja, die vielen Kunststoffe im Lebensmittelbereich bereiten mir auch einigermaßen Kopfschmerzen – gerade in einem solchen Zweig, bei dem das Abgepackte dazu gedacht ist, in den Mund genommen und gegessen zu werden, ist es eigentlich etwas schizophren, dass man mit dem Wissen über die Schädlichkeit von Plastik dann gerade solche wichtigen Dinge darin einpackt.
      Daher verfolge ich derzeit begeistert die ersten Unverpackt-Läden, die nach und nach entstehen und hoffe, dass es noch so viel mehr werden – völlig befreit von Plastik ist man da dann leider auch noch nicht, aber es ist auf jeden Fall ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung und ein wichter Hinweis an die Verpackungsindustrie.

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  4. Tabea 5. August 2016

    Danke für diesen verdammt ausführlichen Artikel. Dass Plastik nicht gut ist, hatte ich ja bereits mitbekommen, aber dass Weichmacher und BPA so gefährlich sein können, war mir nicht bewusst.

    Ich habe meine Plastik-Einwegflaschen durch welche aus Tritan ersetzt, die ich immer wieder verwende. Da sind keine BPAs drin und falls doch Weichmacher drin sind, dann hoffe ich einfach, dass von denen deutlich weniger auf ein Mal ausgewaschen wird, als bei herkömmlichen Plastikflaschen, da ich sie ja jahrelang verwende – irgendwann müssen die Stoffe doch alle sein, oder?
    Unverpackte Lebensmittel bekomme ich hier leider nicht, aber immerhin auf Plastiktüten kann ich vollkommen verzichten. Wie sieht das eigentlich mit Silikon aus? Das ist genau so schlimm wie Plastik, oder? Ich mag das nämlich eigentlich echt gern für die Küche…

    Bioplastik ist für mich nicht wirklich die Alternative… du hast da ja schon ein großes Problem daran aufgeführt und ich finde es auch kritisch, dass man das gar nicht gut recyclen kann und somit Probleme bei der Aufbereitung des restlichen Mülls bekommt, wenn dieser mit Bioplastik „verunreinigt“ wird…

    Liebe Grüße

    Antworten
    • Jenni 7. August 2016

      Liebe Tabea!

      Ich danke dir für dein dickes Lob und freue mich sehr, dass dir der Artikel gefallen hat und du viel daraus mitnehmen konntest. 🙂
      Deine Strategie finde ich sehr interessant, aber ich glaube, dass sie leider nicht erfolgreich sein wird, da die Kunststoffpartikel, die sich lösen, so winzig (aber dennoch so schädlich sind), dass sie sich Jahre über Jahre weiter ablösen werden. 🙁
      Bezüglich des Silikons habe ich mich bisher noch nicht gezielt informiert, aber das, was ich bisher dazu gelesen habe, deutet darauf hin, dass Silikon aus gesundheitlicher Perspektive nicht wesentlich besser ist als Plastik. Ich kann mich für einen separaten Artikel allerdings gerne noch einmal ausführlich darüber informieren, wenn da von deiner Seite Interesse besteht. (Ich nehme das auf jeden Fall schon einmal in meinen Notizblock auf.) 🙂
      Allerdings muss ich gestehen, dass ich Silikon auch sehr gerne habe – weil es pflegeleicht ist und sich leicht reinigen lässt. Aber da wären wir wieder beim Argument der Bequemlichkeit: Nur, weil es einfach ist, heißt es noch lange nicht, dass es gut ist. Ich möchte mich auf jeden Fall demnächst auch von meinen letzten Teilen aus Silikon trennen.
      Bezüglich des Bioplastiks hast du absolut recht – das kann man gar nicht oft genug sagen, weil in diesem Bereich auch gerne einmal Greenwashing betrieben wird…

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
      • Tabea 15. August 2016

        Also falls du da wirklich noch einen Artikel zu schreiben würdest, würde ich mich riesig freuen! Ich mag Silikonformen zum Backen nämlich echt gern, da das Backpapier / Muffinförmchen wegfällt und dennoch nichts festklebt… irgendwie ist es halt praktisch.
        Deine Überlegung zu meinen Plastikflaschen klingt wirklich nachvollziehbar… aber ich tröste mich einfach damit, dass ich zwar nicht meiner Gesundheit aber immerhin der Umwelt helfe, da ich ja nicht ständig neue Flaschen brauche, anders als bei PET. Und Glas ist mir zu zerbrechlich und Aluminium zu schwer, da ich gern mal 2L Wasser mitnehme, wenn ich den ganzen Tag an der Arbeit bin.

        Viele Grüße

        Antworten
        • Jenni 16. August 2016

          Liebe Tabea!
          Der Entwurf ist bereits angelegt – da werde ich mich in naher Zukunft auf jeden Fall mit befassen. 🙂
          Einige meiner Silikonförmchen habe ich bereits gespendet, weil ich ohnehin ein wenig mehr Minimalismus in meine Küche bringen möchte – und da dachte ich, ich fange einmal damit an. (Obwohl ich mich im Stillen mit der moralischen Frage herumschlage, ob es „gut“ ist, Plastiksachen und solche aus Silikon weiterzuverschenken, wenn sie doch nicht gut für die Gesundheit der Beschenkten sind…)
          Dass du so viel trinkst, ist auf jeden Fall vorbildlich! Trinkgefäße aus Aluminium sind meines Wissens nach aber ohnehin nicht besonders empfehlenswert – da werden ebenfalls Schadstoffe frei und Aluminium ist an sich auch nicht gut für die Umwelt (da ist auch noch ein Artikel in Planung 😉 ).
          Für mich ist die beste Alternative daher entweder Edelstahl oder Glas – die Flaschen von Soulbottle beispielsweise halten wirklich einiges aus (das Glas ist sehr dick) – und falls man sich unsicher ist, kann man auch eine entsprechende Schutzhülle dazukaufen. Falls das Leitungswasser in deiner Region nicht allzu kalkhaltig ist, kannst du dir die Flasche dann ja auch einfach auf der Arbeit wieder auffüllen. 🙂

          Liebe Grüße
          Jenni

          Antworten
          • Tabea 17. August 2016

            Also ich finde es schon gut, dass du auch solche Dinge weiterverschenkst – denn der Beschenkte hätte sich ja vermutlich sonst auch etwas aus Plastik gekauft, da er das Zeug benutzen will. Und so schadet er seiner Gesundheit nicht mehr und nicht weniger, wenn du es ihm schenkst. Nur die Umwelt wird entlastet 🙂 Also so sehe ich das.

            Stimmt -Alu war ja auch schlecht. Aus dem Grund meide ich Alufolie schon, aber bei Flaschen war mir das wieder nicht bewusst… auf den Beitrag von dir bin ich schon gespannt!
            Also das mit der Trinkwasserqualität hier ist angeblich kritisch… also ich habe da auf Anregung eines Arbeitskollegen hin mal bei der Stadt nachgefragt, aber noch keine Antwort. Und meine Arbeit hat keinen Wasserspender und es ist mir irgendwie unangenehm, auf der Toilette meine Flasche zu füllen… Naja, mal sehen, ob ich da noch was ändere 😉

            Liebe Grüße

            Antworten
  5. Hallo Jenni!

    Ich freue mich total, dass Du nun die Themen zero waste und Plastik aufgreifst und auf Deinem Blog so umfassend und ausgezeichnet recherchiert informierst!

    lg
    Maria

    Antworten
    • Jenni 7. August 2016

      Liebe Maria!
      Ich danke dir für dein liebes Lob – von dir schätze ich das besonders, hast du mir doch immer wertvolle Anregungen mit deinem eigenen Werk gegeben (und tust es immer noch). 🙂
      Dass sich ein Umschwung in unserem Denken abzeichnete, war allerdings seit einiger Zeit absehbar – doch ich freue mich, dass wir nun den Weg beschritten haben und bin gespannt, wohin er uns führen wird.

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  6. Vanillaholica 6. August 2016

    Ich bin ganz baff. Was ein Artikel ! 🙂
    Wirklich wirklich toll liebe Jenni <3

    So gut recherchiert und informiert, das ist super 🙂

    Liebe Grüße,
    Vivi <3
    vanillaholica.com

    Antworten
    • Jenni 7. August 2016

      Liebe Vivi!
      Danke dir! Es freut mich riesig, dass dir der Artikel so gut gefallen hat – da werden in dieser Tradition auf jeden Fall noch weitere folgen. 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

      Antworten
  7. Jenny Zeitvertreib 7. August 2016

    Hey Jenni,
    dein Artikel passt super, meiner liegt nämlich noch auf dem Aktualisierungsstapel 😀 Ich habe mich vor ca. einem Jahr schon mal ausführlich mit dem Thema beschäftigt und merke immer wieder, dass so eine Auffrischung ganz gut tut. Mir gefallen dein Design, Bilder und Grafiken übrigens sehr gut. Das lockert das Ganze etwas auf 👍
    Liebe Grüße

    Antworten
    • Jenni 7. August 2016

      Hallo, liebe Namensvetterin! 🙂
      Danke dir für dein liebes Kompliment!
      Ich kenne das auch sehr gut – solche Themen sind so komplex und entwickeln sich immer weiter, sodass man sich stets auf dem Laufenden halten muss. Das ist schön, aber manchmal auch etwas anstrengend. 😉
      Toll, dass dir die Grafiken so gut gefallen – da steckt viel Arbeit drin und ich freue mich, dass sie gut ankommt.

      Liebe Grüße
      Jenni

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  8. Petra Sood 19. August 2016

    Hallo Jenni, ich finde deinen Beitrag auch super. Habe grad nur die Zeit ihn diagonal zu lesen, möchte ihn jedenfalls bei Kulmine verlinken und in unserem nächsten Newsletter, zum Thema Plastik, nennen. Hast du überhaupt an das viele Plastik bei Slipeinlagen, Binden und Plastik gedacht. So schnell habe ich es nicht gefunden. Bei Tampons ist es die Umverpackung, bei vielen Binden und Slipeinlagen, die mindestens einfach verpackt sind, ist Kunststoff auch ein Teil des Materials. Es gibt viele gesunde und komfortable Alternativen ohne Plastik. Unter anderem bei kulmine.de

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    • Jenni 20. August 2016

      Liebe Petra!

      Ich danke dir für deinen lieben Kommentar – freut mich, dass der Artikel dir auch bereits beim Querlesen so gut gefallen hat. 🙂
      Die Sache mit dem Plastik in Artikeln der Monatshygiene habe ich hier nicht angesprochen, da hast du recht – aber es stimmt auf jeden Fall, dass das auch ein Faktor ist, der da noch einmal zukommt. Das hier war nur eine grobe Einleitung zum Thema und sollte einen Überblick geben. Mit nachhaltigen Hygieneprodukten für die Regel habe ich mich schon einmal auseinandergesetzt (aber ich glaube, das ist auf jeden Fall noch einen Artikel wert – ich plane irgendwann auch, etwas zur Menstruationstasse zu schreiben): https://mehralsgruenzeug.com/werbung-nachhaltige-frauenhygiene/

      Danke für den Hinweis auf deinen Online-Shop! Den speichere ich mir direkt einmal ab – aktuell ist nämlich auch noch eine Liste mit nachhaltigen Shops in Planung.
      Und über eine Aufnahme des Artikels in deinen Newsletter würde ich mich sehr freuen – das wäre eine große Ehre! 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

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      • Petra Sood 20. August 2016

        Liebe Jenni, den verlinkten Artikel habe ich mal eben ganz! gelesen, er ist ja nicht so lang:)
        Ich bin erst gestern auf deinen Blog gestossen und wusste nicht, was du schon alles thematisiert hast. Jedenfalls freue mich auf mehr von dir.
        Auf deiner Liste der nachhaltigen Shops erscheinen wir gerne.

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        • Jenni 20. August 2016

          Liebe Petra!
          Das freut mich sehr – und das ist ja auch gar kein Thema!
          Es ist ja absolut nicht leicht, sich in bereits bestehenden Blogs zurechtzufinden, wenn man sie gerade erst entdeckt hat – das geht mir auch regelmäßig so. 😉
          Die Liste ist noch in Arbeit und es wird wahrscheinlich noch eine Weile dauern, bis ich sie „fertig“ habe (obwohl man da ja nie von „fertig“ sprechen kann), aber ich freue mich schon auf’s Veröffentichen. 🙂

          Liebe Grüße
          Jenni

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